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Veröffentlicht am 13.07.2025

Kingdom of the black crescent

Kingdom of the Black Crescent 1: Touch of Perish
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Wow. Was für ein wilder, düsterer und gleichzeitig unglaublich fesselnder Ritt!

Kaythara hat eine tödliche Gabe: Jede Berührung von ihr bedeutet den sicheren Tod. Deshalb fristet sie ein isoliertes Leben ...

Wow. Was für ein wilder, düsterer und gleichzeitig unglaublich fesselnder Ritt!

Kaythara hat eine tödliche Gabe: Jede Berührung von ihr bedeutet den sicheren Tod. Deshalb fristet sie ein isoliertes Leben in einem Tempel, streng überwacht, kontrolliert, klein gehalten. Doch dann taucht Mordan auf – der mysteriöse Wächter, der ihr nicht nur ein bisschen Freiheit schenkt, sondern sie auch in eine Welt voller Intrigen, Magie und gefährlicher Spiele wirft.

Und natürlich darf das Herzklopfen nicht fehlen: Mordan, Danmor… die beiden Vampirprinzen, die beide ihr eigenes düsteres Päckchen tragen und zwischen denen Kaythara hin- und hergerissen ist. Das Love-Triangle? Uff, pure Spannung. Ich schwöre, ich wusste bis zur letzten Seite nicht, in welchem Team ich bin.

Die Story hat mich direkt eingesogen: düster, brutal, emotional – aber gleichzeitig so magisch, dass man kaum noch auftauchen will. Kaythara ist eine unglaublich spannende Figur: anfangs naiv (wen wundert’s bei ihrer Erziehung?), später mutig, verletzlich, rebellisch. Ich hab echt mitgefiebert, gelitten und geliebt.

Das Worldbuilding? Ein Traum! Karten, Intrigen, die düstere Atmosphäre, das gefährliche Königreich, die Machtspiele – alles wirkt so real, dass man fast den Duft von Blut und schwarzer Magie in der Luft riecht. Und apropos Duft: Der Duftsticker am Buch? Love it.

Ich mochte auch, dass es nicht überladen spicy war, sondern eher mit Gefühl, Tiefgang und einer Prise Erotik. Genau richtig dosiert! Die Perspektivwechsel haben mir zudem super gefallen – man bekommt so viele Einblicke in die Köpfe der Figuren und das macht die ganze Geschichte noch intensiver.

Und dieser Cliffhanger am Ende? Ich muss sofort Band 2 haben. Bitte. Jetzt.

Eine düstere, emotionale, romantisch-magische Achterbahnfahrt, die mich komplett gecatcht hat. Für alle, die düstere Romantasy mit Bad Boys, tödlichen Heldinnen, Intrigen und jeder Menge Herzklopfen lieben – absolute Empfehlung!

Veröffentlicht am 13.07.2025

Kingdom of the black crescent

Kingdom of the Black Crescent 1: Touch of Perish
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Wow. Was für ein wilder, düsterer und gleichzeitig unglaublich fesselnder Ritt!

Kaythara hat eine tödliche Gabe: Jede Berührung von ihr bedeutet den sicheren Tod. Deshalb fristet sie ein isoliertes Leben ...

Wow. Was für ein wilder, düsterer und gleichzeitig unglaublich fesselnder Ritt!

Kaythara hat eine tödliche Gabe: Jede Berührung von ihr bedeutet den sicheren Tod. Deshalb fristet sie ein isoliertes Leben in einem Tempel, streng überwacht, kontrolliert, klein gehalten. Doch dann taucht Mordan auf – der mysteriöse Wächter, der ihr nicht nur ein bisschen Freiheit schenkt, sondern sie auch in eine Welt voller Intrigen, Magie und gefährlicher Spiele wirft.

Und natürlich darf das Herzklopfen nicht fehlen: Mordan, Danmor… die beiden Vampirprinzen, die beide ihr eigenes düsteres Päckchen tragen und zwischen denen Kaythara hin- und hergerissen ist. Das Love-Triangle? Uff, pure Spannung. Ich schwöre, ich wusste bis zur letzten Seite nicht, in welchem Team ich bin.

Die Story hat mich direkt eingesogen: düster, brutal, emotional – aber gleichzeitig so magisch, dass man kaum noch auftauchen will. Kaythara ist eine unglaublich spannende Figur: anfangs naiv (wen wundert’s bei ihrer Erziehung?), später mutig, verletzlich, rebellisch. Ich hab echt mitgefiebert, gelitten und geliebt.

Das Worldbuilding? Ein Traum! Karten, Intrigen, die düstere Atmosphäre, das gefährliche Königreich, die Machtspiele – alles wirkt so real, dass man fast den Duft von Blut und schwarzer Magie in der Luft riecht. Und apropos Duft: Der Duftsticker am Buch? Love it.

Ich mochte auch, dass es nicht überladen spicy war, sondern eher mit Gefühl, Tiefgang und einer Prise Erotik. Genau richtig dosiert! Die Perspektivwechsel haben mir zudem super gefallen – man bekommt so viele Einblicke in die Köpfe der Figuren und das macht die ganze Geschichte noch intensiver.

Und dieser Cliffhanger am Ende? Ich muss sofort Band 2 haben. Bitte. Jetzt.

Eine düstere, emotionale, romantisch-magische Achterbahnfahrt, die mich komplett gecatcht hat. Für alle, die düstere Romantasy mit Bad Boys, tödlichen Heldinnen, Intrigen und jeder Menge Herzklopfen lieben – absolute Empfehlung!

Veröffentlicht am 07.07.2025

Albtraum oder doch der Anfang von etwas Neuem?

Fatal Secrets
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Eigentlich sollte das große Abenteuer in den USA für Solène der Start in ein neues, glückliches Leben sein — mit dem (vermeintlich) perfekten Verlobten an ihrer Seite. Stattdessen landet sie mitten in ...

Eigentlich sollte das große Abenteuer in den USA für Solène der Start in ein neues, glückliches Leben sein — mit dem (vermeintlich) perfekten Verlobten an ihrer Seite. Stattdessen landet sie mitten in einem Albtraum, vor dem selbst die schlimmsten True-Crime-Dokus wie Kindergeburtstag wirken.

Schon nach den ersten Seiten war ich sofort mittendrin: Flucht, Angst, eine bedrohliche Begegnung mit einem Fremden (Jaxon, der zu Beginn eher an einen düsteren Antihelden erinnert als an einen romantischen Retter). Jaxon hat eigentlich genug mit sich selbst zu tun, immerhin sucht er verzweifelt nach seiner entführten Schwester. Dass Solène plötzlich in sein Leben stolpert, war definitiv nicht Teil seines Plans — und trotzdem kreuzen sich ihre Schicksale auf ziemlich explosive Art.

„Fatal Secrets“ ist kein Buch für schwache Nerven. Hier gibt’s keine rosaroten Schmetterlinge, sondern Spannung, Gewalt, Trauma und ganz viel moralisches Grau. Sarah Saxx wirft einen direkt ins Chaos, ohne Aufwärmphase. Manchmal musste ich kurz durchatmen (und daran denken, dass es „nur“ eine Geschichte ist), weil ein paar Szenen wirklich heftig sind.

Solène ist eine interessante Protagonistin — oft mutig und zäh, manchmal aber auch so naiv, dass man am liebsten ins Buch springen und sie einmal ordentlich schütteln möchte. Jaxon dagegen ist der klassische Bad Boy mit Beschützerinstinkt, den man trotz (oder gerade wegen) seiner Ecken und Kanten nicht so leicht vergessen kann.

Die Story ist ein rasantes Katz-und-Maus-Spiel, ein wilder Ritt durch Misstrauen, Gewalt, Leidenschaft und brenzlige Situationen. Ich mochte den ständigen Perspektivwechsel zwischen Solène und Jaxon, weil man so beide Welten hautnah erlebt — ihre Ängste, seine Verzweiflung, ihre Annäherung, die gleichzeitig immer wieder zerstört wird.

Natürlich bleibt auch hier die Logik manchmal auf der Strecke — wie oft Solène sich trotz größter Gefahr von schönen Augen ablenken lässt, ist nicht immer nachvollziehbar. Aber hey, Dark Romance lebt halt auch ein bisschen von Übertreibung.

Das Ende? Gemein. So richtig gemein. Man klappt das Buch zu und denkt: „Wie jetzt?! Ich brauche sofort Band 2!“ (Und ja, Band 2 kommt, aber Geduld ist halt nicht meine Stärke.)

„Fatal Secrets“ ist ein düsterer, spannender, manchmal brutal ehrlicher Auftakt in die „Dark Hunt“-Dilogie. Perfekt für alle, die auf knisternde Spannung, Bad Boys mit gebrochener Seele und starke, aber nicht immer perfekte Heldinnen stehen. Wer sich auf den dunklen Ritt einlässt (und die Triggerwarnung ernst nimmt!), wird hier bestens unterhalten — Schockmomente inklusive.

Definitiv kein Buch, das man mal eben gemütlich vor dem Einschlafen liest … außer man steht auf Adrenalinkicks kurz vorm Einschlafen.

Veröffentlicht am 07.07.2025

Albtraum oder doch der Anfang von etwas Neuem?

Fatal Secrets
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Eigentlich sollte das große Abenteuer in den USA für Solène der Start in ein neues, glückliches Leben sein — mit dem (vermeintlich) perfekten Verlobten an ihrer Seite. Stattdessen landet sie mitten in ...

Eigentlich sollte das große Abenteuer in den USA für Solène der Start in ein neues, glückliches Leben sein — mit dem (vermeintlich) perfekten Verlobten an ihrer Seite. Stattdessen landet sie mitten in einem Albtraum, vor dem selbst die schlimmsten True-Crime-Dokus wie Kindergeburtstag wirken.

Schon nach den ersten Seiten war ich sofort mittendrin: Flucht, Angst, eine bedrohliche Begegnung mit einem Fremden (Jaxon, der zu Beginn eher an einen düsteren Antihelden erinnert als an einen romantischen Retter). Jaxon hat eigentlich genug mit sich selbst zu tun, immerhin sucht er verzweifelt nach seiner entführten Schwester. Dass Solène plötzlich in sein Leben stolpert, war definitiv nicht Teil seines Plans — und trotzdem kreuzen sich ihre Schicksale auf ziemlich explosive Art.

„Fatal Secrets“ ist kein Buch für schwache Nerven. Hier gibt’s keine rosaroten Schmetterlinge, sondern Spannung, Gewalt, Trauma und ganz viel moralisches Grau. Sarah Saxx wirft einen direkt ins Chaos, ohne Aufwärmphase. Manchmal musste ich kurz durchatmen (und daran denken, dass es „nur“ eine Geschichte ist), weil ein paar Szenen wirklich heftig sind.

Solène ist eine interessante Protagonistin — oft mutig und zäh, manchmal aber auch so naiv, dass man am liebsten ins Buch springen und sie einmal ordentlich schütteln möchte. Jaxon dagegen ist der klassische Bad Boy mit Beschützerinstinkt, den man trotz (oder gerade wegen) seiner Ecken und Kanten nicht so leicht vergessen kann.

Die Story ist ein rasantes Katz-und-Maus-Spiel, ein wilder Ritt durch Misstrauen, Gewalt, Leidenschaft und brenzlige Situationen. Ich mochte den ständigen Perspektivwechsel zwischen Solène und Jaxon, weil man so beide Welten hautnah erlebt — ihre Ängste, seine Verzweiflung, ihre Annäherung, die gleichzeitig immer wieder zerstört wird.

Natürlich bleibt auch hier die Logik manchmal auf der Strecke — wie oft Solène sich trotz größter Gefahr von schönen Augen ablenken lässt, ist nicht immer nachvollziehbar. Aber hey, Dark Romance lebt halt auch ein bisschen von Übertreibung.

Das Ende? Gemein. So richtig gemein. Man klappt das Buch zu und denkt: „Wie jetzt?! Ich brauche sofort Band 2!“ (Und ja, Band 2 kommt, aber Geduld ist halt nicht meine Stärke.)

„Fatal Secrets“ ist ein düsterer, spannender, manchmal brutal ehrlicher Auftakt in die „Dark Hunt“-Dilogie. Perfekt für alle, die auf knisternde Spannung, Bad Boys mit gebrochener Seele und starke, aber nicht immer perfekte Heldinnen stehen. Wer sich auf den dunklen Ritt einlässt (und die Triggerwarnung ernst nimmt!), wird hier bestens unterhalten — Schockmomente inklusive.

Definitiv kein Buch, das man mal eben gemütlich vor dem Einschlafen liest … außer man steht auf Adrenalinkicks kurz vorm Einschlafen.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Julia Quinn: Bridgerton – Anthony & Kate

Bridgerton – Wie bezaubert man einen Viscount?
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Ach ja, die Bridgertons — man kann einfach nicht genug bekommen von dieser chaotisch-liebenswerten Familie. In diesem Band dreht sich alles um Anthony, den ältesten Sohn, der eigentlich so gar nicht vorhatte, ...

Ach ja, die Bridgertons — man kann einfach nicht genug bekommen von dieser chaotisch-liebenswerten Familie. In diesem Band dreht sich alles um Anthony, den ältesten Sohn, der eigentlich so gar nicht vorhatte, sich zu verlieben. Heiraten ja, aber bitte ohne Herzklopfen und Schmetterlinge im Bauch. Klingt logisch … nicht.

Anthony hat sich nämlich fest vorgenommen, Edwina Sheffield zu heiraten — hübsch, beliebt, scheinbar perfekt. Dumm nur, dass Edwinas große Schwester Kate da ein Wörtchen mitzureden hat. Kate ist nämlich so gar kein Fan von dem berüchtigten Herzensbrecher Anthony. Und während sie versucht, ihre Schwester vor ihm zu „retten“, passiert natürlich das, was passieren muss: Funken fliegen, Augenrollen wechselt sich mit heißen Blicken ab, und irgendwann landen die beiden in Situationen, bei denen man als Leser nur denkt: „Ach du meine Güte, jetzt küsst euch endlich!“

Was ich an diesem Buch besonders mochte: Kate ist eine wunderbar starke Figur. Schlagfertig, ein bisschen stur, aber genau deshalb so sympathisch. Sie lässt sich nicht so einfach einschüchtern, auch nicht vom Viscount mit all seinen charmanten (und manchmal etwas überheblichen) Auftritten. Das Knistern zwischen Anthony und ihr ist einfach herrlich. Die Wortgefechte? Zum Niederknien! Ich hab beim Lesen öfter laut lachen müssen — so sehr haben die beiden sich gegenseitig aufgezogen.

Natürlich bleibt es nicht bei Kabbeleien. Hinter Anthonys Fassade verbirgt sich nämlich mehr als nur der selbstbewusste Oberhaupts-Charme. Sein Trauma, seine Ängste und die ganze Unsicherheit, die ihn oft in seinem Stolz blockiert, machen ihn tatsächlich greifbar. Auch Kate kämpft mit Selbstzweifeln, besonders im Schatten ihrer „perfekten“ Schwester. Umso schöner zu sehen, wie die beiden langsam zueinanderfinden.

Wer die Netflix-Serie kennt, wird übrigens merken: Das Buch ist anders. Zum Teil sogar richtig anders. Manche Szenen gibt es nur in den Seiten, andere wurden für die Serie komplett neu erfunden. Ich finde, das Buch geht viel mehr in die Tiefe — gerade was die Emotionen und die Entwicklung der Figuren angeht.

Natürlich gibt es auch ein paar Momente, wo man denkt: „Okay, jetzt ist’s vielleicht ein bisschen viel Drama.“ Aber genau das gehört bei Bridgerton einfach dazu. Glänzende Bälle, Skandale, klirrende Teetassen, Gossip von Lady Whistledown — all das macht den Charme aus.

Fazit: „Anthony & Kate“ ist ein herrlich unterhaltsamer Regency-Roman mit ganz viel Herz, Humor und einer ordentlichen Portion Knistern. Perfekt für alle, die enemies-to-lovers lieben und beim Lesen gerne mal kichern. Ich würde fast sagen: Mein bisher liebstes Bridgerton-Paar!