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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2020

Jahreshighlight mit Wohlfühlfaktor

It was always you
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Wer ein Buch zum Wohlfühlen, tolle Charaktere und eine wunderschöne Liebesgeschichte sucht, der ist hier genau richtig.

In dem Buch "It was always you" von Nikola Hotel geht es um Ivy, die von ihrem Stiefvater ...

Wer ein Buch zum Wohlfühlen, tolle Charaktere und eine wunderschöne Liebesgeschichte sucht, der ist hier genau richtig.

In dem Buch "It was always you" von Nikola Hotel geht es um Ivy, die von ihrem Stiefvater vor vier Jahren in auf ein Internat geschickt wurde, nach Hause zurückkehren muss, kommt alles anders, als sie sich es je hätte vorstellen können... Denn sie trifft auf ihren Stiefbruder Asher.

Selten liest man ein Buch, bei dem man sich sofort wohlfühlt.

Ivy und Asher sind für mich DIE perfekten Protagonisten. Ivy ist sympatisch und ihre selbstständige Art machen sie besonders. Doch vor allem in all ihre Gefühle kann man sich sehr gut einfühlen.
Asher ist anfangs dieser typische Bad Boy. Er hat ältere Frauen am Start, gibt nur bissige Kommentare von sich und ist einfach nur gemein. Kurz: er entspricht total dem Klischee. Doch das ändert sich ganz schnell. Er entwickelt sich zu einem unheimlich liebenswürdigen, mitfühlenden und humorvollen Charakter.

Nicht nur die beiden Hauptcharaktere sind sehr interessant, sondern auch all die Nebencharaktere. Von Noah, über Audree, bishin zu Harper. Alle passen sehr gut in die Geschichte und geben das richtige Maß an Humor, Mitgefühl und Zusammenhalt.

Die Stimmung war durch das ganze Buch hinweg so angenehm und einfach nur schön, sodass man sich gar nicht mehr von dem Buch trennen konnte.

Auch die gesamte Thematik ist sehr gut umgesetzt. Besonders wie Ivy und Asher sich entwickelt und zusammengefunden haben, wurde so toll gehandhabt.

Der Schreibstil von Nikola Hotel ist genau wie die Stimmung: einfach nur angenehm, humorvoll und gleichzeitig sehr emotional.

Für mich ist dieses Buch ein eindeutiges Highlight, denn selbst noch Tage später wuselt die Geschichte noch in meinem Kopf herum.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.09.2020

Eine berührende Geschichte voller Trauer und Verlust

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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„I've never read Harry Potter,” he said, and for the first time in my life, I felt bad for Greyson East.

What a sad, sad life he lived.“ ✨

Wie viele andere, habe auch ich monatelang auf dieses Buch ...

„I've never read Harry Potter,” he said, and for the first time in my life, I felt bad for Greyson East.

What a sad, sad life he lived.“ ✨

Wie viele andere, habe auch ich monatelang auf dieses Buch hingefiebert. Die Bücher der Autorin kann man blind kaufen, da jedes einzelne begeistern kann.
Daher ist es auch nichts Neues, wie wundervoll Brittainy C. Cherry mit Worten spielen kann. Ihr Schreibstil ist poetisch und einfach nur einzigartig.

So auch bei der Geschichte von Eleanor und Grey.
Beide Protagonisten waren von Anfang an unheimlich liebenswürdig und interessant. Im ersten Teil sind die beiden jugendlich und lernen sich gerade kennen. Ihre Liebesgeschichte ist einfach nur zuckersüß. Es zeigt deutlich, dass die beiden bereits eine sehr tiefe Bindung zueinander haben. Doch aufgrund eines Schicksalsschlages werden die beiden getrennt und verlieren den Kontakt zueinander.
Es gab für mich in diesem Teil jedoch auch ein kleines Manko: mir persönlich ging alles etwas zu schnell, wodurch ich mich einfach nicht richtig einfühlen konnte.

Aber das wurde im zweiten Teil der Geschichte wieder wettgemacht. Nach 16 Jahren treffen Eleanor und Grey wieder aufeinander und alles zwischen den beiden ist verändert. Grey ist umgeben von tiefer Traurigkeit und behandelt Eleanor wie eine fremde Person. Diese Entwicklung der beiden war einfach nur herzzerreißend. Man konnte nicht anders und musste einfach mit Grey und seiner Familie trauern. Die ganze Atmosphäre, die geschaffen wurde, ist sehr authentisch, sodass man sich sehr gut in die Situation einfühlen kann. Ich bin wirklich davon begeistert, wie sich die Beziehung zwischen den beiden und Greys Familie wieder entwickelt hat.

Besonders die Thematik des Buches mochte ich sehr gern. Jeder Leser kann sich früher oder später - mal mehr, mal weniger - in dieser Situation wiederfinden und muss gegen die gleichen starken Emotionen ankämpfen.

Auch wenn bei diesem Buch emotional noch etwas Luft nach oben war, konnte B.C. Cherry mich erneut von sich überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.09.2020

Literarisch und tief bewegend

Never Doubt
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„Zur Grausamkeit zwingt bloße Liebe mich;
schlimm fängt es an, und Schlimmeres nahet sich.“
-Hamlet Akt III, Szene IV

Emma Scott zählt zweifellos zu meinen liebsten Autoren. Ich kann jedes Buch von ...

„Zur Grausamkeit zwingt bloße Liebe mich;
schlimm fängt es an, und Schlimmeres nahet sich.“
-Hamlet Akt III, Szene IV

Emma Scott zählt zweifellos zu meinen liebsten Autoren. Ich kann jedes Buch von ihr blind kaufen, ohne enttäuscht zu werden.
Als ich „Never Doubt“ in der Lyx Vorschau gesehen habe, habe ich mich sofort auf dieses Buch gefreut. Der Klappentext klang einfach nur vielversprechend.

Ich mochte einfach die Geschichte mit dem ganzen Rundherum. Willow und Isaac waren zwei sehr sympathische und gleichzeitige tiefgründige Protagonisten, die gut ausgearbeitet wurden. Willows Geschichte ist sehr interessant. Man erfährt sofort zu Beginn des Buches ihr „Geheimnis“, wodurch ihre Gefühle und Handlungen noch nachvollziehbarer werden. Doch auch Isaac hat eine bewegende Geschichte bzw. ein nicht allzu leichtes Leben. Ihre Liebesgeschichte war einfach nur berauschend und unglaublich schön, was durch das gemeinsame Theaterstück nur verstärkt wurde.
Es gibt noch viele weitere Nebenprotagonisten, die alles noch viel stimmiger und authentischer machen.
Doch was mir am meisten gefallen hat, war das ganze Thema der Geschichte. Der Hintergrund zu #metoo sowie das Theaterstück zu Shakespeares „Hamlet“. Denn das war mal etwas ganz anderes, was ich persönlich so noch nicht gelesen habe.

Leider konnte mich das Buch jedoch emotional nicht so sehr abholen, wie ich es von anderen Emma Scott Büchern gewohnt bin. Daher ziehe ich diesem Buch einen halben Stern ab, denn es war trotzdem eine sehr tolle Geschichte, die man als Emma Scott Fan gelesen haben muss.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.08.2020

Eine Geschichte, die anders ist.

Dreams of Yesterday
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Rezension „Dreams of Yesterday“

„Ich glaube, dass wir einen angeborenen Negativitätsbias haben, der dafür sorgt, dass wir uns eher aus das konzentrieren, was schlecht ist, statt das Gute zu würdigen.“

... ...

Rezension „Dreams of Yesterday“

„Ich glaube, dass wir einen angeborenen Negativitätsbias haben, der dafür sorgt, dass wir uns eher aus das konzentrieren, was schlecht ist, statt das Gute zu würdigen.“

... diese und weitere interessante Gedanken findet man in dem Buch „Dreams of Yesterday“ von L.H. Cosway.

In der Geschichte geht es um Evelyn und Dylan, die beide in einer ärmlichen Gegend wohnen und sich dort kennenlernen. Schnell stellen sie fest, dass sie Seelenverwandte sind und doch hat jeder einzeln mit seinen Problemen zu kämpfen. Dylan ist ein Träumer und will sein Leben verändern - Evelyn hingegen steht auf der realistischen Seite und befürchtet, dass diese Träume nicht zu verwirklichen sind.

Mir hat von Anfang an dieses Buch unglaublich gut gefallen. Warum? Einfach weil es so anders ist, als alle anderen New Adult Romane. Denn eigentlich kann man hier auch eher nach von Young Adult sprechen, da beide Protagonisten noch zur Highschool gehen - und genau das ist es, was das Buch meiner Meinung nach so toll macht. Die Protagonisten sind dementsprechend noch relativ jung, unerfahren und kämpfen mit ihren eigenen Problemen. Generell die Thematik des Buches gefällt mir sehr gut: die Geschichte spielt in einem eher unschönen Viertel in Dublin und schildert all die mit sich bringende Situation. Von Schlägereien, über Armut, bis hin zur Apathie der Lehrer. Es ist jedenfalls mal etwas abwechslungsreich, wenn nicht mindestens ein Protagonist sehr privilegiert ist, was ja sehr häufig vorkommt.

Evelyn und Dylan als Protagonisten mochte ich sehr sehr gern. Beide waren einfach so realistisch und unerfahren, was die Beziehung der beiden irgendwie sehr aufregend gestalten hat. Beide Charaktere wurden mit ihren Eigenschaften sehr gut ausgearbeitet, sodass es stimmig war.
Doch nicht nur die Hauptcharaktere mochte ich, sondern auch all die Nebencharaktere, die für Unterhaltung, Zusammenhalt und eine harmonische Stimmung gesorgt haben.

Den Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, sodass man das (relativ kurze) Buch sehr schnell durchlesen kann. Ich war sofort in der Geschichte drin und habe mich einfach wohlgefühlt. Besonders all die Unterhaltungen mochte ich, da die Gedanken der Protagonisten sehr interessant, wissenswert und humorvoll sind. Natürlich enthält es auch die passende Dramatik, sodass auch mal ein paar Tränchen fließen könnten.

Was mir leider nicht so gefallen hat, ist der Klappentext des Buches. Denn dieser erzählt eigentlich schon die Geschichte nach und spoilert meiner Meinung nach viel zu sehr, sodass einem als Leser schon alles vorweggenommen wird.

Fazit:
„Dreams of Yesterday“ ist eine Geschichte, die alles hat, was eine gute Geschichte braucht. Mich konnte es packen, weil es einfach so „anders“ ist. Ich freue mich schon unheimlich auf Band zwei, der im September schon erscheint.
Auch wenn diese Geschichte kein klares Highlight war, gebe ich es trotzdem wohl verdient 4,5 / 5 ⭐️.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 27.06.2020

Eine schöner sommerliche Geschichte mit überraschender Dramatik

Falling Fast
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„Ich will unterm Sternenhimmel tanzen, im Regen geküsst werden und irgendwo, wo mich niemand hören kann, so laut schreien, wie ich nur kann.“

Ein Buch, das im Sommer 2019 einen riesigen Hype hat. ...






„Ich will unterm Sternenhimmel tanzen, im Regen geküsst werden und irgendwo, wo mich niemand hören kann, so laut schreien, wie ich nur kann.“

Ein Buch, das im Sommer 2019 einen riesigen Hype hat. Es erzählt die Geschichte von Hailee und Chase. Eine Liebesgeschichte die in einem Sommer voller Abenteuer, Mut und doch Schmerz spielt.

Während einem Roadtrip mit einem spontanen Besuch in Fairwood trifft Hailee auf Chase. Voller Gefühl verlieben die beiden sich langsam ineinander und erleben einen wundervollen Sommer zusammen.

Ich mochte die Protagonisten sehr gern. Hailee hat auf den ersten Blick eine mutige und sympathische Art. Auf den zweiten Blick ist jedoch auch sehr geheimnisvoll und gibt nicht alles von sich Preis und wirft bei dem Leser einige Fragen auf, sodass Spannung aufkommt.
Chase ist ein wirklich herzlicher Kerl, der die Leserherzen zum schmelzen bringt. Und doch auch er Last auf seiner Schulter, aufgrund familiärer Probleme.

Die Geschichte ist zu Beginn eine richtige Geschichte zum Wohlfühlen. Der Schreibstil ist locker und die Atmosphäre in der Stadt und in der Natur ist wirklich toll. Jedoch gibt es am Ende eine ziemlich große Überraschung, was für einen fiesen Cliffhänger zu sorgt.

Ich mochte das Buch wirklich gern, jedoch konnte ich diesen Hype nicht 100% nachvollziehen, da mir für ein Highlight noch dieses gewisse Etwas gefehlt hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere