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Veröffentlicht am 28.07.2019

Packendes Ende einer tollen Reihe

Unheilvolle Nähe
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Im letzten Teil der Serie gibt es nochmal richtig viel Action und Spannung: Im beschaulichen Cape Refuge werden zwei Mädchen entführt und wieder einmal gerät der Polizeichef in Verdacht. Währenddessen ...

Im letzten Teil der Serie gibt es nochmal richtig viel Action und Spannung: Im beschaulichen Cape Refuge werden zwei Mädchen entführt und wieder einmal gerät der Polizeichef in Verdacht. Währenddessen lüftet Sadies Mutter Sheila ein dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit.

Erneut hat es mich an die Küste des Städtchens Cape Refuge verschlagen. Nach drei Bänden kenne ich mich auf der Halbinsel bereits gut aus und genieße es jedesmal, das Polizeirevier oder das Hannover House zu besuchen, Blair bei ihrer Arbeit als Journalistin zu begleiten oder mit Sadie am Strand entlang zu gehen. Es könnte so schön sein, wenn nicht auch diesmal wieder dunkle Wolken am Horizont auftauchten: Eines Morgens entdeckt Nachwuchspolizist Scott im Bootshaus die Leiche eines Mädchens. Da der Mord einer Szene in einem Kriminalroman ähnelt, gerät schnell der Schriftsteller in Verdacht, der sich gerade im Ort befindet. Doch nach und nach tauchen immer mehr Zweifel auf, als zwei Mädchen verschwinden und eine weitere Leiche entdeckt wird. Und plötzlich häufen sich die Beweise gegen den Polizeichef des Städtchens.

Wieder einmal konnte mich Terri Blackstock mit dieser Reihe voll überzeugen. Trotz mehrerer Verdächtiger und Motive war ich mir recht sicher, wer der Mörder ist, nur um am Ende voll überrascht zu werden. Ich bin durch die letzten Seiten nur so geflogen, weil es unheimlich spannend war. Ein richtig gutes Ende für die Reihe, die mir insgesamt sehr viel Lesespaß bereitet hat.

Auch in diesem Teil spielt der christliche Glaube eine Rolle, wenn auch nicht so ausgeprägt wie bei den Vorgängerbänden. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle aber auch das Nachwort der Autorin, das sich an jedes ihrer Bücher anschließt. Hier erfährt man viel darüber, was sie bewogen hat, die Bücher zu schreiben und welche Erlebnisse und Gedanken sie inspiriert haben. Es hat mir gut gefallen, dadurch mehr über die Hintergründe zu erfahren.

Leider ist mit diesem vierten Buch die Reihe Cape Refuge beendet. Die Charaktere werden mir tatsächlich fehlen, da ich sie allesamt sehr ins Herz geschlossen habe. Vielleicht schreibt Terri Blackstock ja irgendwann nochmal einen fünften Band, der Jahre später spielt und erzählt, wie sich die Personen weiterentwickelt haben. Das wäre toll.

Wenn ihr die Serie noch nicht kennt, dann fangt auf jeden Fall bei Band 1 an, da die Geschehnisse aufeinander aufbauen. Man kann sicher auch jeden Band einzeln für sich lesen und verstehen, aber dann entgehen einem sicher ein paar Feinheiten, die auf die Vorgänger anspielen.
Empfehlenswert ist Cape Refuge auf jeden Fall für Christen, die gerne spannende Geschichten lesen, die sich mit dem Glauben und der persönlichen Weiterentwicklung beschäftigen. Ich finde es für Jugendliche und für Erwachsene gut geeignet. Die Fälle sind kreativ erdacht und laden zum Miträtseln ein. Für mich war es die perfekte Sommerlektüre und ich hatte viel Freude daran.

Veröffentlicht am 06.07.2019

Spannend bis zum Schluss

Falsche Wahl
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In diesem dritten Teil der Cape Refuge Reihe geht es um die Bürgermeisterwahl der Stadt. Drei Kandidaten stehen bereit, doch dann geschieht ein Mord, der alles auf den Kopf stellt.

Der Polizeichef bekommt ...

In diesem dritten Teil der Cape Refuge Reihe geht es um die Bürgermeisterwahl der Stadt. Drei Kandidaten stehen bereit, doch dann geschieht ein Mord, der alles auf den Kopf stellt.

Der Polizeichef bekommt wieder alle Hände voll zu tun, als die Frau eines Bürgermeisterkandidaten ermordet aufgefunden wird. War es ihr eigener Ehemann? Hatte er eine Geliebte? Oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter?
Ich habe mich gefreut, dass es wieder viel zu rätseln gab. Mehrere Verdächtige bieten sich an und wechseln sich ab, je mehr Puzzleteile entdeckt werden. Das Ende hat mich dann aber echt umgehauen! Nie wäre ich auf diese Lösung gekommen, dabei habe ich die ganze Zeit gedacht, ich wüsste, wer der Mörder ist.
Nach wie vor begeistern mich auch die Lebensgeschichten der Protagonisten, die in jedem Band weitererzählt werden. Diesmal geht es wieder etwas mehr um die junge Teenagerin Sadie, was mich sehr gefreut hat, da ich sie sehr mag. Aber auch die anderen Charaktere und Beziehungen kommen nicht zu kurz.
Neben vielen verschiedenen Glaubensfragen beleuchtet Terri Blackstock diesmal das Thema Zauberei und Magie. Sie führt einen zwielichtigen Wahrsager ein, der eine sehr interessante Figur ist und eine große Rolle im Roman spielt. Außerdem geht es viel um die medizinische Frage der Kinderlosigkeit. Die Verzweiflung der Frauen wird hier gut dargestellt und beschrieben, zu was sie alles bereit sind, um den Wunsch nach einem Baby nicht aufgeben zu müssen. Das fand ich sehr bewegend.
Mich konnte dieser dritte Band der Reihe erneut in den Bann ziehen. Es ist schon fast schade, dass es nun nur noch einen letzten Teil gibt, der auf mich wartet. Ich kann die Serie besonders christlichen Lesern weiterempfehlen, die gerne Büchern lesen möchten, in denen es auch wirklich um Gott und den Glauben geht. Viele alltägliche Probleme wie Lügen, Nächstenliebe, Jüngerschaft und Vergebung werden zwischen den unterhaltsamen Zeilen betrachtet, so wie das wirkliche Leben eben ist. Auch die Protagonisten in Cape Refuge sind nicht perfekt und haben mit sich und der Welt zu kämpfen. Die Autorin versteht es außerordentlich gut, christliche Lösungswege aufzuzeigen, ohne mit erhobenem Zeigefinger daherzukommen oder die Spannung der Geschichte zu vernachlässigen. Auch nach drei Bänden habe ich immer noch nicht genug von dieser Reihe und freue mich schon auf den letzten Teil.

Veröffentlicht am 01.06.2019

Spannender zweiter Teil

Die einzige Hoffnung
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In Cape Refuge, dem beschaulichen Örtchen an der amerikanischen Küste, geschieht ein furchtbares Unglück: Polizeichef Cade fährt einen Mann an, der ihm bei strömendem Regen vors Auto läuft. Der Mann stirbt ...

In Cape Refuge, dem beschaulichen Örtchen an der amerikanischen Küste, geschieht ein furchtbares Unglück: Polizeichef Cade fährt einen Mann an, der ihm bei strömendem Regen vors Auto läuft. Der Mann stirbt noch am Unfallort und kurz darauf verschwindet Cade spurlos. Die Bewohner des Ortes rätseln, was wirklich passiert sein könnte.

Besonders Blair macht sich große Sorgen um Cade. Schnell stellt sie fest, dass die Polizei nicht wirklich etwas unternimmt, um ihn zu finden. Keiner glaubt daran, dass hinter seinem Verschwinden ein Verbrechen stecken könnte. Also nimmt Blair die Sache selbst in die Hand und begibt sich damit in große Gefahr.

Nachdem ich vom ersten Band dieser Reihe sehr begeistert gewesen war, habe ich mich schon lange auf den zweiten Teil gefreut. Es war toll, wieder nach Cape Refuge zurückzukehren und die liebgewonnenen Charaktere wiederzutreffen. Das Hannover House bekommt wieder einen Neuzugang und Blair kämpft nach wie vor mit ihrem Glauben. Sie und Cade stehen diesmal ganz klar im Fokus der Geschichte. Dabei entwickelt sich vor allem Blair enorm weiter.

Es steckt wieder so viel in dieser Geschichte, über das es sich nachzudenken lohnt. Ein Schwerpunkt ist die Frage, wo wir Menschen Zuflucht finden können, wenn wir in Not sind. Weitere Themen sind der Umgang mit Lügen, Gehorsam und Vergebung. Besonders Morgan hat ihre liebe Mühe mit der jungen Sadie - bis sie selbst auch in Schwierigkeiten gerät. Plötzlich steht sie selber vor der Entscheidung, ob sie ihren Mann Jonathan anlügen soll oder nicht.

Ich finde es so schön, dass Terri Blackstock in ihren Geschichten nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daherkommt, sondern ihre Charaktere authentisch handeln lässt. Denn gerade durch die Fehler, die sie begehen, können sie lernen und wieder umkehren. Weder Morgan noch Cade oder andere Figuren sind hier perfekt - und gerade deshalb sind sie auf Gottes Hilfe angewiesen.

Mich konnte das Buch wieder durchgehend fesseln, auch wenn ich Blair zwischendurch am liebsten genommen und geschüttelt hätte. Morgan hat es wirklich nicht leicht mit ihrer Schwester. Über Blairs Entwicklung freue ich mich sehr und bin gespannt, was die Zukunft in ihrem neuen Job für sie bereit hält. Ich freue mich, dass jetzt noch zwei weitere Romane dieser tollen christlichen Reihe auf mich warten!

Wenn ihr die Cape Refuge-Reihe noch nicht kennt, dann fangt am besten bei Band 1 an. Zwar würde ich meinen, dass man Band 2 auch ohne Vorwissen versteht, aber es macht die Geschichte schon reicher, wenn man den Ort sowie die Personen dort kennt und ihre Beziehungen zueinander einordnen kann.

Veröffentlicht am 11.04.2019

Viel Action

Cat & Cole 2: Ein grausames Spiel
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Das Abenteuer von Cat und Cole geht weiter! Das Virus ist wieder da, aber mutiert und jetzt noch heimtückischer. Außerdem sind im ersten Teil viele Fragen offen geblieben, denen Cat sich nach wie vor stellen ...

Das Abenteuer von Cat und Cole geht weiter! Das Virus ist wieder da, aber mutiert und jetzt noch heimtückischer. Außerdem sind im ersten Teil viele Fragen offen geblieben, denen Cat sich nach wie vor stellen muss: Was ist mit Jun Bei und Lachlan? Wird Cat ihr Geheimnis lüften können? Wem kann sie noch vertrauen? Und kann sie einen neuen Impfstoff finden?


Ihr seht schon an den vielen Fragezeichen, dass es wieder unheimlich spannend wird. Wir befinden uns immer noch in einer zukünftigen Welt, in der die Technik allmählich mit dem Menschen verschmilzt. Das Leben wird von Implantaten und installierten Apps bestimmt bzw. kontrolliert. Ein großer Konzern entscheidet, was den Menschen als Hilfsmittel gegen die Seuche zur Verfügung gestellt wird und was nicht. Cat und ihre Freunde wollen die korrupten Soldaten und Wissenschaftler aufhalten.

Die erste Hälfte beginnt mit viel Action. Mir fiel es anfangs etwas schwer, mich wieder daran zu erinnern, wer wer ist, da der erste Band für mich doch schon eine Zeit her ist. Wenn ihr also die Möglichkeit habt, lest am besten beide Bände hintereinander weg. Eine Zusammenfassung oder Wiederholung in Band 2 gibt es nicht, man steigt gleich wieder dort ein, wo Band 1 aufgehört hat.

Die zweite Hälfte des Buches habe ich als ruhiger empfunden, aber nicht weniger spannend. In diesem Part kämpft Cat viel mit sich selbst und stellt Fragen nach ihrer Vergangenheit. Es gibt die ein oder andere Überraschung, die ich so nicht erwartet hatte. Manchmal wurde es mir fast ein bißchen zu kompliziert. Ich fand es auch schade, dass die Beziehung zwischen Cat und Cole nicht mehr so im Mittelpunkt stand.

Trotzdem hat mich die Geschichte aber wieder mitgezogen und mich mit vielen technischen Ideen begeistert. Das Ende hat mich gleichermaßen geschockt wie auch neugierig auf die Zukunft gemacht. Falls es noch einen dritten Teil geben sollte, wäre ich sofort wieder mit dabei. Ich schätze aber mal, nach diesem Band (und diesem Ende!) ist Schluss mit der Reihe.

Insgesamt kommt der zweite Teil nicht ganz an den ersten heran, hat mich aber dennoch von Beginn an gepackt und gut unterhalten. Für alle Technik- und Sci-Fi Freaks ist Cat & Cole eine tolle Jugendbuch-Reihe, die auch über die Möglichkeiten, die wir schon haben und zukünftig haben werden, nachdenklich macht.

Veröffentlicht am 06.04.2019

Normal essen und dabei abnehmen

Lebe leichter
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Wieder zu viel Schokolade genascht? Fastenzeit nicht eingehalten? Zu viele Einladungen im Bekanntenkreis, die sich auf der Hüfte niedergelassen haben? Dann dürfte dieses Buch das Richtige für dich sein: ...

Wieder zu viel Schokolade genascht? Fastenzeit nicht eingehalten? Zu viele Einladungen im Bekanntenkreis, die sich auf der Hüfte niedergelassen haben? Dann dürfte dieses Buch das Richtige für dich sein: Das 12-Wochen-Programm von Lebe leichter – Genial normal zum Wunschgewicht. Welche Erfahrungen ich damit bis jetzt gemacht habe, erfährst du hier. 

Das Konzept von Lebe leichter gibt es bereits seit 2011. Aufgrund des großen Erfolgs hat der SCM Hänssler Verlag diese aktualisierte und überarbeitete Neuauflage herausgegeben. Das Cover wirkt frisch und einladend, und auch im Innenteil ist das Konzept mit hellen Grüntönen, vielen Fotos und Erfahrungsberichten wiederzufinden. Mir gefällt es optisch wirklich sehr gut, es ist übersichtlich gestaltet und ich nehme es gerne zur Hand, um zwischendurch nochmal nachzuschlagen. 

Inhaltlich geht es natürlich ums Abnehmen, aber nicht nur das: Der Mensch wird als Ganzes wahrgenommen, als Einheit von Körper, Seele und Geist. Das Lebe leichter Konzept soll nicht bloß dazu dienen, ein paar Pfunde abzuspecken, sondern aus dem Kreislauf der Diäten auszubrechen und sich „normal“ zu ernähren, ohne dem Essen eine übergroße Bedeutung zukommen zu lassen. 

Um das zu erreichen, bekommen wir hier eine Menge Werkzeuge an die Hand, mit denen wir arbeiten können. Aufgebaut ist diese Ernährung auf drei Mahlzeiten am Tag: Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Dazwischen wird dem Körper Zeit gelassen, alles zu verarbeiten und sich zu reinigen bzw. eben auch Fettpölsterchen abzubauen. Um dranzubleiben hilft es, sich konkrete Ziele zu setzen und sich auch mit gesunder Ernährung auseinanderzusetzen. 

Bei Lebe leichter gibt es keine verbotenen Lebensmittel und es werden auch keine Kalorien oder Punkte gezählt, d. h., die Verantwortung, was auf dem Teller landet, trägt man selbst. Dazu erklären die Autorinnen einiges über Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß & Co, so dass man zuverlässig entscheiden kann, was man essen will und was nicht. Dabei kann man unterstützend den Lebe leichter Planer benutzen, um seine tägliche Ernährung zu protokollieren. In diesem Büchlein lässt sich festhalten, welche Ziele man sich gesteckt hat, wieviel man wann gewogen hat, was man gegessen und wieviel man getrunken hat und ob man sich ausreichend bewegt hat. Jeder Tag bietet außerdem Platz für persönliche Notizen. Besonders zu Beginn der Umstellung ist dieser Planer sehr hilfreich.
  
Neben der Ernährung spielen bei Lebe leichter aber auch andere Aspekte eine Rolle: Bewegung, Wasserhaushalt, Restaurantbesuche und Einladungen, aber auch unsere Gefühle. Viele Menschen essen nicht, weil sie Hunger haben, sondern aus einer Emotion heraus: Stress, Langeweile, Traurigkeit, Frust – all das lässt manchen zum Kühlschrank greifen, um sich zu trösten oder zu belohnen. Daraus haben sich schlechte Gewohnheiten entwickelt, die zur Zunahme des Gewichts führen. Schrittweise können neue, gute Gewohnheiten entwickelt und eingeübt werden. 

Ein wichtiger Aspekt für alle Übergewichtigen ist oft auch das Selbstwertgefühl. Hier gibt es Tipps, nicht nur sich selbst zu akzeptieren, sondern auch mehr aus sich zu machen und das Leben wieder zu genießen. Es gibt also ein Rundumpaket, mit dem man in eine neue Zukunft starten kann und das man ein Leben lang beibehalten kann, um gesund zu bleiben. 
Wer hier seinen Schwerpunkt hat und nach seiner Berufung oder seinem Lebenssinn sucht, der sollte sich aber eher das Buch „Body, Spirit, Soul – Ganzheitlich leichter leben“ der Autorinnen ansehen, um mehr aus sich zu machen. 

Wer nicht alleine abnehmen will, kann sich übrigens auch einer Lebe leichter Gruppe anschließen. Es sind überall im Land Coaches verteilt, bei denen man Kurse besuchen kann. Und sogar telefonisch kann man sich coachen lassen. Da es vielen Menschen oft weiterhilft, in einer Gruppe abzunehmen, ist das sicher ein großer Gewinn auf dem Weg zum Wunschgewicht.

Auf mich macht das Konzept von „Lebe leichter“ einen guten Eindruck, und ich habe mich bereits ein paar Tage danach gerichtet. Da ich zu den Dauergrasern gehöre, war es zu Beginn eine echte Herausforderung, nicht zwischen den Mahlzeiten zu essen. Aber schon nach drei, vier Tagen, habe ich mich daran gewöhnt. Jetzt freue ich mich auf mein Frühstück oder mein Abendbrot, weil die Mahlzeiten wieder einen besonderen Stellenwert bekommen haben, und nicht mehr nur nebenbei passieren. 

Sehr hilfreich finde ich auch die Unterteilung des Buches: Zu jeder der 12 Wochen gibt es ein Kapitel. Ich muss also nicht gleich alles auf einmal umsetzen, sondern werde schrittweise an die Umstellung herangeführt. Das hilft beim Einüben neuer Gewohnheiten enorm.

Weniger hilfreich empfinde ich bisher die vereinzelten Rezepte im Buch. Wer sich schon viel mit Ernährung beschäftigt hat, wird hier neben Haferbrei und Vollkornbrot wenig neues finden. Auch die Platzierung hinter den Kapiteln stört mich ein wenig. Wenn ich ein bestimmtes Rezept im Sinn habe, muss ich erst das ganze Buch durchsuchen, um es zu finden. Hier hätte mir eine Rezeptsammlung im Anhang besser gefallen.

Ob das 12-Wochen-Programm hält, was es verspricht, kann ich natürlich jetzt noch nicht sagen, aber ich werde dabei bleiben und über meine Etappenziele berichten. Wenn du dich für dieses Abnehm-Programm interessierst, dann beachte auf jeden Fall, dass es sich um eine Ernährungsumstellung und nicht um eine Crash-Diät handelt! Das bedeutet, die Abnahme passiert nur langsam (ca. 400-500g pro Woche), dafür aber nachhaltig. Ich bin schon sehr gespannt, ob es funktioniert!