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Veröffentlicht am 18.03.2020

Band 5 ist wirklich spannend

Mystic Highlands 5: Feenhügel
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Kurzbeschreibung
*Von Kriegern der Highlands und anderen Gefahren*
Die bildhübsche Ciarda ist eigensinnig, taff und manchmal fast furchterregend – genau so, wie es sich für eine Kriegerin der Highlands ...

Kurzbeschreibung
*Von Kriegern der Highlands und anderen Gefahren*
Die bildhübsche Ciarda ist eigensinnig, taff und manchmal fast furchterregend – genau so, wie es sich für eine Kriegerin der Highlands gehört. Doch im Inneren der Druidin verbirgt sich ein weiches Herz, das einen großen Schwachpunkt hat: Darach. Der Mann, der ausgerechnet zum magischen Elfenstamm der Síodhach gehört, gegen den Ciarda ihr Leben lang gekämpft hat. Er ist es auch, der dafür verantwortlich ist, dass sie den Highlands den Rücken gekehrt und Zuflucht in Amerika gesucht hat. Doch die Heimat ruft. Ein Konflikt braut sich zusammen, der die Druiden und die Síodhach wieder einmal auf verschiedene Seiten stellt. Ciarda wird gebraucht und macht sich schweren Herzens auf, um ins Land des Mannes zurückzukehren, den sie nicht lieben darf …
(Quelle: Impress)

Meine Meinung
Bisher habe ich die „Mystic Highlands“-Reihe von Raywen White gelesen und auch immer für sehr gut befunden. Nun endlich stand auch „Mystic Highlands 5: Feenhügel“ auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover hat mir auch bei Band 5 sehr gut gefallen und der Klappentext versprach mir wieder richtig tolle Lesestunden. Also ging es nach dem Laden auch flott mit Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin wieder richtig gut gelungen. Ich empfand sie alle als sehr gut gezeichnet, sie wirkten so vorstellbar und auch die Handlungen sind gut nachzuempfinden.
Darach war mir schon immer wirklich sympathisch gewesen. Das zieht sich auch hier wieder durch die Geschichte hindurch. Er hat auch irgendwie etwas mystisches und geheimnisvolles an sich, das ich immer faszinierend fand.
Weiterhin tauchen aber auch Bekannte wieder mit auf. Es ist einfach wie ein Wiedersehen mit „Freunden“. Alle Figuren sind sehr facettenreich und lebhaft gezeichnet, was mir sehr gut gefallen hat.

Der Schreibstil der Autorin ist absolut flüssig und detailliert. So pflanzt sie dem Leser Bilder in den Kopf, man kann sich wirklich alles sehr gut vorstellen.
Geschildert wird das Geschehen größtenteils aus der Sichtweise von Ciarda. Man ist als Leser also auch immer gut an ihr dran und kann einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der Protagonistin bekommen.
Die Handlung des 5. Bandes ist, genauso wie die der anderen Teile auch, wieder richtig spannend und versteht den Leser zu fesseln. Man kann sich als Leser verdammt gut in alles hineinversetzen, kann die Emotionen und Gefühle, die hier auf die verschiedensten Arten eingefügt sind, nachempfinden. Es ist einfach immer wieder aufs Neue faszinierend was die Autorin hier geschaffen hat. Dazu zählen auch die Welten, die ich als bildhaft beschrieben empfunden habe. Hier bemerkt man als Leser der Reihe auch, wie sich alles weiterentwickelt hat.

Das Ende ist dann, leider, ein doch ziemlicher Cliffhanger, der den nächsten Band herbeisehnen lässt. Ich bin nun sehr gespannt auf den nächsten Teil, der bereits für Ende April 2020 angekündigt ist.

Fazit
Alles in Allem ist „Mystic Highlands 5: Feenhügel“ von Raywen White eine Fortsetzung, die mich wieder richtig gut für sich gewinnen konnte.
Sehr gut dargestellte Charaktere, die mir mittlerweile alle sehr ans Herz gewachsen sind, ein sehr angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, fantastisch und abwechslungsreich empfunden habe, haben mich richtig gut unterhalten und begeistert.
Absolut zu empfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2020

emotionale und auch abwechslungsreiche Romantasy

Dark Crows
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Kurzbeschreibung
Das Schattenreich will ihre Seele und nur einer kann sie beschützen – leidenschaftliche Romantasy.
Ohne ihren besten Freund Tim hätte Angel den Unfalltod ihrer Mutter kaum verwunden. Sie ...

Kurzbeschreibung
Das Schattenreich will ihre Seele und nur einer kann sie beschützen – leidenschaftliche Romantasy.
Ohne ihren besten Freund Tim hätte Angel den Unfalltod ihrer Mutter kaum verwunden. Sie selbst hat auf unerklärliche Weise überlebt, aber seit dem Unglückstag wird Angel von dunklen Visionen heimgesucht. Tim scheint ihr nicht zu glauben, denn je mehr sie ihm davon erzählt desto abweisender reagiert er. Irritiert versucht Angel, auf eigene Faust herauszufinden, was eigentlich los ist, und gerät zwischen die Fronten einer uralten Fehde. Sie ahnt nicht, dass sie auf der anderen Seite nur einer beschützen kann …
(Quelle: LOOMLIGHT)

Meine Meinung
Die Autorin Nadine Stenglein war mir keine Unbekannte mehr. Jetzt hatte ich auch die Chance ihren Roman „Dark Crows: Seelenbegleiter“ zu lesen und entsprechend war ich auch gespannt darauf.
Das Cover gefiel mir sehr gut und der Klappentext machte mich neugierig. Daher habe ich das eBook geladen und dann ging es auch schon los mit Lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin meiner Meinung nach sehr gut gezeichnet und dann auch ins Geschehen integriert. Mir gefielen sie alle sehr gut, ich konnte sie mir vorstellen und auch die Handlugen waren zu verstehen.
Die Protagonistin Angel war mir von Beginn an sympathisch. Zunächst scheint sie ein wenig unsicher mit der Zeit aber wächst sie immer mehr an den ihr gestellten Aufgaben.

Weiterhin tauchen noch andere Figuren auf, die sich alle stimmig ins Geschehen einfügen. Nur mit Tim und allem, die sich um ihn herum befinden, hatte ich besonders zu Beginn eher Probleme. Diese haben sich dann aber nach und nach gelegt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und richtig gut zu lesen. Ich empfand hier alles als sehr gut ausgearbeitet und auch die Handlungen wirkten auf mich vorstellbar.
Die Handlung selbst gefiel mir richtig gut. Den Leser erwarten hier Spannung, Fantasy und Romantik. Allerdings es ging mir persönlich leider etwas zu langsam voran, es dauert alles doch ziemlich lange. So tappt man als Leser doch sehr lange im Dunkeln. Wenn dann aber Fahrt aufkommt wird es wirklich gut. Hinzu kommen noch verschiedenste Emotionen, die ebenfalls sehr gut ins Geschehen hineinpassen.
Die Ideen der Autorin haben mir sehr gut gefallen. Auf mir wirkten sie neuartig und so war ich gespannt darauf wie die Autorin alles umsetzen würde.

Das Ende ist dann sehr spannend gehalten. Mir persönlich hat es echt gut gefallen, es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte und macht sie gut rund. Nach dem Beenden denkt man als Leser dann auch noch länger über das Gelesene nach.

Fazit
Alles in Allem ist „Dark Crows: Seelenbegleiter“ von Nadine Stenglein ein Roman, der mich nach ein paar Schwierigkeiten dann doch sehr gut für sich gewinnen konnte.
Gut beschriebene Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zwar einiges an Zeit braucht, in der dann aber gut Spannung aufkommt und wo der Leser ach Fantasy und viele verschiedene Emotionen vorfindet, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2020

ein erstklassiger Dilogieabschluss

Mentira 2: Stadt der Verstoßenen
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Kurzbeschreibung
*In einer Welt, in der Lüge regiert, wird die Wahrheit zur Bedrohung*
In der Schattenstadt, in der die Lüge allgegenwärtig ist, weiß Melia schon lange nicht mehr zu sagen, wer Freund und ...

Kurzbeschreibung
*In einer Welt, in der Lüge regiert, wird die Wahrheit zur Bedrohung*
In der Schattenstadt, in der die Lüge allgegenwärtig ist, weiß Melia schon lange nicht mehr zu sagen, wer Freund und wer Feind ist. Der faszinierende Jaron hat zwar durch seinen Verrat ihr Vertrauen schwer erschüttert, doch erweist er sich plötzlich als Retter in höchster Not. Zugleich erwachen in Melia unheimliche Kräfte, die sie weder erklären noch kontrollieren kann. Um herauszufinden, welche düsteren Mächte ihre Welt in den Abgrund zu reißen drohen, müssen Melia und Jaron den gefährlichen Weg in die Stadt der Verstoßenen auf sich nehmen …
(Quelle: Impress)

Meine Meinung
Nachdem ich Band 1 der „Mentira“-Reihe von Christina Hiemer gelesen und für wirklich sehr gut gefunden habe war klar auch „Mentira 2: Stadt der Verstoßenen“ muss ich lesen.
Das Cover passt sehr gut zum ersten Band und ich empfand es als sehr gelungen. Der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden und so habe ich auch nach dem Laden auch flott mit Lesen begonnen.

Die Charaktere gefielen mir hier auch wieder richtig gut. Sie sind bereits gut bekannt aus Band 1, wirkten auch hier wieder komplex und so kann man ihren Weg weiterverfolgen.
Melia und Kilian sind auch in Band 2 wieder verdammt gut beschrieben. Vor allem Kilian ist ja einfach wow. Und Melia ist mittlerweile ziemlich erwachsen geworden. Auf jeden Fall konnte ich mir alle beide sehr gut vorstellen.

Es sind aber nicht nur die genannten Protagonisten, die mir hier wieder sehr zugesagt haben. Auch die Nebenfiguren sind rundum gut gelungen und wirkten auf mich vorstellbar.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder richtig klasse. Man kommt flüssig und locker durch die Handlung hindurch und kann sehr gut folgen. Es ist alles verständlich gehalten und vorstellbar beschrieben.
Die Handlung knüpft direkt an Band 1 an, Daher ist es auch unbedingt nötig diesen vorher gelesen zu haben, damit man auch wirklich folgen kann.
Und es ist auch hier wieder richtig spannend und abwechslungsreich. Immer wieder tauchen Wendungen auf, die man als Leser nicht wirklich erwartet, die neue Dinge ins Geschehen hineinbringen. Hinzu kommen noch verschiedenste Emotionen und Gefühle, die Mischung ist wirklich wieder richtig gut gelungen.

Das Ende ist dann genau richtig gehalten. Ich empfand es als absolut passend zur Gesamtgeschichte und es macht alles rund und schließt diese Dilogie wirklich gut ab.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Mentira 2: Stadt der Verstoßenen“ von Christina Hiemer ein Dilogieabschluss, der mich, genau wie auch schon Teil 1, richtig gut für sich gewinnen konnte.
Charaktere, die sich sehr gut weiterentwickelt haben und die auch hier wieder vorstellbar dargestellt sind, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend, emotional und abwechslungsreich gehalten ist, haben mir wieder richtig gute Lesestunden beschert und mich begeistert.
Wirklich lesenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2020

Band 2 kann den ersten Teil toppen - wirklich sehr gut

Die Runenmeisterin
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Kurzbeschreibung
Packende Fortsetzung: Fantasy vom Bestsellerautor, für Leserinnen und Leser ab 13.
Zwar konnte Ayrin die Bedrohung durch den Hexenfürsten abwenden, doch dadurch wurde dieser erst auf sie ...

Kurzbeschreibung
Packende Fortsetzung: Fantasy vom Bestsellerautor, für Leserinnen und Leser ab 13.
Zwar konnte Ayrin die Bedrohung durch den Hexenfürsten abwenden, doch dadurch wurde dieser erst auf sie und ihr großes magisches Talent aufmerksam. Nun will er das Mädchen dazu verführen, schwarze Runen zu zeichnen, um es so auf die dunkle Seite der Magie zu ziehen. Deshalb bringt er allerlei Unglück über Ayrins Freunde. Sogar den erfahrenen Runenmeister infiziert er mit einer Krankheit, die ihn erblinden lassen wird. Ayrin setzt alles daran, Meister Maberic zu retten. Aber dazu muss sie das Eiserne Buch, ein legendäres, machtvolles Runenbuch, das seit Langem als verschollen gilt, finden. Ayrin weiß nicht, dass gerade dieses Buch sie auf den dunklen Pfad führen soll. Nur der Hexenfürst kennt die schwarzen Runen, die es enthält. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
(Quelle: Thienemann Verlag)

Meine Meinung
Bereits mit dem ersten Teil der „Runenmeisterin“ konnte mich Torsten Fink richtig gut unterhalten. Nun also hatte ich auch die Chance „Die Runenmeisterin: Das Eiserne Buch“ aus seiner Feder zu lesen und entsprechend war ich gespannt darauf.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen, es passt auch wirklich sehr gut zum ersten Band und der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden. Daher habe ich mich auch flott ans Lesen gemacht.

Die handelnden Charaktere sind bereits gut bekannt aus Teil 1. So trifft man als Leser hier wieder auf Ayrin, Maberic und andere Figuren, sowie auch auf die Namenlosen. Jeder von ihnen ist wichtig fürs Geschehen und entwickelt sich entsprechend weiter.
So ist Ayrin weiterhin sehr neugierig und hinterfragt die Dinge. Ebenso gefiel mir ihre Selbstlose Art sehr und auch das sie ihren Meister retten will.

Auch die Nebenfiguren sind dem Autors sehr gut gelungen. Manch einer von ihnen, wie beispielsweise der Hexenfürst oder auch Rayne bekommen mehr Raum und können sich zeigen.

Der Schreibstil des Autors ist klasse. Wieder konnte er mich mit seinem Stil einnehmen und so bin ich flüssig durch die Handlung hindurch gekommen. Es ist immer alles gut zu verstehen und die Handlungen wirkten nachvollziehbar auf mich.
Geschildert wird das Geschehen aus insgesamt 3 verschiedenen Sichtweisen. Wieder wurde die personale Erzählperspektive verwendet, die ich sehr passend empfand. So schaut man von außen auf Alles und hat einen guten Überblick.
Die Handlung schließt an Teil 1 an. Es ist empfehlenswert diesen auch vorher zu lesen, da man sonst nicht folgen kann. Und es kommt rasch wieder Spannung auf. Hier hat mir Teil 2 viel besser gefallen. Es steht hier das nächste Abenteuer bevor und als Leser ist man neugierig was alles passieren wird. Das Geschehen ist zudem wieder recht düster, doch das passt in meinen Augen absolut zur Gesamtgeschichte.
Auch die Handlungsorte sind vom Autor wieder richtig gut beschrieben. Sie sind so vorstellbar und erwachen vor dem geistigen Auge des Lesers zum Leben.

Das Ende ist dann richtig überraschend und spannend gehalten. Es macht zugleich auch neugierig auf den dritten Teil, der hoffentlich schon bald erscheinen wird.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Die Runenmeisterin: Das Eiserne Buch“ von Torsten Fink ein zweiter Teil, der Band 1 in meinen Augen um einiges toppen kann. Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssig zu lesender bildhafter Stil des Autors und eine Handlung, die an Band 1 anknüpft und wieder spannend und abenteuerlich gehalten ist, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2020

erst schwierig, dann noch spannend

Niemandsstadt
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Meine Meinung
Bisher kannte ich Tobias Goldfarb noch gar nicht. Nun hatte ich die Chance „Niemandsstadt“ aus seiner Feder zu lesen und entsprechend war ich total gespannt darauf.
Das Cover gefiel mir wirklich ...

Meine Meinung
Bisher kannte ich Tobias Goldfarb noch gar nicht. Nun hatte ich die Chance „Niemandsstadt“ aus seiner Feder zu lesen und entsprechend war ich total gespannt darauf.
Das Cover gefiel mir wirklich sehr gut, es wirkt sehr ansprechend mit der großen blauen Schrift auf dem schwarzen Hintergrund. Und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch nach dem Erhalt dann auch recht flott gelesen.

Die handelnden Charaktere sind dem Autor sehr gut gelungen. Ich empfand sie als vorstellbar beschrieben und auch die Handlungen waren für mich zu verstehen.
Josefine wirkte zunächst ein wenig merkwürdig auf mich. Sie ist eine Außenseiterin, so ohne Freunde und Anschluss. Dafür träumt Josefine sehr gerne, wirkte aber dennoch irgendwie kühl auf mich. Die virtuelle Welt ist zudem nicht wirklich was für sie.
Elisabeth ist komplett anders als Josefine. Sie ist deren einzige Freundin und ich empfand sie als interessant beschrieben. Sie kommt zunächst komplett anders rüber als sie wirklich ist. Je weiter ich aber vorankam desto facettenreicher wurde Eli.
Beide Protagonistinnen machen meiner Meinung nach eine enorme Entwicklung durch, die vom Autor nachvollziehbar beschrieben ist.

Neben den beiden Protagonistinnen gibt es noch andere Charaktere, die sich ebenfalls sehr gut ins Geschehen einfügen und deren Handlungen auch gut nachzuempfinden waren.

Der Schreibstil des Autors ist wirklich sehr gut zu lesen. Ich bin nach ein paar Seiten Einlesezeit wirklich sehr gut und flüssig durch die Seiten gekommen und konnte dann auch ohne Probleme folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Josefine und Elisabeth. Für beide hat der Autor die Ich-Perspektive verwendet, die ich auch passend empfunden habe.
Die Handlung hat mich zu Anfang etwas verwirrt und irgendwie fand ich es gerade zu Beginn auch nicht sonderlich ansprechend und interessant. Doch ich habe durchgehalten und so wurde es dann auch richtig spannend und interessant. Ich bin letztlich richtig flott durch die Handlung gekommen und die Mischung aus Magie und Technik wurde immer faszinierender für mich. Man ist als Leser hier wirklich auch angehalten den Geheimnissen auf den Grund zu gehen. Dabei verschwimmen Realität und Fiktion immer mehr, man fühlt sich als Leser als ob man träumt. Der Autor baut eben diese Botschaft sehr geschickt in seine Geschichte ein, was mir sehr gut gefallen hat. Dabei geht er aber auch sozialkritisch vor, er zeigt auch auf, das wir Menschen beeinflussbar und so irgendwie auch ferngesteuert sind.

Das Ende ist dann irgendwie doch verwirrt. Einerseits schließt es ab, andererseits aber ist auch ein wenig offen geblieben. Es regt den Leser auch noch zum Nachdenken an.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Niemandsstadt“ von Tobias Goldfarb ein Jugendroman, der mich nach leichten Schwierigkeiten richtig gut für sich eingenommen hat.
Gut beschriebene interessante Charaktere, ein flüssig zu lesender detaillierter Stil des Autors und eine Handlung, die zunächst eher verwirrt, dann aber dochspannend und recht interessant wurde, haben mir noch angenehme Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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  • Charaktere