Mord im Museum
FriesLandRaub (Nordseekrimi)Dieses Mal ermitteln Covaci und Wolf nicht als Duo, sondern auch Manu ist nach langer Dienstunfähigkeit wieder mit an Bord. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich das gut fand. Alexander von Holten, jung, ...
Dieses Mal ermitteln Covaci und Wolf nicht als Duo, sondern auch Manu ist nach langer Dienstunfähigkeit wieder mit an Bord. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich das gut fand. Alexander von Holten, jung, schwerreich und aus angesehener Familie, wird im Museum von St Peter Ording erschossen aufgefunden. Keine verwertbaren Spuren, kein Motiv, nur eine Statue, die den von Holtens gehört und im Museum ausgestellt wird, könnte ein Hinweis sein. Diese Spur führt nach Bayern in das Milieu des Drogenhandels und der Geldwäsche. Ein Münchner Kollege reist zur Unterstützung an und das ist ausgerechnet Covacis alter Vorgesetzter. Konflikte sind vorprogrammiert. Bei ihren Ermittlungen laufen die Beamte gegen eine Mauer aus Beton in Gestalt der Mutter des Opfers. Sie ist arrogant, voller Standesdünkel und verweigert jede Mithilfe. Sie war mir von Herzen unsympathisch. Der Verdacht liegt nahe, dass ein Familienmitglied der Mörder sein könnte. Es gibt viele Vermutungen, aber keine Beweise.
Das Ende hat mir gut gefallen, denn es war hochspannend. Die Erzählweise vermittelte den Eindruck, ich erlebe den Einsatz durch die Augen der Polizisten und bin bei jedem Geräusch wie sie zusammengezuckt. Die Hintergründe für die Tat haben mich nur bedingt überzeugt, denn ich fand sie teilweise etwas weit hergeholt. Das spielte aber zu diesem Zeitpunkt keine Rolle mehr, denn bis dahin war der Krimi fesselnd und sehr unterhaltsam.