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Veröffentlicht am 28.10.2023

Viel besser als Band 1

Cruel Castaways - Fallen
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Arséne Corbin ist ein berechnender Geschäftsmann, der sich ziemlich gut in seinem Job auskennt. Seine Schwäche ist seine Stiefschwester Gracelynn. Seit sie ihn als Kind verraten hat, hat er eine immer ...

Arséne Corbin ist ein berechnender Geschäftsmann, der sich ziemlich gut in seinem Job auskennt. Seine Schwäche ist seine Stiefschwester Gracelynn. Seit sie ihn als Kind verraten hat, hat er eine immer größere Obsession ihr gegenüber entwickelt. Relativ früh in der Story trifft er auf einem Event auch auf Winnifred Ashcroft. Ihre ersten Begegnungen fand ich wahnsinnig interessant. Er ist nämlich extrem forsch, kalt und arrogant, aber dadurch lässt sie sich nicht einschüchtern. Und das, obwohl sie etwas in sich hineinfrisst. Denn immer wieder finden wir sie weinend vor. Was das wohl ist?

Besonders im ersten Teil erhalten wir immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit von Arséne und Grace als Kinder, was ich wirklich sehr spannend fand. Das erklärt sein heutiges Verhalten auch wirklich gut. Denn sonst wäre diese Obsession wirklich sehr fragwürdig. Grace ist nämlich ein ziemlich unausstehlicher Mensch, sowohl damals als auch heute. Eine egoistische Schlange. Dennoch will Arséne gewinnen und die Macht über sie haben, weswegen er sehr an ihr hängt. Die Beziehung der beiden ist grotesk und verkorkst, so wie sie selbst. Arséne ist nämlich ohne Liebe aufgewachsen und das spürt man heute sehr deutlich.

Anders ist es bei Winnifred. Die ist mit Paul Ashcroft verheiratet und die Beziehung wirkt zunächst recht gesund und schön. Dass das nicht der Wahrheit entspricht, kann man ja schon dem Klappentext entnehmen. Nach einem Vorfall geraten Winni und Arséne immer wieder aneinander und bringen dabei erfahren immer mehr neue Informationen, welche die Vergangenheit in einem ganz anderen Licht dastehen lassen. Dieser Aspekt der Story hat mich total gefesselt. Ich fand das so spannend. Dabei ist Arséne aber immer wieder überhaupt nicht nett zu ihr. Aber ich liebe es, besonders wie sie darauf reagiert. Die beiden schwimmen einfach auf einer Wellenlänge, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Winni glaubt eher an das Gute, während Arséne der Negative ist. Die Gefühle der beiden fand ich sehr glaubhaft und realistisch. Ich konnte richtig mitfühlen. Wobei Winni mir ein bis zwei Mal etwas zu sehr hinter Arséne her war.

Ansonsten war die Charakterentwicklung wunderschön mitzuverfolgen. Sowohl bei Winni als auch bei Arséne. Sie haben immer mehr zu sich selbst gefunden und auch was sie wirklich glücklich macht. Dieser Weg war nicht einfach, aber notwendig. Mir hat es gefallen.


Fazit:

Das Buch hatte wieder genau das, was ich so liebe. Charakterstarke Personen, Leidenschaft, hitzige Dialoge und eine fesselnde Story. Ich habe es geliebt. Arséne und Winni sind so unterschiedlich, aber passen einfach. Beide haben einiges durchgemacht und man versteht ihre Handlungen und Gedanken. Besonders durch die Rückblenden von Arséne konnte man richtig mit ihm mitfühlen. Die Story hat mich ebenfalls von Anfang an mitgerissen. Die einzelnen Informationsbrocken, die wir immer wieder bekommen haben, haben mich nur mehr gefesselt. Ich war immer wieder aufs neue schockiert, was schon wieder ans Licht kam.

4.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 27.10.2023

Blasse Charaktere und flache Handlung

Spirit Dolls
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Das Buch fängt interessant an. Der Prolog spielt in der Vergangenheit und wirft direkt sehr viele Fragen auf. Ich kann jetzt schonmal vorwegnehmen, dass sie mir recht unbefriedigend beantwortet wurden. ...

Das Buch fängt interessant an. Der Prolog spielt in der Vergangenheit und wirft direkt sehr viele Fragen auf. Ich kann jetzt schonmal vorwegnehmen, dass sie mir recht unbefriedigend beantwortet wurden. Viel zu spät und ohne Spannung. Es gibt zwar immer wieder Szenen aus der Vergangenheit, wo weitere Informationen ans Licht kommen, aber das Problem war der Aufbau. Bis kurz vor Schluss hatte ich viel zu viele Fragen und war nur verwirrt von diesen Vergangenheitsszenen.

In der Gegenwart geht es um Runa, die nach Edinburgh geht, um dort an der Aconite Institute zu studieren und ihren Vater zu finden. Damit hofft sie auch die Albträume, die sie jagen, zu entkommen. Vor Ort findet sie eigentlich direkt Anschluss bei Tristram, Kyril und Lali. Kurz darauf fangen auch schon die ersten seltsamen Dinge an, dass sie wo anders aufwacht. Sie erfährt also, dass sie Schattenspringerin ist und die Seelen der Sterbenden ins Jenseits begleitet. Ich fand das Thema leider sehr wenig beleuchtet. Und auch ihre Reaktion darauf war so stumpf und nichtssagend, sie nimmt einfach alles so hin. Genau wie das Thema mit ihrem Vater, den sie zwar findet, aber der stirbt. Gemeinsam mit Kyril versucht sie das Verbrechen aufzuklären. Eine Szene reiht sich an die nächste, ohne dass die Charaktere sich damit auseinandersetzen, geschweige denn Gefühle zulassen können. Es wirkte alles so stumpf runtergeschrieben. Hin und wieder kamen einige interessante Szenen. Die Initiation hat mich zum Beispiel neugierig gemacht, aber auch hier: Ohne viel Auseinandersetzung geht es weiter. Dabei habe ich noch so viele Fragen! Mir fehlte aber auch die Spannung und das ganze Drumherum des Schattenspringer Dasein. Denn ja, wir erleben ein paar Einsätze, aber die sind so kurzgehalten, dass es wirkt als wäre dieser Aspekt eher ein Nebenaspekt der Story, wirklich schade. Es gab gefühlt keine Spannungskurve. Selbst das Ende hatte keinen nennenswerten Showdown. Das Buch hat mir keinen Reiz gegeben weiterlesen zu wollen.

Mir persönlich war das Buch zu kindlich oder einfach für eine jüngere Leserschaft als mich gedacht. Mit in der Story ist noch eine Liebesgeschichte verwoben, ein Liebesdreieck, wenn man es genau nimmt. Fand ich auch unnötig. Wie gesagt, Gefühle waren hier sowieso nicht vorhanden. Die Charaktere sind dadurch blass geblieben und man konnte sich nicht in sie hineinfühlen. Auch die Dialoge waren nicht wirklich fesselnd. Tatsächlich wirkten die Streitereien sogar eher kindisch. Daher konnte mich auch dieser Aspekt leider nicht überzeugen.


Fazit:

Die Szenen wurden stumpf aneinandergereiht ohne wirklich Handlung oder gar Gefühle zuzulassen. Runa nimmt alles so hin und wirkt so emotionslos. Auch die anderen Charaktere sind blass und konnten mich nicht überzeugen. Das Schattenspringen hätte mich sehr interessiert, aber das Thema wurde nur sehr wenig beleuchtet. Kleine, wenn überhaupt, Spannungskurve, kein großer Showdown. Schade. Die Handlung hat viele Fragen aufgeworfen und mich einfach nicht mitgenommen.

2/5 Sterne

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Veröffentlicht am 25.10.2023

Kann nicht mit Band 1 mithalten

A Spell Unspoken
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Da der erste Teil bei mir schon etwas länger her ist, hatte ich es tatsächlich etwas schwer wieder in das Buch hineinzukommen. Es werden direkt wieder viele Charaktere aufgegriffen und es fängt auch gar ...

Da der erste Teil bei mir schon etwas länger her ist, hatte ich es tatsächlich etwas schwer wieder in das Buch hineinzukommen. Es werden direkt wieder viele Charaktere aufgegriffen und es fängt auch gar nicht mit Gemma Sicht an, was mich noch etwas nicht gerade zum Verständnis beigetragen hat. Nach und nach habe ich mich an immer mehr Details aus dem ersten Band erinnert. Denn ich muss auch sagen, der Anfang zieht sich hier doch ziemlich.

Darren und Gemma sind auf der Flucht und kommen erst mal bei Gemmas Müttern, Viola und Laura, unter. Und dort bleiben sie auch recht lange. Für den Start war das ja noch ganz gut, denn es fängt ruhig an, wir bekommen mehr Informationen aus dem ersten Band und noch neue. Darren lernt etwas über Kristallmagie, was ich auch wahnsinnig spannend fand. Dann haben sie natürlich auch endlich mal Zeit zu zweit und sie planen, wie sie weiter gegen das Unternehmen vorgehen wollen. Dabei helfen Viola und Laura fleißig, wobei ich Laura irgendwie nicht mag. Ständig war sie nur sauer und hat gemeckert. Dazu wurde dieses ganze Planen meiner Meinung nach ziemlich ausgereizt. Mich hat es irgendwann schon gelangweilt, weil die Story einfach nicht weiterging.

Gegen Mitte wurde es dann endlich etwas spannender, denn die Handlung kam wieder etwas mehr in Gang. Viele Charaktere treffen aufeinander und man weiß nicht, wem man wirklich trauen kann. Es gibt Geister, Schattenwesen, Kristalle und Zauber. Der Plan, das Unternehmen aufzuhalten beginnt. Das war fesselnd. Doch es geht einiges schief. Gemmas Art damit umzugehen fand ich einerseits amüsant, weil sie immer einen lockeren trockenen Spruch draufhatte, andererseits aber auch etwas zu locker. Sie könnte sterben, aber das scheint sie kaum zu stressen. Der große Showdown dazu war ebenfalls recht kurz. Ich hätte ein größeres Highlight erwartet als das, was dann passiert ist. Das ging mir irgendwie doch zu schnell und zu einfach.

Die Beziehung zwischen Darren und Gemma hat mir im ersten Band noch echt gut gefallen. In diesem leider nicht mehr so. Es wurde mir zu kitschig. Besonders einige Details haben mir nicht gefallen. Das eine Ritual, um sich zu schützen beispielsweise. Um das zu vollziehen, mussten sie etwas tun, was ich einfach nur drüber fand.


Fazit:

Im Großen und Ganzen habe ich mir mehr von dem Buch erwartet. Der Anfang war mir zu langwierig und das Ende zu schnell. Ich habe mir einfach mehr Spannung und Action gewünscht. Wobei der Mittelteil recht gelungen ist. Die Liebesgeschichte hat mir in diesem Band leider auch nicht mehr so gut gefallen, schade eigentlich.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 20.10.2023

Gelungenes Finale

Gameshow – Das Versprechen von Glück
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Nachdem ich den ersten Band nur so verschlungen habe, muss ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Der Einstieg fiel mir recht leicht, da zu Beginn direkt einige wichtige Aspekte des letzten Bandes angesprochen ...

Nachdem ich den ersten Band nur so verschlungen habe, muss ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Der Einstieg fiel mir recht leicht, da zu Beginn direkt einige wichtige Aspekte des letzten Bandes angesprochen wurden. Der wichtigste davon: Ist die Gameshow ein großer Fake? Und was bedeutet es, wenn nicht? Mit dieser Frage starten wir in den zweiten Band. Denn die Gewinner der Gameshow werden nicht in die weiße Zone gebracht, sondern umgebracht.

Aus diesem Grund wollen die NoClans das System stürzen und Freiheit für alle schaffen. Ein Teil dieser Gruppe ist nun auch Cass, mit Yuna und Christoph. Um das System zu stürzen hat sich der Anführer der NoClans einen Plan überlegt. Dazu gehört auch noch eine andere Gruppe. Dafür müssen noch einige Vorbereitungen getroffen werden, die auch Action beinhaltet. Als wäre das nicht genug tauchen noch andere Probleme auf. Personen werden von Catchern geschnappt, ein Implantat macht große Probleme und es folgen einige Enthüllungen von Identitäten. Mit denen hätte ich teilweise echt nicht gerechnet. Fand ich wirklich gut.

Bei den Spielen kann Cass selbst nicht mehr mitmachen, weil sie offiziell als tot gilt. Das fand ich zunächst unglaublich schade, weil ich die Spiele im ersten Band unglaublich spannend fand. Die aus erster Hand mitzuerleben war einfach nur fesselnd. Daher hatte ich hier die Sorge, dass ein großer Spannungseffekt ausbleibt. Ich muss sagen, ich habe mich zu großen Teilen geirrt. Es ist definitiv nicht dasselbe. Aber die Autorin hat es geschafft, die Spiele, die wir nur von außen mitverfolgen konnten, dennoch spannend zu gestalten. Besonders das Finale der Gameshow fand ich gelungen und ich habe ordentlich mitgebangt. Ganz generell stellt man aber schon fest, dass Fokus in diesem Band auf der Mission liegt, sodass die Spiele hier eher in den Hintergrund rücken.

Die Storyline fand ich interessant. Dennoch hat mich die Umsetzung nicht vollständig überzeugt. Dieser ganze Plan macht zwar Sinn und braucht natürlich seine Zeit, aber es gab Stellen, die waren mir einfach zu zäh. Habe immer nur auf die nächsten Spiele hingehibbelt. Außerdem auf weitere Erinnerungen, die Cass enthüllt bekommt. Cass als Charakter war hier wieder super umgesetzt. Sie ist klug und handelt nachvollziehbar. Sowas mag ich. Auch Val ist mir in diesem Band richtig an’s Herz gewachsen.


Fazit:

Ein in sich gelungenes Finale mit einigen Wendungen, die ich definitiv nicht habe kommen sehen. Die Dilogie hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. Besonders die Spiele haben es mir angetan, auch wenn wir diese hier aus einer anderen Perspektive miterleben. Das waren die Momente im Buch, wo ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Eine wirklich gute Story mit tollen Charakteren.

4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 18.10.2023

Vom Cover blenden lassen

This Love is Forever
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Tja, da habe ich mich wohl ordentlich von dem schönen Cover blenden lassen. Denn das ist wirklich schön und auch der Klappentext klingt eigentlich ziemlich gut. Tate ist alleinerziehender Vater von Paisley, ...

Tja, da habe ich mich wohl ordentlich von dem schönen Cover blenden lassen. Denn das ist wirklich schön und auch der Klappentext klingt eigentlich ziemlich gut. Tate ist alleinerziehender Vater von Paisley, seiner neun-jährigen Tochter. Und er kann der kleinen schlecht was abschlagen. Kein Wunder, sie ist süß. Zumindest zu Beginn. Doch durch seinen Job, hat er nicht immer Zeit für die Kleine. Insbesondere in den Sommerferien ist das eine schwierige Sache, weswegen er eine Nanny braucht. Da kommt Lexi wie gerufen. Als Grundschullehrerin und einer Person, die Kinder liebt, ist sie perfekt für den Job. Dazu braucht sie eben gerade etwas Geld.

Schon das Bewerbungsgespräch von Lexi war voller Schwärmereien. Dennoch hatte ich dort noch das Gefühl, dass Tate und Lexi auf einer Wellenlänge sind. Kurz darauf erhält sie natürlich den Job. Und aus der Schwärmerei wird schnell, sehr schnell, mehr. Und das, obwohl beide ihre Prinzipien hatten. Tate will Stabilität für seine Tochter und sie lässt sich nicht mit den Vätern der Kinder ein, die sie betreut. Ja, hat wohl leider so gar nicht funktioniert. Kaum, dass sie sich auch nur ein bisschen näher kommen, wird es hier unrealistisch. Tate nimmt Lexi, also immer noch seine Nanny, mit zu einer Grillparty seiner Familie. Als sie krank ist, kümmert er sich um sie und nimmt sich sehr viel Zeit dafür. Obwohl sie sich immer noch kaum kennen. Ich meine, wir befinden uns in den Sommerferien und die sind noch lange nicht um. Von daher fand ich Tates Verhalten ehrlicherweise nicht wirklich nachvollziehbar, sondern seltsam. Hier hätte ich mir einfach mehr Vorlauf gewünscht. Mehr das Annähern. Das Tempo war hier einfach zu rasant. Aus diesem Grund konnte ich die Gefühle auch leider überhaupt nicht nachempfinden. Ein weiteres Problem an diesem Buch waren die perfekten Charaktere. Tate hat Lexi ja nur so mit Komplimenten überschüttet. Und auch alle anderen fanden sie mehr als perfekt. Auch Tate ist natürlich der perfekte Typ ohne einen Makel. Sowas finde ich immer schade. Denn es wirkt unrealistisch. Dazu distanziere ich mich dadurch auch immer von den Personen. Die körperliche Anziehung der beiden war zu groß, weswegen sie sich kaum voneinander fernhalten konnten. An jeder Ecke haben sie wild rumgemacht wie Teenager. Und kaum sind sie im Bett, ist plötzlich die Rede von Liebe? Was? Generell fiel mir öfter auf, dass Tate und Lexi sehr kindisch und auch klischeehaft wirken. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass beide über dreißig sind! Also diese Gedankengänge fand ich nicht wirklich passend. Es wirkte als wären das zwei Teenager, die das erste Mal verliebt sind. Lexi hat mich dabei im Speziellen genervt. Ist sie so naiv? Alle müssen auch immer wieder betonen, wie toll Lexi doch für sie ist. Dabei kann sie es gar nicht glauben. Nein, es liegt doch alles an Paisley. Ist ja nicht so, dass es das Kind schon vorher gab.

Wie eben schon erwähnt, fand ich Paisley am Anfang wirklich niedlich. Auch die Anfangszeit mit Lexi war recht schön. Sie unternehmen viel gemeinsam. Und manchmal geht Lexi in ihrem Nanny-Dasein zu weit. Aber gut, das ist noch ein anderes Thema und auch ein sehr subjektives. Kommen wir zurück zu Paisley. Leider wurde sie im Laufe des Buches als neun-jährige unglaubwürdig. Teilweise denkt und redet sie wie eine Erwachsene oder beschäftigt sich mit Themen, die Kinder in dem Alter meiner Meinung nach nicht interessiert. Als hätte sich jemals ein neun-jähriges Kind damit befasst, ob die Farbe sich mit den Sommersprossen beißt. Mit den Sommersprossen! Also das finde ich schon recht seltsam. Besonders weil sie sonst nicht so wirkt, als wäre so etwas das Wichtigste.

Das Buch spielt sich ohne große Dramen und Wendungen ab. Es ist eher alles immer super toll. Mich hat es dadurch leider etwas gelangweilt. Es ist einfach gefühlt gar nichts passiert, außer das Rumgeknutsche und das Geschwärme von beiden Seiten. Dabei haben mich zwischenzeitlich besonders die „wackelnden Augenbrauen“ genervt. Die haben sich sehr gehäuft. Das Ende hatte es dann aber nochmal ordentlich in sich mit dem Friede, Freude, Eierkuchen. Da hat die Autorin nochmal einige Klischees rausgeholt. Das war einfach viel zu viel, denn das Buch läuft doch schon so prima für die Charaktere, warum da nochmal gleich drei obendrauf setzen? Eine unrealistische Liebesgeschichte gleich nochmal unrealistischer gemacht. Wirklich schade.


Fazit:

Auch wenn das Cover wirklich wunderschön ist, konnte mich die Geschichte an sich leider nicht überzeugen. Sowohl die Charaktere als auch die Liebesgeschichte waren unrealistisch. Die Charaktere waren nämlich in allem perfekt und die Liebesgeschichte ging zu rasant. Besonders weil es gefühlt nur körperliche Anziehung war, die kurz darauf als Liebe betitelt wurde. Ich habe mir wesentlich mehr Tiefe, Realismus und einfach Inhalt gewünscht.

2/5 Sterne

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