Profilbild von Marleenee

Marleenee

aktives Lesejury-Mitglied
online

Marleenee ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Marleenee über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2020

selbstmitleidiger Superstar und naives Mädchen

When it's Real – Wahre Liebe überwindet alles
0

Vaughn wird ein mega Angebot gemacht, sie soll für ein Jahr die Freundin des mega bekannten Superstars Oakley sein. Dafür würde sie auch eine riesige Summe Geld kriegen, welches ihre Familie braucht. Wer ...

Vaughn wird ein mega Angebot gemacht, sie soll für ein Jahr die Freundin des mega bekannten Superstars Oakley sein. Dafür würde sie auch eine riesige Summe Geld kriegen, welches ihre Familie braucht. Wer würde das nicht annehmen?
Das Problem ist, Oakley ist wohl einer der eingebildetsten Typen ganz America.

Die beiden können sich wirklich nicht ausstehen und haben sich am Anfang nur in den Haaren.
Überraschender Weiße sind die Charaktere in diesem Buch nicht total oberflächlich und öffnen sich einander, auch wenn es ihnen schwer fällt.

Vaughn ist eine sehr schlagfertige Person, die für sich selbst einsteht. Am Ende trifft sie aber Entscheidungen, die sie sehr naiv wirken lassen.
Oakley wirkt an mehr als nur einer Stelle verzogen. Es kommt mir so vor, als ob er sich nur beschweren kann. Dankbarkeit für seine Fans habe ich im Buch nicht wirklich entdeckt.
Beide haben, vor allem auf dem Seiten vorm Ende, ein Talent dafür egoistische Entscheidungen zu treffen.

Die letzten sechzig bis fünfzig Seiten waren ein Qual. Die beiden waren total nervend. Oakley ist geradezu in Selbstmitleid versunken und Vaughn war unfassbar naiv.
Für diese paar Seiten habe ich zwei Tage gebraucht, weil ich das Buch so oft weggelegt habe, weil ich genervt war.

Fazit
Das die beiden etwas tiefgründigere Charaktere sind, gibt dem Buch Pluspunkte.
Allerdings werden diese durch Oakley andauernde meckernde und selbst mitleidige Art wieder ruiniert.
Das Ende war auch bei diesem Buch voraussehbar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2020

unangenehme Themen, die realistisch dargestellt sind

Nur noch ein einziges Mal
0

Nachdem Lilys Vater gestorben sollte sie eine Trauerrede halten, das hat allerdings nicht so geklappt, wie es sich alle vorgestellt haben.
An dem Abend danach setz sie sich auf das Dach eines fremden ...

Nachdem Lilys Vater gestorben sollte sie eine Trauerrede halten, das hat allerdings nicht so geklappt, wie es sich alle vorgestellt haben.
An dem Abend danach setz sie sich auf das Dach eines fremden Hochhaus und dort trifft sie auf den attraktiven Ryle. Die beide sind an diesem Abend knallhart ehrlich miteinander.
Sechs Monate später treffen sich sich durch einen riesigen Zufall wieder. Die beiden mögen sich ziemlich.
Aber dann gibt es da auch nich Lilys Jugendliebe, Atlas.
Als sie dann Ryles dunkle Seite kennenlernt, bricht ihre Welt zusammen.

Enthält Spoiler
Man erfährt Sachen aus Lilys Vergangenheit aus ihren alten Tagebüchern, die sie immer wieder liest. In sie zu schreiben war ihre Art mit ihren Emotionen umzugehen.

Dieser Roman hat Themen behandelt, über die nicht so oft gesprochen wird.
Die ganze Beziehung zwischen Lily und Ryle ist ein Parade Beispiel für Häusliche Gewalt.

Es wird gezeigt, dass Ryle gute Seiten hat und das sie sich gegenseitig lieben.
Der Roman zeigt auch, dass es ganz einfach ist, sich einzureden das es nur ein einziges Mal war.
Was die Geschichte ebenfalls realistisch macht ist, dass Lily es nicht schafft sich von ihm loszureißen. Sie hat ihm beim ersten Mal sogar gesagt, dass wenn es nich einmal passiert, sie ihn verlässt. Allerdings hat sie dies nicht getan.

Ich weiß nicht wirklich was ich von Allysa halten soll. Ihre Reaktion als sie die Wahrheit herausfand war so unfassbar gefasst. Sie hat auch ihre beste Freundin über ihren Bruder gestellt, mit den sie eine enge Verbindung hat.

Atlas wiederum finde ich fast etwas zu perfekt.
Er ist immer an Lilys Seite und hat sich nie wirklich beschwert. Er konnte immer Verständnis aufbringen und hat sich immer um sie gekümmert.
Ich hätte mir am Ende des Buchs etwas mehr von ihm im hier und jetzt gewünscht, obwohl es total realistisch ist, dass dies nicht so ist. Ich denke es hätte etwas mehr Spannung mit reingebracht.

Das Ende kam nicht wirklich überraschend und es gab nicht wirklich einen Spannungsbogen.
Allerdings war das in diesem Buch auch nicht wirklich nötig.

Nur ein einziges Mal ist ein komplett ehrlicher Roman, der Themen realistisch darstellt, die nicht angenehm sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2020

grausame Geheimnisse

Verity
0

Der Autorin Lowen wird ein Angebot gemacht. Sie soll die Erfolgs-Thriller-Reihe von Verity, eine der besten und bekanntesten Autoren, weiterschreiben. Verity ist durch ein Autounfall verunglückt und befindet ...

Der Autorin Lowen wird ein Angebot gemacht. Sie soll die Erfolgs-Thriller-Reihe von Verity, eine der besten und bekanntesten Autoren, weiterschreiben. Verity ist durch ein Autounfall verunglückt und befindet sich nun in einem Wachkoma, dementsprechend kann sie ihre Bücher nicht weiterschreiben.
Lowen macht sich auf den Weg zum Haus von Verity und ihrer Familie, um sich Veritys Notizen und Unterlagen anzuschauen, dabei stößt sie auf die dunkelsten Geheimnisse von Veritys Familie.

Verity ist das zweite Buch was ich von Colleen Hoover gelesen habe. Da ich von dem anderen Buch nicht begeistert war, hat mich dieses umso mehr überrascht.

Die Kapitel werden abwechselnd von Lowens Sicht und der Autobiographie vom Verity geschrieben.
Die Kapitel aus Veritys Autobiografie sind total grausam.
Colleen Hoover hat diese Kapitel sehr überzeugend geschrieben. Diese Kapitel hätten wirklich von einer Psychopathin kommen können.
Auch die Kapitel aus Lowens Sicht waren gut, obwohl sie sich auf den ersten Seiten etwas gezogen haben.
Ich fand es schade, dass Lowen hin und wieder ganz leichte Züge von Obsession gezeigt hat. Diese waren aber nur sehr klein. Auch wenn mir das persönlich nicht gefallen hat, hat dies gut in Buch und das Geschehen gepasst.

Ich hatte das ganze Buch über Probleme Jeremy einzuschätzen. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass er das Verhalten von seiner Frau nicht mitbekommen hat.

Sehr viel mehr will/ kann ich garnicht sagen, da ich sonst wahrscheinlich Spoilern würde.

Das Buch war fast durchgehend spannend. Ich hatte zwischendurch befürchten, dass es wirklich keinen Höhepunkt im Buch geben wird, allerdings waren diese Befürchten umsonst.
Das Ende war absolut genial und überraschend. Es gab zwar Hinweise darauf, aber damit hatte ich nicht gerechnet.

Insgesamt war das Buch total überzeugend und mit einem krassen und überraschenden Ende. Leider haben sich die Kapitel am Anfang etwas in die Länge gezogen, weshalb es einen halben Stern abgezogen bekommt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2020

Spannende und geniale Geschichte

Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal
0

Alice lebt ein ganz normales Leben, bis sie eines Tages auf eine Party geht und ihr Leben den Bach hinuntergeht.
Am Ende des Schuljahrs müsste sie eigentlich das Schuljahr wiederholen, allerdings bekommt ...

Alice lebt ein ganz normales Leben, bis sie eines Tages auf eine Party geht und ihr Leben den Bach hinuntergeht.
Am Ende des Schuljahrs müsste sie eigentlich das Schuljahr wiederholen, allerdings bekommt sie ein Angebot, den Sommerkurs der Nobelschule Chesterfield zu besuchen.
Ziemlich schnell muss Alice feststellen, dass dort nicht alles so super ist wie es scheint. Chesterfield und St. Burrington sind mit einem unbezwingbaren Fluch belegt.

Der Einstieg ins Buch war sehr einfach, da man direkt ins Geschehen geschmissen wird, aber trotzdem alles verständlich war.
Das Buch war quasi schon auf den ersten paar Seiten spannend, denn Alice scheint verrückt zu werden. Natürlich ist das nur Teil des Spiels.
Auch der Rest des Buchs ist nicht weniger spannend. Zusammen mit Alice findet man Sachen über den Fluch heraus und lernt mit ihr mehr über die Spielfiguren.
Das Buch endet mit einem Cliffhänger, was mich nicht überrascht hat, aber total geärgert, da der zweite Teil erst in einem halben Jahr rauskommt und ich ihn lieber sofort lesen würde.

Der Schreibstil hat mir total gut gefallen. Er war locker und total erfrischend.
An einigen Stellen, die eigentlich total ernst waren, war der Humor genial.

Ich habe noch nie ein Buch mit einem solchen Thema gelesen.
In dem Buch ist nicht die Magie von Harry Potter oder The Vampire Diaries, es gibt auch keine Götter. Es ist einfach was komplett neues.
Der Fluch, der über den beiden Adelshäusern liegt, ist wie ein Schachspiel. Dieser Begriff ist auch total passend, da die Spieler quasi wie Figuren bewegt werden. Es kam mir fast so vor, als hätte die Autorin das Buch um den Begriff „Schach“ aufgebaut und dies ist ihr auch gelungen.
Leider findet man in dem Buch nicht wirklich heraus, wo die „Magie“ herkommt.

Zu den Charakteren.
Alice Charakter hat mir sehr gefallen. Am Anfang war sie naiv, aber unter den Umständen konnte ich das verstehen. Sie war aber trotzdem eine Meinungsstarke Person.
Ich will nicht zu viel über Vincent schreiben, da ich wahrscheinlich sonst einiges vorwegnehmen würde. Er ist ein sehr interessanter Charakter und nach dem Ende des ersten Bands habe ich mich einige offene Fragen, was ihn betrifft. Es ist mir immer sehr schwer gefallen, ihn einzuschätzen.
Mit Jackson wäre das Liebes-Dreieck vollständig. Er ist der mysteriöse Junge, der kalt zu sein scheint.
Am Ende des Buchs zeigen die beiden Jungs ihre wahren Farben und Alice hat es auch geschafft, eigene Entscheidungen zu fallen.

Das Buch ist optisch wirklich sehr schön. Die Gestaltung des Umschlags ist wirklich schön und der innen Bedruck schafft noch mal eine kurze Übersicht über die Charaktere. Die Gestaltung passt sehr gut zum Thema und lässt einen sofort erkennen, dass Schach in diesem Buch eine wichtige Rolle spielt.

Ich würde das Buch auf jedenfall weiterempfehlen, das es mal was ganz neues war und total spannend.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2020

unüberraschendes Ende

Save Us
0

Nachdem Ruby suspendiert wurde, weil sie angeblich eine Affäre mit einem ihrer Lehrer hatte, ist sie total durch den Wind.
Aber nicht nur Ruby trifft dies hart, genauso trifft es die Beaufort-Zwillinge. ...

Nachdem Ruby suspendiert wurde, weil sie angeblich eine Affäre mit einem ihrer Lehrer hatte, ist sie total durch den Wind.
Aber nicht nur Ruby trifft dies hart, genauso trifft es die Beaufort-Zwillinge. An diesem Tag wird der Vater von den zweien mit Wahrheit konfrontiert, die er natürlich nicht vertragen kann und greift deshalb zu harten Maßnahmen.

Ruby war mir in diesem Band wahrscheinlich am sympathischsten. Ihre Handlungen waren alle gut durchdacht und total nachvollziehbar.
Bei James geht es mir da nicht anders. Er schafft es endlich, seinen Willen durchzusetzen.
Eigentlich geht es mir bei allen Charakteren im Buch so.
Sie haben sich alle positiv weiterentwickelt
und sind reifer geworden.

Ich finde, man hätte den zweiten und dritten Band nicht als einzelne Bänder geschrieben. Wenn man den Inhalt aus dem zweiten etwas kurzer gefasst hätte, hätten die Bänder locker zusammengepasst.

Im Vergleich zu den ersten zwei Bänden, war dieser besser.
Die Geschehnisse waren am Ende fast spannend, obwohl es doch voraussehbar war, wie das ganze Buch endet.
Das mittlere Drittel des Buchs war total langweilig. Es war quasi nur positiv und war schleppend zu lesen.
Ich wusste eigentlich schon, was passiert war, als Ophelia sagte, dass ihre Schwester das Familien Erbe gebrochen hatte. Die Vermutung hatte ich aber schon davor.
Einige Beziehungen wirkten etwas erzwungen, damit sich auch ja alle ihr Happy End kriegen. Das kam mir total unrealistisch vor.

Auch in diesem Buch war die Beziehung von Ruby und James eher neben Sache und man hat ziemlich viel von den anderen Beziehung gelesen. Die Szenen waren zwar ganz interessant, allerdings dachte ich, dass das Buch über die Beziehung von Ruby und James ist. Aber ich denke, dass ich Geschmacksache.

Der dritte Band hat mir am besten von der Reihe gefallen, da der Einstieg etwas spannend war, genauso wie das Ende.
Trotzdem war das Buch, genauso wie die ganze Reihe, ziemlich voraussehbar und klischeehaft

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere