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Veröffentlicht am 26.06.2020

Spannende und geniale Geschichte

Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal
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Alice lebt ein ganz normales Leben, bis sie eines Tages auf eine Party geht und ihr Leben den Bach hinuntergeht.
Am Ende des Schuljahrs müsste sie eigentlich das Schuljahr wiederholen, allerdings bekommt ...

Alice lebt ein ganz normales Leben, bis sie eines Tages auf eine Party geht und ihr Leben den Bach hinuntergeht.
Am Ende des Schuljahrs müsste sie eigentlich das Schuljahr wiederholen, allerdings bekommt sie ein Angebot, den Sommerkurs der Nobelschule Chesterfield zu besuchen.
Ziemlich schnell muss Alice feststellen, dass dort nicht alles so super ist wie es scheint. Chesterfield und St. Burrington sind mit einem unbezwingbaren Fluch belegt.

Der Einstieg ins Buch war sehr einfach, da man direkt ins Geschehen geschmissen wird, aber trotzdem alles verständlich war.
Das Buch war quasi schon auf den ersten paar Seiten spannend, denn Alice scheint verrückt zu werden. Natürlich ist das nur Teil des Spiels.
Auch der Rest des Buchs ist nicht weniger spannend. Zusammen mit Alice findet man Sachen über den Fluch heraus und lernt mit ihr mehr über die Spielfiguren.
Das Buch endet mit einem Cliffhänger, was mich nicht überrascht hat, aber total geärgert, da der zweite Teil erst in einem halben Jahr rauskommt und ich ihn lieber sofort lesen würde.

Der Schreibstil hat mir total gut gefallen. Er war locker und total erfrischend.
An einigen Stellen, die eigentlich total ernst waren, war der Humor genial.

Ich habe noch nie ein Buch mit einem solchen Thema gelesen.
In dem Buch ist nicht die Magie von Harry Potter oder The Vampire Diaries, es gibt auch keine Götter. Es ist einfach was komplett neues.
Der Fluch, der über den beiden Adelshäusern liegt, ist wie ein Schachspiel. Dieser Begriff ist auch total passend, da die Spieler quasi wie Figuren bewegt werden. Es kam mir fast so vor, als hätte die Autorin das Buch um den Begriff „Schach“ aufgebaut und dies ist ihr auch gelungen.
Leider findet man in dem Buch nicht wirklich heraus, wo die „Magie“ herkommt.

Zu den Charakteren.
Alice Charakter hat mir sehr gefallen. Am Anfang war sie naiv, aber unter den Umständen konnte ich das verstehen. Sie war aber trotzdem eine Meinungsstarke Person.
Ich will nicht zu viel über Vincent schreiben, da ich wahrscheinlich sonst einiges vorwegnehmen würde. Er ist ein sehr interessanter Charakter und nach dem Ende des ersten Bands habe ich mich einige offene Fragen, was ihn betrifft. Es ist mir immer sehr schwer gefallen, ihn einzuschätzen.
Mit Jackson wäre das Liebes-Dreieck vollständig. Er ist der mysteriöse Junge, der kalt zu sein scheint.
Am Ende des Buchs zeigen die beiden Jungs ihre wahren Farben und Alice hat es auch geschafft, eigene Entscheidungen zu fallen.

Das Buch ist optisch wirklich sehr schön. Die Gestaltung des Umschlags ist wirklich schön und der innen Bedruck schafft noch mal eine kurze Übersicht über die Charaktere. Die Gestaltung passt sehr gut zum Thema und lässt einen sofort erkennen, dass Schach in diesem Buch eine wichtige Rolle spielt.

Ich würde das Buch auf jedenfall weiterempfehlen, das es mal was ganz neues war und total spannend.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2020

unüberraschendes Ende

Save Us
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Nachdem Ruby suspendiert wurde, weil sie angeblich eine Affäre mit einem ihrer Lehrer hatte, ist sie total durch den Wind.
Aber nicht nur Ruby trifft dies hart, genauso trifft es die Beaufort-Zwillinge. ...

Nachdem Ruby suspendiert wurde, weil sie angeblich eine Affäre mit einem ihrer Lehrer hatte, ist sie total durch den Wind.
Aber nicht nur Ruby trifft dies hart, genauso trifft es die Beaufort-Zwillinge. An diesem Tag wird der Vater von den zweien mit Wahrheit konfrontiert, die er natürlich nicht vertragen kann und greift deshalb zu harten Maßnahmen.

Ruby war mir in diesem Band wahrscheinlich am sympathischsten. Ihre Handlungen waren alle gut durchdacht und total nachvollziehbar.
Bei James geht es mir da nicht anders. Er schafft es endlich, seinen Willen durchzusetzen.
Eigentlich geht es mir bei allen Charakteren im Buch so.
Sie haben sich alle positiv weiterentwickelt
und sind reifer geworden.

Ich finde, man hätte den zweiten und dritten Band nicht als einzelne Bänder geschrieben. Wenn man den Inhalt aus dem zweiten etwas kurzer gefasst hätte, hätten die Bänder locker zusammengepasst.

Im Vergleich zu den ersten zwei Bänden, war dieser besser.
Die Geschehnisse waren am Ende fast spannend, obwohl es doch voraussehbar war, wie das ganze Buch endet.
Das mittlere Drittel des Buchs war total langweilig. Es war quasi nur positiv und war schleppend zu lesen.
Ich wusste eigentlich schon, was passiert war, als Ophelia sagte, dass ihre Schwester das Familien Erbe gebrochen hatte. Die Vermutung hatte ich aber schon davor.
Einige Beziehungen wirkten etwas erzwungen, damit sich auch ja alle ihr Happy End kriegen. Das kam mir total unrealistisch vor.

Auch in diesem Buch war die Beziehung von Ruby und James eher neben Sache und man hat ziemlich viel von den anderen Beziehung gelesen. Die Szenen waren zwar ganz interessant, allerdings dachte ich, dass das Buch über die Beziehung von Ruby und James ist. Aber ich denke, dass ich Geschmacksache.

Der dritte Band hat mir am besten von der Reihe gefallen, da der Einstieg etwas spannend war, genauso wie das Ende.
Trotzdem war das Buch, genauso wie die ganze Reihe, ziemlich voraussehbar und klischeehaft

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2020

langweilige und erzwungener zweiter Band

Save You
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Ruby fühlt sich total schlecht, nachdem James eine andere vor ihren Augen geküsst hat, aber sie hat auch Mitleid mit James, da seine Mutter gestorben ist.
Ruby will trotzdem nichts mehr mit James zu tun ...

Ruby fühlt sich total schlecht, nachdem James eine andere vor ihren Augen geküsst hat, aber sie hat auch Mitleid mit James, da seine Mutter gestorben ist.
Ruby will trotzdem nichts mehr mit James zu tun haben, aber James will sie unbedingt zurück zu gewinnen.

Ruby konnte ich auch in diesem Band gut leiden. Ihr Entscheidungen sind nachvollziehbar für mich.
James Aktion am Ende des letzten Buchs hat mich ziemlich enttäuscht, aber in diesem Band war er deutlich netter, als in dem davor. Er wollte Ruby unbedingt zurück gewinne.
Lydia mag ich total. Ihre Art gefällt mir einfach. Sie will das beste für ihren Bruder und Ruby, obwohl sie selbst so viele Probleme hat. Allerdings finde ich etwas egoistisch von ihr, nicht mit ihren ehemaligen Freund zureden.
Einige von James Freunden haben sich nicht mehr so daneben benommen, wie im letzten. Andere allerdings haben noch mehr daneben gegriffen.

Das Buch war nicht wirklich spannend. Es war, ebenso wie der Teil davor, einfach total voraussehbar.
Auch in diesem Band hätte ich mir nur die Sicht von Ruby oder James gewünscht, nicht von beiden. Den so, war fast jede Aktion und Reaktion absehbar.
Die Teile aus der Sicht von Lydia und Amber kamen mir wie Lückenfüller vor, da sie nicht wirklich relevant waren für das Buch, abgesehen von der Szene am Ende.
Es geht nicht nur noch um die Liebesgeschichte von James und Ruby, sondern am Ende auch noch um zwei andere, was zwar nicht komplett ausgeführt wird, ich aber trotzdem nicht passen fand.
Generell fand ich das ganze Ende etwas erzwungen, sei es das was mit Lydia oder Ruby passiert. Es kommt mir so vor, als hätte die Autorin das nur geschrieben, damit sie einen dritten Band schreiben konnte.
Hätte man die Sicht von Lydia und Amber weggelassen, hätte man vielleicht sogar noch in diesen Teil schreiben können, was mit James Zukunft und Ruby passiert.

Nach dem ersten Teil habe ich von diesem Buch nicht viel erwartet, allerdings habe ich nicht damit gerechnet, dass es noch ein Stück langweiliger wird.
Die Reihe ist eher für zwischendurch geeignet und nicht, wenn man eine spannende und intensive Liebesgeschichte erwartet.
Den Hype um die Reihe kann ich nicht wirklich verstehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2020

Klischeehafter Liebesroman

Save Me
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Ruby will so unauffällig wie möglich in ihrer Schule sein, denn sie passt dort eigentlich gar nicht rein. Die Maxton Hall ist die beste Privatschule Englands, dementsprechend kostet sie natürlich ordentlich. ...

Ruby will so unauffällig wie möglich in ihrer Schule sein, denn sie passt dort eigentlich gar nicht rein. Die Maxton Hall ist die beste Privatschule Englands, dementsprechend kostet sie natürlich ordentlich. Allerdings hat Ruby nur ein Stipendium und kommt aus der Mittelklasse, während alle ihre Mitschüler ordentlich Geld haben. Vor allem James. Er ist der Sohn von einer der erfolgreichsten Unternehmen in England. Ruby will nichts mit ihm zutun haben, aber sieht etwas, dass den Ruf von James Familie komplett ruinieren könnte. James setzt alles daran, dass es niemand erfährt.

Save Me ist das erste Buch was ich von Mona Kasten gelesen habe und ich bin leider etwas enttäuscht, da ich nach so viel Lob für diese und die Again Reihe, mir keine Klischeehafte Geschichte vorgestellt habe.

Ruby war mir eigentlich von Anfang an sympathisch. Ihre selbstbewusste und schlagfertige Art konnten mich ziemlich unterhalten. Ihr Ehrgeiz ist ebenfalls beeindruckend.
James ist natürlich ein kalter und arroganter Junge, der sich wie ein Idiot benimmt, allerdings wird er um einiges netter und weicher, als er und Ruby sich langsam näher kommen.
James Freunde konnte ich nicht wirklich leiden, da sie sich wirklich alle total daneben benehmen.

Was mir gut am Buch gefallen hat, dass wirklich nur wichtige Szenen beschrieben wurden. Leider waren deshalb die Szenen manchmal etwas zusammenhangslos und es fiel mir hin und wieder etwas schwer in die Szene hineinzufinden.
Der Sichtwechsel zwischen James und Ruby hat mir leider etwas den Überraschungseffekt weggenommen und das Buch wurde etwas langweilig. Mir wäre es lieber gewesen, wenn das Buch nur aus Rubys Sicht geschrieben wäre. Im wahren Leben kennt man ja auch nicht die Gedanken des anderen.
Das Buch hat natürlich lauter Klischees. Ruby, das Mädchen in der Mittelklasse und James, der reiche, eingebildete Junge, der sich für ein Mädchen ändert.
Diese Art von Geschichte habe ich schon hundert mal gelesen.
Da lauter Klischees enthalten sind, war das ganze Buch ziemlich voraussehbar.


Ich würde das Buch empfehlen, für Leute die gerne Bücher mit Klischees lesen, ansonsten eher nicht.

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Veröffentlicht am 23.06.2020

Voraussehbar

Throne of Glass 4 - Königin der Finsternis
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!!!Enthält Spoiler über die Beziehungen zwischen den Personen!!!


Als Celaena/Aelin in Rifthold ankommt will sie die Magie zurückholen und ihr Land zurückzuerobern. Die ist natürlich nicht sehr einfach ...

!!!Enthält Spoiler über die Beziehungen zwischen den Personen!!!


Als Celaena/Aelin in Rifthold ankommt will sie die Magie zurückholen und ihr Land zurückzuerobern. Die ist natürlich nicht sehr einfach und sie wird dabei mehrmals auf die Probe gestellt.

Leider konnte dieser Band nicht mit den anderen mithalten. Die Geschehnisse waren nicht überraschend und einfach voraussehbar.
Ich hätte mit durchaus mehr Hürden gerechnet in diesem Band.

Dazu kommt, dass einige Szenen in die Länge gezogen wurden, die deutlich kürzer hätten sein können.

Am Anfang tat es mit weh, wie Chaol und Celaena/ Aelin miteinander umgegangen sind, dass hat sich aber geändert, als Rowan wieder an Aelins Seite war.
Aelin hat es in diesem Band geschafft, Celaena komplett hinter sich zulassen, zumindest für sich selbst.
Chaol hat Aelin am Anfang des Buchs falsch eingeschätzt, ist dann aber doch noch zur Vernunft gekommen.
Auf die umschwingende Beziehung zwischen Aelin und Rowan habe ich die ganze Zeit gewartet und wurde nicht enttäuscht. Während das Verhältnis zwischen Chaol und Nesryn nicht wirklich unerwartet kam, allerdings habe ich damit erst in einen der darauf folgenden Bände gerechnet, da die Gefühle zwischen den beiden einfach dar waren und sich nicht wirklich entwickelt haben.
Rowan war in diesem Band auf einmal ziemlich verweichlicht, aber ich schätze mal, dass kommt aufgrund seiner Gefühle.
Mit Manon bin ich in diesem Band deutlich mehr klar gekommen und ich liebe ihre Entwicklung, auch wenn diese Absehbar war.

Jede Handlung in diesem Buch konnte ich nachvollziehen, allerdings muss ich sagen dass das Buch im Nachhinein nicht wirklich spannend war, da wirklich fast jede Aktion vorhersehbar war, genauso wie die Entwicklung der Personen.
Ich hätte mir tatsächlich etwas mehr Tote gewünscht, da es meiner Meinung nach einfach besser gepasst hätte und durchaus realistischer wäre.
Ich hoffe, dass die nächsten paar Bände nicht ganz so vorhersehbar werden und etwas spannender, als dieser.

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