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Veröffentlicht am 28.05.2026

Ein atmosphärischer Wohlfühlroman voller Sommerstimmung, familiärer Wärme und einer Kulisse

Firefly Island: Gegen die Vernunft
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Darum geht es:
Firefly Island liegt vor der Küste Nova Scotias, rau, abgelegen und voller Erinnerungen an jene Sommer, die Holly Parker nie vergessen konnte. Für sie und ihre Schwestern war die Insel immer ...

Darum geht es:
Firefly Island liegt vor der Küste Nova Scotias, rau, abgelegen und voller Erinnerungen an jene Sommer, die Holly Parker nie vergessen konnte. Für sie und ihre Schwestern war die Insel immer mehr als nur ein Ferienort. Sie war ein Stück Familie, ein Ort voller Wärme und längst vergangener Glücksmomente. Nun soll ausgerechnet dieser Ort verkauft werden.
Holly organisiert beruflich exklusive Hochzeiten und perfekte Feste. Als Schauspieler Jaxon Knight und seine Verlobte kurzfristig nach einer neuen Location für ihre Trauung suchen, scheint Firefly Island plötzlich die ideale Lösung zu sein. Gemeinsam mit ihren Schwestern setzt Holly alles daran, das Anwesen in eine unvergessliche Kulisse für den großen Tag zu verwandeln.
Doch zwischen endlosen Vorbereitungen, salziger Meeresluft und der besonderen Atmosphäre der Insel geraten Gefühle ins Wanken, die besser nie entstanden wären. Denn manchmal reicht ein einziger Sommer aus, um alles zu verändern.

Mein Leseeindruck:
Miriam Covi schafft es jedes Mal aufs Neue, bei mir sofort dieses besondere Gefühl auszulösen, sobald eine neue Reihe angekündigt wird. Auch mit Firefly Island hat sie mich wieder vollkommen abgeholt. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, selbst auf der kleinen Insel vor der Küste Nova Scotias angekommen zu sein und gemeinsam mit Holly, Rosalie und Ivy durch einen Sommer voller Erinnerungen, Herausforderungen und leiser Gefühle zu gehen.
Die Atmosphäre dieses Romans ist außergewöhnlich dicht und unglaublich warm. Firefly Island und auch Mahone Bay wirken nicht wie bloße Schauplätze, sondern wie Orte, an die man sofort zurückkehren möchte. Obwohl ich selbst noch nie in Kanada gewesen bin, konnte ich beim Lesen den Atlantik förmlich sehen, das Meeresrauschen hören, die salzige Luft spüren und die kühlen Abendbrisen auf der Haut fühlen. Miriam Covi beschreibt ihre Kulissen mit einer solchen Lebendigkeit, dass man vollkommen darin versinkt.

Besonders geliebt habe ich erneut den Schreibstil der Autorin. Er liest sich leicht, fließend und süchtig machend, fast so, als würde man eine Tüte Gummibärchen öffnen und sich vornehmen, nur eines zu essen, nur um wenig später festzustellen, dass plötzlich alle verschwunden sind. Genau dieses Gefühl hatte ich beim Lesen. Ich wollte nur noch ein Kapitel lesen und konnte doch nicht aufhören.

Ein absolutes Highlight waren für mich Granny Violet und ihre Freundin Phyllis. Die beiden haben dem Roman so viel Charme, Wärme und Humor verliehen, dass sie mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Gerade diese kleinen, liebevollen Momente zwischen den Figuren machen die Geschichte so besonders.

Die Liebesgeschichte selbst hat bei mir diesmal nicht die ganz großen Schmetterlingsstürme ausgelöst, wie ich sie aus anderen Büchern der Autorin kenne. Trotzdem habe ich diesen Auftakt unglaublich gerne gelesen, weil er sich einfach rundum gut angefühlt hat. Als ich die letzte Seite zugeschlagen habe, blieb dieses wohlig warme Gefühl zurück, das nur Geschichten hinterlassen, in denen man sich vollkommen zuhause gefühlt hat.

Fazit:
4/5 ⭐️ Ein atmosphärischer Wohlfühlroman voller Sommerstimmung, familiärer Wärme und einer Kulisse, die noch lange nach der letzten Seite nachhallt.

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 28.05.2026

Ein warmherziger Roman über Familie, Liebe und Neuanfänge

Alle Farben des Meeres
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Darum geht es:
Sophia glaubt, endlich ein Leben für sich selbst beginnen zu können. Ihr Sohn Migo ist ausgezogen, im Altenheim findet sie Erfüllung in ihrer neuen Arbeit, und auch ihr Kollege Pawel lässt ...

Darum geht es:
Sophia glaubt, endlich ein Leben für sich selbst beginnen zu können. Ihr Sohn Migo ist ausgezogen, im Altenheim findet sie Erfüllung in ihrer neuen Arbeit, und auch ihr Kollege Pawel lässt ihr Herz schneller schlagen.

Doch die ersehnte Ruhe hält nicht lange an: Migo kehrt nach einer gescheiterten Ausbildung und mit gebrochenem Herzen zurück, kurz darauf zieht auch Sophias Mutter Gordana aus Kroatien zu ihr. Plötzlich steckt Sophia erneut mitten im familiären Chaos – und muss sich fragen, ob das Glück manchmal genau dort auf sie wartet.

Mein Leseeindruck:
Katja Hase erzählt diese Geschichte mit viel Wärme, Humor und einem wunderbar lebendigen Schreibstil. Besonders gelungen fand ich das Zusammenspiel der Figuren, denn jede Person bringt ihre ganz eigene Persönlichkeit mit ein. Dadurch wirken die Beziehungen authentisch und voller Leben.

Sophia war mir sofort sympathisch, denn sie hat das Herz am rechten Fleck und versucht trotz aller Herausforderungen, für alle da zu sein. Ihr chaotischer Alltag sorgte immer wieder für unterhaltsame und emotionale Momente, sodass ich mich beim Lesen bestens unterhalten gefühlt habe und wunderbar vom Alltag abschalten konnte.

Besonders die Bewohner des Altenheims haben der Geschichte noch einmal einen ganz besonderen Charme verliehen. Mit ihren eigenwilligen Arten, ihren Sprüchen und ihrer liebenswerten Art waren sie für mich echte Highlights und haben der Handlung zusätzlich viel Herz und Humor geschenkt.

Sehr gefallen haben mir auch die Rückblicke in die Vergangenheit. Dadurch bekommen die Figuren zusätzliche Tiefe, und man versteht ihre Entscheidungen und Gefühle noch besser.

Ein warmherziger Roman über Familie, Liebe und Neuanfänge.

Fazit:
Ein humorvoller und herzerwärmender Roman, der zeigt, dass das Leben oft genau dann die schönsten Wege einschlägt, wenn alles drunter und drübergeht.

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 07.05.2026

Eine ruhige, aber eindringliche Familiengeschichte, die Gegenwart und Vergangenheit gelungen verbindet

Schwesternland
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Darum geht es:

Antonia kehrt anlässlich des 100. Geburtstags ihrer Großmutter in das alte Ferienhaus ihrer Familie zurück. Das Wiedersehen mit ihren Schwestern bringt Spannungen an die Oberfläche, die ...

Darum geht es:

Antonia kehrt anlässlich des 100. Geburtstags ihrer Großmutter in das alte Ferienhaus ihrer Familie zurück. Das Wiedersehen mit ihren Schwestern bringt Spannungen an die Oberfläche, die lange unausgesprochen geblieben sind. Inmitten dieser Tage stößt sie auf ein Ahnendokument, das ihren Blick auf ihre eigene Geschichte verändert.

Ein Name darin führt sie zurück bis ins 17. Jahrhundert. Eine junge Frau, die in einer Zeit religiöser Konflikte alles verliert und gezwungen ist, sich ein neues Leben aufzubauen. Antonia beginnt, dieser Spur zu folgen und reist an die Orte, an denen diese Geschichte ihren Anfang nahm.

Was zunächst wie eine Recherche wirkt, wird zu einer persönlichen Auseinandersetzung mit Herkunft und Identität. Vergangenheit und Gegenwart rücken näher zusammen, und Antonia erkennt, dass die Geschichte ihrer Familie mehr mit ihr zu tun hat, als sie lange geglaubt hat.

Mein Lesereindruck:

In Schwesternland erzählt Katharina Fuchs die Geschichte der 27-jährigen Antonia. Man kommt schnell in die Geschichte hinein und bekommt ein gutes Gefühl für die Familie und ihre Dynamik.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, dabei aber gleichzeitig detailreich. Besonders die Familienszenen wirken authentisch, weil vieles zwischen den Zeilen mitschwingt.

Sehr gelungen fand ich den Wechsel zwischen den Zeitebenen. Neben der Gegenwart begleitet man einen zweiten Handlungsstrang im 17. Jahrhundert rund um die Hugenotten. Diese Abschnitte waren für mich nicht nur spannend, sondern auch richtig interessant. Ich habe beim Lesen viel über diese Zeit gelernt, ohne dass es sich trocken angefühlt hat. Man merkt deutlich, wie gut hier recherchiert wurde.

Insgesamt ist es eher eine ruhige Geschichte, die ohne große Dramatik auskommt. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass es langweilig wird. Gerade die Verbindung von Familiengeschichte und historischen Hintergründen macht das Buch für mich besonders lesenswert.

Fazit:
4/5 ⭐️ Eine ruhige, aber eindringliche Familiengeschichte, die Gegenwart und Vergangenheit gelungen verbindet und dabei nicht nur unterhält, sondern auch interessante Einblicke in die Geschichte der Hugenotten gibt.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Ein atmosphärischer Roman mit starkem Setting auf der Insel Neuwerk

Fünf Fremde
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Darum geht es:
Fünf Menschen kehren an einen Ort zurück, den sie nie wirklich hinter sich gelassen haben. Eine abgelegene Insel, ein Sommer vor dreißig Jahren und das Verschwinden zweier Jugendlicher, ...

Darum geht es:
Fünf Menschen kehren an einen Ort zurück, den sie nie wirklich hinter sich gelassen haben. Eine abgelegene Insel, ein Sommer vor dreißig Jahren und das Verschwinden zweier Jugendlicher, das bis heute ungeklärt ist.
Was damals geschah, hat Spuren hinterlassen. In ihren Erinnerungen. In ihrem Schweigen. In ihrer Schuld.
Als ein schwerer Sturm jede Flucht unmöglich macht, gibt es kein Ausweichen mehr. Die Vergangenheit drängt sich mit aller Wucht in die Gegenwart. Und jemand ist bereit, endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, koste es, was es wolle.

Leseeindruck
Romy Fölck gehört zu den Autorinnen, deren Geschichten ich immer wieder sehr gern lese. Auch diesmal hat mich ihr Schreibstil sofort abgeholt. Er ist gewohnt flüssig, leicht zugänglich und sorgt dafür, dass man ohne Umwege in die Handlung hineinfindet.

Ein besonderes Highlight ist für mich die Gestaltung des Buches. Innen befindet sich eine Karte von der Insel Neuwerk, die Orientierung gibt und die Atmosphäre wunderbar ergänzt. Auch der Einband ist ein echter Blickfang: Der Buchrücken ist mit einer gezeichneten Welle gestaltet, die nahtlos in den Umschlag übergeht. Optisch ist das wirklich ein kleines Kunstwerk.

Die Geschichte wird als Thriller angekündigt, doch dieses Gefühl hat sich für mich nur bedingt eingestellt. Statt nervenaufreibender Spannung steht eher das ruhige Erzählen im Vordergrund. Man lernt die Figuren ausführlich kennen und begleitet sie Schritt für Schritt durch ihre Vergangenheit und Gegenwart.

Gerade diese Figurenzeichnung hat mir gut gefallen. Die Charaktere sind vielschichtig und unterschiedlich angelegt. Besonders präsent sind eine Kriminalkommissarin, Charlotte, die seit Jahren mit Schuldgefühlen wegen des damaligen Verschwindens der Kinder lebt, sowie eine Journalistin, die der Geschichte auf den Grund gehen will. Alle wirken sorgfältig ausgearbeitet und glaubwürdig.

as mir persönlich etwas gefehlt hat, war der klassische Thrill. Diese unterschwellige Spannung, dieses Gefühl von permanenter Anspannung, das einen Thriller für mich ausmacht, wollte sich nicht so richtig einstellen. Die Handlung bleibt lange ruhig und entfaltet sich eher langsam.

Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt gut unterhalten. Vor allem das Finale konnte mich dann noch einmal richtig packen und hat vieles im Rückblick stark aufgewertet.

Fazit
3,5/5 ⭐️ Ein atmosphärischer Roman mit starkem Setting auf der Insel Neuwerk und gut ausgearbeiteten Figuren, der eher ruhig erzählt ist und weniger durch Spannung als durch Entwicklung überzeugt. Für klassische Thrillererwartungen fehlt etwas Druck, dennoch rundet das starke Finale die Geschichte gelungen ab.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Eine warmherzige, atmosphärische Geschichte mit viel Gefühl und Inselcharme.

Der kleine Dünenkiosk auf Sylt
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Darum geht es:
Ein unerwarteter Anruf führt Lina nach Sylt. Sie soll den alten Camper ihrer verstorbenen Mutter abholen, der seit Jahren ungenutzt auf einem Stellplatz steht. Für sie ist es zunächst nur ...

Darum geht es:
Ein unerwarteter Anruf führt Lina nach Sylt. Sie soll den alten Camper ihrer verstorbenen Mutter abholen, der seit Jahren ungenutzt auf einem Stellplatz steht. Für sie ist es zunächst nur eine formale Aufgabe, denn die Beziehung zur Mutter war stets distanziert.
Auf der Insel verändert sich ihr Vorhaben. Der Camper wird zum Ausgangspunkt für Fragen nach einer Vergangenheit, die Lina kaum kennt.
Am kleinen Dünenkiosk trifft sie auf Manni, der ihrer Mutter offenbar näherstand, als sie wusste. Der Imbiss ist ein wichtiger Treffpunkt, steht jedoch wegen Konflikten mit den Behörden vor dem Aus. Lina bringt sich ein, sorgt mit ihren Kochideen für frischen Schwung und wird mehr und mehr Teil des Insellebens.
Während sie sich auf neue Begegnungen einlässt und Spuren ihrer Familiengeschichte folgt, gerät ihr ursprünglicher Plan in den Hintergrund. Auch Lars spielt dabei eine Rolle und bringt ihr Gefühlsleben in Bewegung.

Mein Leseeindruck:
Ich war unheimlich gern mit Lina auf Sylt unterwegs und habe jede Seite genossen. Die Autorin hat eine Geschichte geschaffen, die für mich von Anfang bis Ende vollkommen stimmig war. Ich bin sofort eingetaucht und konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil mich die Ereignisse durchgehend gefesselt haben.

Besonders begeistert hat mich die Atmosphäre. Die Nordsee ist so lebendig eingefangen, dass ich das besondere Flair der Insel beim Lesen spüren konnte. Die Weite, das Licht und die raue Schönheit verleihen der Geschichte eine ganz eigene Tiefe.
Auch emotional hat mich das Buch sehr berührt. Es fühlt sich warm und nahbar an, fast wie eine wohlige Umarmung. Und ich glaube, so viel kann ich sagen: Hier fliegen nicht nur Schmetterlinge, sie drehen auch ihre ganz eigenen Loopings.

Für mich ist dieses Buch eine rundum gelungene Lektüre, die mich abgeholt, festgehalten und mit einem richtig guten Gefühl zurückgelassen hat. Ganz große Klasse.

Fazit:
5/5 ⭐️ Eine warmherzige, atmosphärische Geschichte mit viel Gefühl und Inselcharme. Und das ist für mich eine absolute Leseempfehlung, die ich sehr gerne an euch weitergebe.

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