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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2019

Tolle Grundidee - leider nur mittelmäßige Umsetzung

Black Forest High
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Meine Meinung

“Ich ertrug diesen Mist um mich herum keine Sekunde länger. Wenn ich jetzt auch noch die Auserwählte war, um einen nasenlosen Zauberer dem Erdboden gleichzumachen…” (Black Forest High: ...

Meine Meinung

“Ich ertrug diesen Mist um mich herum keine Sekunde länger. Wenn ich jetzt auch noch die Auserwählte war, um einen nasenlosen Zauberer dem Erdboden gleichzumachen…” (Black Forest High: Ghostseer, S.173)

Das Cover ist wirklich wahnsinnig toll. Ich liebe die Darstellung des Titels und die schrägen Geisterhäuser. Ich finde das einfach genial, originell und passend zu der Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Es blitzt immer wieder der Humor durch den ich bei Nina MacKay so liebe. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive der Protagonistin erzählt, obwohl am Ende auch ein paar andere Charaktere zu Wort kommen.

Seven ist ein junges Mädchen, dass Geister sehen kann. Nachdem ihre Schwester ums Leben kam, hat sie sich von der Welt etwas zurückgezogen und ist nur noch mit ihren engsten Freunden befreundet. Nachdem diese Freunde sind dann aber auf gut deutsch verarschen, nimmt sie das Angebot von ihrem Geisterfreund Remi an und geht auf eine Schule nur für Geisterseher. Doch auch hier auf der Geisterschule ist sie immer noch ein Freak. Obwohl sie gehofft hat, dass es hier endlich besser wird. Ich finde ihre Art und ihren Humor absolut sympathisch, auch wenn sie manchmal etwas komisch rüberkommt. Mit den beiden Zwillingen komme ich bisher noch nicht so zurecht. Irgendwie wirken sie etwas platt und klischeehaft. Ich hoffe das ändert sich noch in dem nächsten Band.

“Jetzt war ich auch noch zu spät dran. Dank dieser Tür mit mehr Allüren als ein durchschnittlicher Popstar in der Midlife-Crisis.” (Black Forest High: Ghostseer, S. 66)

Wisst ihr was ich an der Geschichte liebe? Die Türen! Sie sind einfach total genial, witzig und für einen Lacher gut. Die Idee finde ich einfach total witzig und ja ich hätte auch irgendwie gerne so eine Tür im Haus. Die Idee der Geschichte finde ich richtig klasse, auch die Stimmung in der Akademie ist wirklich gut gelungen. Es gibt jedoch ein paar Sachen, die mir an der Geschichte nicht ganz so gefallen haben. Zum einen bleiben einige Charaktere sehr blass und irgendwie hinter ihren Möglichkeiten. Auch bei den beiden Zwillingen konnte ich noch nicht richtig durchblicken. Zum anderen gibt es wirklich viele offene Fragen und das Ende wirkte etwas gehetzt. Dennoch ist das Buch spannend, hat wirklich witzige Momente und das Ende macht neugierig.

Mein Fazit

Black Forest High: Ghostseer ist ein interessanter Auftakt über eine magische und verrückte Geisterakademie. Die Grundidee ist humorvoll, verzaubert und auch spannend. Es gibt immer wieder geniale Momente und interessante Handlung, jedoch bleiben einige Charaktere auf der Strecke und das Ende wirkt irgendwie durcheinander. Sodass mehr Fragen als Antworten bleiben. Aber auf jeden Fall macht es neugierig, wie es im nächsten Band weitergeht.

Veröffentlicht am 21.03.2019

Gelungener Debütroman, aber mit mehr Potential am Ende

Left to Fate. Die Ausgesetzten
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Meine Meinung

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht und dennoch erkennt man, dass es sich bei der Geschichte um eine Dystopie handeln kann. Für mich ist es wirklich passend für die Geschichte.

Der ...

Meine Meinung

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht und dennoch erkennt man, dass es sich bei der Geschichte um eine Dystopie handeln kann. Für mich ist es wirklich passend für die Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, manchmal wiederholen sich ein paar Fakten. Was jetzt nicht unbedingt schlimm ist, aber schon mal den Lesefluss unterbricht. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Samantha erzählt.

Samantha ist eine interessante Protagonistin, die ich eigentlich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie erwacht in New York und kann sich erst gar nicht mehr darin erinnern, was ihr eigentlich zugestoßen ist. Erst eine kurze Zeit später kehren ihre Erinnerungen zurück, jedoch möchte sie die nicht preisgeben. Denn sie hat Geheimnisse. Man erkennt sofort das Samantha eher etwas eigenbrötlerisch ist und sich nicht sehr schnell öffnet. Sie findet zwar innerhalb ihrer Gang Freunde, doch diese sind ausgewählt, aber dafür richtig treu. Vivien eine Freundin von ihr fand ich richtig toll, auch wenn sie eher eine kleine Rolle übernimmt, konnte sie mich mit ihrer Art am meisten begeistern. David der Anführer ihrer Gang ist zuerst eher unfreundlich und unnahbar, jedoch wird er im Verlauf der Geschichte immer interessanter.

Die Idee der dystopischen Welt finde ich richtig klasse. Jugendliche schon vorher zu verurteilen, aufgrund ihrer Zukunft ist als Konzept total spannend. Auch das Setting mit der zerstörten Stadt von New York hat mir richtig gut gefallen, die Autorin verschafft eine tolle Atmosphäre. Die Jugendliche führen Krieg gegeneinander, alles ist zerstört, nur noch wenig Essen und andere Versorgungsgüter. Die ersten Seiten flogen bei mir nur so dahin und ich war total gefangen in der Geschichte. Die Handlung ist immer mal wieder rasant, spannend und ich habe mir der Protagonistin Samantha mitgefiebert.

Jedoch bin ich irgendwie nicht ganz so zufrieden mit dem Ende. Es geht am Ende irgendwie alles so schnell und für mich hat die Geschichte noch viel mehr Potential. Ich finde es tatsächlich total schade, dass es nur ein Einzelband ist, denn gerade das Ende lässt so viel Raum für mehr. Nachdem die Geschichte für mich also richtig spannend losging und ich total begeistert war, was für ein Pageturner die Geschichte ist, war das Ende doch eher etwas enttäuschend.

Mein Fazit

Left to Fate: Die Ausgesetzten ist gerade zu Beginn ein absoluter Pageturner, die Atmosphäre, das zerstörte New York und die spannende Handlung haben mich total für sich eingenommen. Es gibt tolle Charaktere und eine geniale Zukunftsvision. Jedoch finde ich das gerade am Ende sehr viel Potential liegen gelassen wurde. Es gibt so viele Möglichkeiten am Ende, dass ich mir tatsächlich einen Folgeband wünschen würden. Dennoch ein gelungenes Debüt der Autorin. Ich bin gespannt, was wir noch so von ihr lesen dürfen.

Veröffentlicht am 21.03.2019

Magische, verzaubernde Götter in Paris

Gold und Schatten
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Meine Meinung

” In diesem Moment zweifelte ich erneut, ob es eine gute Idee war, einem völlig Fremden in die Unterwelt von Paris zu folgen.” (Gold & Schatten, S.35)

Das Cover finde ich wunderschön. ...

Meine Meinung

” In diesem Moment zweifelte ich erneut, ob es eine gute Idee war, einem völlig Fremden in die Unterwelt von Paris zu folgen.” (Gold & Schatten, S.35)

Das Cover finde ich wunderschön. Der Text und der “Glitzerstaub” reflektieren das Licht in einem bestimmten Winkel und scheinen zu leuchten. Auch der Kontrast zwischen Dunkelheit und Licht finde ich total gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Gerade zum Ende hin werden die Kapitel immer länger, sodass es manchmal wirkte als würde sich die Geschichte ziehen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Livia erzählt.

“Pflanzen sprechen zu mir. Und was sagen sie dir? Prophezeien sie den Weltuntergang? […] Nein, die meisten beschweren sich über irgendwas. Der Rest will, dass ich sie gieße.” (Gold und Schatten, S. 91)

Livia ist ein junges Mädchen, dass nach ihrem 16. Geburtstag mit Pflanzen sprechen kann. Ähm ja wirklich mit Pflanzen, aber wieso sie das kann und woher sie das hat, kann ihr natürlich keiner sagen. Als wenn sie mit dem neuen Umzug nach Paris und diesem geheimnisvollen Typen Maél nicht schon genug Aufregung hat. Und natürlich war das noch nicht alles, denn verwirrende und echt anfühlende Träume lassen sie kaum schlafen. Aber mit dem ganzen Chaos ist Livia nicht alleine, denn sie hat zwei wirklich wunderbare Freundinnen, die sie unterstützen und ihr dabei helfen, ihr Geheimnis zu ergründen. Maél ist dunkel und geheimnisvoll. Ich finde seinen Charakter total genial und auch, was er in Wirklichkeit ist.

Die Idee und die Atmosphäre der Geschichte haben mir wirklich sehr gut gefallen. Die griechischen Götter und ihr Leben in Paris sind interessant und auch sehr humorvoll, auch ihre Einbindung in die heutige Zeit fand ich richtig gut. Paris und die Katakomben als Handlungsort haben es mir sehr angetan. Mit Göttergeschichten kann man mich wirklich glücklich machen und gerade, wenn die Idee so genial gestaltet ist, ich sage nur die Rutsche in die Hölle. Auch wenn die Geschichte im Mittelteil sich etwas zieht, was vielleicht auch an den langen Kapiteln liegen kann, war die Handlung spannend und mitreißend. Das Ende ist sehr gemein und ich kann es kaum erwarten, dass es weitergeht.

Auch die Mythen, die Kira Licht in die Geschichte miteinspinnt sind sehr faszinierend, sodass ich einige erstmal nachgelesen habe. Daher hatte ich wirklich wundervolle Lesestunden mit der Geschichte und wer gerne Geschichte über Götter liest, der ist hier genau richtig.

Mein Fazit

Gold & Schatten verzaubert durch griechische Götter, eine faszinierende Handlung und dem Setting in den düsteren Katakomben von Paris. Was machen Hermes und die ganzen anderen Götter in unserer Zeit und wieso ausgerechnet reden Pflanzen plötzlich mit Livia. Findet sie vielleicht in dem ganzen Trubel ihre wahre Liebe? Für mich ist die Geschichte absolut spannend, lesenswert und mitreißend. Ich kann es euch nur empfehlen.

Veröffentlicht am 18.03.2019

Romantisch & Humorvoll

Weil es Liebe ist
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Meine Meinung

Ich muss ehrlich sagen, dass ich anhand des Covers das Buch nicht unbedingt gekauft hätte. Die Farben sind schön, dennoch spricht es mich spontan einfach nicht an.

Der Schreibstil des Autorenduos ...

Meine Meinung

Ich muss ehrlich sagen, dass ich anhand des Covers das Buch nicht unbedingt gekauft hätte. Die Farben sind schön, dennoch spricht es mich spontan einfach nicht an.

Der Schreibstil des Autorenduos ist leicht und flüssig. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Holland erzählt.

Ich liebe die Protagonistin Holland. Sie ist ein bisschen verplant, absolut humorvoll und total liebenswert. Nach ihrem Abschluss im kreativen Schreiben bringt sie leider kein Wort mehr aufs Papier, daher arbeitet sie im Theater. Ihre Wohnung und ihren Job hat sie nur durch den Zuspruch von ihrem Onkel und seinem Ehemann bekommen. Dabei wünscht sie sich doch endlich auf eigenen Beinen zu stehen und vielleicht kann ihr ja ihre heimliche Schwärmerei für den überaus heißen Straßenmusiker Calvin dabei helfen. Es ist einfach so wahnsinnig erfrischend, wie Holland durchs Leben stolpert und versucht ihren Weg zu gehen. Für ihre Art liebe ich sie einfach. Und Calvin, der heiße und unglaublich talentierte Musiker, wer würde ihn nicht lieben? Zwei absolut sympathische Charaktere, die der Geschichte den richtigen Schwung geben.

Schon lange habe ich keine so wundervolle und humorvolle Liebesgeschichte mehr gelesen. Ich habe viele tiefberührende, wunderschöne Geschichten gelesen, aber lange keine mehr, die mich so humorvoll unterhalten hat, dass ich das Buch einfach nicht mehr beiseitelegen konnte. Die Charaktere sind ein authentisch und eine Garantie für Chaos, Liebe und Humor. Während des Lesens wartet man immer auf diesen einen Punkt, der an dem die Liebesgeschichte ihrem Drama entgegenblickt, wo alles schiefläuft, was auch nur schieflaufen kann. Auch Weil es Liebe ist hat diesen Punkt, jedoch wirkt er für mich absolut authentisch. Kein Hochgezogenes Drama, sondern einfach dem chaotischen Lebensweg von Holland und Calvin geschuldet. Häufig bin ich beim Lesen auch vor Lachen von der Couch gefallen, weil die Situationskomik einfach so genial geschrieben ist.

Weil es Liebe ist muss dich nicht tiefberühren oder herzzerreißend sein. Denn es zeigt dir, was für ein Chaos das Leben sein kann und trotzdem ist es gut. Denn es ist dein Leben. Es ist ein humorvoller Weg, wie man zu sich selbst findet und dabei noch der wahren Liebe über die Füße stolpert. Selbst wenn man sagt, sowas passiert im Leben doch nie, wirkt die Geschichte dennoch authentisch. Ich liebe sie einfach total.

Mein Fazit

Weil es Liebe ist ist eine humorvolle, authentische Liebesgeschichte mit wundervollen Charakteren. Schon lange habe ich keine Liebesgeschichte mehr gelesen, die mich in ihrer Art so mitnehmen konnte. Teilweise habe ich lachend auf der Couch gelegen oder mitgefiebert. Ich habe die Geschichte richtig gefühlt mit Herz und Verstand. Eine Geschichte über das Chaos namens Leben und all seinen Schwierigkeiten.

Veröffentlicht am 15.03.2019

Düstere, spannende und rasante Handlung

Adular (Band 1): Schutt und Asche
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Meine Meinung

Das Cover ist meiner Meinung nach etwas ganz Besonderes und ich finde, dass es genial aussieht. Es ist düster und geheimnisvoll, sodass es einfach wunderbar zur Geschichte passt.

Der Schreibstil ...

Meine Meinung

Das Cover ist meiner Meinung nach etwas ganz Besonderes und ich finde, dass es genial aussieht. Es ist düster und geheimnisvoll, sodass es einfach wunderbar zur Geschichte passt.

Der Schreibstil des Autors ist leicht und flüssig, jedoch sind manche Wortwahlen etwas Derbe. Die Geschichte wird aus der personellen Erzählerperspektive erzählt und begleitet meist die Protagonisten Elanor und Dûhirion.

Elanor ist eine Waldelfin, die sich gegen die Unterdrückung von Völkern wie den Dunkelelfen ausspricht. Jedes Leid geht ihr ans Herz, sodass sie sich einer Organisation angeschlossen hat, die den Unterdrückten hilft mit Essen und Kleidung. Doch jedes Mal wird ihr Herz schwerer, wenn sie so viel Leid sieht. Daher erhofft sie sich Freiheit für alle Völker. Denn auch ihre große Liebe ist ein Dunkelelf und somit ist ihre Beziehung verboten. Dûhirion ist ein Dunkelelf und liebt Elanor. Er gehört einer berüchtigten Assassinengilde an und hat erst durch Elanor wieder gelernt richtig zu leben, nicht mehr nur zu existieren. Er ist häufig missmutig und vielem eher skeptisch gegenüber veranlagt.

Die Welt die Jamie L. Farley erschafft hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich hätte mir gewünscht, dass er hier noch etwas mehr in die Tiefe. Sodass man noch viel mehr in die Geschichte und Tradition der Völker eintauchen kann. Die Handlungsverlauf ist absolut spannend und mitreißend gestaltet und endet mit einem echten Höhepunkt. Die Geschichte ist sehr düster und manchmal auch etwas blutig, obwohl das wirklich nur gering ist. Mir haben sofort die beiden Protagonisten gefallen und vor allem ihre Gegensätzlichkeit. Die sanftmütige Elanor und der skeptische Dûhirion. Einige Handlungen sind nicht immer überraschend, jedoch hat mich den Autor schon mit seinem Ende geschockt. Wow, denn das ist wirklich gemein.

Mein Fazit

Adular: Schutt und Asche besticht durch seinen spannend und düsteren Handlungsverlauf. Die Charaktere sind interessant gezeichnet und das Ende war für mich ein absoluter Schock. Ich hätte mir die Geschichte nur noch etwas Atmosphärischer gewünscht, sodass man noch mehr in die Geschichte eintauchen kann.