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Veröffentlicht am 30.06.2020

The Modern Break-up

The Modern Break-Up
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Ein Buch über eine moderne Beziehung aus der aktuellen Zeit – angesiedelt in New York – klingt interessant ... dachte ich.

Diese Geschichte ist auf knapp 200 Seiten geschrieben, darin inbegriffen einige ...

Ein Buch über eine moderne Beziehung aus der aktuellen Zeit – angesiedelt in New York – klingt interessant ... dachte ich.

Diese Geschichte ist auf knapp 200 Seiten geschrieben, darin inbegriffen einige Leerseiten, die zur Story dazugehören. Ich war etwas erstaunt über die Kürze des Buches – Wie soll man eine Geschichte, die als „Roman“ verkauft wird, auf so wenig Seiten erzählen? Aber gut, ich bin dennoch entspannt in das Buch abgetaucht, schließlich gibt es tolle, kurze Bücher mit umso mehr Inhalt.
Von den ersten Seiten war ich angetan. Ich liebe die Stadt New York, ich liebe moderne Geschichten, die dort spielen und ihren Lauf nehmen. Genau so beginnt das Buch!
Doch mit jeder weiteren Seite merkte ich, dass ich so gar nicht in diese Geschichte hineinkomme. Ich fand leider keinen Bezug zu den Charakteren, sowohl die Protagonistin als auch ihre Freundin und die männlichen Figuren sind sehr oberflächlich dargestellt, ohne Tiefgang, ohne Chance für den Leser, die Personen wirklich kennenzulernen und zu erfahren, was sie besonders macht.
Genau so war es bei der eigentlichen Story ... Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, jede Figur stellt ihre persönliche Sicht über Beziehungen dar – leider wird auch hier nur an der Oberfläche gekratzt. Es gibt keine weiteren Themen außer Beziehung und Ex-Beziehung. Teils befanden sich die Darstellungen über die Erlebnisse der Charaktere sogar – für mich – hart an der Grenze zum „Meckern“ über vergangene Beziehungen.
Aus gemachten Erfahrungen lernen – unbedingt!
Aber seitenweise in der Vergangenheit schwelgen und herausfinden, wer nun letztlich was falsch gemacht hat – bitte nur begrenzt!
Für mich ist dieses Buch weder ein Roman noch ein Sachbuch. Es befindet sich genau dazwischen – für einen Roman fehlt es leider einfach an Tiefgang, ausgearbeiteten Figuren und weiteren Themen außer sich die Frage zu stellen: Wo wartet die Liebe meines Lebens auf mich und was ist mir eigentlich wirklich wichtig?
Leider keine Leseempfehlung, zumindest nicht für diejenigen, die wirklich einen Roman erwarten.
Für Menschen, die wissen wollen, wie andere über die Liebe denken, ist dieses Buch mit Sicherheit etwas.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.06.2020

Wundervoll!

Die Farben der Schönheit - Sophias Träume
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Ich war so gespannt auf die Fortsetzung dieser Trilogie, weil mir der erste Band schon gut gefallen hat.
Und die Autorin erfüllt mit diesem Buch alle Erwartungen.
Mit gewohnt bildlichem Schreibstil führt ...

Ich war so gespannt auf die Fortsetzung dieser Trilogie, weil mir der erste Band schon gut gefallen hat.
Und die Autorin erfüllt mit diesem Buch alle Erwartungen.
Mit gewohnt bildlichem Schreibstil führt sie den Leser durch die Geschichte und lässt ihn vom schillernden New York und Paris der 20er/30er Jahre träumen. Wieder konnte ich mir alles ganz genau vorstellen und hatte das Gefühl, Sophia hautnah in ihrer Geschichte zu begleiten.
Bekannte Charaktere aus Band eins tauchen erneut auf und machen Sophia das Leben mal mehr – mal weniger schwer ...
Sie erlebt viele Höhen und Tiefen, die sich in Band ein bereits angekündigt haben.
Die Autorin führt einige rote Fäden geschickt zusammen, knüpft aber gleichzeitig neue, die mich sehr neugierig auf Band drei zurücklassen. Umso mehr freue ich mich, dass der Abschlussband dieses Jahr noch erscheint.
Die Hauptgeschichte – der sogenannte Puderkrieg (hierzu gibt es übrigens immer mal wieder interessante historische Informationen von der Autorin)– zwischen zwei bekannten Persönlichkeiten der betreffenden Zeit, steht für die Protagonistin im Mittelpunkt. Sie versucht, recht selbstbewusst ihren Weg zu finden, geht diesen auch strikt mit einem genauen Ziel vor Augen.
Mir gefällt sehr gut, dass Sophia nicht überzeichnet ist und als absolut selbstbewusste und starke Protagonistin durchs Leben geht, wie man es aus vielen anderen Geschichten kennt.
Viel mehr hat auch sie – wie jeder Mensch – Zweifel und Ängste, die sie aber meisterlich überwindet und für sich das Beste daraus zieht. Das lässt sie mehr als authentisch wirken.
Und zuletzt ein paar Worte zur Covergestaltung ... Ist es nicht wunderschön? Ich liebe die Cover der Trilogie und sie sind sehr viel aussagekräftiger, als man auf den ersten Blick meint ...

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.05.2020

Tolle Geschichte vor der rauen Natur Islands

Der Sommer der Islandtöchter
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Zwei Frauen, zwei Sommer in Island und zwei Geschichten, die irgendwie zusammenhängen müssen.
Genau das beschreibt Karin Baldvinsson in ihrem Buch „Der Sommer der Island Töchter“.
Die Autorin entführt ...

Zwei Frauen, zwei Sommer in Island und zwei Geschichten, die irgendwie zusammenhängen müssen.
Genau das beschreibt Karin Baldvinsson in ihrem Buch „Der Sommer der Island Töchter“.
Die Autorin entführt uns in ihrem Buch in ein magisches Island, das jedem Wetter trotzt. Sie kreiert eine ganz besondere Atmosphäre, die von der ersten bis zur letzten Seite spürbar ist. Sie schafft es, wundervolle Bilder im Kopf des Lesers zu kreieren, Bilder, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen und den Leser wünschen lassen, sofort nach Island reisen zu wollen.
Das Buch ist in meinen Augen als kurzweilige Lektüre angelegt, was der Autorin wunderbar gelungen ist. Karin Baldvinsson hat einen tollen Schreibstil, der es ermöglicht, das Buch locker leicht durchzulesen. Dabei gelingt es dem Leser, sich immer genau vorstellen zu können, von was die Autorin schreibt. Es befinden sich immer mal wieder kurze Einschübe in der Geschichte, die die Umgebung, sprich wo die Charaktere leben, und die Natur- und Wettererscheinungen beschreiben. Das hat mir in diesem Buch besonders gut gefallen!
Die beiden Protagonisten Hannah und Monika erleben in diesem Buch ihren Sommer des Lebens. Hannah ist mir ab der ersten Seite sofort ans Herz gewachsen. Sie ist eine so liebenswerte und sympathische Person, bei der es mir Freude bereitet hat, sie auf einem kleinen Stück ihres Lebensweges zu begleiten. Man fiebert richtig mit ihr mit und wünscht ihr genau das, was sie sich in Island erhofft.
Mit Monika hatte ich ein paar mehr Probleme. Ich bin nicht sofort mit ihr warm geworden, hatte einfach Anlaufschwierigkeiten, die sich leider bis zum Ende des Buches durchgezogen haben. Da aber die Geschichten von Hannah und Monika im Wechsel erzählt werden, ist die Tatsache, das Monika mir eher unsympathisch erscheint, nicht so tragisch. Dies tut der Geschichte keinen Abbruch.
Und zuletzt möchte ich noch ein paar Worte zum Cover verlieren. Ist es nicht wunderschön? Das Cover greift die Grundstimmung des Buches auf, Sonne und Wolken im Wechsel - Gefühlshochs- und tiefs im Wechsel. Lob an den Verlag für dieses tolle Cover!
Insgesamt eine wundervolle, liebenswerte Geschichte vor der rauen Natur Islands.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.05.2020

Fantastischer Carter

Death Call - Er bringt den Tod
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Und wieder ein fantastischer Chris Carter.
Dieses Buch ist auf dem bekannten Niveau des Autors. Brutal – spannend – und unvorhersehbar. Zumindest in meinen Augen!

Dem Autor gelingt es immer wieder, einen ...

Und wieder ein fantastischer Chris Carter.
Dieses Buch ist auf dem bekannten Niveau des Autors. Brutal – spannend – und unvorhersehbar. Zumindest in meinen Augen!

Dem Autor gelingt es immer wieder, einen Fall zu kreieren, der neuartig ist. Dazu die bekannte Portion Spannung und unterschwellige Gefahr, die der Leser jedes Mal mitbekommt – grandios!

Chris Carter besticht mit einem flüssigen, bildhaften Schreibstil. Hinzu kommen die altbekannten Protagonisten Robert Hunter und Carlos Garcia, die auf intelligenteste Art und Weise diesen Fall lösen.

Die Handlung hat mir gut gefallen, etwas, das man nicht in jedem zweiten Thriller sonst liest. Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten.
Ich bin sehr gespannt, was sich der Autor für sein nächstes Buch hat einfallen lassen. Es steht bereits in meinem Bücherregal und wird bald gelesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.05.2020

Toller Auftakt!

Throne of Glass - Die Erwählte
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Da das Buch ja wirklich von allen Seiten gehyped wird, musste ich es nun auch endlich mal lesen.

Und was soll ich sagen ... ich liebe es!

Ich hatte keinerlei Probleme, in die Geschichte reinzufinden. ...

Da das Buch ja wirklich von allen Seiten gehyped wird, musste ich es nun auch endlich mal lesen.

Und was soll ich sagen ... ich liebe es!

Ich hatte keinerlei Probleme, in die Geschichte reinzufinden. Die Autorin holt mich mit ihrem Schreibstil sofort ab und katapultiert mich in eine völlig andere Welt, in der man sich aber dank ihrer tollen Beschreibungen schnell zurechtfindet.

Das Buch lässt sich angenehm lesen, Szenen werden anschaulich und bildlich beschrieben, sodass tolle Bilder vor dem Auge des Leser entstehen.

Das Buch erzählt die Geschichte, um die es im ersten Band geht, zuende, lässt aber gleichzeitig viele Aspekte offen, die mich neugierig zurück lassen. Ich möchte die nächsten Bände so schnell wie möglich lesen!

Sarah J. Maas hat wundervolle Charaktere erschaffen. Celaena war mir ab der ersten Seite sympathisch –sie ist eine ganz tolle Protagonistin, stark, schlagfertig und trotz ihrer Geschichte sehr selbstbewusst, was sie alle um sich herum auch spüren lässt.

Darüber hinaus fand ich, dass auch Dorian und Chaol tolle männliche Charaktere sind, die den Leser ins schwärmen bringen. Ich habe hier bereits einen Favoriten und bin gespannt, ob er es im weiteren Verlauf der Reihe auch bleibt

Alles in allem kann ich sagen, dass mir der Auftaktband hier sehr gefallen hat. Tolle, fantastische Welt, herausragende Protagonisten, die jeder ihren Gegenspieler haben. Spannung und ein toller Schreibstil lassen den Leser nur so durchs Buch fliegen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere