Schönes leichtes Buch
Weihnachten mit TonyCarie ist vor 7 Jahren aus Schottlang weggegangen nach Australien,
um dort in einem Zoo zu arbeiten. Wallabys liegen ihr sehr am Herzen.
Sie kommt jetzt zu Weihnachten nach Hause, auch weil ihr Vater
im ...
Carie ist vor 7 Jahren aus Schottlang weggegangen nach Australien,
um dort in einem Zoo zu arbeiten. Wallabys liegen ihr sehr am Herzen.
Sie kommt jetzt zu Weihnachten nach Hause, auch weil ihr Vater
im Krankenhaus liegt nach einer Herzattacke.
Ihr Vater ist ein engagierter Tierschützer, der sich für die Wallabys, die auf einer kleinen Insel leben sehr einsetzt.
Die Insel wurde jetzt verkauft und die neuen Eigentümer wollen dort ein Luxus-Resort erschaffen. Ausgerechnet Carries Jugendliebe ist der Architekt, der dort das Resort gestalten soll.
Im Verlauf des Romans kommt es zu einigen Verwicklungen, Missverständnissen
und Kommunikationsproblemen. Das Ganze spielt vor Weihnachten in den tief
verschneiten schottischen Highlands bei Loch Lomond.
Meiner Meinung nach ist der Roman „Weihnachten mit Tony“ eine lockere leichte Geschichte, wenig Tiefgang und einem geringen Spannungsbogen. Die wenigen Personen, die in dieser Geschichte vorkommen, sind wenig ausgearbeitet. Vieles bleibt an der Oberfläche. Die Landschaft wird schön beschrieben, so dass man Lust auf Schottland bekommt, gerade im Winter. Das sich die Geschichte an einer wahren Begebenheit anpasst, macht das Buch noch etwas reizvoller.
Carrie kommt Weihnachten nach Hause und trifft im Flugzeug bereits, ohne es schon zu wissen, auf die Käufer der Insel. Dann trifft sie ihre Jugendliebe wieder, wegen der sie nach Australien gegangen ist. Es kommt, wie es kommen muss, sie finden sich wieder.
Es gibt noch ein paar Kommunikationsdefizite, aber der Ausgang ist von Anfang an klar.
Tony um den es in dem Roman gehen sollte, spielt nach meinem Empfinden nur eine untergeordnete Rolle, eher Mittel zum Zweck.
Insgesamt kann man den Roman lesen, schön für ein gemütliches Wochenende mit Kekse backen und Glühwein trinken, aber wenig Tiefgang, deswegen auch nur 3 Sterne.
Ich hatte mir von dem Roman etwas mehr versprochen.