Düster und chaotisch
DARK shadow CASTLEAlso, bei Dark Shadow Castle war ich echt kurz davor, das Buch gegen die Wand zu pfeffern – und hab es dann doch in einem Rutsch durchgelesen.
Dieses Mal geht es noch tiefer in die Psychokiste. Das Schloss ...
Also, bei Dark Shadow Castle war ich echt kurz davor, das Buch gegen die Wand zu pfeffern – und hab es dann doch in einem Rutsch durchgelesen.
Dieses Mal geht es noch tiefer in die Psychokiste. Das Schloss wird fast zur Nebensache, weil die Schatten (buchstäblich!) übernehmen. Die Stimmung ist düsterer als in den ersten Bänden, was mir eigentlich gut gefallen hat. Aber ganz ehrlich: Die Kommunikation zwischen den Charakteren macht mich fertig. Ein vernünftiges Gespräch und 200 Seiten Drama wären uns erspart geblieben!
Was man wissen muss:
Der Vibe: Viel dunkler. Es ist weniger "Romance im Schloss" und mehr "Psychotrip mit Herzklopfen".
Die Lovestory: Toxisch? Ja. Mitreißend? Leider auch ja. Man schüttelt den Kopf über ihre Entscheidungen, aber man kann nicht weggucken.
Der Plot: Endlich werden ein paar der richtig großen Geheimnisse gelüftet, auch wenn das Ende mich mit einem Puls von 180 zurückgelassen hat.
Ehrliches Urteil: Es ist wie ein Autounfall – man will nicht hinsehen, aber es ist zu spannend, um wegzuschauen. Wer auf Enemies-to-Lovers steht, die sich gegenseitig eigentlich nur im Weg stehen, wird es lieben. Für meine Nerven war es fast ein bisschen viel "Shadow" und zu wenig Lichtblick.