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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2022

Romantasy Geschichte mit kleinen Schwächen

Dark Fate - Wenn Atlantis fällt
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Geschichten über Atlantis finde ich sehr interessant und kenne bisher auch wenige. Deswegen hat mich dieses Buch sehr neugierig gemacht. Allein das wunderschöne Cover hat meine Aufmerksamkeit erregt. Der ...

Geschichten über Atlantis finde ich sehr interessant und kenne bisher auch wenige. Deswegen hat mich dieses Buch sehr neugierig gemacht. Allein das wunderschöne Cover hat meine Aufmerksamkeit erregt. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, wodurch ein flüssiger Lesefluss gegeben war.

Die Story über Lineyra, die den Sohn von Poseidon heiraten soll, beginnt sehr ruhig. Wir lernen erstmal die Welt und die Charaktere kennen und es hört sich alles sehr vielversprechend an. Lin hat mir gut gefallen. Ihr innerer Kampf um ihr Schicksal die Braut von Atlas zu werden und den Drang nach Freiheit, kam sehr gut rüber. Atlas hat mir leider etwas weniger gefallen. Der Typ "Harte Schale - Weicher Kern" hat sich öfter widersprochen. In der ersten Hälfte war die Lovestory der beiden sehr präsent.

Im Gegenteil zur ruhigeren ersten Hälfte des Buches, war die zweite Hälfte überfüllt an Ereignissen. Die Handlung fühlte sich sehr gehetzt an, einige wichtige Szenen kamen zu kurz und auch die Charaktere und ihre Entwicklung blieben eher im Hintergrund. Dafür tauchten ständig neue Charaktere auf und ohne das Glossar am Ende, hätte ich den Überblick verloren. Das Ende war leider auch sehr lieblos auf ein paar Seiten abgearbeitet.

Fazit: Die Grundgeschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen, aber so viel Handlung auf nur knapp 380 Seiten zu packen, war etwas schwierig. Dennoch, er auf Göttergeschichten die nicht so viel tiefe hat, dafür viel Lovestory bietet, steht, dem kann ich das Buch trotzdem empfehlen.

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Veröffentlicht am 05.09.2022

Eine gelungene Fortsetzung

Vergiss mich nicht Oder Der erste Schachzug des Heerführers
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"Dieser Mythos um den Jungen, der aus dem Nichts auftaucht und das Gleichgewicht wiederherstellt. Ein gerechter Retter, ein Dämon mit der Seele eines Engels, geschaffen, um die Welten unter sich zu vereinen."

Nachdem ...

"Dieser Mythos um den Jungen, der aus dem Nichts auftaucht und das Gleichgewicht wiederherstellt. Ein gerechter Retter, ein Dämon mit der Seele eines Engels, geschaffen, um die Welten unter sich zu vereinen."

Nachdem mir Band 1 schon so gut gefallen hat, war ich sehr neugierig, wie es mit dem Heerführer Raysiel weiter geht. Das Cover ist wieder sehr schön geworden und gefällt mir sogar noch besser als das erste. Ich habe ein paar Kapitel gebraucht um wieder rein zu kommen, da die Geschichte und der Schreibstil sehr komplex sind. Man sollte sehr Aufmerksam sein beim lesen, um auch jedes Detail mitzubekommen. Aber gerade der bildhafte und leicht poetische Schreibstil macht die Geschichte zu etwas besonderem.

Raysiels kampf geht weiter, doch wird er oft von Zweifel und Ängsten geplagt. An seiner Seite sind Casper und Adriana um ihn zu unterstützen. Auch wenn ich mich mit Raysiel noch etwas schwer tue, finde ich dieses Dreiergespann einfach toll. Sie zeigen was Freundschaft zwischen Dämonen und Engel bedeutet. Es tauchen aber auch neue Charaktere auf, unter anderem ein paar bekannte Erzengel. Manche werden zu Verbündeten, anderen sollte man lieber aus dem Weg gehen. Auch einen kleinen Einblick in den Himmel und der Hölle bekommen wir geboten.

Die ganze Story war wieder eine Achterbahn an Emotionen. Schmerz, Wut und Hass, aber auch Liebe, Vertrauen und Freundschaft kamen hier nicht zu kurz. Die Handlung war nicht vorhersehbar und auch wenn ich während dem lesen kurz den roten Faden verloren hatte, blieb es spannend bis zum Schluss. Mit dem Ende hätte ich nie gerechnet und ich freue mich schon aufs Finale.

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung. Ich kann euch diese besondere und einzigartige Geschichte über Engel und Dämonen sehr ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 29.08.2022

Spannende und düstere Dark Fantasy

Die Bürde des Zerfalls
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Bei dem Buch handelt es sich um eine Dark Fantasy Geschichte über einen Rekrut der Todeswache, einen Vampir und einen Werwolf, die gemeinsam im Ghulwald unterwegs sind um einen bestialischen Mörder zu ...

Bei dem Buch handelt es sich um eine Dark Fantasy Geschichte über einen Rekrut der Todeswache, einen Vampir und einen Werwolf, die gemeinsam im Ghulwald unterwegs sind um einen bestialischen Mörder zu finden. So düster wie das Cover aussieht, so düster und brutal ist auch diese Geschichte. Hier gibt es keine glitzer Vampire, nein, hier gibt es Untote, Monster und jede Menge Blut und Gedärme.

Der Auftakt ist wirklich sehr gelungen und durch den flüssigen und bildlichen Schreibstil war ich sofort mitten im Ghulwald. Natürlich nicht alleine, denn mich haben drei tolle Charaktere begleitet, die alle auf ihre Art faszinierend sind. Boris, der Rekrut der Todeswache hatte es nicht immer leicht. Seine Entwicklung hat mir sehr gefallen. An seiner Seite war der Vampir Festus, der kein Blatt vor den Mund nimmt und der junge Werwolf, der nur Wolf genannt wird. Die Dialoge der drei waren teilweise sehr amüsant und haben die düstere Atmosphäre etwas aufgelockert.

Wo wir gerade von kein Blatt vor den Mund nehmen sind. Das macht der Autor auch nicht wenn es um Kampfszenen etc. geht. Hier wird alles ganz genau beschrieben, egal wie abstoßend, brutal und blutig es wird. Für Zartbesaitete eher nicht zu empfehlen. Aber genau das macht den Charme der Geschichte aus, genau wie das düstere Setting. Spannung war von Anfang an vorhanden und die Handlung war für mich nie Vorhersehbar. Auch das Ende kam etwas unerwartet und lässt uns mit ein paar offenen Fragen zurück.

Fazit: Wer eine spannende Dark Fantasy Geschichte sucht, die auch gerne mal etwas brutaler sein darf, der kommt hier voll und ganz auf seine kosten. Dazu gibt es noch tolle Charaktere und ein düsteres Setting. Traut ihr euch in den Ghulwald? Ich kanns euch empfehlen.

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Veröffentlicht am 29.08.2022

Ein etwas schwächerer Robert Langdon Teil

Origin
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Im fünften Teil der Robert Langdon Reihe muss sich unser Professor für Symbologie mit dem Glaubenskrieg zwischen religiöser Schöpfungsgeschichte und Darwins Abstammungstheorie auseinander setzen. Der Schreibstil ...

Im fünften Teil der Robert Langdon Reihe muss sich unser Professor für Symbologie mit dem Glaubenskrieg zwischen religiöser Schöpfungsgeschichte und Darwins Abstammungstheorie auseinander setzen. Der Schreibstil war wie von Dan Brown gewohnt sehr flüssig und bildhaft geschrieben.

Leider muss ich sagen, dass dieser Teil für mich der bisher schwächste Robert Langdon war. Die Story nimmt nur sehr langsam Fahrt auf und viele Handlungen waren vorhersehbar. Das Thema fand ich sehr interessant und war deswegen sehr neugierig auf die Erklärung. Doch leider hat das Finale und die Auflösung nicht überzeugen können und hat uns etwas im Unklaren zurück gelassen. Ich finde den Raum für eigene Interpretationen in diesem Fall nicht zufriedenstellend.

Was mir an den Büchern aber immer gefällt sind die Orte und Architektonischen Gebäude die wir kennen lernen. Diesmal führt unsere Reise nach Spanien. Auch an Geschichtlichen und Religiösen Hintergrund Informationen wird wieder nicht gespart.

Fazit: Ein etwas schwächerer Teil der Robert Langdon Reihe, aber für Dan Brown Fans trotzdem Lesenswert.

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Veröffentlicht am 16.08.2022

Ein gelungenes Finale

Midnight Princess 2: Wie der Tag so dunkel
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Auch der zweite Teil dieser High-Romantasy-Dilogie konnte mich wieder begeistern. Die Geschichte geht direkt da weiter, wo Band 1 geendet hat und ich habe mich sofort wieder in dem flüssigen Schreibstil ...

Auch der zweite Teil dieser High-Romantasy-Dilogie konnte mich wieder begeistern. Die Geschichte geht direkt da weiter, wo Band 1 geendet hat und ich habe mich sofort wieder in dem flüssigen Schreibstil und den tollen Charakteren verloren.

Zu Beginn geht es zwar etwas ruhiger zu, aber da stehen auch die Gefühle von Vanya und Kenric im Vordergrund. Besonders begeistert hat es mich, das wir endlich mehr über Kenric und seine Vergangenheit erfahren haben. Die Charaktere bekommen nochmal mehr tiefe und besonders Vanya wächst über sich hinaus. Ich mag ihre offene Art total gerne und das sie für ihre Meinung einsteht, egal was es kostet. Auch Turon und Paleia haben einen Platz in meinem Herzen gewinnen können.

Die Story hat aber neben Romantik und Gefühlen noch weit mehr zu bieten. Es gibt Geheimnisse, Intrigen und ein nervenaufreibendes Finale. Ein paar Enthüllungen und unerwartete Wendungen haben mich sehr überrascht. Aber auch die beiden Länder mit ihren Flüchen und Bräuchen werden uns hier näher gebracht. Das Worldbuilding ist mehr als gelungen.

Fazit: Eine sehr gelungene Dilogie, die mich mit einer fesselnden Story, facettenreichen Charaktere und einem interessanten Setting komplett überzeugen konnte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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