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Veröffentlicht am 31.07.2021

Superwitziges Vampir- und Monsterabenteuer – rasant, spannend, magisch

Die Schlotterbeck-Chroniken
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Julius, 165 Jahre junger Vampir, der nur einen Fangzahn hat und dann auch noch kein Blut mag – das ist das Ausgegrenztsein vorprogrammiert. Unverhofft von seinem Direktor zum Schul-Legator ernannt, muss ...

Julius, 165 Jahre junger Vampir, der nur einen Fangzahn hat und dann auch noch kein Blut mag – das ist das Ausgegrenztsein vorprogrammiert. Unverhofft von seinem Direktor zum Schul-Legator ernannt, muss Julius sich auf die Reise begeben, um drei Freunde zu finden, die er am Ende der Sommermondferien zur großen Schul-Monsterparty mitbringt. Was für eine Bürde – Freunde – mit denen konnte Julius bisher nicht viel anfangen. Er begibt sich mit Hilfe eines magischen Spiegels auf die Reise in Regionen von Immernacht, in denen er noch nie zuvor war. Dazu muss er sich aber zunächst ein Duell mit dem großen, aber versoffenen Zauberer Donatus liefern. Unterstützt durch seine treue und sehr verfressene Hausfledermaus Flap und Dank einiger anderer magischer Artefakte findet er seinen Weg. Doch der ist oft gefährlich, meistens unvorhersehbar und immer überraschend. Hätte er doch nie gedacht, mal in einem großen Ram-Bot-Tsu-Turnier, dem Zuubaijashi, antreten zu müssen oder in das gefährliche Schockzahn-Institut einzudringen, um jemanden daraus zu befreien.

Mark Wamsler zaubert eine magische und sehr fantasievolle Welt, in der man sich wunderbar verlieren kann. Die Charaktere sind herrlich authentisch, die Sprache frech-witzig und der Zielgruppe angepasst. Die Story, so einfach sie zunächst klingt, entwickelt sich doch anders, als ich es erwartet habe. Es ist super spannend, extrem witzig und liebenswert. Die Kämpfe in der Zuubaijashi-Arena sind detailliert beschrieben, aber dennoch richtig actionreich und damit überhaupt nicht langatmig. Julius meistert eine Herausforderung nach der anderen – doch niemals allein, sondern immer mit Hilfe anderer. Das macht ihn und die Story sehr sympathisch. Kein knallharter, über alles stehender Held, sondern irgendwie ein ganz normaler Teenie – zwar ein Vampirteenie, aber eben doch Teenie. Selbst die ersten Gefühlsregungen in Sachen Liebe sind kurz Thema und alles passt einfach herrlich zusammen. Mir gefallen auch die vielen Anlehnungen an unsere „normale“ Welt, wie z.B. die GraveStation, ScaryNet, KratzApp. Lustig auch die Anspielung auf Helene Fischer´s polarisierenden Hit „Atemlos durch die Nacht“, der sich hier durch das Buch zieht – allerdings als „Schwitzendnass durch Immernacht“ von Helene Grätenbeck. Köstlich.

Das Cover von Max Meinzold passt super und gefällt mir richtig gut! Ebenso die Innenvignetten. Das Buch ist für „nur“ 352 Seiten sehr dick, was an der Blattstärke liegt, die wirklich sehr kräftig ist.

Fazit: ein rundum spannendes, fesselndes, fantasievolles, actionreiches und sehr witziges Vampir- bzw. Monsterabenteuer mit tollen Charakteren, die Lust auf ein Widersehen machen. Kinder und Jugendlich ab ca. 11 Jahren werden hieran ihre helle Freude haben, doch auch die älteren Semester dürften sich köstlich amüsieren.

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Veröffentlicht am 30.07.2021

Leise, fein, fast poetisch – kein Thriller, aber überaus fesselnd

Wo niemand uns sehen kann
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Januar 1991: die 17jährige Jess vermisst ihr früheres Zuhause. Statt lebhafte City lebt sie jetzt mit der Mutter in einem kleinen Kaff. Doch sie arrangiert sich irgendwie und lernt über Umwege sogar eine ...

Januar 1991: die 17jährige Jess vermisst ihr früheres Zuhause. Statt lebhafte City lebt sie jetzt mit der Mutter in einem kleinen Kaff. Doch sie arrangiert sich irgendwie und lernt über Umwege sogar eine neue beste Freundin kennen.

22. Dezember 1991: Jess bricht abends zu einem ihrer vielen kleinen Spaziergänge auf… den Kopf freibekommen, durchatmen, über alles nachdenken… und kehrt nicht mehr zurück. Sie ist spurlos verschwunden. 2009 entdeckt die neu hinzugezogene Collegedozentin ein Skelett im Canyon ganz in der Nähe. Jess? Hat das jahrelange Hoffen und Bangen von Maude, Jess´ Mutter, nun endlich ein schreckliches Ende gefunden? Die Dorfbewohner erinnern sich alle daran, wann sie zuletzt Kontakt mit Jess hatten, wie dieser ablief, was ihnen noch in Erinnerung ist. Diese Erinnerungen sind jedoch nicht alle gut oder fröhlich – der eine oder andere hat allen Grund, sich zu schämen, wütend, traurig oder verletzt zu sein.

Anfangs fand ich es ein bisschen mühsam, in die Story rein zu finden. Man springt zwischen den beiden Jahren 1991 und 2009 hin und her, es kommen viele Personen zu Wort und diese vielen Perspektivwechsel machen es einem anfangs nicht gerade einfach. Zudem beginnt die Geschichte sehr leise und entwickelt sich nur höchst langsam. Im Lauf der Erzählung, wenn man immer mehr Infos aus allen Richtungen erhalten hat, fängt sie allmählich an zu wirken und zieht mich in ihren Bann. Die Charaktere sind vielschichtig und werden wundervoll detailliert beschrieben. Ich werde auf falsche Fährten gelockt bzw. hin zu mehreren mögliche Szenarien. Dennoch: das hier ist kein Krimi oder Thriller. Ganz und gar nicht. Vielmehr eine leise, fast poetische Erzählung über eine Kleinstadt, deren Bewohner und die Geheimnisse und Erlebnisse, die sie miteinander teilen. Für mich hätte daher der Originaltitel „Sycamore“ besser gepasst als der deutsche, mit dem ich eher nichts anfangen kann. Das Ende ist in meinen Augen schlicht perfekt – und passt genau zum ganzen Rest des Buches.

Fazit: es lohnt sich auf jeden Fall, dranzubleiben und nicht vorzeitig aufzugeben! Diese leise, poetische Erzählung, die erst im Ganzen so richtig wirkt, übte auf mich trotz oder gerade wegen der ruhigen Art eine große Sogwirkung aus. Natürlich wollte ich wissen, was mit Jess passiert ist. Doch mindestens genau so faszinierend war es, die einzelnen Leben der Figuren mitzuverfolgen über einen Zeitraum von immerhin fast zwei Jahrzehnten.
Die ausführliche Rezension inkl. Leseprobe findet ihr wie üblich in meinem Blog LESEZAUBER_ZEILENREISE: https://lesezauberzeilenreise.blogspot.com/2021/07/wo-niemand-uns-sehen-kann-von-bryn.html

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Veröffentlicht am 26.07.2021

Tierschutz, Natur, Magie und jede Menge Spannung – ein rundum tolles Abenteuer

Evie und die Macht der Tiere
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Evie lebt mit ihrem Vater in Lofting, England. Sie kann mit Tieren sprechen, doch ihr Vater hat ihr verboten, diese Gabe zu nutzen und begründet dies darin, dass es sie in Gefahr bringen könnte. Er erzählt ...

Evie lebt mit ihrem Vater in Lofting, England. Sie kann mit Tieren sprechen, doch ihr Vater hat ihr verboten, diese Gabe zu nutzen und begründet dies darin, dass es sie in Gefahr bringen könnte. Er erzählt ihr die wahre Geschichte, die hinter dem Tod ihrer Mutter steckt und Evie´s Welt wird auf den Kopf gestellt. Ihre Oma (Granny Flora) beginnt heimlich, Evie in der Gabe zu unterrichten, sie darin mächtiger und sicherer machen, da Evie´s Leben davon abhängt. Denn ein böser, machtgieriger Mann möchte alle Menschen mit der Gabe entweder auf seine Seite ziehen oder sie beseitigen. Dieser Mann darf keinesfalls erfahren, dass es Evie gibt bzw. wo sie lebt, daher darf die Öffentlichkeit nie von Evie´s Gabe erfahren. Eines Tages muss Evie ihr Versprechen, von der Gabe keinen Gebrauch zu machen, jedoch brechen, um ein kleines Kind vor dem sicheren Tod im Löwengehege des Zoos zu schützen. Und ab dann überschlagen sich die Ereignisse. Es wird gefährlich und abenteuerlich. Kann Evie das bevorstehende Unglück abwenden?

»Manche Menschen sprechen mit Tieren. Aber es gibt nicht viele, die ihnen auch zuhören.« (A.A. Milne). Dieser Satz, der gleichzeitig die Einleitung des Buchs ist, trifft hier den Nagel auf den Kopf und beinhaltet doch so viel mehr. Es geht hier um nichts weniger als um Tier- und Naturschutz, um Mitgefühl und darum, sich für die Welt und alle Lebewesen darin einzusetzen. Matt Haig nimmt sich dieser so wichtigen Themen auf lustige, spannende und abenteuerliche Art und Weise an und schafft es dadurch hoffentlich, in den Köpfen der jungen Leserinnen und Leser (sowie deren Eltern) ein Gespür für die Wichtigkeit aller Lebewesen einzupflanzen, für den Wert, den ein Tier hat, dass dagegen angekämpft werden muss, dass Menschen den Tieren grausame Dinge antun, sie ausrotten, die Natur zerstören.

Ich bin über die Seiten geflogen, fühlte mich jederzeit sehr gut unterhalten und habe sogar noch das eine oder andere Kuriose über Tiere erfahren. Gut gefallen hat mir auch, dass das Thema social media angesprochen wurde und die damit einhergehende immer größer werdende Oberflächlichkeit und Gedankenlosigkeit der Menschen. Mehr Schein als Sein, jeder Klick zählt, Follower um jeden Preis. Sehr aktuelle Themen, die meiner Meinung nach unbedingt und dringend in Kinderbüchern angesprochen werden müssen.
Evie wächst einem sofort ans Herz: sie ist intelligent, mitfühlend, einfühlsam und hat das Herz am rechten Fleck. Ich musste oft herzlich über die Gedanken der Tiere oder die Gespräche zwischen Evie und ihnen lachen. Und Granny Flora ist ohnehin die Beste. Das Buch hat alles, was ein gutes Kinderbuch beinhalten muss. Auch optisch ist es ein Leckerbissen mit dem fröhlichen, auffälligen gelben Cover auf dem Evie und einige der Tiere, die eine Rolle spielen zu sehen sind. Die Kapitel sind schön kurz und immer wieder mit hübschen Illustrationen untermalt. Hier kommen auch schon die jungen Leser auf ihre Kosten.

Fazit: eine spannende Abenteuergeschichte mit einem Hauch Magie, ganz viel Tierliebe und einigen sehr wichtigen Botschaften. Gehört in jedes Kinderzimmer!

Die ausführliche Rezension inkl. Leseprobe gibt es wie immer in meinem Blog LESEZAUBE_ZEILENREISE: https://lesezauberzeilenreise.blogspot.com/2021/07/evie-und-die-macht-der-tiere-von-matt.html

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Veröffentlicht am 16.07.2021

Morde und Rumpanscherei unter der karibischen Sonne – mittendrin ein alter Flensburger auf der Suche nach seinem Bruder

Rum oder Ehre
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Martin, ein recht eigenbrötlerisches Nordlicht, leidet schon lange darunter, dass sein jüngerer Bruder Christian seit Jahren vermisst wird. Nun also rafft er sich endlich auf und fliegt nach Jamaika, um ...

Martin, ein recht eigenbrötlerisches Nordlicht, leidet schon lange darunter, dass sein jüngerer Bruder Christian seit Jahren vermisst wird. Nun also rafft er sich endlich auf und fliegt nach Jamaika, um Christians Spuren zu folgen. Die führen ihn von einer Destillerie zur nächsten und quer durch Jamaika. Gut, dass er mit Babe, der pfiffigen Taxifahrerin, eine kundige Begleitung gefunden hat. Doch Babe ist nicht nur seine Fahrerin, sondern sehr viel mehr, wie sich bald herausstellt. Die beiden geraten in tödliche Gefahr und sogar unter Mordverdacht. Gut, dass Polizistin Jo´anna einen Narren an Martin gefressen zu haben scheint und sie fortan zusammenarbeiten. Martin erfährt bald, dass man mit Rum(panscherei) sehr viel Geld machen kann. Und wenn es um Geld geht, hört die Freundschaft oftmals auf. Ist das der Grund für Christians Verschwinden? Wurde er beiseitegeschafft, um den Weg für weitere Betrügereien frei zu machen? Oder steckt doch ganz was anderes dahinter?

Die ersten Seiten hatte ich ein bisschen Probleme, in die Geschichte reinzukommen. Keine Ahnung, woran das lag, da sie eigentlich von Anfang an Struktur hat. Als Martin dann aber ein Weilchen in Jamaika war, nahm die Handlung Fahrt auf und alles war gut. Mir gefällt der Gegensatz der Charaktere, der hier so schön durchkommt: einerseits der trockene, nordisch-zurückhaltende Charakter, andererseits das quirligbuntfröhliche jamaikanische Temperament. Da prallen zwei Welten aufeinander. Ich mag es, wie man das Buch durch nicht weiß, was mit Christian passiert ist und wer die Todesfälle, in die Martin hineingezogen wird, verschuldet hat. Schön zum Miträtseln und Vermutungen anstellen. Über Christian erfährt der Leser durch diverse Tagebucheintragungen einiges. Das ist toll gelöst, weil die Eintragungen ja ca. 20 Jahre her sind, die Story aber jetzt spielt. Mit dem Fortgang der Geschichte nähert sich beides an. Richtig interessant sind auch die Infos rund um den Rum. Diese sind verpackt in locker geschriebene „Publikationen für das Flensburger Rum-Museum“, welche von Lasse (verstorbener bester Freund von Martin) verfasst wurden. Ich habe viel gelernt und fand es wirklich interessant. Am Ende des Buches findet man noch ein Rum-Glossar und sogar einige Rum-Rezepte – zum Trinken und Essen.

Apropos Ende: das war für mich überraschend und nicht vorhersehbar. Überhaupt gab es so einige Wendungen und Überraschungen, so dass es nie langweilig wurde. Ich habe viel gelacht und geschmunzelt, mich in den bildhaften Beschreibungen des jamaikanischen Settings wohlgefühlt und die Protagonisten waren mir allesamt sehr sympathisch.

Fazit: wer Wohlfühl-Krimis mit Augenzwinkern und karibischem Flair gespickt mit norddeutscher Zurückhaltung und viel Wissenswertem zum Thema Rum mag, wird Rum oder Ehre lieben.

Die ausführliche Rezension inkl. Leseprobe und mehr findet ihr in meinem Blog LESEZAUBER_ZEILENREISE: https://lesezauberzeilenreise.blogspot.com/2021/07/rum-oder-ehre-von-carsten-sebastian-henn.html

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Veröffentlicht am 14.07.2021

Leise, gefühlvoll und einfach wunderbar – wie eine schöne Umarmung

Der Shelly Bay Ladies Schwimmclub
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Was erst einmal als eher zweckbestimmte Schwimmgemeinschaft beginnt, entwickelt sich langsam zu einer tiefen Freundschaft zwischen allen vier Frauen. Diese könnten unterschiedlicher nicht sein, nicht nur ...

Was erst einmal als eher zweckbestimmte Schwimmgemeinschaft beginnt, entwickelt sich langsam zu einer tiefen Freundschaft zwischen allen vier Frauen. Diese könnten unterschiedlicher nicht sein, nicht nur vom Alter her (zwischen Anfang 20 und Anfang 60 ist alles dabei). Kommen doch alle aus anderen Verhältnissen und bringen jede ihr ganz eigenes Päckchen mit, dass sie zu tragen haben. Doch sie stellen schnell fest, dass sie mehr verbindet, als nur die Liebe zum Meer. So helfen sie sich gegenseitig, ihre jeweilige Situation zu bewältigen bzw. aufgeschlossener und selbstbewusster zu werden. Sie sind in Elaines schwärzester Stunde da, als diese betrunken einen Unfall baut, sie geben Leanne allein durch Zuhören und Dasein die Kraft, ihr Trauma besser zu verarbeiten und sie freuen sich alle für Marie, als diese nach langer Zeit des Witwendaseins wieder eine Liebe zu finden scheint. Als dann Theresa, vom Ehemann betrogen, Mutter von zwei kleinen Kindern, schwer an Krebs erkrankt zeigt es sich einmal mehr, wie wichtig echte Freundschaften sind.

Eine warmherzige Geschichte zum Eintauchen. Es gibt hier keine Action, kein großes Trara oder sonstige laute Szenen. Alles ist leise und sacht und gerade anfangs merkt man, wie sich alle erst mal ganz vorsichtig einander annähern. Ich spürte förmlich die Gefühle, das große Vertrauen und die tiefe Zuneigung und Liebe, die sich mit der Zeit zwischen den Frauen aufgebaut haben. Ich fühlte mich das ganze Buch durch rundum wohl und glücklich, wie umarmt. Hört sich vielleicht blöde an, ist aber so. Ich kann es nicht anders beschreiben. Ich habe gelacht, war wütend, traurig und auch das eine oder andere Tränchen floss. Sophie Green schafft es mit ihrem wunderbar leichten Schreibstil ganz große Gefühle zu vermitteln, ohne gefühlsduselig oder kitschig zu werden.

Die Story rund um die vier australischen Ladies (pardon: drei australische und eine englische) erzählt von Verlusten, von tiefer Trauer und Traumata, aber auch von Glück und Freude und Liebe – und natürlich ganz besonders von Freundschaft, die einem einfach so mitten im Leben passieren kann und die man nie wieder missen möchte.

Kennt ihr den Film „Waiting to Exhale – Warten auf Mr. Right“ (auch als Buch erschienen von Terry McMillan, „Endlich ausatmen“ – ich habe aber nur den Film gesehen)? So ähnlich fühlte sich für mich diese Story an. Sind zwar grundverschiedene Geschichten, aber rein gefühlsmäßig passt das einfach.

Fazit: ein wundervolles, warmherziges, emotionales und leises Buch, das sich wie eine wohlige Umarmung anfühlt. Für alle, die gefühlvolle, aber nicht kitschige Bücher über Frauenfreundschaften mögen. Nur für Frauen? Nein, ich denke auch gefühlvolle Männer könnten sich zwischen den Seiten verlieren. Spielt doch schließlich auch das eine oder andere männliche Geschlecht eine wichtige Rolle in der Story.

Die ausführliche Rezension inkl. Leseprobe etc. findet ihr wie üblich in meinem Blog LESEZAUBER_ZEILENREISE: https://lesezauberzeilenreise.blogspot.com/2021/07/der-shelly-bay-ladies-schwimmclub-von.html

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