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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2020

Ein Buch für alle, die manchmal die Hoffnung verlieren.

Wenn das Meer leuchtet
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„Glück kommt oft unerwartet durch die Tür, die wir fest verschlossen glaubten.“

Ohne Zweifel kann ich sagen, dass Jessica Koch meine liebste deutsche Autorin ist. All ihre Bücher habe ich gelesen und ...

„Glück kommt oft unerwartet durch die Tür, die wir fest verschlossen glaubten.“

Ohne Zweifel kann ich sagen, dass Jessica Koch meine liebste deutsche Autorin ist. All ihre Bücher habe ich gelesen und geliebt. So konnte mich auch „Wenn das Meer leuchtet“ wieder überzeugen.

Das Cover, sowie der Titel passen perfekt zu der Geschichte und geben schon mal einen kleinen Einblick in die Geschichte. Doch auch passt das Cover super zu den restlichen erschienenen Titeln, was im Bücherregal einfach nur toll aussieht.

Besonders der Klappentext hat mich voll von sich überzeugt. Denn es geht um Marie, die ein Opfer von Mobbing ist. Nach der schweren Schulzeit hofft sie auf eine bessere Zeit am College, doch auch da ändert sich nichts. Bis ihr Feind zum Freund wird...

Das Thema Mobbing interessiert mich in Büchern sehr, da so viele Leute davon betroffen sind und meiner Meinung nach viel zu wenig darüber geredet wird.

Sofort im Prolog nimmt diese ergreifende Geschichte von Marie ihren Lauf. Marie ist eine ziemliche Außenseiterin und muss wirklich einiges mitmachen. Sie hat einen einzigartigen Charakter, was sie aber auch so sympathisch macht. Ihre ganzen Gefühle werden so authentisch beschrieben, dass ich mich so gut einfühlen konnte und schon nach den ersten paar Seiten einige Tränen wegwischen musste. Diese grauenvolle Erlebnisse, die sie und ihr kleiner Bruder durchmachen müssen, haben mich teilweise wirklich sprachlos gemacht. Doch das ist für viele leider die grausame Realität...

Wie sich die Beziehung zwischen Marie und Jayden entwickelt ist auch ganz herzzerreißend. Natürlich mag man Jayden anfangs nicht, doch schnell ist klar, dass er ein so toller und fürsorglicher Kerl ist. Es ist schön zu sehen, wie sehr sich Marie dadurch entwickelt und immer mehr Selbstvertrauen erlangt. So zeigt es, dass auch die traurigsten Seelen irgendwann ihr Glück finden - früher oder später.

Dieser Roman war eine wahre Achterbahn der Gefühle, der mich wirklich sehr traurig gestimmt hat. Traurig, weil diese Geschichte einfach die bittere Realität für viele ist und jeder der mal ein Opfer von Mobbing war, kann es einfach nur nachvollziehen.
Doch es ist auch eine Geschichte rund um Zusammenhalt, Freundschaft, Liebe und Hoffnung. Aus diesem Grund sollte dieses Buch von jedem gelesen werden!

Jessica Koch hat wieder mal ein Meisterwerk geschaffen!

5/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2020

Sportlich, prickelnd und perfekt für Zwischendurch

The Brooklyn Years - Was von uns bleibt
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„Sie schmeckte nach den glücklichsten Jahren seines Lebens“

Sarina Bowen ist einfach eine Autorin, die einen nicht enttäuscht. Mit der Ivy Years Reihe, sowie der True North Reihe konnte sie viele Leserherzen ...

„Sie schmeckte nach den glücklichsten Jahren seines Lebens“

Sarina Bowen ist einfach eine Autorin, die einen nicht enttäuscht. Mit der Ivy Years Reihe, sowie der True North Reihe konnte sie viele Leserherzen für sich gewinnen. So auch meines.
Umso größer ist natürlich die Freude, wenn ihre neue Reihe eigentlich eine Spin-Off Reihe zu Ivy Years ist.

Fang ich mal bei dem Cover an, denn das gefällt mir ziemlich gut. Es wirkt einfach schön schlicht, ohne viel Tamtam.

Schnell wurde klar, dass das Lesen des Buches irgendwie anders ist. Denn es wird aus dritten Person geschrieben. Auch wenn ich durch diesen Erzählstil sonst immer schwer in die Geschichte Ringfinger, hat es mich bei diesem Buch gar nicht gestört. Sarina Bowens Schreibstil war wie gewohnt flüssig und sehr angenehm, sodass ich ohne Probleme in die Geschichte eingefunden habe.

Besonders die Thematik des Buches fand ich sehr interessant. Georgias Geheimnis wird diesmal relativ am Anfang gelüftet, sodass man gleich erfährt, was thematisiert wird und was eben das Problem zwischen den beiden Protagonisten darstellt. Es hat mir gut gefallen, dass dieses Thema nicht bis zum Ende verschwiegen wird, sondern eher dass im Buch beschrieben wird, wie man damit umgeht.

Ebenfalls mochte ich, dass es viel von Eishockey handelt. Ich bin absolut nicht gut informiert, was diverse Sportarten angeht, aber in diesem Buch habe ich gleichzeitig viel rund um Eishockey und das Business gelernt.

Nun zu den beiden Protagonisten. Hier ist es besonders, dass es sich quasi um eine „Second Chance“ handelt, da die beiden bereits in ihrer Jugend eine sehr innige Beziehung hatten.

Georgia war mir von Anfang an super sympathisch. Sie hat eine so coole und lässig Art, wodurch es einfach nur Spaß stacht ihre Geschichte zu verfolgen. Sie hat einen echten Kämpfergeist und stellt somit eine richtig selbstbewusste und toughe Frau dar, auch wenn sie schon einiges erleben musste...

Ebenso sehr mochte ich Leo. Man merkt sehr schnell, dass er immer noch an Georgia hängt. Doch nicht nur das drückt ihn aufs Herz, sonder auch der Teamwechsel, denn der ist schwerer als gedacht... Generell ist er einfach ein super netter und liebenswürdiger Charakter, der einen nur ans Herz wachsen kann.

Mir hat die Geschichte der beiden wirklich gut gefallen. Es war authentisch und gleichzeitig sehr leidenschaftlich.
Nach meinem Geschmack hätten diese „Problematik“ dieser Geschichte noch ein bisschen mehr im Vordergrund stehen sollen.
Jedoch war es an sich wieder ein tolles Buch, was man immer mal Zwischendurch zur Hand nehmen kann.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 07.09.2020

Jahreshighlight mit Wohlfühlfaktor

It was always you
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Wer ein Buch zum Wohlfühlen, tolle Charaktere und eine wunderschöne Liebesgeschichte sucht, der ist hier genau richtig.

In dem Buch "It was always you" von Nikola Hotel geht es um Ivy, die von ihrem Stiefvater ...

Wer ein Buch zum Wohlfühlen, tolle Charaktere und eine wunderschöne Liebesgeschichte sucht, der ist hier genau richtig.

In dem Buch "It was always you" von Nikola Hotel geht es um Ivy, die von ihrem Stiefvater vor vier Jahren in auf ein Internat geschickt wurde, nach Hause zurückkehren muss, kommt alles anders, als sie sich es je hätte vorstellen können... Denn sie trifft auf ihren Stiefbruder Asher.

Selten liest man ein Buch, bei dem man sich sofort wohlfühlt.

Ivy und Asher sind für mich DIE perfekten Protagonisten. Ivy ist sympatisch und ihre selbstständige Art machen sie besonders. Doch vor allem in all ihre Gefühle kann man sich sehr gut einfühlen.
Asher ist anfangs dieser typische Bad Boy. Er hat ältere Frauen am Start, gibt nur bissige Kommentare von sich und ist einfach nur gemein. Kurz: er entspricht total dem Klischee. Doch das ändert sich ganz schnell. Er entwickelt sich zu einem unheimlich liebenswürdigen, mitfühlenden und humorvollen Charakter.

Nicht nur die beiden Hauptcharaktere sind sehr interessant, sondern auch all die Nebencharaktere. Von Noah, über Audree, bishin zu Harper. Alle passen sehr gut in die Geschichte und geben das richtige Maß an Humor, Mitgefühl und Zusammenhalt.

Die Stimmung war durch das ganze Buch hinweg so angenehm und einfach nur schön, sodass man sich gar nicht mehr von dem Buch trennen konnte.

Auch die gesamte Thematik ist sehr gut umgesetzt. Besonders wie Ivy und Asher sich entwickelt und zusammengefunden haben, wurde so toll gehandhabt.

Der Schreibstil von Nikola Hotel ist genau wie die Stimmung: einfach nur angenehm, humorvoll und gleichzeitig sehr emotional.

Für mich ist dieses Buch ein eindeutiges Highlight, denn selbst noch Tage später wuselt die Geschichte noch in meinem Kopf herum.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.09.2020

Eine berührende Geschichte voller Trauer und Verlust

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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„I've never read Harry Potter,” he said, and for the first time in my life, I felt bad for Greyson East.

What a sad, sad life he lived.“ ✨

Wie viele andere, habe auch ich monatelang auf dieses Buch ...

„I've never read Harry Potter,” he said, and for the first time in my life, I felt bad for Greyson East.

What a sad, sad life he lived.“ ✨

Wie viele andere, habe auch ich monatelang auf dieses Buch hingefiebert. Die Bücher der Autorin kann man blind kaufen, da jedes einzelne begeistern kann.
Daher ist es auch nichts Neues, wie wundervoll Brittainy C. Cherry mit Worten spielen kann. Ihr Schreibstil ist poetisch und einfach nur einzigartig.

So auch bei der Geschichte von Eleanor und Grey.
Beide Protagonisten waren von Anfang an unheimlich liebenswürdig und interessant. Im ersten Teil sind die beiden jugendlich und lernen sich gerade kennen. Ihre Liebesgeschichte ist einfach nur zuckersüß. Es zeigt deutlich, dass die beiden bereits eine sehr tiefe Bindung zueinander haben. Doch aufgrund eines Schicksalsschlages werden die beiden getrennt und verlieren den Kontakt zueinander.
Es gab für mich in diesem Teil jedoch auch ein kleines Manko: mir persönlich ging alles etwas zu schnell, wodurch ich mich einfach nicht richtig einfühlen konnte.

Aber das wurde im zweiten Teil der Geschichte wieder wettgemacht. Nach 16 Jahren treffen Eleanor und Grey wieder aufeinander und alles zwischen den beiden ist verändert. Grey ist umgeben von tiefer Traurigkeit und behandelt Eleanor wie eine fremde Person. Diese Entwicklung der beiden war einfach nur herzzerreißend. Man konnte nicht anders und musste einfach mit Grey und seiner Familie trauern. Die ganze Atmosphäre, die geschaffen wurde, ist sehr authentisch, sodass man sich sehr gut in die Situation einfühlen kann. Ich bin wirklich davon begeistert, wie sich die Beziehung zwischen den beiden und Greys Familie wieder entwickelt hat.

Besonders die Thematik des Buches mochte ich sehr gern. Jeder Leser kann sich früher oder später - mal mehr, mal weniger - in dieser Situation wiederfinden und muss gegen die gleichen starken Emotionen ankämpfen.

Auch wenn bei diesem Buch emotional noch etwas Luft nach oben war, konnte B.C. Cherry mich erneut von sich überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.09.2020

Literarisch und tief bewegend

Never Doubt
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„Zur Grausamkeit zwingt bloße Liebe mich;
schlimm fängt es an, und Schlimmeres nahet sich.“
-Hamlet Akt III, Szene IV

Emma Scott zählt zweifellos zu meinen liebsten Autoren. Ich kann jedes Buch von ...

„Zur Grausamkeit zwingt bloße Liebe mich;
schlimm fängt es an, und Schlimmeres nahet sich.“
-Hamlet Akt III, Szene IV

Emma Scott zählt zweifellos zu meinen liebsten Autoren. Ich kann jedes Buch von ihr blind kaufen, ohne enttäuscht zu werden.
Als ich „Never Doubt“ in der Lyx Vorschau gesehen habe, habe ich mich sofort auf dieses Buch gefreut. Der Klappentext klang einfach nur vielversprechend.

Ich mochte einfach die Geschichte mit dem ganzen Rundherum. Willow und Isaac waren zwei sehr sympathische und gleichzeitige tiefgründige Protagonisten, die gut ausgearbeitet wurden. Willows Geschichte ist sehr interessant. Man erfährt sofort zu Beginn des Buches ihr „Geheimnis“, wodurch ihre Gefühle und Handlungen noch nachvollziehbarer werden. Doch auch Isaac hat eine bewegende Geschichte bzw. ein nicht allzu leichtes Leben. Ihre Liebesgeschichte war einfach nur berauschend und unglaublich schön, was durch das gemeinsame Theaterstück nur verstärkt wurde.
Es gibt noch viele weitere Nebenprotagonisten, die alles noch viel stimmiger und authentischer machen.
Doch was mir am meisten gefallen hat, war das ganze Thema der Geschichte. Der Hintergrund zu #metoo sowie das Theaterstück zu Shakespeares „Hamlet“. Denn das war mal etwas ganz anderes, was ich persönlich so noch nicht gelesen habe.

Leider konnte mich das Buch jedoch emotional nicht so sehr abholen, wie ich es von anderen Emma Scott Büchern gewohnt bin. Daher ziehe ich diesem Buch einen halben Stern ab, denn es war trotzdem eine sehr tolle Geschichte, die man als Emma Scott Fan gelesen haben muss.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere