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Veröffentlicht am 05.07.2020

Magische Welt mit starken Frauen!

Ein Kleid aus Seide und Sternen (Ein Kleid aus Seide und Sternen 1)
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Klappentext:

„Maia Tamarin träumt davon, die beste Schneiderin des Reiches zu werden. Sie lernt diese Kunst von ihrem Vater und ist sehr begabt, aber als Mädchen ist ihr die Ausübung dieses Berufes untersagt. ...

Klappentext:

„Maia Tamarin träumt davon, die beste Schneiderin des Reiches zu werden. Sie lernt diese Kunst von ihrem Vater und ist sehr begabt, aber als Mädchen ist ihr die Ausübung dieses Berufes untersagt. Als der Kaiser einen Wettbewerb um den Posten des Hofschneiders ausruft, fasst sie einen gewagten Plan: Verkleidet als Junge reist sie unter dem Namen ihres Bruders an den Hof, um für ihren Traum zu kämpfen. Unter den zwölf Schneidern, die sich bewerben, herrscht hohe Konkurrenz, das Leben am Hof ist von Intrigen bestimmt – und keiner darf Maias Geheimnis erfahren, denn dann erwartet sie der Tod. Doch schon bald zieht sie die Aufmerksamkeit des geheimnisvollen Magiers Edan auf sich: Er scheint ihre Verkleidung zu durchschauen. Und Maia braucht seine Hilfe, um die schier unmögliche letzte Aufgabe des Wettbewerbs zu erfüllen: Sie muss drei magische Kleider für die kaiserliche Prinzessin nähen, die aus Elementen der Sonne, der Sterne und des Mondes gewirkt sind. Zusammen mit Edan begibt sich Maia auf eine gefährliche Reise, die sie fast alles kostet, was ihr lieb und teuer ist …“


Meine Meinung:

10 von 10 Sternen

Der traumhafte Schreibstil von Elizabeth Lim konnte mich von der ersten Seite an voll und ganz fesseln und hat mir den Einstieg in die Geschichte sehr einfach gemacht.

Ich fand Alandi und die komplette Welt, die jene erschaffen hat, äußerst interessant, da sich hinter jeder Ecke ein Geheimnis verbirgt und es so unendlich viel zu entdecken gibt. Teilweise hatte ich das Gefühl von den Gerüchen und Geschmäckern, die die Autorin beschreibt, umgeben zu sein. Auch die Einwebung von Aspekten aus verschiedenen Märchen hat mir wirklich zugesagt. Das alles hat mich voll und ganz in seinen Bann gezogen. Ich wurde vollkommen mitgerissen und mit unerwarteten Wendungen konfrontiert. Der Klappentext verrät nicht annähernd, was einen alles erwartet. Am liebsten hätte ich das Buch keine Sekunde mehr aus der Hand gelegt!

Maia war mir schnell sympathisch, da ich einige ihrer Einstellungen teile (zB. das meine Familie an erster Stelle steht oder ich mich nicht einfach meinem vorgesehen Schicksal ergebe). Mir gefällt ihre Kämpfernatur und, dass sie nicht aufgibt, auch wenn alles unmöglich erscheint. Sie ist ein Vorbild für jedes Mädchen und jede Frau, sich nicht seinem Schicksal zu ergeben, sondern für seine Rechte und eine Gleichberechtigung einzusetzen. Sie ist aber nicht die einzige starke Frau in diesem Roman.

Auch Edan hat sich schnell einen Weg in mein Herz geschlichen. Ich fand seinen Charakter mysteriös und wollte unbedingt hinter all seine Geheimnisse sehen. Im Laufe der Geschichte hat man vieles über ihn und seine Lasten gelernt. Durch kleinen Gesten und seine liebenswürdige Art hat er mich nur noch mehr für sich eingenommen. Er gehört ab sofort zu einem meiner liebsten Bookboyfriends!

Es gab aber ebenfalls Charaktere, die ich von Beginn an nicht ausstehen konnte beziehungsweise denen ich misstraut habe. Diese konnten mich trotzdem mit manchen Geheimnissen von ihnen eiskalt erwischen.

Die Geschichte war einfach nur spannend und fesselnd und mit tiefen Gefühlen gespickt, die Charaktere realistisch und zum größten Teil auch liebenswürdig, ihre Entwicklung teilweise beeindruckend und die Liebesgeschichte herzerwärmend.

Ich fange jetzt schon an die Tage zu zählen, bis der zweite Teil erscheint; auch wenn noch kein ET bekannt ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.04.2020

Lebensnaher Liebesroman!

Wie der Klang deines Herzens
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Klappentext:

„Die Musik verbindet ihre Seelen
Das Schicksal trennt ihre Herzen
Die Balletttänzerin Leah hat das Gefühl, nirgendwo hineinzupassen. Bis sie den Cellisten John kennenlernt. John, der ihren ...

Klappentext:

„Die Musik verbindet ihre Seelen
Das Schicksal trennt ihre Herzen
Die Balletttänzerin Leah hat das Gefühl, nirgendwo hineinzupassen. Bis sie den Cellisten John kennenlernt. John, der ihren Traum an der Juilliard zu studieren teilt. Doch nicht nur seine Musik lässt ihr Herz höherschlagen, sondern auch seine eisblauen Augen lösen ein verbotenes Kribbeln in ihrem Bauch aus. Verboten, weil Leah einen Freund hat.
Der Cellist John hat bisher nur für die Musik gelebt und sich zu verlieben gehörte nicht zu seinen Plänen. Als Leah jedoch zum ersten Mal zu seiner Musik tanzt, ist es um ihn geschehen. John weiß, dass er Leah seine Gefühle nicht gestehen darf, doch als ihr Herz in tausend Stücke bricht und das Schicksal sie auseinanderreißt, fasst er den Mut, um sie zu kämpfen.“

Meine Meinung:

9,5 von 10 Sternen

Ich bin wie schon bei "Augenblicke für die Ewigkeit" super in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist einfach nur klasse!
Leah und John waren mir schnell sympathisch und ich konnte mich sehr gut in ihre Gefühlswelt  hineinversetzten. Meiner Meinung nach war das Knistern zwischen den beiden nach den ersten paar Seiten schon deutlich spürbar. Allerdings war für mich nicht jede ihrer Entscheidungen vollkommen nachvollziehbar.
Der Einzige, welchen ich von Beginn an nicht wirklich leiden konnte, ist Adam. Diese Abneigung kann ich gar nicht richtig an einer Sache festmachen; sie war einfach von Beginn an da und hat sich im Laufe der Erzählung nur verstärkt.
Die Geschichte hat wundervoll gezeigt, welche verschlungene Wege das Leben manchmal geht, bevor man sein Ziel oder Traum erreicht; wichtig ist nur, dass man nicht aufgeben und seine Träume nicht wegschmeißen darf. Auch wenn Leah und John öfters an sich selber, ihren Gefühlen und ihren Träumen gezweifelt haben, haben sie dennoch nie wirklich aufgegeben und nach einer kurzen Pause weitergekämpft bzw. ihrem Weg bestritten.
Manche Wendungen in der Geschichte hatte ich schon vermutet, andere wiederum haben mich vollkommen überrascht. Meiner Meinung nach war es eine gute Mischung aus vorhersehbar und überraschend. Insgesamt ist die Geschichte sehr schön erzählt, manchmal schmerzhaft und wunderbar nah am Leben. Ich kann mir gut vorstellen, dass es zwei „echten“ Menschen schon einmal ganz ähnlich ergangen ist.
Das Ende fand ich ein wenig zu viel des Guten. Ich weiß nicht, ob die große Frage von John notwendig gewesen ist. Für mich hätte das Ende auch super ohne funktioniert. Zudem hätte es mir besser gefallen, wenn es ein wenig ausführlicher erzählt worden wäre, damit es nicht ganz so hektisch am Ende ist.
Ich beende die Geschichte von Leah und John nur schweren Herzens, da ich die beiden in mein Herz geschlossen habe und gerne mehr über ihr Leben lesen würde.
Das Buch kann ich also, genau wie „Augenblicke für die Ewigkeit“, nur weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.04.2020

Gnaz okay

Sweet Sorrow
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Klappentext:

„Manches im Leben strahlt so hell, dass es nur aus der Entfernung wirklich gesehen werden kann. Die erste große Liebe ist so eine Sache, die immer noch leuchtet, auch wenn sie längst verglüht ...

Klappentext:

„Manches im Leben strahlt so hell, dass es nur aus der Entfernung wirklich gesehen werden kann. Die erste große Liebe ist so eine Sache, die immer noch leuchtet, auch wenn sie längst verglüht ist. Genauso ist es Charlie Lewis ergangen. Nichts an ihm ist besonders. Dann begegnet er Fran Fisher, und seine Welt steht Kopf. In den langen, hellen Nächten eines unvergesslichen Sommers macht Charlie die schönsten, peinlichsten und aufregendsten Erfahrungen seines Lebens. Und steht zwanzig Jahre später vor der Frage, ob er sich traut, seine erste große Liebe wiederzutreffen.“

Meine Meinung:

5 von 10 Sternen

Der sehr ausführliche Rückblick in die Jugend von Charlie war meiner Meinung nach ziemlich langatmig und wurde nur durch den eigenwilligen, besonderen und sarkastischen Schreibstil aufgelockert. Dieser hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es ein wenig gedauert hat, bis ich mich daran gewöhnt hatte.

Die Geschichte allerdings war für mich leider nicht sehr außergewöhnlich. Die großen der Gefühle der ersten, richtigen Liebe sind bei mir nicht richtig angekommen und auch die Charaktere sind mir fern geblieben.

Für mich war die Liebesgeschichte von Charlie und Fran okay, aber kein Lesehighlight.
Mir hat es gefallen, dass ihre Geschichte genauso auch im realen Leben hätte stattfinden können. Aber manchmal wünsche ich mir doch, in einer kleinen Traumwelt verschwinden zu können, wo die Liebesgeschichten spannender und wie aus einem Märchen sind.

Zudem fehlte mir die Spannung, da es in dem größten Teil der Geschichte nicht um die Gefühle von Charlie und Fran ging, sondern um Ausschnitte aus den Theaterproben oder vollkommen alltägliche Situationen aus Charlies Leben.
Ich hätte mir mehr Nähe zwischen den beiden gewünscht; ein Knistern, der Versuch eines Flirts oder irgendetwas, das mir gezeigt hätten wie sehr sie ineinander verliebt sind.

Ich glaube, wenn die Liebesgeschichte mehr im Fokus gestanden hätte und die großen Gefühle vermittelt worden wären, hätte mir das ganze Buch deutlich besser gefallen, da ich von der Idee und den Schreibstil überzeugt bin.

Zusammenfassend war die Geschichte also vollkommen in Ordnung, aber nicht wirklich mitreißend und spannend.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2020

Viel zu oberflächlich

Flirting with Fire
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Klappentext:
„Eigentlich wollte ich gar nicht an dem Ehemaligentreffen meiner Highschool teilnehmen, doch meine Freundinnen haben mich überredet. Sie waren es auch, die bei der Bachelor-Versteigerung in ...

Klappentext:
„Eigentlich wollte ich gar nicht an dem Ehemaligentreffen meiner Highschool teilnehmen, doch meine Freundinnen haben mich überredet. Sie waren es auch, die bei der Bachelor-Versteigerung in meinem Namen auf ein Date mit meinem ehemaligen Highschoolschwarm geboten haben. Ja, richtig gehört, selbst als ich „Fatty Maddie“ genannt wurde, stand ich auf den Quarterback unseres Footballteams. Nicht, dass er mich jemals beachtet hätte. Inzwischen verdient Mauro Bianco sein Geld im Kampf gegen das Feuer, aber wenn ich an ihn denke, steht mein Herz noch immer in Flammen. Ein Date, das ist alles, was ich versprochen habe. Nur ein paar Stunden, dann kann ich ihn wieder in der alten Schuhschachtel verstauen, die ganz hinten in meinem Schrank steht.

Doch wie immer hat das Universum andere Pläne. Niemals hätte ich gedacht, dass Mauro innerhalb weniger Tage von meinem Highschoolschwarm zu meinem Geschäftspartner werden würde. Und auch nicht, dass die Vergangenheit uns so schnell einholt …“

Meine Meinung:
2 von 10 Sternen

Ich war von der Leseprobe, die man auf vorablesen.de gefunden hat, sehr angetan, wurde im Fortgang der Geschichte aber sehr enttäuscht.

Der Inhalt dieser und der nächsten, angekündigten Bücher war sehr schnell vorhersehbar und hielt absolut keine Überraschungen mehr bereit. Für mich ist es eigentlich okay, wenn ich den ungefähren Ablauf der Geschichte in diesem Genre kenne, da sich die Geschichte ja oftmals doch ziemlich ähneln.
Aber ich hatte es noch nie, dass ich schon nach ein paar Kapiteln wusste, worüber die nächsten beiden Bände handeln würden. Auch der „große Konflikt“ gegen Ende hin, war schon am Anfang absehbar.

Zudem hat mich das „Zahlendenken“ super gestört. Ich kann absolut nicht verstehen, wie man die Schönheit der Menschen mit Zahlen festlegen kann und daraus auch noch Regel aufstellt, dass eine fünf nicht mit einer zehn zusammen sein kann. Meiner Meinung nach ist Schönheit etwas vollkommen subjektives und bestimmt nicht, ob man zusammen passt oder nicht.
Aus diesem Grund erschien mir das Buch ziemlich oberflächlich, da die beiden Protagonisten sich ständig mit Zahlen verglichen haben und gar nicht darauf geachtet haben, dass sie charakterlich zusammen passen.
Des Weiteren wurde in diesem Buch so ziemlich jedes Klischee, das es über italienische Jungs gibt, abgehandelt und alles vollgepackt mit Kitsch, was sogar mir zu viel des Guten war (Ich mag es, wenn es auch mal ziemlich romantisch und unrealistisch wird.).

Das einzige, was mir an diesem Buch wirklich gefallen hat, war der Einblick in die Jugendzeit auf den ersten dreißig Seiten und der flüssige, leichte Schreibstil. Der Rest konnte mich leider nicht überzeugen. Deswegen kann ich in diesem Fall auch keine Leseempfehlung aussprechen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2020

Sehr viel Ausbaupotential

Solange wir lieben
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Klappentext:
„Julia und Konstantin sind seit drei Jahren ein Paar. Doch obwohl sie sich innig lieben, drohen sie sich zu verlieren. Als dann ein Brief ihrer ersten großen Liebe eintrifft, ist Julia zutiefst ...

Klappentext:
„Julia und Konstantin sind seit drei Jahren ein Paar. Doch obwohl sie sich innig lieben, drohen sie sich zu verlieren. Als dann ein Brief ihrer ersten großen Liebe eintrifft, ist Julia zutiefst erschüttert: Tom ist todkrank und wird schon bald sterben. Ein letztes Mal möchte er die Menschen sehen, die ihm in seinem Leben wirklich wichtig waren. Das Wiedersehen berührt Julia in ihrem Innersten und macht sie zugleich tieftraurig. Sie möchte nicht, dass dies ein Abschied für immer war und beschließt, Tom seinen letzten Wunsch zu erfüllen: noch einmal nach Florenz zu reisen.

Gemeinsam mit Tom, seiner Schwester Helke und seiner Exfreundin Elsa begibt sie sich auf eine melancholische, aber auch heitere, letzte Reise. Und je näher sie Italien kommen, desto bewusster wird Julia, worauf es im Leben wirklich ankommt.“


Meine Meinung:
3 von 10 Sternen

Leider kann ich die Geschichte um Julia, Konstantin und Tom nicht besser bewerten.
Das Cover und der Klappentext haben einen hochemotionalen Roman mit einer gewissen Tiefe versprochen. Jedoch wurde dies meiner Meinung nach leider nicht erreicht.

Schon nach den ersten paar Seiten war für mich klar, dass ich mit dem Schreibstil der Autorin so gar nicht zurecht komme. Das hat sich im Fortgang auch nicht wirklich verbessert.
Ich fand diesen viel zu distanziert und abgehackt. Dadurch wirkten die Gespräche für mich persönlich ziemlich gestellt und nicht greifbar.
Auch zu den Charakteren konnte ich aus diesem Grund keine richtige Beziehung aufbauen. Sie wirkten für mich nicht sehr authentisch und nachvollziehbar.
Zudem wurde deswegen auch nicht die nötige Tiefe für so ein emotionales Thema wie die Vergänglichkeit des Lebens erreicht werden.

Des Weiteren hat es mich sehr gestört, dass der Klappentext den größten Teil der Handlung schon verrät. Ich habe die ganze Zeit auf den Brief von Tom und die angekündigte Reise nach Florenz gewartet; allerdings taucht Tom erst nach über 100 Seiten auf und die Florenzreise beschränkt sich auf das letzte Viertel. Deshalb kam für mich auch keine wirkliche Spannung auf, da ich nur auf die vorhergesagten Ereignisse gewartet habe, ohne das etwas großartig anderes passiert ist.

Für die schöne Idee, wobei es an der Umsetzung deutliches Verbesserungspotential gibt, und die wichtige „Moral“, die die Geschichte enthält, gebe ich dem Buch 3 von 10 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere