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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.08.2019

Eine berührende Liebesgeschichte!

Unter dem Zelt der Sterne
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Erst einmal muss ich auf das Cover zu sprechen kommen:
Es ist einfach wunderschön!
Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass es mich nicht bei meiner Kaufentscheidung beeinflusst hätte.
Und im Endeffekt ...

Erst einmal muss ich auf das Cover zu sprechen kommen:
Es ist einfach wunderschön!
Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass es mich nicht bei meiner Kaufentscheidung beeinflusst hätte.
Und im Endeffekt bin ich froh, dass es mich zum Kauf gedrängt hat.

Der Schreibstil ist gut und flüssig.
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Zorie erzählt, was meiner Meinung nach gut gewählt ist.
So wird man gleich mit der Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin vertraut und man baut eine gute Bindung zu ihr auf.
Zorie ist eine authentische, gut ausgearbeitete Protagonistin und lockert die Erzählung durch manch witzige Anekdoten erfolgreich auf, so dass ich mehr als nur einmal schmunzeln musste.
Auch Lennon schließt man während des Buches schnell in sein Herz.

Die Handlung an sich fand ich toll.
Man begleitet die beiden auf einem Campingtrip und oft habe ich mich gefühlt, als wäre ich direkt dabei gewesen. Die Beschreibungen der Landschaften waren detailreich und realistisch.
Im Großen und Ganzen kann ich auch sagen, dass es nicht, so wie befürchtet, zu kitschig war.
Es war an manchen Stellen romantisch, dennoch auch alles sehr realistisch.

Fazit:
Das Buch ist für mich ein rundum Paket einer realistischen, romantischen Liebesgeschichte.
Eine klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 22.08.2019

Nicht ganz überzeugend!

Flying High
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Nach dem abrupten Ende von Falling Fast war ich neugierig, wie es im zweiten Band weitergehen würde. An dieser Stelle muss ich anmerken, dass ich mir Flying High wahrscheinlich nicht gekauft hätte, wenn ...


Nach dem abrupten Ende von Falling Fast war ich neugierig, wie es im zweiten Band weitergehen würde. An dieser Stelle muss ich anmerken, dass ich mir Flying High wahrscheinlich nicht gekauft hätte, wenn es dieses Ende nicht gegeben hätte.

Der zweite Band beginnt genau dort, wo der erste aufhört.
Es ist ein nahezu nahtloses ineinander Übergreifen und als Leser findet man sich relativ schnell wieder in die Geschichte ein.
Der flüssige, einfach zu lesende Schreibstil gestaltet diesen Prozess noch leichter und ehe man es sich versieht, ist man wieder in Fairfield.

Die Handlung an sich hat mich etwas enttäuscht zurückgelassen.
Obwohl man einen roten Faden erkennen kann, fehlt es mir an Nebenhandlungen.
Letztere sind zwar gegen Ende des Buches ansatzweise kurz wieder erschienen, aber das war es dann auch schon.
Somit war die Handlung in dieser Hinsicht sehr einseitig gestaltet.
Des Weiteren zeigt das Buch einige Längen auf und man hat das Gefühl, es passiert nicht wirklich viel.
(Achtung, Spoiler das Hauptthema des Buches betreffend)
Das Thema, welches Hauptbestandteil des Buches und der Handlung ist, ist Trauer. Ich verstehe, wenn bei einer Trauerbewältigung keine großartige Handlung statt findet. Es geht hierbei eher um das Innenleben einer Person. Und da wir hier einen Ich-Erzähler haben, bietet es sich perfekt an, verschiedene Facetten der Trauer und Trauerbewältigung einer Person aufzuzeigen.
Dennoch muss ich leider sagen, dass dies hier nur oberflächlich behandelt wird. Es besteht eine Distanz zwischen dem Leser und den Gefühlen von Hailee bzw. ihrer Gedanken- und Gefühlswelt.
Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass die Autorin selbst nicht so genau wusste, wie sie dieses Thema in einem Buch festhalten sollte. Es wird immer nur ein kleiner Ausschnitt von Hailees momentaner Lage gezeigt und somit wird das ganze Ausmaß ihrer Trauer nie ganz genau deutlich gemacht.
Des Weiteren möchte ich noch etwas an dieser Stelle anmerken:
Den viel zitierten Satz aus dieser Buchreihe "Hailee, sei mutig!" fand ich im zweiten Band manchmal etwas falsch verwendet. Es heißt ja auch, dass es in diesem Buch um Mut geht. Und ja, es geht um den Mut zu leben. Dennoch muss ich ehrlich zugeben, dass es sich an manchen Stellen, im Zusammenhang gesehen, für mich einfach falsch angehört hat. Ich finde, man hätte hier ein wenig vorsichtiger mit den Wörtern umgehen sollen.

Eine Charakterentwicklung der beiden Protagonisten findet statt.
Was mich auch ein wenig positiv überrascht hat, sind die detailreicheren Gedanken und Gefühle von Chase, die mir im ersten Band ein wenig gefehlt haben.
Seine Weiterentwicklung im Laufe des Buches ist somit logisch und nicht abwegig.
Auch bei Hailee kann man ähnliches beobachten.
Was mir jedoch nicht wirklich gefallen hat, ist die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden. Im ersten Band war es noch eine Sommerliebe und alle damit verbundenen Emotionen und Verhaltensweisen waren damit erklärt. Aber dann gab es einen Sprung: Wann haben sie sich auf die nächst höhere Ebene bewegt?
Ja, es war schon im ersten Band nicht mehr nur ein Sommerflirt.
Dennoch fehlt mir einfach die fließende Veränderung der Beziehung, denn das ging im zweiten Band einfach zu schnell und war ein wenig seltsam.

Die anderen Charaktere kommen nur kurzzeitig vor, was ich ein wenig schade fand. Zwar haben die engsten Familienmitglieder von Chase einen größeren Part, was jedoch aufgrund der 'Familienprobleme' der Fall ist. Man hätte vor allem zum Ende des Buches die Charaktere aus Fairfield wieder mehr einbinden können.

Kommen wir nun zum Ende selbst: Meiner Meinung nach hätte man das noch mehr ausschreiben können.
Alles ist zu diesem Punkt unsicher und mir, als Leser, sind immer noch ein paar Fragen offen geblieben.
Des Weiteren hat sich das Ende so angefühlt, als wäre die Autorin unter Zeitdruck gewesen.

Fazit:
Die Handlung hat für mich einige Schwächen aufgewiesen und mir hat die Tiefgründigkeit des Hauptthemas gefehlt, sowie fand ich die Entwicklung der Beziehung der Protagonisten nicht ganz nachvollziehbar.
Dennoch hat mich auch die Charakterentwicklung von Chase positiv überrascht und der Schreibstil war flüssig zu lesen.

Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass die Dilogie generell kein Lesemuss ist - man verpasst nichts, wenn man sie nicht liest.
Nur auf den zweiten Band bezogen, kann ich auf jeden Fall sagen, dass er besser wie der Vorgänger ist, auch wenn er einige Schwächen aufweist.

Veröffentlicht am 22.02.2019

Informativ und spannend, dennoch mit ein paar Schwächen ausgestattet!

Hochamt in Neapel
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Inhalt:


In Rom geschehen brutale Morde, deren Hintergründe komplizierter sind, als anfangs vermutet.
Währenddessen wird in Neapel eine historische Entdeckung in Zusammenhang mit dem verschollenen Sarkophag ...

Inhalt:


In Rom geschehen brutale Morde, deren Hintergründe komplizierter sind, als anfangs vermutet.
Währenddessen wird in Neapel eine historische Entdeckung in Zusammenhang mit dem verschollenen Sarkophag von Alexander dem Großen gemacht.
Schlussendlich wird klar, dass zwischen beiden Geschehnissen eine gefährliche Verbindung besteht.
Kann das verzweigte Netz aus Lügen letztendlich aufgedeckt werden?

Meinung:

Zu Beginn des Buches fiel es mir schwer, mich in der Geschichte zurechtzufinden. Man wird mit vielen verschiedenen (meist italienischen) Namen und Figuren konfrontiert, so dass man erst eine Weile braucht, um sich zu orientieren. Des Weiteren laufen während fast des gesamten Buches zwei Handlungsstränge parallel ab, eine auf die Geschehnisse in Neapel bezogen, die andere bezieht sich auf solche in Rom.
Dies war auch erst gewöhnungsbedürftig und ich habe eine Weile gebraucht um mich damit anzufreunden.
Dieser Prozess wurde von dem guten, flüssigen Schreibstil des Autors begünstigt.

Nach diesem holprigen Einstieg ging es auch weiterhin zwiespältig weiter.
Die Geschichte ist durchgehend spannend, was man allgemein negativ sowohl auch als positiv betrachten könnte.
In diesem Fall fördert es eher das Leseerlebnis, als das es dadurch behindert wird.

Die historischen Aspekte und Fakten, die in die Geschichte eingeflochten wurden, hatten ebenfalls einen positiven Effekt und waren sehr informativ und interessant. Dennoch muss ich an dieser Stelle anmerken, dass diese manchmal an gewissen Stellen zu sehr in den Vordergrund gerückt sind. Das heißt, dass teilweise bei historischen Aspekten zu sehr ins Detail gegangen wurde und es sich dann dementsprechend etwas gezogen hat. Natürlich waren diese Stellen auch interessant und es gibt sicher Leser, die diese Passagen sehr wertschätzen, dennoch wollte ich persönlich einfach nur unbedingt wissen, wie sich die Handlung weiterentwickelt. Dadurch, dass sich das verzögert hat, hat sich ein wenig Frustration bei mir aufgebaut. Dies ist jedoch kein großer Abzug.

Die Geschichte selbst ist gut durchdacht.
Jedoch war sie an manchen Stellen nicht gänzlich überzeugend logisch und zum Ende hin haben manche Aktionen einzelner Charaktere nicht mit ihrer Beschreibung zu Anfang übereingestimmt. Das heißt sie waren nicht authentisch.

Die Protagonisten wurden generell nur oberflächlich charakterisiert, sie besitzen also nicht an Tiefe. Dennoch fällt das nicht weiter negativ auf, da es in diesem Kriminalroman eher um die Handlung geht und nicht um die Charaktere selbst.

Fazit:

Allgemein denke ich mit gegensätzlichen Gefühlen an dieses Buch zurück. Man erfährt einige interessante Fakten und die Handlung gestaltet sich in größten Teilen ansprechend.
Dennoch existieren auch die oben angesprochenen negativen Aspekte, wie zum Beispiel der schwere Einstieg in die Geschichte und ein paar auftretende Logikfehler in der Handlung.
In allem jedoch noch 3 Sterne!