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Veröffentlicht am 29.05.2026

Tolle Idee, wenig Tiefe

Seamere College 1. Strange Familiars
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Schon beim ersten Blick hat mich der Farbschnitt mit der schwarzen Katze in dieser Buntglasfenster‑Optik begeistert. Solche liebevollen Details ziehen mich sofort an, und auch die Grundidee mit den Seelentieren ...

Schon beim ersten Blick hat mich der Farbschnitt mit der schwarzen Katze in dieser Buntglasfenster‑Optik begeistert. Solche liebevollen Details ziehen mich sofort an, und auch die Grundidee mit den Seelentieren und der magischen Tiermedizin klang nach etwas Besonderem. Der Einstieg hat mir dann wirklich gut gefallen: Gwen, die angehende Tierärztin, rettet gleich zu Beginn den alten, mürrischen Kater Percy – ein Seelentier, das schon einiges hinter sich hat. Dass sie dabei bewusst gegen Regeln verstößt, hat sie mir sofort sympathisch gemacht. Sie wirkt ehrgeizig, aber gleichzeitig verletzlich, weil sie so hart arbeitet, um später ihre Familie zu unterstützen, die ständig um ihr kleines Restaurant kämpfen muss.

Harrisford dagegen war für mich von Anfang an ein rotes Tuch. Sein arrogantes Auftreten, sein Status als reicher Sohn und dann diese abwertenden Aussagen über Gwen als „Abschaum aus der Unterschicht“ – das hat ihn für mich als Love Interest komplett disqualifiziert. Auch die Kapitel aus seiner Sicht konnten daran nichts ändern. Seine Erklärungen wirkten eher wie Ausflüchte, und die Art, wie er Gwen behandelt, hat mich emotional komplett rausgeworfen.

Trotzdem wollte ich weiterlesen, weil mich das Magiesystem und die Seelentiere wirklich interessiert haben. Umso enttäuschender war es, dass die magische Welt insgesamt erstaunlich blass bleibt. Die Tiermedizin, die Seelentiere, all das, was eigentlich den Kern der Geschichte ausmachen sollte, bekommt viel zu wenig Raum. Stattdessen gibt es Beschreibungen von London, der Gala oder der Umgebung, die zwar solide sind, aber den Zauber dieser Welt nicht wirklich transportieren. Die Zentauren und ihre Sternendeutungen erinnerten mich zusätzlich stark an Harry Potter, ohne dass daraus etwas Eigenständiges entsteht.

Auch die Romanze hat für mich überhaupt nicht funktioniert. Zwischen Gwen und Harrisford entsteht keine echte Verbindung. Ihr Misstrauen bleibt bestehen, und die körperlichen Momente wirken eher wie ein Fremdkörper in der Handlung. Die Rivalität der beiden bleibt ebenfalls blass – abgesehen von der Punktevergabe am College, die Gwen unbedingt gewinnen wollte, spürt man kaum Reibung. Plötzlich arbeiten sie zusammen, brechen sogar gemeinsam ein, als wäre nie etwas gewesen. Da fehlte mir einfach Intensität: echte Schlagabtausche, Reibung, Funken. Und nur weil eine Sexszene vorkommt, wird daraus noch lange keine spicy Romance.

Erst gegen Ende zieht die Spannung etwas an, aber nach fast 400 Seiten reicht das für mich nicht aus, um die Geschichte noch zu retten. Das offene Ende – typisch für eine Dilogie – hat mich auch nicht neugierig auf Band 2 gemacht. Da der zweite Teil wohl erst 2028 erscheint, werde ich die Reihe nicht weiterverfolgen. Dafür hat mich die Handlung insgesamt zu wenig mitgerissen.

Am Ende bleibt für mich ein Buch mit einer starken Grundidee, einem wunderschönen Farbschnitt und einem gelungenen Einstieg, das sein Potenzial aber nicht ausschöpft. Die Welt hätte größer, magischer und lebendiger sein können, und die Beziehung der Protagonisten hat mich emotional komplett kaltgelassen.

Fazit: Ein atmosphärischer Anfang und eine spannende Idee, die sich leider nicht entfalten. Zu wenig Tiefe, zu wenig Magie, eine Romanze ohne Funken – für mich solide, aber nicht überzeugend.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Charmante Chaos‑Romance

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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Das Cover von "Worst Date Ever" hat mich sofort neugierig gemacht, und Geschichten, in denen Figuren beruflich mit Büchern arbeiten, haben für mich ohnehin einen besonderen Reiz. Umso spannender fand ich ...

Das Cover von "Worst Date Ever" hat mich sofort neugierig gemacht, und Geschichten, in denen Figuren beruflich mit Büchern arbeiten, haben für mich ohnehin einen besonderen Reiz. Umso spannender fand ich es, dass Kasie West hier ihr erstes Buch für Erwachsene vorlegt. Man merkt allerdings schnell, dass sie aus dem Young‑Adult‑Bereich kommt: Der Ton ist locker, die Figuren sind sympathisch, aber eher zurückhaltend gezeichnet.

Margot mochte ich trotz - oder gerade wegen - ihres Chaosfaktors. Sie ist fast dreißig, wirkt aber oft erstaunlich naiv und lässt sich viel zu leicht von ihrem Chef überrumpeln oder von ihrer Schwester kleinmachen. Das hat Charme, wurde aber stellenweise anstrengend. Besonders, wenn man bedenkt, dass Oliver angeblich ihr „schlechtestes Date“ gewesen sein soll - eine gewagte Behauptung, wenn man ihre Begegnungen mit Mr. Gabelfaust oder Rob betrachtet. Zum Glück gibt es Sloane, die ihr immer wieder den Kopf zurechtrückt und für etwas Bodenhaftung sorgt.

Oliver ist das komplette Gegenstück zu Margot: organisiert, kontrolliert, gesundheitsbewusst, fast schon zu perfekt. Er ist freundlich, verlässlich und keineswegs toxisch, aber dieses Prince‑Charming‑Gefühl war mir manchmal etwas zu glatt. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und bleibt eher seicht. Während Margot am liebsten sofort loslegen würde, besteht Oliver auf einer ruhigen Kennenlernphase - was immerhin zu einigen wirklich witzigen, spritzigen Dialogen führt. An diesen Stellen kommt die Rom‑Com‑Stimmung besonders gut durch.

Sehr gelungen fand ich die Dynamik zwischen Margot und Oliver. Die Chemie zwischen den beiden ist spürbar, auch wenn sie sich das selbst lange nicht eingestehen wollen. Ebenso stark waren die Einblicke in die Arbeit der Literaturagenten, die lebendig, anschaulich und überraschend interessant beschrieben sind. Besonders Margots Entwicklung hat mich überzeugt: Wie sie endlich ihrem Chef und ihrer Schwester die Stirn bietet und für ihre eigenen Ziele einsteht, gehört zu den stärksten Momenten des Buches. Das kleine Drama mit Oliver wirkte zwar etwas unnötig, hat aber immerhin dazu geführt, dass Margot klar Position bezieht, weil ihr etwas wirklich wichtig ist.

Insgesamt ist "Worst Date Ever" ein angenehmer, unterhaltsamer Roman, den ich gern gelesen habe. Nicht alles bleibt lange im Gedächtnis, aber Humor, Buchbranche‑Setting und eine chaotische Heldin ergeben eine stimmige Mischung.

Fazit: Ein leichter Wohlfühlroman mit charmanten Figuren, humorvollen Dialogen und einem schönen Blick hinter die Kulissen der Literaturwelt.

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Veröffentlicht am 22.05.2026

Julian darf er selbst sein

Julian ist eine Meerjungfrau
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“Julian ist eine Meerjungfrau” von Jessica Love hat mich sofort angesprochen - zuerst wegen des Titels, dann wegen des Klappentextes und schließlich wegen der Illustrationen, die schon auf den ersten Blick ...

“Julian ist eine Meerjungfrau” von Jessica Love hat mich sofort angesprochen - zuerst wegen des Titels, dann wegen des Klappentextes und schließlich wegen der Illustrationen, die schon auf den ersten Blick eine besondere, warme Stimmung erzeugen. Die Geschichte um den kleinen Jungen Julian, der Meerjungfrauen über alles liebt, hat mich tief berührt. Als er im Zug drei als Meerjungfrauen verkleidete Frauen sieht, beginnt für ihn ein inneres Leuchten, das sich durch das ganze Buch zieht. Seine Fantasie, seine Kreativität und sein Mut, sich selbst auszudrücken, sind so liebevoll dargestellt, dass man ihn sofort ins Herz schließt.

Besonders eindrucksvoll ist die Szene, in der Julian sich mit einer Gardine und Topfpflanzen ein eigenes Meerjungfrauenkostüm bastelt. Man spürt seine Freude, aber auch seine Unsicherheit, als die Oma ihn entdeckt. Für einen Moment glaubt man, dass er Ärger bekommt – und genau hier setzt das Buch ein Zeichen, das wichtiger kaum sein könnte. Die Oma reagiert nicht mit Ablehnung, sondern mit Wärme, Verständnis und echter Unterstützung. Sie schenkt ihm sogar eine ihrer Perlenketten, damit sein Kostüm vollständig wird und nimmt ihn mit zu einer Parade, bei der alle Menschen als Meereswesen verkleidet sind. Dort kann Julian ganz er selbst sein und sich zugehörig fühlen.

Was dieses Bilderbuch zusätzlich so besonders macht, ist die Tatsache, dass es nur sehr wenig Text enthält. Die Illustrationen tragen die Handlung fast vollständig und erzählen Julians Geschichte auf eine Weise, die ohne viele Worte auskommt. Die Bilder sprechen für sich, transportieren Emotionen, Atmosphäre und Botschaft mit einer Klarheit, die man nicht erklären muss. Gerade dadurch entsteht diese stille, eindringliche Wirkung, die lange nachhallt.

Es sind die feinen Untertöne, die das Buch so wertvoll machen. Die Botschaft, dass auch Jungen Meerjungfrauen, Verkleidungen und Schminke mögen dürfen, ist so selbstverständlich und gleichzeitig so notwendig. Noch immer ordnet die Gesellschaft solche Dinge überwiegend Mädchen zu und stempelt Jungen, die sie mögen, als Außenseiter ab. Jessica Love zeigt, wie falsch und verletzend das ist – und wie viel Selbstvertrauen Kinder entwickeln können, wenn man ihnen vermittelt, dass sie richtig sind, genauso wie sie sind. Die Bilder, wie Julian stolz und lächelnd neben seiner Oma durch die Stadt läuft, gehören für mich zu den schönsten Momenten des Buches.

Ein wunderbares Detail ist die reale Inspiration der Parade im Buch: die “Coney Island Mermaid Parade”, die jedes Jahr zur Sommersonnenwende in Brooklyn stattfindet. Die Kostüme dort sind genauso farbenfroh, fantasievoll und kunstvoll wie im Buch - ein Fun Fact, der die Geschichte noch lebendiger macht.

Die Illustrationen von Jessica Love machen das Buch zu einem visuellen Erlebnis. Die erdigen Hintergründe lassen die farbigen Akzente leuchten, ohne jemals aufdringlich zu wirken. Die Bilder strahlen Ruhe aus, erzeugen ein echtes Wohlgefühl und transportieren gleichzeitig so viele Emotionen. Die vielen kleinen Details - Julians Meerjungfrauenbuch im Zug, der wechselnde Ausblick aus dem Fenster, die Verwandlung des Hauseingangs von schlicht zu farbenfroh - zeigen, wie viel Liebe in jedem Strich steckt. Auch die Kostüme der Parade sind traumhaft gestaltet und laden dazu ein, jedes Bild länger zu betrachten.

Fazit: Ein wunderschönes, warmherziges Bilderbuch über Akzeptanz, Diversität und Individualität, das mit wenigen Worten und starken Bildern zeigt, wie viel es bewirken kann, wenn Kinder einfach sein dürfen, wer sie sind. Für mich ein wunderbares Kinderbuch über Diversität.

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Coming-of-Age mit Stolpersteinen

24 Sekunden ab jetzt
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Ein Buch über das erste Mal, die erste Beziehung und all die kleinen und großen Schritte ins Erwachsenwerden aus der Sicht eines Jungen – das hat mich bei „24 Sekunden ab jetzt“ sofort neugierig gemacht. ...

Ein Buch über das erste Mal, die erste Beziehung und all die kleinen und großen Schritte ins Erwachsenwerden aus der Sicht eines Jungen – das hat mich bei „24 Sekunden ab jetzt“ sofort neugierig gemacht. Diese Perspektive bekommt man im Jugendbuchbereich noch immer viel zu selten, und genau deshalb fand ich den Ansatz zunächst erfrischend. Neo erlebt all die typischen „ersten Male“: erste Beziehung, erster Kuss, erstes Rummachen, Schulabschluss, Unsicherheiten, Erwartungen, Überforderung. Vieles davon wirkt authentisch, gerade weil es aus einem männlichen Blickwinkel erzählt wird, der sonst oft nur am Rand vorkommt.

Trotzdem hatte ich Mühe, emotional wirklich anzudocken. Der Schreibstil ist sehr abgehackt, oft bestehen ganze Abschnitte aus einzelnen Wortgruppen, die durch Punkte getrennt sind. Gleich auf der ersten Seite steht: „Heute Abend. Geht es. Um uns. Aria und mich. Mich und Aria. Heute Abend. Geht es. Um die Gewinner des ultimativen Superlativs.“ Vielleicht soll das Nervosität ausdrücken oder die Gefühlswelt eines Jungen spiegeln, der sich zum ersten Mal so richtig verliebt hat. Für mich hat es jedoch eher Distanz geschaffen. Ich musste viele Sätze mehrfach lesen, um überhaupt in die Handlung hineinzufinden, und das hat meinen Lesefluss immer wieder gebremst.

Dabei gibt es durchaus schöne, glaubwürdige Szenen: das Chaos einer Familie in einem Mehrgenerationen-Haushalt, peinliche Aufklärungsgespräche mit den Eltern, die typischen Gruppendynamiken an einer Schule – Nerds, Sportler, Künstler, alles ist da. Aber vieles bleibt an der Oberfläche. Gedanken und Handlungen werden häufig wiederholt, sodass sich die 192 Seiten manchmal länger anfühlen, als sie sind. Mit weniger Wiederholungen oder einem emotional zugänglicheren Stil hätte die Geschichte für mich deutlich stärker gewirkt.

Verwirrend fand ich außerdem die rückwärts erzählte Beziehung: vom Moment vor dem Spiegel zurück bis zum Kennenlernen zwei Jahre zuvor. Grundsätzlich mag ich ungewöhnliche Erzählstrukturen, aber hier hat es für mich nicht richtig funktioniert. Eine chronologische Entwicklung – der Moment vor dem Spiegel, dann ein Sprung zum Kennenlernen bis zurück zu diesem 24‑Sekunden‑Moment – hätte die Handlung runder gemacht und vermutlich auch einige Wiederholungen überflüssig werden lassen.

Fazit: "24 Sekunden ab jetzt" hat ein spannendes, wichtiges Thema und zeigt eine Perspektive, die im Jugendbuchbereich viel öfter vorkommen dürfte. Doch der abgehackte Stil und die fehlende emotionale Tiefe haben mich persönlich nicht so abgeholt, wie ich es mir gewünscht hätte. Eine gute Idee, die erzählerisch für mich nicht ganz ausgeschöpft wurde.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Ein Sommerroman, der mitten ins Herz trifft

Last Kiss of Summer
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Sommerromane haben für mich gerade einen ganz besonderen Reiz. Vielleicht liegt es am sonnigen Wetter, vielleicht daran, dass man endlich wieder gemütlich auf der Terrasse lesen kann – aber „Last Kiss ...

Sommerromane haben für mich gerade einen ganz besonderen Reiz. Vielleicht liegt es am sonnigen Wetter, vielleicht daran, dass man endlich wieder gemütlich auf der Terrasse lesen kann – aber „Last Kiss of Summer“ hat mich schon mit seinem Cover sofort eingefangen. Der rosa getönte Himmel, das Meer im Hintergrund, die Figuren in sommerlicher Kleidung: All das versprach Leichtigkeit, Wärme und eine klassische Young-Adult-Romance mit Friends-to-Lovers und Second-Chance Tropes. Zwei beste Freunde aus Kindheitstagen, erste Liebe, Missverständnisse, ein wahrscheinliches Happy End – was sollte da schon schiefgehen? Wie sich herausstellt: sehr viel mehr, als man erwartet.

Denn diese Geschichte besitzt eine Tiefe, die man dem Cover und dem Klappentext nicht ansieht. Ich habe gelacht, mitgefiebert – und seit Langem nicht mehr so sehr bei einem Buch geweint. Taschentücher sind beim Lesen definitiv Pflicht. Gleichzeitig möchte ich gar nicht zu viel über die Handlung verraten, denn schon kleine Details könnten Wendungen vorwegnehmen, die ihre volle Wirkung nur entfalten, wenn man sie selbst erlebt.

Sera und Luke sind zwei Figuren, die sich sofort echt anfühlen. Ihre Gefühlswelt ist feinfühlig, nachvollziehbar und manchmal schmerzhaft authentisch. Beide tragen ihre eigenen Lasten mit sich herum, beide verheimlichen einander Dinge, obwohl sie beste Freunde sind – und genau daraus entstehen die Konflikte. Sie reagieren wie 18‑Jährige nun einmal reagieren: impulsiv, eifersüchtig, unsicher, manchmal verschlossen. Ja, manches Drama hätte sich mit Ehrlichkeit vermeiden lassen, aber dann wäre es kein Jugendroman, sondern eine Therapiesitzung.

Besonders beeindruckt haben mich die unerwarteten Wendungen. Ich war fest überzeugt, die Richtung der Geschichte zu kennen, doch sie hat mich mehrfach überrascht – und genau das hat sie für mich in den 5‑Sterne‑Bereich katapultiert. Es ist lange her, dass mich ein Buch so sehr mitgerissen hat, dass ich es an einem Tag durchgelesen habe. Dieses hat es mühelos geschafft. Und das Ende… auf seine ganz eigene Art wunderschön, bittersüß und absolut tränenreich.

Fazit: „Last Kiss of Summer“ ist weit mehr als eine sommerliche Young-Adult-Romance. Es ist eine emotionale Achterbahnfahrt über Freundschaft, Verlust, erste Liebe und den Mut, offen mit den eigenen Gefühlen umzugehen. Ein Buch, das man nicht nur liest, sondern fühlt – und das lange nachhallt.

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