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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2020

Eine wirklich schöne, aber keine außergewöhnliche New Adult Geschichte

Someone Else
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Inhalt:
Cassie ist verliebt. Aber nicht in irgendjemanden sondern ausgerechnet in ihren besten Freund und Mitbewohner Auri. Sie weiß, dass auch er etwas für sie empfindet, doch es gibt einfach zu viele ...

Inhalt:
Cassie ist verliebt. Aber nicht in irgendjemanden sondern ausgerechnet in ihren besten Freund und Mitbewohner Auri. Sie weiß, dass auch er etwas für sie empfindet, doch es gibt einfach zu viele Hindernisse die unüberwindbar erscheinen. Und obwohl Cassies Gefühle immer stärker werden zweifelt sie daran, dass die Liebe zwischen ihnen groß genug ist um alle Hürden zu überwinden.
Fazit:
Ich war sehr gespannt auf den zweiten Band, da mir der erste sehr gut gefallen hat, aber letztendlich finde ich ihn doch ein wenig schwach. Ohne Frage sind Cassie und Auri einfach nur ein unglaublich süßes Paar und die Geschichte war wirklich schön und emotional. Dennoch fand ich, dass das Thema Rassismus ein wenig untergegangen ist. Im ersten Teil wurde ja noch sehr auf das Thema Transgender eingegangen, was ich sehr mochte und genau das hat mir hier im zweiten Teil beim Thema Rassismus gefehlt. Ich schätze Laura Kneidle hat den Augenmerk auf die New Adult Geschichte gelegt, weswegen sie das Thema Rassismus nicht so dolle angesprochen hat, aber dennoch hätte ich mir gewünscht, das noch mehr auf das Thema eingegangen wird, denn es ist einfach ein Thema über das noch zu wenig gesprochen und vor allem geschrieben wird.
Letztendlich gebe ich dem Buch nur 4/5⭐️, weil die Geschichte dann doch durchschnittlich war. Aber der Schreibstil und Auri und Cassie, die einfach sooo süß zusammen sind😍, haben die Story dann noch gerettet, ansonsten hätte das Buch wahrscheinlich noch weniger Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.07.2020

Ein spannendes Fantasy Abenteuer

Die rote Königin (Die Farben des Blutes 1)
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Inhalt:
Mare lebt in einer Welt voll Unterdrückung. Allein die Farbe des Blutes bestimmt den Wert eines Menschen. Die Silbernen sind die Herrscher, die Reichen und die mit den magischen Kräften. Hingegen ...

Inhalt:
Mare lebt in einer Welt voll Unterdrückung. Allein die Farbe des Blutes bestimmt den Wert eines Menschen. Die Silbernen sind die Herrscher, die Reichen und die mit den magischen Kräften. Hingegen sind die Roten die Sklaven der Silbernen. Eines Tages passiert jedoch etwas unerwartetes mit Mare. Ausgerechnet vor den Augen des Königpaars und dem Adel scheint sie auf einmal auch magische Kräfte zu besitzen. Obwohl der König und die Königin sie am liebsten umgebracht hätten, geht es nicht, da es zu viele Zeugen gibt. Sie wird daher als verloren gegangene Silberne ausgegeben und wird mit dem Prinzen verlobt. Das Leben am Hofe ist ganz neu für sie, doch mit der Zeit merkt sie, dass nicht alles so glamourös und schön ist, sondern vor allem auch grausam. Obwohl der Tod noch immer auf sie lauert, beschließt sie alles zu riskieren und sich den Rebellen anzuschließen um für eine bessere Welt zu kämpfen, in der die Roten nicht mehr von den Silbernen unterdrückt werden.
Fazit:
Obwohl ich den Klappentext sehr ansprechend fand und wirklich Lust hatte, das Buch zu lesen, habe ich mich gerade am Anfang doch ein wenig durch die Seiten gequält. Als die Handlung dann aber erst richtig ins rollen kam, war es auf jeden Fall super spannend.
Die „Welt“ in der die Geschichte spielt ist mir bis jetzt noch nicht schlüssig. Es ist so als ob das Mittelalter auf unser Jahrzehnt trifft, was ich sehr verwirrend finde. Meiner Meinung nach widersprechen sich einfach zu viele Dinge.
Die Charaktere fand ich allesamt super und ich mochte es sehr, dass manche Charaktere zwei Charakterseiten hatten, von denen ich am Anfang nicht mal geahnt hatte.
Außerdem mochte ich das Ende auch sehr, was mir sofort Lust darauf gemacht hat, den zweiten Band zu lesen.
Allerdings gebe ich dem Buch, wegen der für mich sehr seltsamen und unschlüssigen „Welt“ nur 4/5⭐️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.07.2020

Jetzt schon eins meiner Jahreshighlights!

Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal
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Inhalt:
Auf einer Party erlebt Alice seltsame Dinge. Nicht nur trifft sie eine sprechende Katze, sondern sieht nun auch überall Spinnen. Von Albträumen und Ängsten geplagt, schafft sie es nicht das Schuljahr ...

Inhalt:
Auf einer Party erlebt Alice seltsame Dinge. Nicht nur trifft sie eine sprechende Katze, sondern sieht nun auch überall Spinnen. Von Albträumen und Ängsten geplagt, schafft sie es nicht das Schuljahr zu bestehen. Der einzige Weg um doch noch in die Anschlussklasse versetzt zu werden ist, die Sommerkurse auf der Privatschule Chesterfield nachzuholen. Als Alice die Geheimnisse rund um die Privatschule und die Schüler herausfinden möchte, findet sie eine ihre Mitschülerinnen versteinert im Wald. Dies ist der Moment, in dem sie von einer Außenstehenden zur Spielerin wird. Um genau zu sein ist sie nun eine Schachfigur in einem Spiel um Leben und Tod. Doch ist schwarz gleich schwarz und weiß gleich weiß? Als 33 Spielfigur steht sie zwischen zwei Seiten, doch für welche Seite soll sie sich entscheiden?
Fazit:
Ich liebe es Schach zu spielen, auch wenn mein KLEINER Bruder mich immer fertig macht, und ich finde es einfach großartig, was Stella Tack aus diesem sonst so klassischen Spiel gemacht hat.
Das war mein erstes Buch von Stella, aber ich muss sagen, dass mir ihr Schreibstil sofort gefallen hat. Man kann wunderbar in die Seiten eintauchen und auch für jemanden, der kein Schach spielen kann, ist das Spiel verständlich. Es hat zwar einige Parallelen, ist aber gleichzeitig auch vollkommen anders.
Bei den Charakteren gab es viele die ich mochte, aber auch einige, die ich nicht mochte. Alice, die Protagonistin, war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist mutig und schlagfertig, obwohl am Anfang auch ein bisschen naiv. Isolde gehört auch noch zu meinen Lieblingscharakteren. Sie ist einfach so nett, fürsorglich und ich glaube man muss sie einfach nur lieben. Im Gegensatz zu ihr, der Schwarzen Königin, ist Regina, die weiße Königin, einfach nur eine Giftschlange, obwohl sie ja eigentlich gar nicht giftig ist. Das kann jetzt nur einer verstehen, der das Buch gelesen hat, also falls ihr Wissen wollt, was es mit dem Insider auf sich hat, dann lest das Buch. Vincent, der weiße König, mochte ich auch von Anfang an nicht. Er ist mir einfach viel zu einschleimend, falsch und zieht halt immer diese Mitleidsmasche durch, die ich hasse. Deswegen liebe schließe ich mich #teamjackson an.
Jetzt hätte ich fast jemanden vergessen, diesmal gehört zu meinen Lieblingscharakteren nicht nur Menschen, sondern auch eine Katze. Curse ist eine sprechende Katze, obwohl nur Alice ihn verstehen kann. Am Ende tat er mir richtig leid, aber da ich nicht Spoiler möchte, sag ich jetzt nicht warum.
Das Ende hat mich sowieso mitgenommen. Am Ende dieser Cliffhänger…. Kaum zu fassen, dass ich jetzt noch bis Ende November auf den zweiten Band warten muss.
Ich glaube ihr merkt, wie begeistert ich von diesem Buch bin. Es ist aber auch einfach ein super Fantasy Buch. Deswegen gibt es von mir auch 5/5 für Night of Crowns.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.07.2020

Eine eher ernüchternde Geschichte

City of Elements 2
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Inhalt:
Kia weiß nun endlich, was der Auslöser ihres Talents ist, doch es hätte nicht schlimmer kommen können. Um ihre Gabe zu benutzen muss sie nämlich Todesangst verspüren. Da sie der Omalia nicht traut, ...

Inhalt:
Kia weiß nun endlich, was der Auslöser ihres Talents ist, doch es hätte nicht schlimmer kommen können. Um ihre Gabe zu benutzen muss sie nämlich Todesangst verspüren. Da sie der Omalia nicht traut, muss sie ihre Gabe selbst ausprobieren, doch Will versucht sie jedes Mal daran zu hindern. Aber trotz, dass niemand außer Will von ihrem Geheimnis weiß, kommt Nero, der Anführer der Ydor, langsam hinter das Geheimnis. Um Kias Vertrauen zu gewinnen bringt er sie zu ihren leiblichen Eltern, die in einem Sanatorium sind. Doch eine Reaktion ihrer Eltern, währen des Besuchs, lässt sie daran zweifeln, dass die beiden wirklich verrückt geworden sind. Um mehr herauszufinden, begibt sie sich mit Will und ihren Freunden in große Gefahren.
Fazit:
Um ehrlich zu sein, hatte ich gehofft, dass der zweite Band mehr hergeben würde. Der Schreibstil war eigentlich genauso wie im ersten Band. Flüssig und spannend, aber was mich im ersten Band noch nicht so gestört hat, fand ich hier doch schon ein wenig nervig. Nämlich diese unfassbar langen Kapitel. Das Buch hat über 400 Seiten und nur 13 Kapitel. Natürlich gibt es auch Abschnitte in dem Buch, aber ich MUSS immer bis zum Ende eines Kapitels lesen, ich kann einfach nicht irgendwo mittendrin aufhören, und manchmal hat sich die Geschichte dann doch ein wenig gezogen.
Ich hatte sehr gehofft, dass im zweiten Band mehr auf die Charaktere eingegangen wird, da viele im ersten Band eher am Rande standen, aber leider hat das komplett gefehlt. Zu Kia und Will habe ich weiterhin einen guten Bezug, aber ich finde die anderen Charaktere gehen einfach ein bisschen unter. Vor allem finde ich es schade, dass Eve gar nicht in diesem Band vorkommt, denn sie war eigentlich eine meiner Lieblingscharaktere im ersten Teil der City of Elements Reihe, obwohl sie auch da nur selten vorkam. Gerade in der Charakterentwicklung war ich auch am meisten enttäuscht und kann nur hoffen, dass es sich im dritten Band ändern wird.
Die Handlung war ganz ok. Sie schließt direkt am ersten Teil an, was ich auf jeden Fall schon Mal ganz cool fand, aber irgendwie dachte ich auch hier, dass die Spannung und die Handlung sie einfach weiter steigern würden, was nicht so war. Es war alles genauso konstant wie im ersten Band.
Letztendlich bin ich doch ein wenig enttäuscht. Beim ersten Band habe ich ja bei einigen Sachen nochmal ein Auge zugedrückt, weil es ja der erste Band der Reihe war, aber dafür hatte ich dann auch höhere Ansprüche an den zweiten Band der City of Elements Reihe. Diese wurden zum größten Teil nicht wirklich erfüllt, weshalb ich dem Buch auch nur 3/5 Sternen gebe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.07.2020

Die Stadt der Träumenden Bücher

Die Stadt der Träumenden Bücher
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Inhalt:
„Hier fängt die Geschichte an. Sie erzählt wie ich in den Besitz des Blutigen Buches kam und das Orm erwarb. [...] Hier handelt es sich um eine Geschichte über einen Ort, an dem das Lesen noch ...

Inhalt:
„Hier fängt die Geschichte an. Sie erzählt wie ich in den Besitz des Blutigen Buches kam und das Orm erwarb. [...] Hier handelt es sich um eine Geschichte über einen Ort, an dem das Lesen noch ein echtes Abenteuer ist! [...] Ja, ich Rede von einem Ort, wo einen das Lesen in den Wahnsinn treiben kann. Wo Bücher verletzen, vergiften, ja, sogar töten können. [...] Dann wollen wir auch keine Zeit mehr verlieren und unverzüglich mit der Wanderung beginnen. Denn eine Reise ist es, auf die wir uns begeben, eine antiquarische Reise nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Schnürt eure Schuhe fest, es geht ein langes Stück des Weges auf felsigem, unebenem Grund, dann durch eintöniges Grasland, in dem die Halme dicht, hüfthoch und messerscharf stehen. Und schließlich auf düsteren labyrinthischen und gefährlichen Pfaden tief hinab, hinab in die Eingeweide der Erde.“ (S.9)
Fazit:
Das Buch ist wirklich außergewöhnlich. Ich hatte das Gefühl, dass ich ein Buch von 1000 Seiten statt 400 lese, weil es so unfassbar komplex ist. Die Welt die Walter Moers erschaffen hat ist einmalig, genauso wie die Charaktere. Die Namen, Geschichten und das Vokabular, das er erschaffen hat ist, einfach nur einzigartig. Man kann wunderbar in die Geschichte eintauchen, nur leider war das bei mir so, wenn ich müde oder abgelenkt war, dann habe ich durch die Komplexität des Buches schnell den Fanden verloren und ich musste ganze Kapitel noch einmal lesen. Das ist auch der Grund, weshalb ich so lange für das Buch gebraucht habe. Ansonsten gibt es nichts negatives zu sagen, da es sich einfach lohnt das Buch zu lesen. Deshalb 5/5⭐️.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere