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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.08.2025

Problematische Age Gap Slow Burn Romance

Problematic Summer Romance – Die hitzige Unzulässigkeit der Liebe
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Worum geht es? Maya und Conor kennen sich bereits seit vielen Jahren, da Conor der beste Freund von Mayas Bruder Eli ist. Conor ist 38 Jahre alt und Maya 23, somit haben beide einen 15 Jahre Altersunterschied. ...

Worum geht es? Maya und Conor kennen sich bereits seit vielen Jahren, da Conor der beste Freund von Mayas Bruder Eli ist. Conor ist 38 Jahre alt und Maya 23, somit haben beide einen 15 Jahre Altersunterschied. Maya ist seit Jahren unsterblich in Conor verliebt und auch er hat Gefühle für sie, jedoch will er sich diese nicht eingestehen, da er viel älter ist als sie. Vor drei Jahren kommen sich die beiden emotional näher und haben danach noch lange und intensiven Kontakt per Telefon, bis Conor plötzlich den Kontakt abbricht. 10 Monate später begegnen sich beide auf Sizilien wieder, als Mayas Bruder Eli seine Verlobte Rue heiraten will. Die Spannungen zwischen Maya und Conor werden immer größer.

Kritik: Fast jedes Kapitel handelt von dem Altersunterschied, was irgendwann nur noch ermüdend zu lesen ist. Conor ist sooo alt und Maya so naiv und jung. Es hat mich nur noch genervt, dass es dauernd erwähnt wurde. Zudem lenkt diese ganze Altersdynamik von der Liebesgeschichte ab. Conor ist der reiche, erfolgreiche Business Mann, der Maya ständig bevormundet. Mir kam er eher als Kontrollfreak rüber, der eine Emotionale Blockade hat und vor seinen Gefühlen davon läuft. Das passt gar nicht zu den ständigen Wiederholungen, dass er bereits 38 ist und mitten im Leben steht. Maya wirkte auf mich auch eher wie ein unreifes, kindliches Mädchen mit ihren provokanten Sprüchen und generell mit ihrer polarisierenden Art. Sie ist zwar auch liebevoll, einfühlsam und intelligent, jedoch standen die Charaktereigenschaften immer im Kontrast. Die Liebesgeschichte ging für mich auch von einem Extrem ins nächste. Eine weitere Sache, die mir bitter aufgestoßen ist, waren die ständigen "Fuck" Flüche. Als gebe es keine andere Ausdrucksweise. Generell haben mich die vielen Wiederholungen von mehreren Dingen sehr gestört. Wie eine kaputte Schallplatte wirkte das Buch auf mich.

Fazit: Mich konnte die Geschichte leider nicht überzeugen. Das Age Gap Thema wurde in jedem Kapitel ständig diskutiert, die Charaktere sind beide unfassbar anstrengend und das Ende wirkte zu übereilt, nachdem 450 Seiten zuvor fast gar nichts passiert ist. Es war mein erstes Ali Hazelwood Buch und ich weiß nicht, ob ich in Zukunft nochmal zu einem ihrer Bücher greifen werde.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Langatmig, uninteressant und monoton

Great Big Beautiful Life
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Worum geht es? Alice und Hayden sind zwei Autorin, die sich um den gleichen Job bemühen. Beide wollen die Biografie von Margaret Ives erzählen, einer alten Promilegende. Margaret wird am Ende der Probezeit ...

Worum geht es? Alice und Hayden sind zwei Autorin, die sich um den gleichen Job bemühen. Beide wollen die Biografie von Margaret Ives erzählen, einer alten Promilegende. Margaret wird am Ende der Probezeit entscheiden, wen Sie als Autor für ihre Biografie haben will. Während sich beide Autoren anfangs noch als Konkurrenten sehen, entwickelt sich mit der Zeit eine gute Freundschaft zwischen den beiden und darüber hinaus auch eine Liebesgeschichte. Doch nur einer von beiden erhält am Ende den Job und es steht die Frage im Raum, wie sehr diese Entscheidung ihre Liebe beeinflussen wird.

Sowohl Alice als auch Hayden gingen mir nicht nahe. Von Alice erfahren wir zwischendurch ihre tragische Familiengeschichte, die ich auch emotional sehr toll geschrieben fand. Während wir von Hayden nichts erfahren. Dies liegt vielleicht daran, dass wir nur aus Alice Sicht die Geschichte erzählt bekommen. Hayden war als Charakter komplett blass und hat sich auch in vielen Handlungen selbst wiedersprochen.

Kritik: Die Handlung war mir von Anfang bis Ende viel zu langweilig. Es gab kaum Spannung, die Geschichte kam nicht in Fahrt und plätscherte eher vor sich hin. Die Liebesgeschichte kam plötzlich, unbegründet und war so oberflächlich, dass ich beim Lesen kaum bis gar nicht mit gefiebert habe. Als Autorin interviewt Alice die legendäre Margaret und Margaret erzählt Alice ihr Leben mit all ihren Tragödien. Leider fand ich die Erzählart hier sehr monoton und uninteressant. Auch die Auflösung zum Ende hin war nicht sehr überraschend. Ich habe ab der Hälfte aufs Hörbuch gewechselt, da mich das Buch nicht mehr fesseln konnte.

Fazit: Alles in allem ist es eine Geschichte, die ich nach dem Lesen direkt wieder vergessen werde. Nice to read, kann man sich aber auch definitiv sparen, da nichts verpasst wird.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Fae Welt mit einem grumpy Protagonisten

Quicksilver - Tochter des Silbers. Gefangener der Schatten
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Worum geht es? Saeris Fane findet sich auf Umwegen in einer Welt voller Magie und Abenteuer wieder. Sie erkennt, dass sie eine Alchemistin mit großen Fähigkeiten ist, die den Krieg vor Ort beenden könnte, ...

Worum geht es? Saeris Fane findet sich auf Umwegen in einer Welt voller Magie und Abenteuer wieder. Sie erkennt, dass sie eine Alchemistin mit großen Fähigkeiten ist, die den Krieg vor Ort beenden könnte, jedoch muss sie ihre Fähigkeiten erstmal erlernen.

Saeris ist eine starke, witzige und clevere junge Frau. Sie ist mutig und gerissen. In einer komplett neuen Welt mit neuen Kreaturen und unbekannten Gewohnheiten schlägt sie sich tapfer. Kingfisher als der Male Part war anfangs sehr mürrisch und gemein. Er lies Saeris spüren, dass er von ihr nicht viel hält. Es gab immer Spannungen zwischen den beiden, bis sie sich näher kamen.

Leider war für mich der Grad zwischen "wir hassen uns beide bis aufs Blut" und "wir lieben uns bis ans Ende unserer Tage" viel zu schnell. Es wirkte auf mich überstürzt und nicht richtig ausgearbeitet. Zu beiden Charakteren habe ich auch keinen richtigen Bezug aufbauen können, was ich sehr schade finde.

Besonders gut haben mir jedoch die Sprüche von Kingfisher und dem Nebencharakter Carrion gefallen! Sehr durchtrieben und direkt. Carrion mochte ich sehr, da er sein Herz auf der Zunge trägt und zwischendurch für gute Lacher gesorgt hat.

Kritik: Ich habe das Buch ab Seite 600 zur Seite gelegt, da es sich nur gezogen hat. Es ist zwar immer irgendwas passiert. Die eigentliche Spannung baute sich dann aber erst zum Ende des Buches auf, als viele Erklärungen folgten. Ich bin generell kein Fan von übertrieben dicken Romantasy Büchern, da ich die Mitte immer als sehr schleppend empfinde. Irgendwann konnte ich mich dann wieder aufraffen und habe die letzten Seiten beendet. Zwischendurch bin ich auf das Hörbuch umgestiegen, damit ich schneller vorankomme. Großes Lob an dieser Stelle an die Hörbuchsprecher!

Fazit: Ein schöner Einstieg in diese neue Welt voller Fae und Vampire. Ich bin gespannt, was uns in Band 2 erwarten wird!

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Der Tod macht vor niemanden halt....

Gestern waren wir unendlich
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Worum geht es? Henry und Louis sind ein queeres Liebespaar, welches bereits durch einige Höhen und Tiefen gegangen ist. Als beide einen Autounfall haben und Henry stirbt, gerät Louis Welt ins Wanken. Doch ...

Worum geht es? Henry und Louis sind ein queeres Liebespaar, welches bereits durch einige Höhen und Tiefen gegangen ist. Als beide einen Autounfall haben und Henry stirbt, gerät Louis Welt ins Wanken. Doch am nächsten morgen wacht er auf und der erlebte schreckliche Tag beginnt von vorne. Aus unerklärlichen Gründen darf Louis den Tag nochmal wahrnehmen und er fragt sich die ganze Zeit, ob er Louis noch retten kann.

Die Geschichte wird durch verschiedene Zeitstränge erzählt und in wechselnder Perspektive. Wir erfahren aus der Vergangenheit wie die beiden zusammengekommen sind und welche Probleme sie bereits gemeistert haben und welche Themen sie aktuell beschäftigen. In der gegenwärtigen Perspektive erleben wir den verzweifelten Louis, der Henry am Ende des Tages immer wieder beim Sterben zusieht. Mir gingen beide Charaktere nicht besonders nahe, da ihre Personen nur oberflächlich beschrieben wurden und auch die Liebesgeschichte war für mich 0815.

Kritik: ACHTUNG ES KÖNNTE EIN SPOILER SEIN!! Nach ein paar Kapiteln wiederholt sich die Handlung immer wieder, da Louis in einer Zeitschleife gefangen ist. Ich empfand dies als langweilig und teilweise mühsam zu lesen. Es wurde kaum was neues erzählt und die Rückblicke konnten mich auch nicht abholen. Das Ende war für mich dann auch sehr unbefriedigend und unglaubwürdig. Die Auflösung war etwas vorhersehbar, es gab jedoch einige Kritikpunkte, die mich nicht überzeugt haben. Ich möchte das Ende hier nicht verraten, aber jeder, der das Buch gelesen hat, kann sich denken, was ich mit der Auflösung meine.

Fazit: Es ist eine nette queere Liebesgeschichte für Zwischendurch, jedoch habe ich mir mehr Emotionen und ein besser durchdachtes Ende gewünscht.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Wie ein Migrakind Deutschland erlebt

»Mama, bitte lern Deutsch«
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Worum geht es? Tahsim erzählt kurze persönliche Geschichten aus seiner Kindheit. Wie Deutschland ihn und seine Familie aufgenommen hat und welche Hürden ihnen in den Weg gelegt wurden. Wir erfahren, wie ...

Worum geht es? Tahsim erzählt kurze persönliche Geschichten aus seiner Kindheit. Wie Deutschland ihn und seine Familie aufgenommen hat und welche Hürden ihnen in den Weg gelegt wurden. Wir erfahren, wie er als kleines Kind schon seiner Mutter als Dolmetscher bei Arztterminen zur Seite stand. Er erzählt von seinen Erfahrungen mit der deutschen Behörde und welche Probleme er mit Rassismus in der Schulzeit hatte.

Ich kenne Tahsim von Instagram durch seine lustigen Videos mit seiner Mutter, aber auch durch seine politischen Videos. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und es spricht für sich, dass ich es an einem Tag durchgehört habe. Besonders gut hat mir gefallen, dass Tahsim selbst sein Buch eingesprochen hat. Seine Perspektive auf die Gesellschaft hat sich sehr authentisch angehört.

Das Buch steckt voller Migrationserfahrungen, Konflikte zwischen Herkunft und Integration. Es geht um die Verantwortung, die Tahsim als kleines Kind schon für seine Mutter hatte, die kein deutsch spricht. Er erzählt seine Autobiografie mit so viel Ironie und Sarkasmus, dass ich oft lachen musste, auch wenn die Wahrheit dahinter nicht so witzig ist. Zudem benutzt er viel poetische Sprache, die seine Geschichte perfekt unterstreicht.

Fazit: Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Es ist ehrlich, eindrucksvoll und persönlich. Ich konnte mich an der ein oder anderen Stelle gut wiedererkennen.

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