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MarinaKathrin

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2022

Zu eindimensional

Freetown
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Leider erschließt sich mir das Buch sowie sein eigentlicher Sinn nicht. Es geht um einen verschwundenen jungen Flüchtling, der von Maria gesucht wird. Im Verlauf dieser Suche wendet sie sich an ihren ehemaligen ...

Leider erschließt sich mir das Buch sowie sein eigentlicher Sinn nicht. Es geht um einen verschwundenen jungen Flüchtling, der von Maria gesucht wird. Im Verlauf dieser Suche wendet sie sich an ihren ehemaligen Geliebten Vincent, einen Psychologen. Soweit die Vorgeschichte. Das Buch beginnt mit dem ersten Treffen zwischen Maria und Vincent nach 9 Jahren. Im Verlauf des Buches werden die Treffen zwischen den beiden ( sowohl aus der Sicht Marias und Vincents) beschrieben. Dabei werden allerdings keine Dialoge zwischen den beiden wiedergegeben, sondern der Ablauf aus der Sicht eines der Protagonisten geschildert. Eine Form, mit der ich persönlich nichts anfangen kann und die dafür sorgt, dass die Charaktere nur oberflächlich dargestellt werden

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Veröffentlicht am 07.11.2022

Ungewöhnlicher Roman

Jeder und die Anderen
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Der Roman ist in einem eher ungewöhnlichen Stil geschrieben. Es liest sich weniger wie ein klassischer Roman, eher wie der Bericht eines außerhalb stehenden Beobachters, der zwar in die Ereignisse eingebunden ...

Der Roman ist in einem eher ungewöhnlichen Stil geschrieben. Es liest sich weniger wie ein klassischer Roman, eher wie der Bericht eines außerhalb stehenden Beobachters, der zwar in die Ereignisse eingebunden ist, ihnen aber eher distanziert gegenüber steht. Auch wird mir ein bisschen zu wenig auf die Gefühlslage des Protagonisten eingegangen. Somit erscheint die Handlung wie eine soziologische Abhandlung.

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Veröffentlicht am 06.11.2022

Eine ungewöhnliche Protagonistin

Vilma zählt die Liebe rückwärts
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n dem Buch "Vilma zählt die Liebe rückwärts" geht es um eine junge Frau namens Vilma, die allein im Haus ihrer Großtante lebt, welches sie nach deren Tod geerbt hat und die ihr en Lebensunterhalt als Klavierlehrerin ...

n dem Buch "Vilma zählt die Liebe rückwärts" geht es um eine junge Frau namens Vilma, die allein im Haus ihrer Großtante lebt, welches sie nach deren Tod geerbt hat und die ihr en Lebensunterhalt als Klavierlehrerin verdient. Trotz des Kontakts zu ihren Kollegen und ihren Schülern lebt sie ein Recht zurückgezogenes Leben. Dies ändert sich, als zuerst ein Klavierschüler beginnt, sie regelmäßig außerhalb des Unterrichts aufzusuchen und dann auch noch ihr unbekannter Vater ihr eine Reihe Briefe hinterlässt.

"Vilma zählt die Liebe rückwärts" ist ein in meinen Augen ein spannendes und positives Buch. Es nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Vergangenheit der Hauptperson und ihres Vaters. Des Weiteren begleitet der Leser Vilma auf ihrer eigenen Entwicklung zu einer offeneren Persönlichkeit.

Das Buch selbst ist angenehm gestaltet. Das Cover bildet auf zurückhaltende Weise die wichtigsten Themen das Buches ab.
Der Schreibstil ist flüssig und zum Teil ziemlich witzig geschrieben. Dies passt sehr gut zu den handelnden Personen. Mit Vilma hat man eine doch eher ungewöhnliche Protagonistin, deren Art allerdings gleichermaßen liebenswert ist. Ebenso verhält es sich mit den weiteren Hauptpersonen des Buches. Alle wirken durchgängig authentisch.

Alles in allem ist das Buch meiner Meinung nach sehr gelungen. Es ist besonders für die Leser zu empfehlen, die bereit sind, sich auf ungewöhnliche Charaktere einzulassen und sie auf ihrer Reise begleiten möchten.

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Veröffentlicht am 30.10.2022

Schonungslose Autobiographie

Überleben, irgendwie
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Marianne Labisch beschreibt in ihrer Autobiographie "Überleben, irgendwie" ihre Kindheit und Jugend mit einem gewalttätigen Vater.

Sie beschreibt dabei alltägliche Situationen und körperliche Übergriffe ...

Marianne Labisch beschreibt in ihrer Autobiographie "Überleben, irgendwie" ihre Kindheit und Jugend mit einem gewalttätigen Vater.

Sie beschreibt dabei alltägliche Situationen und körperliche Übergriffe gleichermaßen. Dabei schildert sie die Erlebnisse so detailliert und schonungslos, dass man einen sehr guten Eindruck von ihrem täglichen Kampf ums Überleben erhält. Gleichzeitig beginnt man, eine Wut auf all diejenigen zu entwickeln, die tatenlos weg gesehen haben und nicht bereit wären zu helfen. Und man fragt sich: "Warum"?

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Veröffentlicht am 30.10.2022

Spannende Familiengeschichte vor dem Hintergrund des 2. Weltkriegs

Feldpost
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Cara, eine Anwältin, gelangt durch Zufall in den Besitz einer Tasche, in der sich mehrere Briefe, datiert auf die Zeit des 2. Weltkriegs befinden. Bei dem Versuch, die verschwundene Besitzerin der Tasche ...

Cara, eine Anwältin, gelangt durch Zufall in den Besitz einer Tasche, in der sich mehrere Briefe, datiert auf die Zeit des 2. Weltkriegs befinden. Bei dem Versuch, die verschwundene Besitzerin der Tasche ausfindig zu machen, kommt sie einem unglaublichen Geheimnis, einer verbotenen Liebe und einer abenteuerlichen Flucht auf die Spur.

"Feldpost" ist ein spannender Roman, der auf mehreren Zeitebenen spielt. Dabei werden mehrere Handlungsstränge, die aus verschiedenen Perspektiven dargestellt sind, miteinander verwoben. Auf diese Weise ergibt sich ein vielschichtiges Bild der Situation. Trotz dieser Perspektivwechsel bleibt der Erzählstil flüssig.

Auch das Cover ist ansprechend gestaltet. Die Farbwahl ist bewusst schlicht gehalten und ähnelt einer alten, bereits verfärbten Fotografie. Des weiteren ist die abgebildete Person bewusst wage gehalten, so dass zusätzlich Spannung erzeugt und das Geheimnisvolle nochmals betont wird. Alles in allem eine sehr unaufdringliche und dezente Optik.

Ich kann den Roman all den Lesern, die historische Romane lieben und sich für interessante Familiengeschichten interessieren, nur wärmstens empfehlen. Auf spannende Weise wird hier die Geschichte der Familie Kuhn in der Zeit des 2. Weltkriegs verarbeitet.


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