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Veröffentlicht am 13.11.2020

enttäuschende Beziehung

Rixton Falls - Secrets
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Royal und Demi waren ein junges Paar, dass sich wirklich geliebt hat. Sie waren perfekt für einander. Doch eines Tage verließ Royal Demi ohne ein Wort.
Nach sieben Jahren der Trennung stoßen die beiden ...

Royal und Demi waren ein junges Paar, dass sich wirklich geliebt hat. Sie waren perfekt für einander. Doch eines Tage verließ Royal Demi ohne ein Wort.
Nach sieben Jahren der Trennung stoßen die beiden wieder aufeinander und alte Gefühle werden aufgewirbelt, doch allerdings machen Geschehnisse der Vergangenheit einen neu Anfang schwer.

Das Buch war komplett anders als erwartet.

Der Prolog war sehr gut. Man konnte mit den beiden mitfühlen und hat einen Einblick ihn ihre Leben bekommen.
Leider war der Prolog aber das beste an dem Buch.

Im Prolog schien Demi eine unabhängige, Meinungs starke Frau zu seien, allerdings hatte sie vor allem in der ersten Hälfte des Buchs Probleme ihr Meinung zu sagen und gar durchzusetzen. Ansonsten war sie total lieb und höflich. Ich konnte ihre Gefühle meist verstehen.
Royal mochte ich leider garnicht. Wie schon in der Inhaltsangabe steht hat er Demi verlassen, allerdings kommt er quasi nach sieben Jahren einfach zurück und erwartet dass sie ihm einfach vergibt. Er erzählt ihr ewig lange nichtmal, warum er gegangen ist. Dazu kommt, dass er sie einige Zeit lang quasi gestalkt hat, was insgesamt ziemlich komisch war.

Die Geschichte ,um die Beziehung der beiden drumherum ,war eigentlich ganz interessant. Sie war spannender als die Beziehung von Demi und Royal.

Das Ende der Geschichte war total gehetzt und es kam einem so vor, als wollte die Autorin einfach das Buch beenden. Sie hat für jede Situation den leichten Weg raus genommen. Zudem sind einfach noch ziemlich viele Fragen offen, da die ganzen Fragen die man sich während des Lesens stellt, gefühlt alle nur auf den letzten zwanzig Seiten beantwortet werden.

Insgesamt bin ich ziemlich enttäuscht von dem Buch, da der Prolog viel versprechend war. Einer der Protagonisten war unsympathisch und ich konnte die Beziehung, um die es im Buch geht, einfach nicht mitfühlen.
Es kam mir so vor, als würde das Buch in Zeiteile geschrieben sein worden.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 05.10.2020

Geschichte, hm?

Royal Blue
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Alex, der Sohn der Ersten Präsidentinnen der Vereinigten Staaten, kann den britischen Prinzen Henry nicht ausstehen.
Auf der Hochzeit von Prinzen Phillip kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen ...

Alex, der Sohn der Ersten Präsidentinnen der Vereinigten Staaten, kann den britischen Prinzen Henry nicht ausstehen.
Auf der Hochzeit von Prinzen Phillip kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden, wovon die Presse natürlich Wind bekommt. Von den beiden wird verlangt, ihre Versöhnung vorzutäuschen. Bei dieser Aktion merken die beiden, dass sie sich vielleicht doch in den jeweils anderen geirrt haben und kommen sich näher.

!Ab hier sind eventuell Spoiler vorzufinden!

Alex wirkt mit seiner selbstüberzeugten Art im ersten Moment etwas egoistisch, welches allerdings überhaupt nicht stimmt. Er denkt zwar gerne an sich und hält viel von ihm selbst, dennoch ist er total liebenswürdig und würde wahrscheinlich alles für die Menschen tuen, die er liebt. Unfassbar intelligent ist er ebenfalls.
Henry kam im ersten Moment total kalt und unanahbar rüber, aber das stellte sich ebenfalls als falsch heraus. Er hat eine nicht gerade einfachere Kindheit gehabt, die in oftmals einholt. Dass er ein Prinz ist, macht nichts einfacher.

Die Beziehung der beiden war total spannend. Ich wusste echt nicht, wie sie Enden wird. Henry war ziemlich unentschlossen und war sich nicht 100% sicher, ob er sich wirklich gegen die Sitten des Königshauses stellen kann.
Die Geheimniskrämerei gibt den ganzen Buch nochmal ein gewisses Etwas.

Mir hat es gut gefallen, dass man einen Einblick in das Leben als Bekanntheit bekommen hat. Es wurde oft über Zeitschriften und Gerüchte geschrieben. Ebenfalls über die ständige Begleitung vom Secret Service und das quasi ständige überwachen von dem PR Team.
Der Wahlkampf zwischen Alex Mutter und den anderen Kandidat, war auch total spannend. Ich habe total mitgefiebert.

Leider hatte ich am Anfang Probleme den Geschriebenen zu folgen, da die Sätze ziemlich lange waren.

Dieses Buch kann ich jeden empfehlen der gerne LGBTQ+ Geschichten liest. Die Geschichte hat mich geradezu in ihren Bann gerissen.
Das Buch ist jetzt eines meiner Lieblingsbücher.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2020

Gute Idee, allerdings schlechte Umsetzung

Never Too Late
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In einer Bar vor Weihnachten sollte die Nacht mit Jason einmalig werden, so wie immer. Zoè ist nämlich kein Fan von festen Beziehungen. Allerdings muss sie feststellen, dass er der beste Freund ihres Mitbewohners ...

In einer Bar vor Weihnachten sollte die Nacht mit Jason einmalig werden, so wie immer. Zoè ist nämlich kein Fan von festen Beziehungen. Allerdings muss sie feststellen, dass er der beste Freund ihres Mitbewohners ist und so kreuzen sich ihre Wege. Sie schwören sich, sich nicht ineinander zu verlieben.

Der Einstieg ins Buch war Hammer. Ich mochte es total. Der Inhalt war mal anders und nicht wie jede andere Liebesgeschichte. Ich dachte, dass dieses Buch dieses gewisse Extra hat.
Ich fand es total gut, dass die Protagonisten auf beide Geschlechter steht und dass bei ihr daheim nicht alles so ist, wie es sein soll.

Leider hat sich das schnell geändert. Mir kam es so vor, als ob die Autorin versucht hat den perfekten unperfekten Liebhaber zu erschaffen, was ihr nicht wirklich gelungen ist. Zum einen war Jason der Verführerische, heiße, vorlaute, selbstbewusste Junge und zum anderen war er verteilt, „süß” und kindlich. Ich habe kein Problem damit, wenn eine Person zwei Seiten hat, die sich etwas wieder sprechen oder die eine nur zeigen, wenn sie warm mit einer Person geworden sind. Allerdings waren bei ihm die Unterschiede wirklich krass und nicht immer passend zu den Situationen.

Zoé weiß irgendwie nicht so richtig was sie will. Ich weiß garnicht, wie ich erklären soll, warum ich nicht wirklich warm mit ihr geworden. Wenn es darum ging, dass sie Mädchen mag, war es alles irgendwie so gezwungen (,abgesehen von den Flashbacks mit Sarah). Zumal alle immer so simpel und angebracht reagiert haben, wenn sie sich geoutet hat (, die Flashbacks ausgeschlossen.)
Was ich recht gut beschrieben fand, war ihre Essstörung, da es keine „typische“ war, sondern eher eine, die immer in Vergessenheit gerät und als nicht so schlimm abgestempelt wird.

Es war irgendwie ein nervendes hin und her zwischen Jason und Zoé. Bei waren auf eine Art und Weiße auch kindisch und unreif.
Am Ende war die Beziehung zwischen den beiden wieder eine, wie jede andere und hatte nicht wirklich besonderes an sich.
Das Buch hat sich auch ziemlich gezogen.

Was mir gleich beim Lesen der ersten Seiten aufgefallen ist, war der Schreibstil. Ich weiß nicht wirklich woran es lag, dass er mir nicht gefallen hat. Ich bin mir nicht sicher, aber er war geradezu etwas kindlich.

Im nächsten Absatz ist Spoilergefahr!

Die Rückblicke von Zoé allerdings fand ich zum großen Teil wirklich gut. Ich mochte es, wir ihre Umstände daheim beschrieben wurden und Sarahs Reaktionen darauf.


Insgesamt kam es mir so vor, als ob die Autorin probiert hat einen„Anderen“ Roman zu schreiben, der sich abhebt, wo heikle Themen angesprochen werden. Die Idee war wirklich gut und ich denke, man hätte aus diesem Buch ein wirklich Gutes machen können, allerdings konnte die Autorin es nicht wirklich umsetzen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.09.2020

Typischer Jugendroman

Alles, nur kein Surfer Boy
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Nachdem Taylor von ihrer Wunschuni auf die Warteliste gesetzt wurde, wacht sie im Bett von Evan McKinnley auf, der bekannt dafür ist viele Mädchen abzuschleppen. Dies passt Taylor natürlich gar nicht in ...

Nachdem Taylor von ihrer Wunschuni auf die Warteliste gesetzt wurde, wacht sie im Bett von Evan McKinnley auf, der bekannt dafür ist viele Mädchen abzuschleppen. Dies passt Taylor natürlich gar nicht in dem Kram, den sie ist die Eiskönigin. Dass sie mit dem Bad Boy der Schule „geschlafen” hat spricht sich natürlich herum und ihr Ruf muss leiden. Um ihr Ansehen zu retten, überzeugt sie Evan dazu eine Fake-Beziehung einzugehen.

In diesem Buch ist es tatsächlich mal realistisch, dass die Protagonistin in eine Topschule kommt, denn Taylor ist wirklich durchgehen am lernen und steckt viel Zeit und Aufwand in die Schule. Wenn sie mit ihren Freunden ist, ist sie sehr schlagfertig und offen, allerdings hält sie sich unter Fremden und in der Schule sehr zurück.
Im Gegensatz dazu ist Evan ziemlich auffällig und nimmt nicht wirklich ein Blatt vor den Mund. Er interessiert sich nicht wirklich für die Schule und schwänzt eh die Hälfte der Zeit.
Die beiden haben nicht viel gemeinsam.

Das Buch ist unterhaltsam, aber nicht wirklich spannend, da dass Ende voraussehbar war. Es ist eine typische, klischeehafte Geschichte. Das unauffällige Mädchen, dass eine Jungfrau Maria ist, verändert den 'Bad Boy’ so ins positive, dass man ihm am Ende kaum wieder erkennt. Dazu kommt, dass am Anfang einige Aktionen der Lehrer und Schüler total übertrieben und unrealistisch waren.
Das einzige was ein ganz klein wenig Pepp ins Buch gebracht hat, war die kleine Dreiecksbeziehung.

Ich habe nicht wirklich mehr von dem Buch erwartet, weshalb ich zufrieden bin. Da es mir aber wahrscheinlich nicht im Sinn bleiben wird, wird es nur 3,5 Sterne bekommen.

Das Buch ist für jeden geeignet, der gerne Klischee ließt. Es ist gut für zwischendurch geeignet, da es sehr leicht und unkompliziert ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.08.2020

Netter Liebesroman

Echo Lake - Liebe findet ihren Weg
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Gabi arbeitet in einem Mädcheninternat, als Hausmutter. Die Mädchen dort sind alle reich und mehr oder weniger verzogen. Als vier der Mädchen einen Wagen kurzschliessen und in einen anderen Staat fahren, ...

Gabi arbeitet in einem Mädcheninternat, als Hausmutter. Die Mädchen dort sind alle reich und mehr oder weniger verzogen. Als vier der Mädchen einen Wagen kurzschliessen und in einen anderen Staat fahren, hat die Schulleiterin die Nase voll. Sie schickt die vier Mädchen in ein Camp, das definitiv nicht den Anspruch der Mädchen entspricht. Da die Schulleiterin die Mädchen nicht ohne Aufsicht dorthin schicken kann, schickt sie Gabi mit, die deshalb ihren lang ersehnten Urlaub ausfallen lassen muss.
Als Gabi und die Mädchen dort ankommen, treffen sie auf den Campleiter Luke.
Luke hat einige Vorurteile den Mädchen und Gabi gegenüber. Allerdings stellen diese sich nicht als komplett wahr heraus.

Gabi ist eine gutherzige junge Frau. Sie richtet sich immer nach den Mädchen und handelt immer in deren besten Interesse. Die Mädchen sind für sie wie eigene Kinder. Ihre Wärme und Gutherzigkeit machen sie zu einen sehr sympathischen Menschen. Allerdings hat sie Probleme, die Kontrolle an jemand anderen Abzugeben.
Luke setzt auch alles daran, den Mädchen etwas Vernunft beizubringen. Er hat eine schwere Vergangenheit und redet über diese nicht gerne. Er hat einen ausgezeichneten Humor und ist sehr fürsorglich.
Leider erfährt man nicht viel über die Mädchen in dem Buch, außer Sam.
Ich hätte mir gewünscht, dass man mehr über sie erfährt und die Arbeit mit den Kindern noch etwas mehr im Mittelpunkt steht.

Die Abenteuer der Gruppe bringen Pepp in das Buch und machen es spannend.
Die meisten Sachen, die sie erlebt haben, waren alle durchaus realistisch und hätten wirklich so passieren können.
Die ein oder andere Handlung konnte ich nicht nachvollziehen und das Ende war ziemlich überraschend und nicht gerade realistisch.

Insgesamt ist das Buch interessant und spannend. Die Figuren, die man kennenlernt, sind alle sehr sympathisch.
Das Buch ist perfekt für zwischendurch geeignet, da es nicht ganz so schwer ist. Wenn es traurig wird, schafft die Autorin es an der richtigen Stelle, die Stimmung mit etwas Humor aufzuheitern.
Das einzige was mich gestört hat, waren die zwei, drei Handlungen, die ich nicht verstehen konnte und das unrealistisch, überraschende Ende.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl