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Veröffentlicht am 30.04.2018

Urban Fantasy at its best

Hidden Legacy - Das Erbe der Magie
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Seit in der Welt Magie völlig normal geworden ist, sind jene Menschen extrem mächtig, die Magie benutzen können und von einer Generation zur nächsten weiter geben können. Deshalb werden Hochzeiten strategisch ...

Seit in der Welt Magie völlig normal geworden ist, sind jene Menschen extrem mächtig, die Magie benutzen können und von einer Generation zur nächsten weiter geben können. Deshalb werden Hochzeiten strategisch geplant, um die Macht zu sichern und den Reichtum zu vergrößern.


Diese Praxis hat extrem gefährliche Menschen geschaffen. Einer davon ist Mad Rogan. Seinen Ruf hat er sich in unzähligen Schlachten erworben. Seit er die Armee verlassen hat, ist er fast völlig von der Bildfläche verschwunden.

Im Gegensatz zu Rogan ist Nevada unbedeutend. Sie opfert sich für ihre Familie auf, indem sie die Detektei ihrer Mutter um jeden Preis über Wasser halten will. Sie bearbeitet kleinere Fälle und hin und wieder auch für die Firma, die das Unternehmen vor dem Untergang gerettet hat. Ihre Erfolge sprechen für sich. Als sie wieder einen Auftrag übernehmen soll, erkennt sie sofort, dass dieser Fall sie Kopf und Kragen kosten kann. Als sie auch noch zur Zusammenarbeit mit Mad Rogan gezwungen ist, scheint ihr Schicksal besiegelt zu sein.

Zwar hat sie nun einen mächtigen Verbündeten, doch dieser kennt keine Regeln und keine Moral. Es ist auch nicht gerade hilfreich, dass er schön wie die Sünde ist und Nevada sich zu ihm hingezogen fühlt.

Wie hat es mir gefallen?

Vielen Dank an die Lesejury für das Leseexemplar und die tolle Leserunde am Portal. Das Autorenduo Ilona Andrews ist mir bereits ein Begriff mit der „Stadt der Finsternis“ Reihe.

Magie ist in dieser Welt Gang und Gäbe. Als sie entdeckt wurde, begannen einige Familien mit Hilfe der Magie extrem viel Macht anzuhäufen. Kriege werden geführt und fordern sehr viele Menschenleben, denn durch die Magie können in einem Augenblick Unzählige getötet werden. Die Moral verfällt.

Der gewöhnlichen Bevölkerung fällt es immer schwerer sich den Lebensunterhalt zu verdienen. Nevada kämpft jeden Tag, sie arbeitet hart und mit ihr ihre gesamte Familie. Sie unterstützen einander. Ihre Mutter ist seit einer Verletzung arbeitsunfähig, ihre Großmutter betreibt eine Werkstatt und kann nahezu jedes Fahrzeug aufrüsten und wieder zum Laufen bringen. Ihre Geschwister gehen noch in die Schule. Nevada besitzt ebenfalls eine kleine Quelle von Magie. Sie kann spüren, wenn jemand lügt.

Mit Mad Rogan zusammenzuarbeiten klingt nach keiner guten Idee. Jedoch ist Nevada gezwungen seine Hilfe anzunehmen. Sie braucht einen Verbündeten, der mächtig ist. Er hat Kräfte, die ihre Vorstellungskraft übersteigen. Normalerweise benutzt er sie, um Menschen einzuschüchtern oder zu töten, aber Nevada kommt auch in die Gunst seiner etwas anderen Fähigkeiten.

Die zwei sind so unterschiedlich, wie es kaum zwei Menschen sein können. Rogan ein Einzelgänger ohne Bindungen. Nevada loyal gegenüber ihrer Familie, die sie immer unterstützt. Sie lässt sich ungern etwas sagen, hat ihren eigenen Kopf und besteht auf ihrer Selbständigkeit.

Doch trotz dieser Unterschiede oder gerade deshalb, sind die zwei ein unglaublich tolles Gespann. Vor allem ihre Wortgefechte werden mir in Erinnerung bleiben und ich freue mich bereits auf die Fortsetzung.

Aber nicht nur um Nevada und Rogan weiter zu begleiten sondern auch, um herauszufinden, was es mit allen den Ereignissen auf sich hat und wer die Fäden in der Hand hält.

Ein sehr gelungener Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht.

www.mariessalondulivre.at

Veröffentlicht am 22.03.2017

Der Albtraum aller Eltern

The Couple Next Door
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Anne und Marco scheinen das perfekte Paar zu sein. Einer Liebesheirat folgte bald das Baby - Cora, ihr ganzer Stolz. Aber Anne leidet an einer postnatalen Depression und die ersten 6 Monate nach der Geburt ...

Anne und Marco scheinen das perfekte Paar zu sein. Einer Liebesheirat folgte bald das Baby - Cora, ihr ganzer Stolz. Aber Anne leidet an einer postnatalen Depression und die ersten 6 Monate nach der Geburt sind äußerst hart. Marco versucht sie so gut er kann zu unterstützen. Eine Feier bei den Nachbarn soll die beiden auf andere Gedanken bringen. Als die Babysitterin für den Abend absagt, einigen sich die zwei das Babyphone mitzunehmen und jede halbe Stunde bei Cora vorbei zuschauen. Um 00.30 war Cora noch in ihrem Bettchen aber um kurz vor halb 2 ist sie spurlos verschwunden. Der Albtraum jeder Eltern beginnt.

Wie hat es mir gefallen?

Die Geschichte war eindeutig spannend, unterstützt wird die Spannung noch zusätzlich durch die Erzählzeit - der Gegenwart. So hatte ich als Leserin immer das Gefühl, gleich viel zu wissen, wie gerade die Person, die im Mittelpunkt steht.
Focus wird natürlich auf Anne und Marco gelegt. Die Eltern stehen aber auch ab dem ersten Moment im Verdacht mit dem Verschwinden ihrer Tochter zu tun haben.
Der Ermittler Rasbach scheint ein alter Hase zu sein. Er hat schon recht viele Entführungen bearbeitet und ihn umgibt eine Aura des Unberührbaren. Was ich selbst nachvollziehen kann, denn immer alle Gefühle zuzulassen, hätte ihn für diese Art der Ermittlungen fertig gemacht.
Weiters erscheinen auch noch Annes Eltern bzw. ihre Mutter und ihr Stiefvater, die ohne zu spoilern Marco einfach nicht mögen.

Alles in allem ist es ein gelungener Krimi. Als Thriller würde ich es nicht bezeichnen, aber da hat jeder sein eigenes Empfinden, wobei natürlich die Entführung von Kindern bzw. in diesem Fall eines Babys ohne weiters als grausam und besonders hinterhältig zu bezeichnen ist.

Veröffentlicht am 17.05.2018

Holly und Venom gehen auf die Jagd

Gilde der Jäger - Engelsgift
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Knapp 4 Jahre sind vergangen, seit Holly vom Erzengel Uram angegriffen und beinahe umgebracht wurde. Nur durch viel Glück überlebte sie die Attacke und lange, qualvolle Jahre des Selbsthasses liegen hinter ...

Knapp 4 Jahre sind vergangen, seit Holly vom Erzengel Uram angegriffen und beinahe umgebracht wurde. Nur durch viel Glück überlebte sie die Attacke und lange, qualvolle Jahre des Selbsthasses liegen hinter ihr. Denn der grausame Engel hat sie verändert, von Grund auf. Sie ist kein normaler Mensch mehr, aber auch kein richtiger Vampir. Sie ist anders, einzigartig und vor allem gefährlich. Da niemand ihre neue Persönlichkeit richtig einschätzen kann, hält Holly Abstand von anderen Personen. Vor allem ihre Familie leidet sehr unter dieser Entfremdung.

Um niemals die Kontrolle zu verlieren, trainiert sie ihre neuen Fähigkeiten, eisern. Mit Janvier, Ashwini und Honor. Nach etlichen Monaten Abwesenheit stößt auch Venom wieder zum Team. Lange konnte er Hollys Entwicklung nur von der Ferne beobachten. Sie strahlt eine neue Stärke aus, die ihn reizt, denn ihm ist bewusst, dass sie keinem Wesen auf der Welt gleicht, so wie er selbst. Somit wird sie zum Ziel von Kopfgeldjägern. Eine ungeheure große Summe wurde ausgesetzt, um sie lebend zu fangen.

Gemeinsam gehen sie auf die Suche nach den Drahtziehern. Ein ungleiches Paar, Venom über 300 Jahre alt, in sich ruhend, erfahren. Holly, neu geschaffen und unberechenbar in ihren Reaktionen.

Wie hat es mir gefallen?

Meine Begeisterung für die Autorin und die Reihe hat am Wochenende bei der Loveletter Convention in Berlin wieder unheimlichen Aufschwung bekommen. Dabei brauche ich keine zusätzlichen Überredungskünste, um ein Buch von Nalini Singh zu lesen.

„Engelsgift“ ist Band 10 der Gilde der Jäger Reihe. Die Handlung spielt fast zeitgleich wie Teil 9, als Raphael und Elena bei einem Treffen im Orden der Luminata weilen.

Hollys Schicksal verfolgen wir nun schon seit Band 1. Ihr Martyrium ging mir stets zu Herzen und ich wartete ständig auf neue Informationen von ihr. Wir erlebten sie in ihren furchtbarsten Momenten, während ihrer schlimmsten Tiefen und nun dürfen wir ihre Wiederauferstehung verfolgen. Holly kämpft um ein eigenständiges und freies Leben. Ihre früheren Pläne von einem Studium rund um Design und Mode sind zerplatzt und erscheinen ihr so weit weg, Träume einer jungen, unerfahrenen Frau, die es so nicht mehr gibt. Aber in ihrem Inneren lodert das Feuer immer noch. Das beweisen ihre mit Blümchen und Glitter verzierten Schuhe und Jacken. Sie will sich unter allen Umständen ihren Platz in der Welt sichern.

Ihr zur Seite steht Venom. Ein Vampir, der weiß, wie sich Holly fühlt. Um seine Erschaffung ranken sich Gerüchte, denn nicht nur seine ungewöhnlichen Augen sondern auch seine Bewegungen zeugen davon. Als einer von Raphaels Sieben eilt ihm sein Ruf voraus, ein einmal ins Auge gefasste Ziel auf jeden Fall zu erreichen. Sein Jagdinstinkt ist legendär! Seine Persönlichkeit zeigt er jedoch nur einem ausgewählten Freundeskreis. Auch Holly darf immer wieder kleine Blicke darauf werden. Ein Privileg, das sie anfangs gar nicht richtig zu schätzen weiß und erst im Laufe der Zeit als wertvolles Geschenk in Empfang nimmt.

Da Holly verfolgt wird, versuchen sie und Venom die Strippenzieher zu entlarven und die Hintergründe zu ergründen. Denn eigentlich sollte niemand um ihre ungewöhnliche Wandlung Bescheid wissen. Jemand in ihrer Umgebung muss Gerüchte verbreitet haben.

In diesem Buch gibt es auch ganz besondere Augenblicke, die mir wieder einmal zeigen, warum ich diese Reihe so gerne mag. Neben Loyalität gibt es tiefere Einblicke in die Freundschaft zwischen Dmitri, Venom und Illium. Ein Wettrennen der besonderen Art wird mir lange in Erinnerung bleiben. Unbändige Freude und jugendlicher Leichtsinn bei „alten“ Engeln und Vampire zu beobachten, ist einfach unbezahlbar.

Ich lese Nalinis Bücher unheimlich gerne. Ich genieße es in ihre Welten einzutauchen. Fühle mich von der ersten Seite an zu Hause. Sie haucht den Figuren Leben ein, wie kaum eine andere Autorin. Ihre Liebe zu den Charakteren spürt man in jedem Satz. Selbst nach so langer Zeit sehne ich mich nach der Fortsetzung und es geht weiter am 30. Oktober mit „Archangel‘s Prophecy“.

www.mariessalondulivre.at

Veröffentlicht am 10.05.2018

Eine Liebe, die die Jahre überdauert

Wie die Stille unter Wasser
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Die 10jährige Maggie plant ihre Hochzeit mit Brooks. Sie ist sich sicher, in ihm den Jungen ihres Lebens gefunden zu haben. Ein furchtbares Erlebnis bringt Maggies Pläne völlig durcheinander. Sie verliert ...

Die 10jährige Maggie plant ihre Hochzeit mit Brooks. Sie ist sich sicher, in ihm den Jungen ihres Lebens gefunden zu haben. Ein furchtbares Erlebnis bringt Maggies Pläne völlig durcheinander. Sie verliert ihre Stimme und kann ihr zu Hause nicht mehr verlassen.

Ihr Leben beschränkt sich auf die paar m², Fernsehen, den Heimunterricht durch ihre Mutter und vor allem Bücher. Stellvertretend erlebt sie Abenteuer, Dramen und verliebt sich. Aber das richtige Leben läuft an ihr vorbei und sie verpasst alle wichtigen Termine, wie den Abschlussball, die Abschlussfeier und den Start des College. Neben ihrer Familie hat sich nur noch Kontakt zu ihrer Jugendliebe Brooks. Jeden Tag kommt er vorbei, um sich mit ihr zu unterhalten und ihr seine Songs vorzuspielen.

Als Brooks mit seiner Band Crooks zufällig entdeckt wird und groß rauskommt, kommt der Moment der Trennung. Maggie kann ihn nicht begleiten, denn dazu müsste sie das Haus verlassen. Dazu ist sie immer noch nicht bereit, obwohl schon einige Jahre ins Land gezogen sind.

Sie lässt Brooks ziehen und beobachtet, wieder aus der Ferne, seine Karriere und lebt ihr recht einsames Leben weiter.

Wie hat es mir gefallen?

Seit ihr Brittainy C. Cherry letztes Jahr entdeckt habe, freue ich mich immer, wenn ein neues Buch von ihr erscheint. Nachdem ich „Wie die Luft zum Atmen“ verschlungen habe und „Wie das Feuer zwischen uns“ unendlich viele Taschentücher verbraucht habe, war klar, dass ich auch unbedingt „Wie die Stille unter Wasser“ lesen möchte.

Maggie und ihr Vater leben viele Jahre alleine, bis er sich wieder verliebt. Die neue Frau an seiner Seite hat zwei Kinder und gemeinsam bilden sie eine richtige Patchwork Familie mit alltäglichen Problemen aber sehr viel Liebe. Maggie fühlt sich dort angekommen und angenommen. Ihre Welt ist komplett und im Nachbarsjungen Brooks findet sie einen Freund, der sich anfangs strickt weigert mit ihr befreundet zu sein.

Wie fast alle Mädchen ist Maggie äußerst überzeugend, Brooks zu überreden sich mit ihr zu treffen, um ihre „Hochzeit“ zu planen. Leider verspätet sich Brooks und Maggie verirrt sich auch noch im Wald. Als sie den richtigen Weg sucht, geschieht etwas Unfassbares und Maggie ist zu geschockt um darüber zu reden. Sie verstummt und spürt eine Angst, die sie für die nächsten Jahre an ihr zu Hause bindet. Die Panikattacken, die sie immer wieder heimsuchen, erleichtern ihr nicht gerade das Leben.

Da sie nicht erzählen will, was passiert ist, tappt ihr Umfeld völlig im Dunkeln. Anfangs sind alle noch bemüht, Maggie nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Im Laufe der Zeit und je mehr Jahre ins Land ziehen, leidet die Familie unter der ständigen Anspannung.
Nur eine Konstante bleibt: Brooks. Seine Freundschaft besteht. Jeden Tag aufs Neue kommt er und unterhält sich mit Maggie. Er behandelt sie normal und akzeptiert ihr Schweigen. Sie stehen sich so nahe, wie Liebende es normaler weise tun.

Als Brooks mit seiner Band über Nacht erfolgreich wird, Konzert gibt und durch die Welt jettet, bleibt Maggie zu Hause und beobachtet alles aus der Distanz. Die Einsamkeit vergrößert sich, denn nun bleiben nur noch ihre Eltern in ihrer Nähe.

Die Geschichte überzeugte mich nicht nur mit den wundervollen Figuren, allen voran Brooks und Maggie, sondern auch mit den Beschreibungen rund um Maggies Zustand. Ihr Schock und die daraus resultierenden Krankheiten gingen mir unheimlich nahe. Panik- und Angststörungen sind leider keine Krankheitsbilder, die sichtbar sind. Gerade deshalb werden sie oft nicht ernst genommen. Sie lassen sich nicht so einfach abschütteln und überwinden.

Weiters fand ich die ganz besondere Beziehung zwischen Maggie und Brooks einfach zauberhaft. Trotz der Schwierigkeiten, der Krankheit und der räumlichen Distanz bleiben die zwei über Jahre hinweg befreundet.

Für mich hält die Autorin damit ihren hohen Standard an gefühlvollen, berührenden Geschichten. Selbst der Titel wird im Buch erklärt und schafft es die passenden Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen.

Im Juli erscheint „Wie die Erde um die Sonne“ – ich freue mich jetzt noch mehr auf den Sommer.

www.mariessalondulivre.at

Veröffentlicht am 27.04.2018

Eine witzige "Dirty Office" Romance

Bossman
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Vor dem Damenklo stehend, versucht Reese ihre beste Freundin telefonisch zu erreichen. Ein Anruf soll sie von ihrem furchtbaren Daten retten. Als ein Gast sie direkt darauf hinweist, wie unhöflich dieses ...

Vor dem Damenklo stehend, versucht Reese ihre beste Freundin telefonisch zu erreichen. Ein Anruf soll sie von ihrem furchtbaren Daten retten. Als ein Gast sie direkt darauf hinweist, wie unhöflich dieses Vorgehen doch sei, lässt sie sich von ihm überreden noch ein wenig Zeit im Restaurant zu verbringen und plötzlich steht der Fremde mit seiner Begleitung an ihrem Tisch. Er schüttelt eine Geschichte aus dem Ärmel, um so dieses Date noch erträglich zu machen. Am Ende des Abends verabschieden sie sich und sollten einander niemals mehr wieder sehen, aber der Zufall lässt sie noch zweimal aufeinander treffen und schließlich beginnt Reese auch in Chase Firma zu arbeiten.

Da Reese auf keinen Fall wieder einen großen Fehler begehen will, versucht sie Chase aus dem Weg zu gehen bzw. seiner Anziehungskraft. Was sich als sehr schwer erweist, denn er ist charmant und witzig. Reese blüht in dieser Umgebung auf, verliert sich in ihrer Arbeit. Chase zollt ihr die Anerkennung, die ihr gebührt. Denn starke Frauen gehören in sein Arbeitsleben genauso wie in das Privatleben.

Wie hat es mir gefallen?

An diesem Buch kam man in den letzten Wochen kaum vorbei und natürlich war ich neugierig, deshalb ist es einfach in meinen Einkaufskorb bei meinem Buchdealer gewandert. Lange hat es nicht auf meinem SuB warten müssen, um gelesen zu werden.

Dieser kleine Hinweis am Cover auf eine„Dirty Office“ Geschichte sagt eigentlich schon alles und damit hielten sich meine Erwartungen in Grenzen. Aber ich muss zugeben, ich wurde positiv überrascht.
Reese und Chase sind äußerst amüsant. Ihren Wortgefechten zu folgen, macht ungemein Spaß. Weiters haben neben Reese noch zwei andere starke Frauenfiguren wichtige Rollen in dem Buch. Solche Entwicklungen finde ich sehr erfrischend. Erwachsene Frauen, die so handeln und manchmal kindische Dinge tun. Wie im wahren Leben eben!

Natürlich gibt es auch hier ein riesiges Hindernis, welches aus dem Weg geräumt werden muss. Das tut dem Lesevergnügen allerdings keinen Abbruch.

Kurzweilige Stunden mit sehr sympathischen Figuren und viel Wortwitz.