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Veröffentlicht am 14.08.2020

Tolle low-burn Romance

The Play – Spiel mit dem Feuer
1

Das Cover mag ich so halbwegs, aber es verströmt gute Laune und man weiß sofort, dass es sich um eine schöne Liebesgeschichte handelt.

Ich kam auch hier wieder gut in die Geschichte rein, auch bedingt ...

Das Cover mag ich so halbwegs, aber es verströmt gute Laune und man weiß sofort, dass es sich um eine schöne Liebesgeschichte handelt.

Ich kam auch hier wieder gut in die Geschichte rein, auch bedingt durch den angenehmen Schreibstil, der mich nur durch die Seiten fliegen ließ.

Hier im dritten Teil, den man notfalls auch unabhängig von den anderen lesen könnte, stehen Hunter und Demi im Mittelpunkt. Hunter kannte ich bereits aus den beiden vorherigen Bänden, wo ich ihn so mittelmäßig fand, der mir nun in seiner eigenen Geschichte aber ans Herz gewachsen ist. Nachdem er sich in der vorherigen Saison von Frauen und Sex etwas ablenken ließ, möchte er nun als Eishockey-Kapitän sich auf den Sport konzentrieren. Ich mochte seine Disziplin und Liebe zu seinem Team und Eishockey an sich. Auch Demi, die man vorher noch nicht kannte, war mir sehr sympathisch und zwar von Anfang an. Sie ist eine sehr angenehme Protagonistin mit einer großen Liebe für Mordserien und Süßes, die eher mit Jungs befreundet ist. Mit ihr kann man viel Spaß haben und sich immer auf sie verlassen. Ihre Leidenschaft für die menschliche Psyche ist auch immer zu spüren.

Besonders gut gefiel mir, dass wir hier mal wieder eine low-burn Romance haben. Hunter und Demi verbringen durch ein gemeinsames Uni-Projekt viel Zeit miteinander, lernen sich kennen und freunden sich schnell an. Es gibt nicht direkt eine körperliche Anziehung, auch wenn beide sich attraktiv finden und so denkt keiner der beiden zunächst an etwas romantisches, auch weil Demi einen Freund hat und Hunter im Zölibat lebt. Ich war erst skeptisch darüber, dass sie in einer Beziehung ist, aber die Trennung wird sinnvoll erklärt und auch erst danach wird es ernster zwischen ihr und Hunter. Die beiden gefielen mir auch immer sehr gut zusammen. Sie haben eine stabile Basis und unterstützen sich in jeder Situation.

Ansonsten konnte mich besonders der Humor begeistern. Die lustigen Szenen bezogen sich meist auf die Beziehung zwischen Hunters Freunden Hollis und Riki, die beiden einfach urkomisch und verrückt zusammen sind, oder spielen sich innerhalb des Eishockey-Teams ab, das man endlich besser kennen lernt. Die Spieler sind eine tolle Kombi, insbesondere wenn sie sich um das Mannschafts-Ei kümmern, als sei es ein echtes Tier.

Aber es gibt auch ernstere Momente, vor allem wenn es um die Berufswünsche von Hunter und Demi geht. Demi möchte eigentlich nichts lieber als Psychologin werden, aber ihr Vater macht ihr viel Druck, Medizin zu studieren wie er selbst. Es war spannend zu beobachten, welch ein gutes Verhältnis sie zu ihren Eltern hat, aber es eben trotzdem Probleme gibt. Hunter hingegen hat große Probleme mit seiner Familie, wodurch ich ihn und sein Verhalten auch viel besser verstehen konnte. Dadurch möchte er auch kein Profi-Eishockeyspieler werden, obwohl es jahrelang sein Traum war, weil er große Angst, wie sein Vater zu bleiben. Allerdings wurde in meinen Augen etwas Potenzial verschenkt, indem man Hunters Eltern nie persönlich trifft. Mich persönlich hat auch gestört, dass auch in diesem Buch (wie auch schon in Band 1 und 2) es wieder jemanden gibt, der in einen der Protagonisten verliebt ist. Dadurch wird am Ende zwar ein ernsteres Thema angesprochen, aber dafür hätte man auch das Verliebtsein weglassen können.

FAZIT: 4,25/5 ⭐️
Bisher mein liebster Teil der Reihe

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Veröffentlicht am 13.08.2020

Minimal Romeo & Julia

The Risk – Wer wagt, gewinnt
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Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen, wobei mir das deutsche Cover etwas besser gefällt. Aber es ließ sich auch so sehr leicht lesen und ich hatte keine Probleme beim Übersetzen. Das liegt unter anderem ...

Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen, wobei mir das deutsche Cover etwas besser gefällt. Aber es ließ sich auch so sehr leicht lesen und ich hatte keine Probleme beim Übersetzen. Das liegt unter anderem am locker-leichten Schreibstil der Autorin.

Die Protagonisten Brenna und Jake kennt bereits aus der vorherigen Teil. Sie habe ich schon dort ins Herz geschlossen, weil sie eine treue Freundin ist und ich ihre Leidenschaft für Sport, insbesondere Eishockey, toll fand. Diese teilt sie natürlich auch mit Jake, für den Eishockey schon immer der Lebensmittelpunkt war und bald Berufssportler wird. Es war schön, dass er mit dieser Tatsache immer ehrlich war und nie private Spielchen spielt. Die beiden werden im Laufe der Geschichte ein sehr gutes Team, obwohl sie mich auch minimal an Romeo und Julia erinnern, weil Jakes Eishockeyteam die Gegner des Teams von Brennas Vater und Freunden sind. Diese „Feindschaft“ wird noch dadurch geschürt, dass sich die beiden Trainer überhaupt nicht ausstehen können. Dadurch wollen sie zunächst der Anziehungskraft zwischen ihnen ignorieren und verstecken später ihre Gefühle/Beziehung vor anderen. Aber ich mochte die beiden immer zusammen. Sie haben eine tolle Chemie und trotz der körperlichen Anziehung nähern sie sich als erstes über das Zwischenmenschliche an. Mir gefielen ihre Gespräche, in denen sie sich nach und nach anvertrauen, auch über Dinge, über die sie sonst nie reden. Der Verlauf der Liebesgeschichte hat ein angenehmes Tempo und jegliches Drama war realistisch. Am meisten konnte mich überzeugen, dass sie gemeinsame Leidenschaften haben und sich durch den anderen weiterentwickeln. So erkennt Jake, dass Eishockey nicht allein glücklich macht, und Brenna kann endlich mit ihrer Vergangenheit, vor allem ihren Ex-Freund, abschließen kann und an ihrer komplizierten Beziehung zu ihrem Vater arbeiten. Hier erfährt man einiges über Brenna, das mein Herz berührt hat. Ich fand es nur schade, dass wie bereits in Teil 1 es eine weitere Person gibt, die in einen der beiden Protagonisten verliebt ist, und enttäuscht ist.

Ich mochte es auch sehr gerne, wie die Nebencharaktere, vor allem Brennas Freunde und Jake Teamkollegen, miteingebenden wurden. So trifft man auch Summer und Colin wieder und man bekommt auch nebenbei eine Liebesgeschichte zwischen Hollis, der zuvor ein Auge auf Brenna geworfen hat, und einer sehr redseligen Rupi, die man neu kennen lernt. Diese beiden sind einfach so amüsant zusammen, weil beide doch etwas verrückt sind, und lockern dieses Buch auch immer auf.

Auf der anderen Seite wird Sexismus im Sport thematisiert und sorgt so für ernstere Momente. Brenna möchte unbedingt Sportreporterin werden, wird aber von einigen als Frau für diesen Beruf als ungeeignet angesehen wird, und mehr für ihren Traum kämpfen muss.

FAZIT: 4/5⭐️
Dieser Band gefiel mir besser etwas als besser als der erste, weil er tiefgründiger und weniger sexuell ist

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Veröffentlicht am 12.08.2020

Nett für Zwischendurch

The Chase – Gegensätze ziehen sich an
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Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen, wobei mir das deutsche Cover etwas besser gefällt. Aber es ließ sich auch so sehr leicht lesen und ich hatte keine Probleme beim Übersetzen. Das liegt unter anderem ...

Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen, wobei mir das deutsche Cover etwas besser gefällt. Aber es ließ sich auch so sehr leicht lesen und ich hatte keine Probleme beim Übersetzen. Das liegt unter anderem am locker-leichten Schreibstil der Autorin.

Die „Briar U“ Reihe ist ein Spin-Off zu „Off Campus“, die ich allerdings noch nicht gelesen habe. Trotzdem kam ich gut in die Geschichte rein und es startet mit einem Aufeinandertreffen zwischen Summer und Colin auf einer Silvesterparty. Man bemerkt schnell ihre gegenseitige Anziehung, auch wenn sich beide dagegen wehren und durch einige Missverständnisse ihr Widerstand steigt. Ich mag ihre gemeinsamen Szenen sehr gerne, allerdings ging es mir ein bisschen zu viel das körperliche. Aber aufgrund ihrer gemeinsamen Interessen, wie z.B. das Zeichnen und eine gewisse High Fantasy Reihe, und ihrer unterschiedlichen Charakter (Colin introvertiert, Summer extrovertiert) passen sie doch gut zusammen.

Summer zieht durch ihre offene Art und ihren Charme oft die Blicke auf sich, was ihr auch nichts ausmacht. Ihren Hang zum Vielreden machte sie mir direkt sympathisch und mit ihr könnte man viel Spaß haben. Sie liebt Markenklamotten und ihr Modestudium, aber sie ist überhaupt nicht oberflächlich, auch wenn ich mich in diesen Punkten nicht mit ihr identifizieren konnte. Am meisten hat mich bei ihr gestört, wie sie Colins Freund Hunter immer wieder Hoffnungen gemacht, obwohl sie immer nur Gefühle für Colin hatte. Diesen mochte ich auch sehr gerne. Mit seiner ruhigeren Art konnte ich mich etwas besser mit ihm identifizieren und ich fand seine nerdige Seite einfach super. Es war schön, wie sein Charakter im Laufe der Geschichte erklärt wird.

Sehr gut gefiel mir vor allem das Thema Vorurteile, mit denen beide Protagonisten konfrontiert werden. So wird Summer durch ihren Hang zur Mode und einer Schreibschwäche öfter für dumm und oberflächlich gehalten und ähnlich geht es manchmal Colin als Hockeyspieler. Dabei stimmt beides nicht und ebenfalls wird Sexismus thematisiert.

FAZIT: 3,5/5⭐️

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Veröffentlicht am 12.08.2020

Achterbahn der Gefühle

Ophelia Scale - Der Himmel wird beben
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Das Buch setzt ein paar Wochen nach dem Ende vom ersten Teil an, in denen Ophelia eine Gefangene des Hofes ist.
Dadurch, dass man diese Zeit überspringt, beginnt man nun direkt mit einem neuen Auftrag ...

Das Buch setzt ein paar Wochen nach dem Ende vom ersten Teil an, in denen Ophelia eine Gefangene des Hofes ist.
Dadurch, dass man diese Zeit überspringt, beginnt man nun direkt mit einem neuen Auftrag für sie, ReVerse unterwandern und auszuspionieren, zu dem sie gezwungen wird.
Ophelias Rückkehr zum Widerstand ist sehr authentisch umgesetzt, denn zwar ist sie wütend auf Lucien, aber hat nun auch gewisse Bedenken. Dadurch wird alles doppelt kompliziert. Ophelia macht eine gute Charakterentwicklung wodurch, ich sie etwas mehr mochte als in Band 1.
Alle Nebencharaktere konnten mein Interesse wecken. Einige von ihnen liebe ich, andere hasse ich und wiederum andere konnten mit ihrem Auftritt komplett überraschen.
Es blieb durchgehend spannend und es gab keine Längen. Vor allem war es eine wahre Achterbahn der Gefühle, denn sobald man Hoffnung hat, wird diese wenige Seiten später nur wieder zerstört. So will ich unbedingt schnell weiterlesen, um zu wissen, wie es weitergeht und welche unserer Vermutungen stimmen. Zum Glück geht es schon nächste Woche mit Teil 3.

FAZIT: 4,5⭐️
Insgesamt hat es mir noch besser gefallen als Teil 1

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Veröffentlicht am 12.08.2020

Tolle Welt und Charaktere

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
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Wie bereits der erste Band hat er mir sehr gut gefallen. Die Atmosphäre und die Art der Geschichte hat sich verändert, wie ich es bereits aus 𝗧𝗵𝗿𝗼𝗻𝗲 𝗼𝗳 𝗚𝗹𝗮𝘀𝘀 von Sarah J. Maas kenne. Ebenfalls die Protagonisten ...

Wie bereits der erste Band hat er mir sehr gut gefallen. Die Atmosphäre und die Art der Geschichte hat sich verändert, wie ich es bereits aus 𝗧𝗵𝗿𝗼𝗻𝗲 𝗼𝗳 𝗚𝗹𝗮𝘀𝘀 von Sarah J. Maas kenne. Ebenfalls die Protagonisten Feyre ist durch die ganzen Ereignisse nicht mehr die Gleiche. Trotzdem ist sie weiterhin eine sehr starke junge Frau, so empfinde ich ihre Entwicklung als sehr interessant und schlüssig. Viele andere Charaktere zeigen auch neue Seiten, die mich ohne den oben genannten Spoiler total überrascht hätten. Aber es tauchen ebenfalls neue Personen auf, die ich fast alle ins Herz geschlossen. Dadurch gibt es tolle menschliche Interaktionen, die ich einfach geliebt haben. So stehen auch diese und insbesondere Feyres Liebesgeschichte in diesem Band im Vordergrund.
Ich wollte nie aufhören zu lesen und freute mich jedes Mal auf den neuen Abschnitt und den abendlichen Austausch mit meiner Lesepartnerin. Uns erging es beiden beim Lesen auch immer sehr ähnlich.
Das Ende hat mich sprachlos zurück gelassen, weshalb wir schon bald Teil 3 hinterher schieben wollen 🤗

FAZIT: 4,5/5⭐️

Ich habe oft gehört, dass der zweite Teil ihr Favorit ist, aber ich glaube aktuell, mir wird der dritte am besten gefallen. Dieser verspricht nämlich viel Action.

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