Trotz Kritik, ein absolutes Leseerlebnis!
Sag ihr, ich war bei den SternenWorin reisen wir im tiefen Schlaf?
Bei kaum einen Buch ist mir die Bewertung so schwer gefallen, wie bei diesem.
Auf der einen Seite war es für mich ein absolutes Leseerlebnis und auf der anderen Seite ...
Worin reisen wir im tiefen Schlaf?
Bei kaum einen Buch ist mir die Bewertung so schwer gefallen, wie bei diesem.
Auf der einen Seite war es für mich ein absolutes Leseerlebnis und auf der anderen Seite habe ich erhebliche Kritikpunkte. Wie es aber dennoch 5 Sterne werden konnten, erfahrt ihr jetzt.
Der Titel „Sag ihr ich war bei den Sternen“ lässt schon viel Spielraum für Spekulationen, aber nachdem ich dazu auch den Klappentext kannte, wusste ich, das wird meine Geschichte und tatsächlich zählt sie schon jetzt zu denen, die ich nie vergessen werde.
Es geht um die 28 jährige Maddie, die kurz vor ihrer Hochzeit mit Ryan steht.
Maddie & Ryan – glücklich und unzertrennlich!
Getoppt wird es nur noch von dem kleinen Herzen, das bereits unter Maddies Herzen schlägt.
Etwas in Stress verbringt sie, am Anfang der Geschichte, einen Tag mit den Vorbereitungen zur Hochzeit und hetzt von Termin zu Termin.
Doch dann geschieht das Unfassbare...
Ein unachtsamer Schritt, ein abgelenkter Autofahrer und das Leben ist nicht mehr das was es war.
Nun stell dir vor... Durch die Verletzungen fällst du in einen tiefen Schlaf. Doch eines Tages erwachst du wieder und musst feststellen, es ist nicht der nächste Tag, sondern 6 Jahre später. 6 Jahre in denen deine Mutter schwer erkrankt ist, du nicht mehr schwanger bist und dein Verlobter sich neu verliebt und sogar geheiratet hat.
Wer jetzt glaubt, was für ein Alptraum, der kann sich gar nicht vorstellen, was diese Geschichte noch für Offenbarungen und Schicksale parat hält.
Ein Buch, was man kaum aus der Hand legen mag, weswegen es mir deswegen besonders schwer fällt, es zu bewerten, denn etwas zu Meckern gibt es auch.
Für mich ist das Ende nicht meins! Ich fand es tatsächlich zu sehr drüber, wenn ich es mal so, ohne zu Spoilern, formulieren kann. Immer dann, wenn ich etwas nicht nachvollziehen kann oder es unglaubwürdig erscheint, habe ich meine Probleme damit.
Ich brauchte nicht mal lange überlegen, wie man es hätte vielleicht besser machen können, da fällt mir schon sofort etwas ein. Manchmal ist weniger nämlich mehr. Zumal die Geschichte eher von der Stärke, der Freundschaft und Liebe zweier Frauen lebt. Da muss man gar nicht dramatisieren und dem Ganzen noch unrealistisch eins drauf setzen. Warum die Geschichte nicht einfach so zu Ende spielen? Hinzu kommt, dass die Szenerie vom Verfolger, am Anfang, auch nicht zu Ende gedacht wurde. Da wurde der Leser, meines Erachtens, ein bisschen in die Irre geführt. Wirkt dann in etwa so, als ob die Autorin da noch nicht richtig wusste, wohin die Reise gehen soll.
Fazit:
Man wird es jetzt kaum glauben, aber trotz meiner doch erheblichen Kritikpunkte, möchte ich, dass Jeder diese Geschichte liest, denn mein Leseerlebnis, war voll und ganz erfüllt. Immer dann, wenn mich auch außerhalb des Lesens ein Buch so sehr fesselt, wie dieses eben hier, kann es nur ein gutes Buch gewesen sein.
Also, gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung!