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Veröffentlicht am 12.05.2025

Gelungene Mischung aus Spannung, Geheimnis und Emotionen

Mondscheinzimmer
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Endlich hatte ich Zeit, den zweiten Band der Reihe zu lesen – und ich bin direkt wieder eingetaucht in die magische Welt von Luise und Schnee. Sabine Lettau hat mich schon mit „Die Nebelmönche“ begeistert, ...

Endlich hatte ich Zeit, den zweiten Band der Reihe zu lesen – und ich bin direkt wieder eingetaucht in die magische Welt von Luise und Schnee. Sabine Lettau hat mich schon mit „Die Nebelmönche“ begeistert, und auch dieser Band steht dem in nichts nach.

Diesmal steht Schnee im Mittelpunkt. Sie erbt nach dem Tod ihrer Mutter einen geheimnisvollen Rubinring – und mit ihm ein altes Familiengeheimnis. Zusammen mit Luise versucht sie, die Wahrheit herauszufinden. Doch der Ring zieht unerwartet Aufmerksamkeit auf sich: Eine geheimnisvolle Italienerin taucht auf, und auch der charismatische Maxim scheint mehr zu wissen – aber kann man ihm trauen?

Mir hat besonders gefallen, wie spannend und zugleich gefühlvoll Sabine Lettau schreibt. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss fesselnd, und das Setting ist wieder voller Atmosphäre und kleiner magischer Details. Auch die Freundschaft zwischen Schnee und Luise wird schön erzählt.

Das Ende hat mich traurig gestimmt – und neugierig wie es weitergeht

Fazit:
Ein gelungener, spannender zweiter Band mit starken Figuren, einer geheimnisvollen Handlung und viel Gefühl. Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Magische Reisen in hinter Buchseiten

Die Buchreisenden - Ein Weg aus Tinte und Magie
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Mir hat das Buch „Die Buchreisenden - Ein Weg aus Tinte und Magie“ recht gut gefallen.
Ich habe bisher noch kein Buch des Autors Akram El-Bahay gelesen. Aber sein Schreibstil und vor allem seine Fantasie ...

Mir hat das Buch „Die Buchreisenden - Ein Weg aus Tinte und Magie“ recht gut gefallen.
Ich habe bisher noch kein Buch des Autors Akram El-Bahay gelesen. Aber sein Schreibstil und vor allem seine Fantasie gefallen mir.
Die Idee in diesem Auftaktband hat mich wirklich angesprochen:
In einem unscheinbaren Buchladen haben Kunden die Möglichkeit in die Geschichten ihrer Lieblingsbücher einzutauchen. Bei Libronautic Inc. können begabte Vorleser mit ihren Zuhörern in die Geschichten reisen und ihren Lieblingsfiguren nahekommen. Aber dabei gibt es strenge Regeln zu beachten. Eine davon ist, nie vom Weg abzuweichen. Adam, der seit seiner Kindheit bei den Libronauten lebt, passiert aber genau das. Er verliert seinen Kunden in einer Geschichte aus den Augen und löst damit eine Kettenreaktion von Ereignissen aus, die Adam letztendlich in seinen Grundfesten erschüttern und er muss sich fragen, ob die Libronauten wirklich das sind, was sie zu sein scheinen. Und welche Rolle spielt er eigentlich persönlich in diesem Rätsel?
Wie schon erwähnt gefällt mir der Stil und Ideenreichtum des Autors sehr gut. Zusammen mit Adam reisen wir durch die Buchwelten und treffen mit ihm neue Freunde. Da ist zum Beispiel Elisa, die viel mehr über die Libronauten zu wissen scheint als Adam selbst und die versucht, ihre Mutter in den Büchern wiederzufinden. Auch tauchen Figuren aus Büchern in London auf, können sich an ihre Geschichten nicht mehr erinnern. Es stellen sich viele spannende Rätsel, die teilweise, aber viele in diesem ersten Band auch noch nicht gelöst werden.
Ich denke, was mir an diesem Buch gefallen hat, dass die Buchreisen zum Teil in Bücher stattfinden, die ich meiner Kindheit selbst gerne gelesen habe. Es stellt schon eine Verbundenheit her. Besonders an die Geschichten aus 1001 und einer Nacht, die ich früher gerne gelesen habe. Andere Klassiker kannte ich noch nicht, bin jetzt aber interessiert, diese auch zu lesen.
Das Einzige, was mir an diesem Buch nicht so gefallen hat, sind tatsächlich die beiden Hauptfiguren Adam und Elisa. Ihre Art zu handeln ist oft unlogisch und lässt einen oft verständnislos zurück, teilweise fand ich sie unsympathisch. Aber es gibt viele spannende und interessante Nebenfiguren, die Spaß und Spannung in die Geschichte bringen.
Alles in allem habe ich das Buch gerne gelesen und freue mich auf Band 2 im Herbst

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Spannender erster Teil

Mystery Eye
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Mystery Eye, hat mir sehr gut gefallen. Die Idee, dass sich gewisse Jugendliche telepathisch miteinander verknüpfen können, finde ich sehr spannend. Die Frage ist jedoch: Wieso? Hat es einen ...

Mystery Eye, hat mir sehr gut gefallen. Die Idee, dass sich gewisse Jugendliche telepathisch miteinander verknüpfen können, finde ich sehr spannend. Die Frage ist jedoch: Wieso? Hat es einen tieferen Sinn, oder ist einfach eine Gen-Mutation. Warum weiß man so wenig darüber? Aber es gibt da eine Organisation, die diese telepahischen Fähigkeiten für sich nutzen will.

Doch die vier Jugendlichen dieses Sharonns wissen sich zu wehren. Sie arbeiten gut zusammen, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein können. Der empathische Bendix, die weirde Kim, der mürrische Isaac und Tammy, die alles vorangetrieben hat. Sie ist sehr energisch und will immer ihren Willen durchsetzen, das hat sie mir leider etwas unsympathisch gemacht. Andererseits ist es ihre Art, die die Geschichte vorantreibt.

Ich fand die Geschichte sehr spannend geschrieben. manchmal habe ich mir aber die Frage stellen müssen, ob gewisse Dinge wirklich immer so einfach zu regeln sind. Aber es ist halt ein Jugendroman, und da muss nicht immer alles ganz logisch sein.

Auf jeden Fall ist es eine fesselnde Geschichte und ich werde die reihe gerne weiterlesen

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Wunderbarer Roman über Gleichberechtigung, Freiheitskampf und andere menschliche Beziehungen

Das Haus der Türen
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Ein wunderbares Buch, das mich von Anfang an begeistert hat! Besonders gefreut habe ich mich darüber, endlich wieder einen Roman zu lesen, der in der Kolonialzeit Südostasiens spielt – einer ...


Ein wunderbares Buch, das mich von Anfang an begeistert hat! Besonders gefreut habe ich mich darüber, endlich wieder einen Roman zu lesen, der in der Kolonialzeit Südostasiens spielt – einer Epoche und Region, für die ich mich schon lange interessiere. Leider gibt es nur wenig zeitgenössische Literatur, die diese faszinierende Zeit so lebendig einfängt.

Da ich selbst schon öfter in dieser Gegend unterwegs war, haben viele der Beschreibungen bei mir besondere Bilder wachgerufen. Die Atmosphäre, das politische Klima und die kulturellen Spannungen jener Zeit wurden sehr feinfühlig und authentisch dargestellt.

Besonders spannend fand ich, wie viele historische Persönlichkeiten in die Handlung eingeflochten wurden – etwa Sun Yat Sen oder William Somerset Maugham. Über letzteren habe ich durch dieses Buch eine ganze Menge Neues erfahren. Seine Rolle als Beobachter und sein literarischer Blick auf die Geschehnisse waren ebenso fesselnd wie der reale Kriminalfall, der kunstvoll in die Geschichte integriert wurde.

"Das Haus der Türen" ist eine schöne, klug komponierte Geschichte, die mich sehr gut unterhalten hat. Der einzige wirkliche Kritikpunkt meinerseits: es werden sehr viele einheimische Begriffe verwendet. Da es keinen Glossar im Buch gibt, musste ich vieles googeln, das könnte für dein einen oder die andere das Lesevergügen trüben – trotzdem eine absolute Empfehlung für alle, die sich für Geschichte, Literatur und Südostasien interessieren.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Gute Idee, aber wahnsinnig viel Daten

1177 v. Chr. – Eine Graphic Novel
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1177 v. Christus lässt mich eher zwiegespalten zurück. Zuerst das Positive. Die Idee, den Lesern Geschichte in einer Graphic Novel näher zu bringen, finde ich erst mal sehr gut. Die Gestaltung ...

1177 v. Christus lässt mich eher zwiegespalten zurück. Zuerst das Positive. Die Idee, den Lesern Geschichte in einer Graphic Novel näher zu bringen, finde ich erst mal sehr gut. Die Gestaltung des Buches finde ich auch sehr gelungen. Die Zeichnungen haben einen schönen Stil und auch die Farbwahl ist passend.

Für die Reise durch die Jahrzehnte, oder besser Jahrhunderte, folgen wir den Freunden Pet und Schescha, die ergründen wollen, warum es zum Untergang der großen Zivilisationen rund ums Mittelmeer kam. Dies ist sehr ausführlich dargestellt, und mit vielen Zustzinformationen versehen.

Und hiermit kommen wir schon zu dem Probelm, das ich mit der Novel hatte. Es wird eine Flut an Daten geliefert, sodass ich schon nach kurzer Zeit überhaupt keinen Überblick mehr über Personen und Völker hatte. Von vielen dieser historischen Figuren und ihrer Stämme hatte ich noch nie gehört und es viel mir schwer, vieles einzuordnen. Selbst, wenn man sehr konzentriert liest, bleibt nicht viel hängen.

Es ist kein Buch, dass man mal eben so weg liest. Jedenfalls, wenn man wirklich etwas daraus lernen will. Dafür ist es einfach zu umfangreich. Ich persönlich denke, es ist für Personen geeignet, die schon eine gewisse Vorkenntnis in diesem Bereich haben, oder für diejenigen, die wirkliches Interesse am Lernen über diese Epoche haben.

Mein Fazit deshalb, es ist kein schlechtes Buch, aber für mich persönlich war es nicht das Richtige. Ich werde es unserer Schulbücherei spenden und hoffe, dass die Schüler entsprechenden Alters Interesse daran haben

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