Cover-Bild Niemandsstadt

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 14.02.2020
  • ISBN: 9783522202671
Tobias Goldfarb

Niemandsstadt

Magie trifft Technik in diesem phantastischen Roman für Leserinnen und Leser ab 13 Jahren.

In der Niemandsstadt gibt es alles, was man sich in der Wirklichkeit erträumt. Drachen ziehen durch die Wolken, Statuen zwinkern einem freundlich zu. Gleich drei Sonnen wärmen Gesicht und Rücken. Räume entstehen immer dann, wenn man sie braucht. Hier fühlt sich Josefine wohl. Doch diese Stadt, ihre Geschöpfe und ihr Zauber sind in Gefahr. Bedroht von spionierenden Crowbots, von Magie raubenden Maschinen, von einer weiten, weißen Leere. Ausgerechnet Josefine soll eingreifen – aber wie bekämpft man einen Gegner, der nicht existiert?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2020

Der Kampf um Niemandsstadt - Magie vs. Technik - fesselnd und fantasievoll!

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"Niemandsstadt" von Tobias Goldfarb ist als Hardcover mit 368 Seiten im Februar 2020 bei Thienemann erschienen.

Es ist ein Roman voller Fantasie und Magie, Freundschaft und Mut, empfohlen für Leser ab ...

"Niemandsstadt" von Tobias Goldfarb ist als Hardcover mit 368 Seiten im Februar 2020 bei Thienemann erschienen.

Es ist ein Roman voller Fantasie und Magie, Freundschaft und Mut, empfohlen für Leser ab 13 Jahren.

Josefine wird in ihrer Klasse oft gehänselt, man nennt sie Josef, weil sie etwas jungenhaft aussieht und sie hat keine Freunde. Dafür hat sie eine besondere Fähigkeit, von der niemand etwas ahnt: durch ihre Tagträume kann sie sich nach Niemandsstadt begeben, dort gibt es Elfen, Kobolde und Drachen, drei Sonnen am Himmel und die Gebäude verändern sich und ihren Standort nach Lust und Laune.

Dann ist da noch Elisabeth, genannt Eli, die eine ganz große Nummer bei Magyck, dem angesagten SocialMedia-Kanal ist...aber das ist nur "Persona", in Wirklichkeit ist sie ein Nerd, wird eine sehr gute und ganz wichtige Freundin für Josefine und später noch viel viel mehr...

Der Schreibstil von Tobias Goldfarb ist außergewöhnlich, die Kombination aus Technik und Magie, Literaturklassikern und Märchen etwas ganz Besonderes.

Es gab für mich eine kurze Phase, in der ich es etwas langatmig fand, und anfangs musste ich mich etwas anstrengen, um hineinzufinden, aber dann war es fesseld, fantasievoll, wunerschön und vor allen Dingen mit einem aufregenden Showdown, der alles gegeben hat!

Die beiden Hauptprotagonistinnen Josefine und Elisabeth haben mir sehr gut gefallen, besonders Elisabeth hat sich enorm weiterentwickelt und Freundschaft ist das Wichtigste für sie auf der Welt!

Auch die Geschwister Jai und James sind tolle Geschöpfe, die ganzen Einsatz zeigen.

Eine besondere Rolle hat immer mal wieder Borgesius, der Geschichtslehrer der beiden Mädchen - oder ist er doch mehr als er zu sein scheint?

Und dann ist da noch Istvan Korvusz, der Erfinder von Number One und Gründer von Magyck, der die Kontrolle über seine Träume verliert und das erst sehr spät merkt - da ist der Kampf um die Niemandsstadt und der Erhalt der Magie statt der Technik schon in vollem Gange!

Mein Fazit: Ein fantasievoller, fesselnder und sehr untypischer Roman, auf den man sich einlassen sollte! Eine ganz besondere Leseerfahrung :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2020

Die "andere" Welt

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In der Niemandsstadt gibt es alles, was man sich in der Wirklichkeit erträumt. Drachen ziehen durch die Wolken, Statuen zwinkern einem freundlich zu. Gleich drei Sonnen wärmen Gesicht und Rücken. Räume ...

In der Niemandsstadt gibt es alles, was man sich in der Wirklichkeit erträumt. Drachen ziehen durch die Wolken, Statuen zwinkern einem freundlich zu. Gleich drei Sonnen wärmen Gesicht und Rücken. Räume entstehen immer dann, wenn man sie braucht. Hier fühlt sich Josefine wohl. Doch diese Stadt, ihre Geschöpfe und ihr Zauber sind in Gefahr. Bedroht von spionierenden Crowbots, von Magie raubenden Maschinen, von einer weiten, weißen Leere. Ausgerechnet Josefine soll eingreifen – aber wie bekämpft man einen Gegner, der nicht existiert?

Josefine hat die Gabe, sich in die Niemandsstadt zu begeben wann sie möchte. Sie ist eine Außenseiterin, eine Einzelgängerin und wird aufgrund ihres jungenhaften Aussehens oft gehänselt. Josefine kann und will mit der Smartphone-Generation nichts anfangen im Gegensatz zu Eli.
Eli ist eine Freak in der digitalen Welt und hat mit „Persona“ eine zweite Identität auf dem Social Media Kanal „Magick“. Hier kann Eli sein, wer sie will: ein Girl mit roten Lippen und mega gestylt, immer süchtig nach Likes und Follower… so wie Josefine in der Niemandsstadt.
Für jede der Beiden ist somit die jeweils eigene Welt einfach als das wahre Leben.
Sie treffen sich und werden zu Freundinnen, denn auch so unterschiedlich wie die beiden sind, sind sie doch so gleich!
Als Fine jedoch aus der Niemandsstadt nicht mehr zurückkommt, versucht Eli ihr zu helfen………


Das Hardcover mit dem binären Zahlencode im Hintergrund ist ungewöhnlich, aber spätestens mit Lesen des zweiten Kapitels findet man den Bezug zur Geschichte.
Der Autor schreibt immer wieder aus den Sichten den Hauptprotagonisten Josefine und Eli. Ich hatte mir aufgrund der Buchrückseite eine ganz andere Geschichte vorgestellt und muss auch gestehen, dass mir das Lesen nicht leicht viel und die Story mich einfach nicht packte. Es war mir zu übertrieben und zu viel WirrWarr mit der sog. „anderen“ Welt. Da ich als Erwachsener mir sehr schwer tat, würde ich es definitiv nicht als Kinderbuch einstufen.

Was ist allerdings gut fand, der Autor weißt durch regelmäßige Beispiele immer wieder darauf hin, wie die heutige Jugend aufgrund von Smartphones, Tablets und Co. und ihrer verfallenen Sucht an das „WorldWideWeb“ auch vergessen, mal zu träumen und ihrer Fantasie freien lauf zu lassen.

Wer auf gut zwischen den Zeilen lesen kann und auf Science-Fiction oder Fantasy steht, für den würde ich es empfehlen… meines war es definitiv nicht

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2020

Anders als erwartet

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Es gibt Bücher, die sind in ihrer Geschichte eindeutig, gradlinig und man hat sofort den roten Faden. „Niemandsstadt“ ist kein solches Buch. Hier erleben wir eine Geschichte zwischen Traum, Wirklichkeit, ...

Es gibt Bücher, die sind in ihrer Geschichte eindeutig, gradlinig und man hat sofort den roten Faden. „Niemandsstadt“ ist kein solches Buch. Hier erleben wir eine Geschichte zwischen Traum, Wirklichkeit, der Macht der Computer und dem Herausfinden wer man und wozu man in der Lage ist.
Aber wo lebst du? In der Wirklichkeit? Was ist die Wirklichkeit?
Wir erleben zwei junge Mädchen mit sehr unterschiedlichen Familien und Perspektiven für die Zukunft. Die träumerische Josefine, welche in der Schule gemobbt wird und als Junge bezeichnet wird. Auf der anderen Seite Elisabeth, mit ihrem zweiten Dasein im Internet. Anders als andere möchte sie von dem Geld aber neben dem Luxus auch ihrer Mutter helfen. So unterschiedlich die beiden sind, so verbindet sie eine gemeinsame Geschichte, welche sich nach und nach entwickelt.
So erleben wir wie Jo regelmäßig die Stadt anders erlebt. Sie sieht Elfen und Kobolde, Regen, der in den Himmel steigt Sie erlebt Magie.
Eli erlebt die Magie des Internets. Des manipulieren und steuern der Menschen. Aber auch sie erfährt nach und nach das es noch eine andere Art der Magie gibt.
So müssen die beiden Mädchen gegen einen Konzern kämpfen der kurz davor ist die Niemandsstadt auszulöschen und allem was damit in Verbindung steht. Wer träumt wird siegen, wer es verlernt hat, hat schon verloren.
Für mich war der Aufbau des Buches sehr überraschend, da die Kapitel sehr kurzgehalten sind, was dem Leseempfinden aber sehr gutgetan hat. Denn stellenweise sind es sehr viele Informationen in einem Kapitel und man muss auch schonmal um die Ecke denken. Gerade wenn man sich gar nicht mal so sicher ist, in welcher Welt wir gerade sind. Die Wechsel der Abschnitte zwischen Jo und Eli sind mit zwei unterschiedlichen Schriftarten sehr gut hervorgehoben. Gerade Eli hat hierbei sehr passen die „stärkere“ Schriftart erhalten.
Das Buch verbindet die Elemente von Märchen, Magie und Technik so einzigartig miteinander, dass es ein Fantasy Abenteuer ist mit einer Prise Scene-Fiction, denn die Zukunft der Computer und Technik sprintet jeden Tage in großen Schritten voran.
Alles in allem ist es ein sehr schönes Buch, welches aber die ein oder andere lange Stelle hat und manchmal auch etwas anstrengend zu lesen war. Ich würde daher das Buch schon eher Jugendlichen ab 16+ empfehlen, einfach weil es schon recht fordernd ist.
Ein großes Dankeschön geht an den Autor Tobias Goldfarb, welcher mir die Möglichkeit bei Lovelybooks gab an der Leserunde mit teilzunehmen.

Veröffentlicht am 19.02.2020

Eine einzigartige und spezielle Reise

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Meinung
Dieses Buch ist anders und der Schreibstil ist sehr speziell. Als ich die erste Seite aufgeschlagen habe war ich zunächst skeptisch, da auf den Leser kurze Kapitel warten. Aber diese anfängliche ...

Meinung
Dieses Buch ist anders und der Schreibstil ist sehr speziell. Als ich die erste Seite aufgeschlagen habe war ich zunächst skeptisch, da auf den Leser kurze Kapitel warten. Aber diese anfängliche Skepsis hat sich sehr schnell gelegt.

Der Autor befasst sich mit einem Thema das uns allen gar nicht so fremd sein dürfte. Die Abhängigkeit der Technik und das wir unsere Freizeit mit dem Internet und Co verbringen. Verpassen wir etwas in der Zeit indem wir am Smartphone hängen?

Diesen Aspekt bringt der Autor mittels Zitaten und eindrucksvollen Passagen sehr gut rüber und regt somit gekonnt zum Nachdenken an.

Je nach Charakter unterscheidet sich der Stil. Während josefine zunächst emotionslos wirkt, werden durch die zahlreichen Perspektivwechsel zwischen Josefine und Eli die Hintergründe und auch die Verbundenheit der beiden Charaktere deutlich. Man könnte meinen die beiden unterscheiden sich Josefine die Einzelkämpferin und Eli, die Internetbeliebtheit, doch wie das Schicksal so will finden beide zueinander und stellen sich einer ganz besonderen Aufgabe.

Fazit
Niemandsstadt ist anders und speziell. Zu Beginn ist die Verwirrung groß aber nach wenigen Seiten ist man der Mischung aus Magie und Realität verfallen. Es ist eine einzigartige Kombination, die sowohl unterhaltend, als auch nachdenklich stimmt und sich somit besonders ins Gedächtnis brennt. Ein Jugendbuch zudem auch erwachsene greifen sollten, da insbesondere die Thematik uns alle betrifft. Eine fantastische Reise. 5 von 5 Sternen ❤

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2020

Übertraf meine Erwartungen

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Josefine ist eine Einzelgängerin, eine mit einem ganz besonderen Geheimnis. Sie besucht immer wieder eine Stadt, die einfach anders ist: die Niemandsstadt. Hier gibt es keine Menschen, zumindest sind ihr ...

Josefine ist eine Einzelgängerin, eine mit einem ganz besonderen Geheimnis. Sie besucht immer wieder eine Stadt, die einfach anders ist: die Niemandsstadt. Hier gibt es keine Menschen, zumindest sind ihr noch keine begegnet. Dafür gibt es hier Kobolde und Elfen und noch vieles mehr. Gebäude tauchen auf, wenn man sie braucht und alles ist so anders, als in unserer Welt. Doch es scheint, als wäre die Niemandsstadt in Gefahr, denn die Geschöpfe dieser fernen Welt werden bedroht und was bleibt ist eine weiße Leere. Josefine soll helfen, die Stadt zu retten, doch wird ihr das wirklich gelingen?
Meine Meinung
Ein Cover, das man auf jeden Fall einmal genauer in Augenschein nehmen sollte, denn hinter dem großen Titel gibt es noch mehr zu entdecken. Nach dem Beenden der Geschichte kann ich nur sagen: das Cover passt hervorragend.
Die Geschichte ist in mehreren Teilen aufgebaut und ich muss zugeben, dass mich Autor Tobias Goldfarb vor allem in seinem ersten Abschnitt rund um Josefine absolut verwirren konnte. Mit einer kurzen Sätzen und einer beinahe schon emotionslos wirkenden Sprache, stellte er mich vor einem Rätsel. Doch mit einem Perspektivwechsel im zweiten Abschnitt ändert sich auch die Sprache und vieles wird wesentlich verständlicher. Allein dieser Unterschied im Stil machte das Buch schon ungewöhnlich, doch es gab hier einfach noch viel mehr.
Die Geschichte ist spannend und voller Fantasie, märchenhaft und doch modern. Hier hat mich ein Abenteuer erwartet, das mich völlig überraschen und verblüffen konnte. Das Buch erinnert mich an Die unendliche Geschichte von Michael Ende, aber in einer modernen Art und mit vielen eigenen Ideen. Es passt in unsere Zeit und macht aufmerksam, es lädt zum Mitfiebern ein und ist doch fantastisch. Also wie die unendliche Geschichte aus dem Jahr 2020.
Tatsächlich möchte ich gar nicht zu viel verraten, denn hier muss man als Leser selbst auf die Reise gehen. Man wird dazu eingeladen, mitzurätseln, worum es hier geht. Keine Sorge, Fragen werden hier auf jeden Fall aufgelöst.
Zwei Mädchen sind die Protagonistinnen dieses Buches, die abschnittsweise aus der Ich-Perspektive das Erlebte schildern. Sie geben der Geschichte etwas besonderes und lassen den Leser nachdenken.
Josefine ist eine Einzelgängerin, gerade im ersten Abschnitt konnte ich sie noch so gar nicht einschätzen. Sie ist so anders als andere Jugendliche in ihrem Alter und doch oer gerade deswegen mochte ich sie. Gerade ihr Charakter lädt förmlich zum Rätseln ein.
Eli, das Mädchen mit über 100.000 Followern auf Magick, einem sozialen Netzwerk, freundet sich mit Josefine an. Durch diese besondere Freundschaft bekommt Eli einen ganz neuen Blick auf die Welt. Hinter dem Mädchen, das scheinbar alles macht, um im Mittelpunkt zu stehen, wird eine Kämpferin, die nicht aufgibt. Ganz besonders gelungen fand ich ihre eigenen Gedanken zur Welt im Internet und auch ihre Beweggründe waren greifbar und machten sie zu etwas besonderem.
Neben den beiden gibt es noch einige weitere Charaktere, die der Geschichte immer wieder neue Denkanstöße geben.
Mein Fazit
Dieses Buch ist etwas besonderes, etwas un- aber auch aussergewöhnliches und auch wenn ich zu Beginn noch reichlich verwirrt wurde, zog es mich immer mehr in seinen Bann. Ich würde am liebsten ganz viel erzählen und doch möchte ich nichts verraten. Fantastisch und anders – einfach eine Lesereise, die sich absolut lohnt. Klare Leseempfehlung, auch für Erwachsene oder vielleicht sogar gerade für diese.