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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2020

Endzeitgeschichte und Science-Fiction gepaart mit viel Emotionen

Occasion
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Als ich gelesen habe wovon dieses Buch handelt, war ich einerseits sehr neugierig und andererseits hatte ich keine Ahnung was mich erwartet. Und ich muss sagen das ich positiv überrascht wurde. Ich kam ...

Als ich gelesen habe wovon dieses Buch handelt, war ich einerseits sehr neugierig und andererseits hatte ich keine Ahnung was mich erwartet. Und ich muss sagen das ich positiv überrascht wurde. Ich kam von Anfang an gut in die Geschichte rein und hatte mit Jeff auch gleich meinen lieblings Charakter, den ich über die ganze Geschichte hinweg sehr sympathisch und bodenständig fand.

Worum geht es im großen und Ganzen? Ein anderer Planet, Occasion genannt, rast auf die Erde zu und die Prognose zum Fortbestehen unseres Planeten sind sehr gering. Wie erwartet geraten die meisten Menschen in Panik und es kommt zu plünderungen und dem Zerfall der Gesellschaft. Die Idee ist es auf den neuen Planeten zu fliehen um dort neu anzufangen. Jeder möchte nun natürlich ein Ticket haben um auf den neuen Planeten zu kommen, denn die Plätze sind begrenzt. Und was erwartet uns überhaupt auf dem neuen Planeten?

Die Geschichte handelt von acht verschiedenen Schicksalen, die nach und nach zusammen geführt werden. Mir haben die Charaktere wirklich sehr gut gefallen, so unterschiedlich sie auch waren. Jeder hat seine eigene Geschichte und die waren wirklich alle interessant zu verfolgen. Ich musste mich zwar am Anfang etwas an den Stil gewöhnen, bin aber doch gut mitgekommen. Für mich hat sich der Anfang nur etwas in die Länge gezogen, da ich endlich wissen wollte wie es auf dem neuen Planeten zu geht und wir das erst später im Buch erfahren. Die Beschreibung des Planeten war sehr bildhaft und man konnte schön in eine andere Welt eintauchen.

Im großen und ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen mit seinen Endzeit und SciFi Parten. Es hatte aber auch viele Emotionale Szenen und die ein oder andere Stelle zum lachen und zum schmunzeln. Auch das Ende fand ich sehr gelungen dargestellt. Wie stellt man sich das Ende der Welt vor und einen Neuanfang? Man macht sich selbst so seine Gedanken was wirklich wichtig ist im Leben und sollte nicht alles für selbstverständlich halten.

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Veröffentlicht am 27.10.2020

Unterhaltsame Abenteuer Geschichte a la Indiana Jones

Das Geheimnis der Mondberge
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Der Archäologe Henry Voigt bekommt einen Brief von seinem Bekannten, indem er ihn um Hilfe bittet und bald schon findet er sich auf der Spur einer alten Legende wieder. Henry und seine Freunde begeben ...

Der Archäologe Henry Voigt bekommt einen Brief von seinem Bekannten, indem er ihn um Hilfe bittet und bald schon findet er sich auf der Spur einer alten Legende wieder. Henry und seine Freunde begeben sich auf eine abenteuerliche Reise a la Indiana Jones, durch Fremde Länder und verfolgt von seinem Widersacher, um ein Artefakt einer verschollenen Zivilisation zu finden.

Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig und ich kam super schnell in die Geschichte rein. Henry als Hauptprotagonist war mir von Anfang an sehr sympathisch und authentisch. Und auch seine Widersacher waren nicht zu übertrieben dargestellt, sondern realistisch. Mir hat es sehr gut gefallen, das wir immer wieder Geschichtliche Hintergrund Informationen leicht verständlich erklärt bekommen haben, wodurch ich der Geschichte sehr gut folgen konnte. Man hat gemerkt das der Autor viel recherchiert hat um die Geschichte möglichst bildhaft zu erzählen. Wenn ich an Abenteuer Geschichten denke, habe ich immer ein spezielles Bild im Kopf: Eine Gruppe Abenteuerer ist auf der Suche nach einem Geheimnis und reist in verschiedene Länder, immer den neusten Hinweis hinterher. Am Ende kommt es zu einem Zusammentreffen eines Widersachers oder Gegners, es wird Actionreich, das Gute gewinnt, die bösen verlieren und das Geheimnis wird meist gelüftet. Das ist bei diesem Buch nicht so ganz der Fall, deshalb gefällt es mir auch so gut. Es geht schon ziemlich früh spannend zur Sache, dann wird es in der Mitte wieder etwas ruhiger um wieder Tempo für das Finale aufzunehmen und ganz zum Schluss wird nochmal eine Schippe an Spannung drauf gelegt. Auch sind nicht alle Handlungen vorhersehbar, was es umso spannender für den Leser macht.

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, da es vom Aufbau nicht ganz den typischen Abenteuer Geschichten ähnelt und durchgehend spannend war. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der gerne abenteuerliche Geschichten mag und sich von alten Legenden verzaubern lassen möchte.

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Veröffentlicht am 17.10.2020

Zeitreise Geschichte zu Robin Hood

Laura
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Als ich den Titel des Buches gelesen habe, hatte ich keine Ahnung worum es in diesem Buch geht. Das Cover hat mir allerdings sehr gut gefallen und mich neugierig gemacht den Klappentext zu lesen und die ...

Als ich den Titel des Buches gelesen habe, hatte ich keine Ahnung worum es in diesem Buch geht. Das Cover hat mir allerdings sehr gut gefallen und mich neugierig gemacht den Klappentext zu lesen und die Geschichte hat sich sehr interessant angehört. Im Nachhinein verstehe ich das Cover und es ist mit dem Raben und der Uhr sehr passend gewählt.

Es geht um Laura, eine junge Ärztin, die bei einem Picknick am Stonehenge in einen Sturm gerät und durch die Steine ins Mittelalter reist. Sie findet sich in der Zeit von Robin Hood wieder, der seit ihrer Kindheit ihr Held ist und für den sie schwärmt.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und ist sehr flüssig geschrieben. Die Geschichte erinnert mich etwas an Outlander, was ich aber durchaus positiv sehe. Ich kam schnell in die Geschichte rein und die Hauptprotagonistin Laura ist mir sympathisch. Wir erleben eine spannende Story mit viel Emotionen, Liebe, Rache und auch düstere Abschnitte. Ich war von Anfang an sehr gefesselt und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man konnte das Knistern zwischen Laura und Robin fast spüren und auch den Hass auf Guy of Gisbourne kam sehr gut rüber durch ihren Schreibstil.

Mir hat das Buch und die Geschichte sehr gut gefallen und ich kann es jeden empfehlen der Zeitreise Geschichten ins Mittelalter mag. Einziger kleiner Kritik Punkt für mich war, daß Laura sich etwas zu schnell von ihrem Alten Leben verabschiedet hat und ihr Schicksal akzeptiert hat. Das Buch hört an einer sehr spannenden Stelle auf und ich bin sehr interessiert wie es weiter geht.

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Veröffentlicht am 08.10.2020

Eine Mischung aus Psychothriller und Science-Fiction

28m²
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Sidney nimmt an einer sechs wöchigen Probandenstudie Teil, um sich Geld für ihre neue Wohnung zusammen zu sparen. Sie weiß nicht viel über diese Studie, nur das es sich um eine Schlafstudie handeln soll. ...

Sidney nimmt an einer sechs wöchigen Probandenstudie Teil, um sich Geld für ihre neue Wohnung zusammen zu sparen. Sie weiß nicht viel über diese Studie, nur das es sich um eine Schlafstudie handeln soll. Doch der Albtraum beginnt, als sie in einem kleinen Raum, ohne Tür und Fenster aufwacht und für Wasser und Essen hart arbeiten muss.

Die Geschichte des Buches hat sich sehr interessant angehört und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde. Das Buch ist in zwei Akte aufgeteilt. Der erste Teil liest sich wie ein Psychothriller. Es wird von Anfang an spannung aufgebaut, die sich auch komplett durch das ganze Buch zieht. Wir lernen die verschiedenen Protagonisten kennen und welche psychischen Strapazen sie ausgesetzt werden. Dabei kann man wirklich gut mit Sidney mit fiebern und man macht sich auch selbst so seine Gedanken über das Leben. Zum Ende dieses Aktes fragen wir uns, was ist die Wahrheit und was eine Lüge.

Der zweite Teil geht eher in die Science-Fiction Richtung, was ich aber durchaus nicht schlimm finde. Wir bekommen Hintergrund Informationen zu der Studie und welcher Plan dahinter steckt. Es bleibt weiterhin spannend und wird auch sehr actionreich. Das Ende fand ich gut gelungen und passend zu der Geschichte.

Fazit: Ein rundum gelungenes Buch, welches die Spannung von Anfang bis Ende aufrecht hält und nicht vorhersehbare Handlungen aufweist. Durch die Mischung aus Psychothriller und Science-Fiction, hat es seine ganz persönliche Note. Mir hat es sehr gut gefallen, da es mal eine andere Art zu lesen war.

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Veröffentlicht am 28.09.2020

Nette Unterhaltung für zwischendurch, aber kein Psychothriller

Das Gift deiner Lügen
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Ein idyllischer Vorort, Mütter die sich Freundinnen nennen, aber viele Geheimnisse haben und ein tödlicher Unfall der scheinbar Mord gewesen ist. Ein geheimnisvoller Podcast macht die Runde, indem behauptet ...

Ein idyllischer Vorort, Mütter die sich Freundinnen nennen, aber viele Geheimnisse haben und ein tödlicher Unfall der scheinbar Mord gewesen ist. Ein geheimnisvoller Podcast macht die Runde, indem behauptet wird das der Unfall von Erica kein Unfall war, sondern Mord und die Mitglieder der Gemeinde von Severn Oaks dafür verantwortlich sind.

Wir lernen am Anfang die verschiedenen Protagonisten kennen und merken das jeder ein Geheimnis zu verbergen hat. Die Autorin schafft es sehr gut von Anfang an eine Spannung der Geschichte aufzubauen. Es macht neugierig zu erfahren, was die einzelnen Personen zu verbergen haben und wie das alles mit Erica zusammen hängen soll. Leider verliert die Geschichte im zweiten Teil an Spannung. Das Verhalten der einzelnen Personen ist manchmal nicht so ganz nachvollziehbar und durch ihre teilweise Oberflächliche Art, konnte ich nicht wirklich Sympathie zu Ihnen aufbauen. Dennoch macht es ein bisschen Freude zu raten wer der Mörder sein könnte. Teilweise hatte ich einen Wow Effekt als die Geheimnisse nach und nach gelüftet wurden und bei anderen konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. Das Ende war für mich etwas enttäuschend und hat sich beim lesen so angefühlt als gehört es gar nicht zu diesem Buch und musste nur schnell zu Ende gebracht werden.

Im Großen und Ganzen würde ich sagen das Buch ist eine nette Unterhaltung für zwischendurch, was schon sehr stark an die Serie Desperate Housewifes erinnert. Aber ein Psychothriller ist es definitiv nicht.

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