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Veröffentlicht am 23.06.2020

Hochzeit mit Schrecken

Flavia de Luce 10 - Todeskuss mit Zuckerguss
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Erster Satz:
Ich würde gerne von Anfang an klarstellen, das ich ein überdurchschnittlich intelligentes Mädchen bin.

Flavia de Luce und Dogger haben zusammen ein Detektivbüro eröffnet und warten auf Ihren ...

Erster Satz:
Ich würde gerne von Anfang an klarstellen, das ich ein überdurchschnittlich intelligentes Mädchen bin.

Flavia de Luce und Dogger haben zusammen ein Detektivbüro eröffnet und warten auf Ihren ersten Mandanten. In der Zwischenzeit Heiratet ihre Schwester Feely und bekommt beim Anschneiden der Torten einen Schreck fürs Leben. Mitten in der Torte steckt ein abgetrennter Finger. Flavia und Dogger beginnen sofort mit Ihren Ermittlungen.

„Todeskuss mit Zuckerguss“ wurde von Alan Bradley geschrieben und mit 315 Seiten im Penhaligon Verlag 2019 veröffentlicht. Alan Bradley hat bis jetzt 10 Bände Rund um die Romanheldin Flavid de Luce geschrieben und ich habe alle begeistert gelesen.

Die Charaktere sind sehr detailliert ausgearbeitet. Flavia ist ein aufgewecktes intelligentes Mädchen, welches eine eigens Chemielabor zu Hause hat und liebend gern Morde aufklärt. Sie ist dabei der Polizei immer einen Schritt voraus. Dogger, der Hausdiener & Gärtner steht ihr in nichts nach. Auch er verfügt über ein fundiertes Wissen. Ein gut aufeinander abgestimmtes Team.
Auf dem Cover ist eine Hochzeitstorte, ein Brautpaar und ein Totenschädel zu sehen. Alles passt du zum Inhalt des Buches. Die Kapitel haben eine angenehme Länge zum Lesen.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der Spannende Detektivgeschichten mag. Dieses Buch hat mir so gut gefallen, das ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich freue mich schon auf weitere Bücher des Autors.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.05.2020

Langweilig und Verwirrend

Der gute Cop
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Erster Satz:
Das Hafenbecken des Stahlwerks, von den Einheimischen nur als „das Grab“ bezeichnet, fiel zwanzig Meter zum dicken Schlick am Seegrund ab.

Detective Superintendent MacNeice ist kein gewöhnlicher ...

Erster Satz:
Das Hafenbecken des Stahlwerks, von den Einheimischen nur als „das Grab“ bezeichnet, fiel zwanzig Meter zum dicken Schlick am Seegrund ab.

Detective Superintendent MacNeice ist kein gewöhnlicher Ermittler. Er hat vor nicht allzu langer Zeit seine Frau an Krebs verloren, er hat Albträume und beobachtet Vögel. Er arbeitet riskant und unkonventionell. Hinter ihm steht sein loyales Team, darunter DI Fiza Aziz, Vertesis, Williams und Ryan der Compuerfreak.

Im Hafenbecken von Ontario werden einbetonierte Leichen entdeckt, zwei Biker-Gangs bekriegen sich und ein Serienmörder töten erfolgreiche Frauen mit ethnischem Hintergrund. Viel zu tun für MacNeice und sein Team.

Der Kriminalroman „Der gute Cop“ wurde von Scott Thornley geschrieben und 2020 im Suhrkamp Verlag mit 521 Seiten veröffentlicht. „Der gute Cop“ ist der zweite Band des Autors rund um Detective MacNeice.

Für mich war es das erste Buch der MacNeice Reihe und bestimmt das letzte. Der Anfang des Buches war spannend und ab der Mitte nur noch Langweilig. Zum Teil musste ich mir zwingen weiter zu lesen. Die Charaktere sind nicht gut ausgearbeitet. MacNeice ,der ein ungewöhnlicher Ermittler sein sollte, ist einfach nur langweilig. Und es passiert einfach zu viel in diesem Buch, man hätte besser zwei daraus gemacht. Zum einen die Geschichte mit den Biker Morden und zum anderen der Serienmörder, der viel zu kurz gekommen ist.

Zum anderen verstehe ich nicht, das der Verlag zuerst den zweiten Teil raus bringt. Somit fehlt die Vorstellung der einzelnen Charaktere. Wieso ist der erste Teil noch nicht auf deutsch erschiene? Wer macht denn so was! Ich kann das Buch „Der gute Cop“ leider nicht weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2020

Der Künstler

Der Künstler
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Erster Satz:
Kriminalhauptkommissar Alexander Michelsen pfiff durch die Zähne und verschränkte die Arme vor der Brust. Was für ein Start in den Tag!

Alexander Michelsen wird an einen Tatort gerufen. Vor ...

Erster Satz:
Kriminalhauptkommissar Alexander Michelsen pfiff durch die Zähne und verschränkte die Arme vor der Brust. Was für ein Start in den Tag!

Alexander Michelsen wird an einen Tatort gerufen. Vor Ort befinden sich zwei Abgetrennt Köpfe, drapiert auf einem weißen Tuch. Die Körper findet die Polizei nicht. Die Nachbarn habe nichts bemerkt, außer das die Tür zur leeren Wohnung offen stand. Als eine weitere entstellte Leiche gefunden wird, weiß Michelsen das er einen Serienkiller in Essen sein Unwesen treibt.

Als die ehemalige Kunststudentin Laura ein Praktikum bei der Verkehrspolizei macht, rechnet sie nicht damit, das Sie den Ermittlern der Mordkommision mit ihren Wissen über Kunst einen entscheidenden Hinweis auf den Mörder geben wird. Sie gerät aber auch ins Visier des Mörders.

„Der Künstler“ wurde von Paul Buderath geschrieben und 2020 im beThrilled Verlag by Bastei Lübbe als ebook mit 260 Seiten veröffentlicht.

Nachdem ich den Klapptext gelesen hatte, musste ich dieses Buch lesen. Ich erwartete Spannung, Morde und gute Ermittungen. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Spannung ist von Anfang an da und zieht sich durch das ganze Buch. Das Cover ist gut gewählt und passt zum Buch. In grau weiß mit roter Schrift, zieht es die Aufmerksamkeit auf sich. Die abgebildeten Pinsel und das Skalpell sind die Werkzeuge eines Künstlers und Mörders. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Kapitel haben eine angenehme Länge zum lesen.
Peter Paul Rubens und Francis Bacon sind zwei bedeutende Maler, von denen ich bis heute nichts gehört hatte. Nach diesem Buch kenne ich ihre Werke.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der Spannende Thriller mag. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Bücher des Autors.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Spannung
  • Cover
Veröffentlicht am 17.02.2020

Fuchs 8

Fuchs 8
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Die Kurzgeschichte „Fuchs 8“ von George Saunders ist 2019 im Luchterhand Literaturverlag mit 56 Seiten erschienen. Illustriert wurde das Buch von Chelsea Cardinal.

In diesem Buch geht es um einen Fuchs ...

Die Kurzgeschichte „Fuchs 8“ von George Saunders ist 2019 im Luchterhand Literaturverlag mit 56 Seiten erschienen. Illustriert wurde das Buch von Chelsea Cardinal.

In diesem Buch geht es um einen Fuchs der durch zuhören, die Sprache der Menschen erlernt.
Als in dem Wald in dem er mit seiner Fuchsfamilie wohnt, mit dem Bau eines Einkaufzentrums begonnen wird, macht er sich auf den Weg zu den Menschen. Denn der Wald wird zerstört und sie finden kaum noch Nahrung.

Die Idee, die hinter diesem Buch finde ich nicht schlecht. Fuchs 8 macht auf die Not der Tiere und der Natur aufmerksam und schreibt den Menschen einen Brief.
Gefallen hat mir das aber Buch nicht. Der Schreibstil ist für mich schwer zu lesen und ich konnte nicht fließend lesen. Welches mich gestört hat. Fuchs 8 redet nämlich so „ Aber jezz kommt wi ich gelernt hab so gut zu schreiben und buchstabiren wi ich es tue!“.
Da ist nicht weiß wem ich dieses Buch empfehlen könnte, lasse ich es lieber.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.10.2019

Der Maskenmann

Der siebte Schrei
1

Sechs Jungen verschwinden zeitversetzt, fünf von ihnen werde eine Woche später nach ihrem Verschwinden ermordet aufgefunden. Nur der neunjährige stumme Steve kann dem Maskenmann schwer Verletzt entkommen. ...

Sechs Jungen verschwinden zeitversetzt, fünf von ihnen werde eine Woche später nach ihrem Verschwinden ermordet aufgefunden. Nur der neunjährige stumme Steve kann dem Maskenmann schwer Verletzt entkommen. Steve ist traumatisiert, doch nur er kann Hinweise zum Mörder geben.
Special Agent Deacon Hamilton wird auf Steve angesetzt, er soll Vertrauen aufbauen und Steve neu befragen, denn ein weiterer Junge wird vermisst.

„Der siebte Schrei“ wurde von der Autorin Linda Bundinger geschrieben. Der Thriller ist mit 249 Seiten im Bastei Lübbe Verlag 2019 erschienen. Für mich war „Der siebte Schrei“ der erste Thriller der Autorin.

Der Thriller wird aus verschiedenen Blickwinkeln und Zeitebenen geschrieben. Man lernt Deacon Hamilton kennen. Der Agent wird nach einen missglückten Polizeieinsatz, bei dem er schwer Verletzt wurde zur Eingliederung in den Aktiven Dienst an Ungelöste Fälle gesetzt. So soll er Steve befragen, der ein Jahr zuvor dem Serienmörder entkommen konnte. Doch kann Steve im helfen? Die Autorin erzählt auch aus der Perspektive des Mörders, welches ich sehr spannend fand, den von diesem Thema hatte ich noch nie etwas gehört. Und habe somit noch etwas gelernt.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die einzelnen 27 Kapitel haben eine angenehme länge.

Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, da mich die Leseprobe in ihren Bann gezogen hatte und ich wurde nicht enttäuscht. „Der siebte Schrei“ hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere und die Orte wurden gut herausgearbeitet. Agent Hamilton war mir von Anfang an sympathisch. Ich würde mich freuen, wenn es noch mehr Fälle mit ihm geben würde.

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Atmosphäre