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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2017

Was war das?!

Infernale - Rhapsodie in Schwarz
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Meine Meinung:
Okay, eine Frage vorab: Was war das denn bitte?
Hatte die Autorin keine Lust auf eine Fortsetzung und musste trotzdem eine schreiben? Denn genau so kam es mir vor.
Die Handlung war so langweilig, ...

Meine Meinung:
Okay, eine Frage vorab: Was war das denn bitte?
Hatte die Autorin keine Lust auf eine Fortsetzung und musste trotzdem eine schreiben? Denn genau so kam es mir vor.
Die Handlung war so langweilig, dass ich mich zwingen musste, weiterzulesen, weil einfach so selten was passiert. Ich habe immer gewartet, dass es mal richtig los geht, aber irgendwie ist das nicht passiert.
Es ist so zäh, was im starken Kontrast zu dem tollen ersten Band 1 steht.

Dazu kommt, dass die Handlung einfach so gar nicht zum Vorgänger passen will. Die Figuren entwickeln sich völlig bescheuert (Entschuldigung für die Ausdrucksweise) und unrealistisch, dass ich ständig kopfschüttelnd vor dem Buch saß und mich gefragt habe, was das Ganze hier eigentlich soll.
Vor allem die Liebesgeschichte ist in meinen Augen fast schon lächerlich, furchtbar und absolut unbefriedigend für den Leser. Weil sie nicht zur Geschichte passt. Weil sie nicht zu Band 1 passt.

Ich fand die Figuren allesamt unsympathisch und habe mich wirklich gequält beim Lesen. Tut mir leid, aber diese Fortsetzung war wohl eher nichts. Was so schade ist, weil die Autorin eigentlich klasse schreiben kann und wundervolle Bücher hervorbringt! Ich habe schon einiges von ihr gelesen und fand eigentlich alles sehr ansprechend und spannend. Aber das hier? Leider nicht.

Veröffentlicht am 08.07.2018

Schöner New Adult mit Luft nach oben

The Ivy Years – Bevor wir fallen
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Meine Meinung:
Zunächst fand ich die Grundidee der Geschichte einfach toll. Abgesehen davon, dass ich Geschichten auf dem College liebe (auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass hier eine romantisierte ...

Meine Meinung:
Zunächst fand ich die Grundidee der Geschichte einfach toll. Abgesehen davon, dass ich Geschichten auf dem College liebe (auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass hier eine romantisierte Version der Realität wiedergegeben wird – aber hey, dafür taucht man doch so gern in Romane ab ? ), geht es hier um ein Thema, über das ich so noch nie gelesen habe. Denn die Protagonistin Corey sitzt im Rollstuhl bzw. ist auf Gehhilfen angewiesen.
Es war meiner Meinung nach großartig, wie die Autorin mit diesem Thema umgeht, wie sie uns einen Einblick in Coreys Leben und ihre Denkweise gibt. Das bringt den Leser definitiv zum Nachdenken.

Auch der Schreibstil war super. Angenehm und unglaublich flüssig zu lesen, emotional und mitreißend. Das kenne ich bereits von der Autorin, denn seit der „True North“-Reihe bin ich ein absoluter Fan von Sarina Bowen.

Leider muss ich aber auch etwas Kritik anbringen. Denn so gut sich das Buch auch hat lesen lassen – und so gern ich es gelesen habe – mir hat dennoch etwas gefehlt. Die Passagen, die wir zu lesen bekommen, sind zwar gefühlvoll und emotional geschrieben, aber mir hat das Dazwischen einfach gefehlt. Zwischen den beschriebenen Szenen fehlt meines Erachtens einfach ganz viel, sodass man die Figuren irgendwie nie so richtig greifen konnte und die Gefühle immer nur an der Oberfläche beschrieben bzw angekratzt wurden, aber nie so vollends ausgeführt.

Dasselbe gilt für die Figuren. Es kam mir vor, als würde dem Leser einfach gesagt werden „diese Person ist stark/lustig usw“, aber ich will das ehrlich gesagt lieber selbst herausfinden. Ich möchte nicht, dass mir plakativ gesagt wird, was ich denken soll über eine Figur, sondern es zwischen den Zeilen und in den kleinen Taten herausfinden.

Auch die Dramatik hat hier völlig gefehlt. Also nicht falsch verstehen, ich fand es durchaus sehr positiv, dass kein künstliches Drama inszeniert wurde, aber im ersten Band der „Ivy Years“ fehlt irgendwie die komplette Dramatik in der Liebesgeschichte, obwohl definitiv Potenzial da gewesen wäre.

Fazit:
Auch wenn ich „The Ivy Years. Bevor wir fallen“ an einigen Stellen ziemlich kritisiert habe, hat es mir dennoch Freude gemacht, das Buch zu lesen. Es ist nicht mein liebstes Buch aus dem New Adult-Genre, aber es war durchaus schöne Lektüre für Zwischendurch, die mich auch zum Nachdenken angeregt hat. Ich werde die Reihe definitiv weiter verfolgen und hoffe, dass meine Kritikpunkte im nächsten Band hinfällig werden.

Veröffentlicht am 06.01.2019

Überraschend schön

Outback Dreams. So weit die Liebe reicht
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Meine Meinung:
Hach, jetzt so direkt nach dem Lesen habe ich einfach Herzchen in den Augen und fühle mich glücklich und traurig zugleich. Warum muss dieses schöne Buch denn schon zu Ende sein?

Dabei ...

Meine Meinung:
Hach, jetzt so direkt nach dem Lesen habe ich einfach Herzchen in den Augen und fühle mich glücklich und traurig zugleich. Warum muss dieses schöne Buch denn schon zu Ende sein?

Dabei war ich tatsächlich sehr erstaunt, dass mir diese Geschichte SO gut gefallen hat. Denn die Handlung dreht sich viel um das Farmleben und die Viehzucht. Nicht gerade einschlagende Themen sollte man meinen, oder? Aber ich fand sie richtig toll umgesetzt und wirklich interessant. Sie passen einfach do großartig ins Gesamtbild und haben mir das Gefühl gegeben tatsächlich in Australien unterwegs zu sein. Diese Atmosphäre, die Details – ich bin absolut verliebt in das Setting und diese herrlich ländliche Stimmung!

Dann sind da noch die Figuren. Willow, aus deren Sicht wir die Geschichte erleben, ist kein einfacher Mensch. Doch trotzdem- oder gerade deshalb – fand ich sie so klasse. Sie versucht nicht sich zu verstellen, sie ist von Grund auf authentisch und durch ihre Macken und Schwächen einfach herzerfrischend und menschlich. Dadurch, dass wir mehr über ihr Innenleben erfahren, kann man sie auch sehr gut verstehen und ihre Beweggründe nachvollziehen.

Willow ist eine rundum gelungene Protagonistin, die ich und Herz geschlossen habe.

Und Tom… Jeder sollte in seinem Leben jemanden wie ihn haben. Himmel noch eins, dieser Mann ist einfach grandios! Endlich kein Bad Boy, das hat er nämlich überhaupt nicht nötig. Er ist so unfassbar liebenswert und großartig, dass man gar nicht anders kann als sich ein kleines bisschen in ihn zu verlieben. Dazu noch sein wunderbarer Humor, der das Buch so sehr bereichert hat – Ich kann absolut rein gar nichts Negatives sagen! Weder über diese wundervolle Figur noch über sonst irgendetwas in diesem Roman. Außer, dass er schon zu Ende ist vielleicht.

Die Handlung kommt ohne übertriebene künstliche Dramen aus wie ich fand, sondern wirkt auf mich wie aus dem Leben gegriffen. Doch auch ohne gewaltige Action, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich so gefesselt davon war und einfach immer wissen wollte wie es weitergeht.

Und auch auf der emotionalen Ebene kann die Autorin hier definitiv punkten. Ich habe mitgefühlt, mitgebangt und habe die Gefühle fast am eigenen Leib gespürt. Einfach herrlich!

Fazit:
Eine absolut umwehende Geschichte vor der atmosphärischen Kulisse Australiens. Emotional, authentisch und einfach herzerwärmend. Ich liebe dieses Buch und würde es am liebsten gleich nochmal lesen

Veröffentlicht am 06.01.2019

Eine nette Geschichte für Zwischendurch

The Pact
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Meine Meinung:
Grundsätzlich hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen. Zwar wird hier ein bereits bekanntes Muster verwendet, dich die Umsetzung war ziemlich gelungen. Man fiebert beim Lesen doch mit, ...

Meine Meinung:
Grundsätzlich hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen. Zwar wird hier ein bereits bekanntes Muster verwendet, dich die Umsetzung war ziemlich gelungen. Man fiebert beim Lesen doch mit, ob die beiden sich nun bekommen oder nicht.

Ich bin kein Fan von Zeitsprüngen, doch die zu Beginn des Buchs haben mir gut gefallen und waren in dem Fall auch wirklich sinnvoll. Später dann im Verlauf der Geschichte kamen allerdings erneut welche vor, die ich dann nicht mehr ganz so toll fand, um ehrlich zu sein.

Die Anziehung zwischen den Protagonisten war super dargestellt und richtig greifbar. Das kann die Autorin definitiv!

Etwas schade war für mich persönlich nur, dass vieles zwischen den Hauptfiguren nur auf das körperliche beschränkt wurde. Mir war es insgesamt einfach einen Ticken zu viel Erotik. Wer das allerdings gern liest, wird hier nicht enttäuscht werden.

Ich hätte mir nur einfach gewünscht noch mehr tiefgreifende Liebe zu spüren und nicht nur die körperliche Anziehung, weil dadurch die Beziehung in meinen Augen etwas abgewertet wurde.
Trotz allem handelt es sich bei „The Pact“ aber um einen wirklich schönen Liebesroman.

Fazit:
Trotz ein paar Kritikpunkte konnte mich das Buch gut unterhalten. Mir persönlich war es ein wenig zu viel Erotik, aber das ist natürlich Geschmacksache. Insgesamt ein schönes Buch für Zwischendurch.

Veröffentlicht am 06.01.2019

Etwas in die Länge gezogen

Hold me close
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Meine Meinung:
Band 1 der Reihe hat mich vor allem durch den tollen Humor überzeugen können. Auch hier gab es den wieder und auch hier konnte dieser mich erneut zum Lachen bringen. Allerdings etwas weniger ...

Meine Meinung:
Band 1 der Reihe hat mich vor allem durch den tollen Humor überzeugen können. Auch hier gab es den wieder und auch hier konnte dieser mich erneut zum Lachen bringen. Allerdings etwas weniger als im Vorgänger, muss ich gestehen.

Ansonsten ist das Buch aber toll geschrieben und das Geschehen liest sich unglaublich flüssig und locker leicht.
Ich finde es toll, dass wir hier Kellans Sicht der Dinge erleben. Dass wir sehen, dass doch mehr in ihm steckt, als man zunächst angenommen hat. Warum er zu dem Mann geworden ist, den wir in Band 1 kennengelernt haben.

Allerdings empfand ich Andi als völlig blass. Ich habe nicht das Gefühl sie nach dem Lesen zu kennen, geschweige denn nachvollziehen zu können, weshalb Kellan sich in sie verliebt. Andi geht völlig unter und das ist wirklich richtig schade.

Vielleicht hätte man die Geschichte auch eher aus ihrer Sicht erzählen sollen. Das habe ich mir ehrlich gesagt mehrmals beim Lesen gedacht. Denn aus Kellans Perspektive war die Handlung doch irgendwie recht zäh.
Das Ganze hat sich doch recht gezogen und war ein eher stetiges vor sich hin Plätschern, mit nur wenigen Ausschlägen, die mich richtig haben fesseln und begeistern können. Sehr schade, da die Autorin definitiv das Zeug dazu hätte, dem Leser mehr zu bieten. Aber so war es … nun ja, es war wirklich nett zu lesen, aber große Gefühle kamen bei mir nun mal leider nicht auf.

Fazit:
Ein wirklich humorvolles und gut geschriebenes Buch, bei dem die Charaktere allerdings leider etwas farblos geblieben sind und die Handlung etwas zäh war. Ich habe das Buch schon gern gelesen, war aber auch nicht traurig, als es zu Ende war.