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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2021

Verwirrend

Flashback – Was hast du damals getan?
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Der Inhalt:
Lindsey begegnet nach 10 Jahren einer alten Freundin wieder. Die beiden verbindet ein tragisches Ereignis, dass sich vor 10 Jahren zugetragen hat und das Lindsey dazu brachte den Kontakt abzubrechen. ...

Der Inhalt:
Lindsey begegnet nach 10 Jahren einer alten Freundin wieder. Die beiden verbindet ein tragisches Ereignis, dass sich vor 10 Jahren zugetragen hat und das Lindsey dazu brachte den Kontakt abzubrechen. Ihre gemeinsame Freundin Edie ist vor 10 Jahren ums Leben gekommen. Lindsey hat von dieser Nacht mit ihren tragischen Ereignissen keine Erinnerung mehr und hatte eigentlich mit der Sache schon abgeschlossen. Die Begegnung mit ihrer ehemaligen Freundin reißt jedoch alte Wunden wieder auf und Lindsey beginnt Nachforschungen zu betreiben. Dabei entdeckt sie immer mehr Merkwürdigkeiten, die in ihr ein unbehagliches Gefühl auslösen.

Meine Meinung:
Die Geschichte fängt spannend und geheimnisvoll an. Die Figur Lindsey wird mir anschaulich beschrieben und näher gebracht; jedoch bleibt sie mir auch immer etwas suspekt weil ich einige Handlungsweisen von ihr nicht nachvollziehen kann. Zur Mitte hin zieht sich das Buch etwas in die Länge. Es passieren viele Zusammenhanglose Ereignisse, die mich mehr verwirren als dass sie Sinn ergeben. Auch bei der Auflösung am Ende bin ich mehr verwirrt als begeistert. Nachdem ist das Buch durchgelesen hatte, blieb ich mit einem seltsamen enttäuschten Gefühl zurück. Ich hatte mir eine spannende Geschichte um ein dunkles Geheimnis gewünscht und erhielt nur wirre Verwicklungen, die am Ende zu einer noch verworreneren Auflösung führten, die für mich keinen Sinn ergab und auch nicht wirklich glaubwürdig ist. Mir fehlte der „Aha“ und „Oh“ Effekt am Ende, der mich überrascht und vielleicht auch etwas schockiert zurück gelassen hätte.
Der Sprachstil der Autorin war jedoch flüssig und bildlich schön dargestellt. Ich konnte mir die Handlung und die Kulissen gut vorstellen.

Fazit:
Leider hatte ich mir mehr erhofft. Die Geschichte fing sehr vielversprechend an wurde dann aber leider immer verwirrender und langatmiger. Das Ende hat mir leider überhaupt nicht gefallen.
Mit einem unzufriedenen Gefühl schloss ich das Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2021

Ergreifend

Das letzte Licht des Tages
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Mir hat "Das letzte Licht des Tages" sehr gut gefallen. Es hat mich ergriffen und tief berührt. Mich hat das Schicksal von Inés und ihrem Gatten Michel sehr bewegt. Die Autorin hat in einem flüssigen und ...

Mir hat "Das letzte Licht des Tages" sehr gut gefallen. Es hat mich ergriffen und tief berührt. Mich hat das Schicksal von Inés und ihrem Gatten Michel sehr bewegt. Die Autorin hat in einem flüssigen und bildlichen Schreibstil mich als Leserin sofort in die Handlung hineingezogen. Die Charaktere waren so beschrieben, dass sie in meiner Fantasie Gestalt annahmen und mir sehr vertraut wurden. Ich fand die Charaktere authentisch und mochte die Hauptprotagonisten sehr. Die Geschichte war in zwei Handlungsstränge geteilt. Einmal führte sie den Leser/ die Leserin in das Frankreich um 1940 herum, als der zweite Weltkrieg tobte und die Deutschen in französiches Gebiet eindrangen. Der zweite Handlungsstrang erzählte dann von Liv und ihrer Großmutter im Jahr 2019. Beide Handlungsstränge hat die Autorin mit Spannung und einigen Wendungen gut miteinander verwoben. Ich konnte zwar schon ein bisschen etwas erahnen wie die beiden Handlungen zusammenhängen, ganz sicher war ich mir jedoch nicht. Mit zunehmender Seitenzahl, die ich umblätterte, nahm auch die Spannung und das Tempo Fahrt auf. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen bis ich zum letzten Wort ankam. Danach blieb ich noch einige Zeit ergriffen und bewegt zurück. Eine Geschichte wie das Leben sie durchaus schreiben könnte...

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2020

Spannendes Familiendrama

Die verlorene Frau
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Der Inhalt:
Rebecca ist 13 Jahre alt, als in einer Nacht im Jahre 1952 ihre Eltern tot aufgefunden werden. 50 Jahre später verschwindet Rebeccas Tochter, Jessie nach der Geburt ihres Babys aus der Klinik. ...

Der Inhalt:
Rebecca ist 13 Jahre alt, als in einer Nacht im Jahre 1952 ihre Eltern tot aufgefunden werden. 50 Jahre später verschwindet Rebeccas Tochter, Jessie nach der Geburt ihres Babys aus der Klinik. Das Baby ist schwer krank und muss schnell wieder gefunden werden um es zu retten. Liegt der Grund für Jessies Verschwinden in der Vergangenheit?

Meine Meinung:
Emily Gunnis erzählt hier einmal die Geschichte von Harriet und Jakob, Rebeccas Eltern, wie sie in den 50er-Jahren lebten und wie es zu ihrem plötzlichen Tot kommt. Die Vergangenheit mischt sie geschickt mit dem Geschehen in der Gegenwart. Jessies Verschwinden zwingt Rebecca und ihre Angehörigen sich wieder an Vergangenes zu erinnern und dadurch die Gründe für Jessies Verschwinden zu offenbaren. Der Erzählstil ist leicht verständlich und zügig zu lesen, so dass der Leder/ die Leserin leicht in die Geschichte abtauchen kann. Die Kapitel sind kurz und Vergangenheit wechselt sich mit der Gegenwart ab. Dadurch wird es nicht langweilig und ich möchte immer noch ein Kapitel lesen um dem Geheimnis endlich auf die Spur zu kommen. Nach gut Zweidritteln des Buches, habe ich eine leise Ahnung, was in der Schicksalsnacht von 50 Jahren geschehen sein könnte. Allerdings bin ich mir bis zum Ende nicht sicher. Die Autorin macht es spannend und lüftet das Geheimnis erst am Ende. Ich mochte die Protagonisten gerne leiden und konnte sie mir sehr gut als Persönlichkeiten vorstellen und ihre Handlungen nachvollziehen. Am besten gefielen mir Rebecca und Harriet. Mit den beiden habe ich mitgefiebert und gelitten. Mir hätte es sehr gefallen, wenn das Ende noch etwas hinausgezögert worden wäre und ich noch ein kleines bisschen mehr Zeit hätte mit Rebecca verbringen können. Diese Geschichte war sehr kurzweilig und spannend mit der richtigen Prise Drama. Mir hat dieses Buch besser gefallen als die Vorgängergeschichte. (Das Haus der Verlassenen)

Fazit:
Sehr kurzweilige Unterhaltung mit genügend Spannung und Drama. Gelungene Verwebung von Vergangenheit und Gegenwart. Emotional jedoch nicht kitschig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2020

Stetig anhaltende Spannung

NEON - Er tötet dich
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Der Inhalt:
Der Detektive Matt Jackson möchte nach der Ermordung seiner Frau nicht mehr weiter leben und heuert deshalb die Auftragskillerin, Iris Palmer an um ihn zu töten. Bevor diese den Auftrag ausführen ...

Der Inhalt:
Der Detektive Matt Jackson möchte nach der Ermordung seiner Frau nicht mehr weiter leben und heuert deshalb die Auftragskillerin, Iris Palmer an um ihn zu töten. Bevor diese den Auftrag ausführen kann, taucht ein neuer Hinweis über „Neon“ auf, der Polly, die Frau von Matt Jackson, ermordet hat. Jackson möchte nun doch weiter leben und den Mörder seiner Frau persönlich zur Strecke bringen. Dafür holt er sich seine Killerin, Iris Palmer, mit ins Boot. Die beiden begeben sich zusammen auf Spurensuche.

Meine Meinung:
Ich fand die Charaktere sehr blass und konnte zu keinem einen emotionalen Bezug aufbauen. Deshalb plätscherte die Handlung auch nur an mir vorbei und ich konnnte nicht heineintauchen, obwohl ich wirklich sehr daran interessiert war, ob und wie sich Neon und Jackson irgendwann treffen werden und ob es bis dahin noch mehr Opfer geben würde und wie sie drapiert sein würden. Deshalb las ich zügig weiter und kam, wegen der Aufteilung in sehr kurze Kapitel, auch schnell voran. Die Kapitel erzählten das Geschehen immer abwechselnd aus der Perspektive von Matt Jackson, Iris Palmer und Neon. Für den Leser wird schnell aufgeklärt, wer sich hinter „Neon“ verbirgt. Das lässt die Spannung etwas abflauen aber es bleiben noch genügend Fragen übrig, die es lohnenswert machen das Buch bis zum Ende zu lesen. Dadurch, dass ich nicht mit den Charakteren warm wurde, nahm ich als neutraler Beobachter an der Handlung teil. Große Emotionen blieben bei mir aus. Trotzdem hat das Buch mich gut unterhalten. Es war stetig spannend geschrieben und diese Spannung steigerte sich dann bis zum Ende. Das Ende war schlüssig, wenn auch wenig überraschend. G.S. Locke schreibt in einfacher, schnörkelloser Sprache, die es dem Leser leicht macht zügig durch das Geschehen zu wandern.

Fazit:
Nette Unterhaltung mit einem stetigen Spannungsbogen. Leider blasse Charaktere zu denen ich keinen Zugang fand. Trotzdem fand ich die Handlung flüssig und schlüssig erzählt.

3 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2020

Spannende Unterhaltung für Jugendliche und Erwachsene

Wozu wir fähig sind
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Alina und Patrick sind schon lange ein Paar und studieren gemeinsam an einer Uni in Heidelberg. Außerdem studiert ihr Jugendfreund Robin ebenfalls dort. Die drei Freunde machen Bekanntschaft mit Leonora ...

Alina und Patrick sind schon lange ein Paar und studieren gemeinsam an einer Uni in Heidelberg. Außerdem studiert ihr Jugendfreund Robin ebenfalls dort. Die drei Freunde machen Bekanntschaft mit Leonora und Alexander, die neu in der Stadt und auf dem Uni-Gelände auftauchen. Den drei Freunden sind die zwei Neuankömmlinge unheimlich und nach und nach erfährt der Leser auch warum, denn die beiden enthüllen dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit.
Ich bin durch das Cover auf dieses Buch aufmerksam geworden. Dieses hat mir schon sehr gut gefallen. Die Leseprobe konnte mich dann entgültig überzeugen. Als das Buch dann bei mir eintraf und ich zu lesen begann, konnte ich nicht mehr aufhören, bis ich am Ende ankam und jedes Geheimnis sich mir offenbart hatte. Ab der Hälfte des Buches begann ich zwar schon einige Zusammenhänge zu erahnen aber längst nicht alles. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Ich fand sie alle stimmig und bildlich dargestellt. Leonora hat mir am Besten gefallen. Mit dem Schreibstil konnte ich mich sehr gut anfreunden und ich kam sofort, ohne Probleme, in die Handlung hinein. Ein tolles, spannendes Jugendbuch, das nicht zu kurz und nicht zu lang ist und vorallem nicht langweilig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere