Eine emotionale und tiefgründige Geschichte
The Way I BreakMir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover sehr schön finde ...
Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover sehr schön finde und auf den ersten Blick gedacht habe, dass sich dahinter eine richtige Wohlfühlgeschichte verbergen würde. Naja der Titel und der Klappentext haben mich dann schon etwas anderes vermuten lassen und beim lesen sollte sich dieser Eindruck dann auch bestätigen.
Das Buch ist teilweise wirklich hart, im Sinne von schwer und drückend, durch die angesprochenen Themen. Es geht von toxischen Beziehungen über emotionalen Missbrauch, bis zu Drogen- und Alkoholsucht. Es gibt aber gleichzeitig auch leichte Momente, welche dir Geschichte auflockern und ihr Leichtigkeit geben. Der Schreibstil der Autorin ist dabei wunderbar flüssig und ich bin beim lesen nicht ins stocken geraten, da das Buch fast schon eine fesselnde Wirkung hatte.
Gleich zum Einstieg erfährt man einiges über Victoria, ihr Leben und ihre Geheimnisse. Ich fand es gut, dass diese Themen gleich präsent waren und nicht zum Spannungsaufbau genutzt wurden, dass hat das Buch aber auch nicht nötig.Victoria flüchtet regelrecht aus ihrem alten Leben und will sich in Anonymität ein neues aufbauen, aber auch zu sich selber finden. Dies gestaltet sich als ein steiniger Weg voller Höhen und Tiefen, von Momenten wo ich sie einfach nur schütteln wollte, bis zu Momenten der Selbsterkenntnis. Ich konnte Victorias Verhalten dabei zwar nicht immer ganz nachvollziehen, aber das macht sie nicht weniger sympathisch oder authentisch.
Julian dagegen ist ein richtiger Sympathieträger. Trotz des eigenen Dilemmas in dem er sich befindet, wird er zu einer wichtigen Stütze für Victoria. Et ist sehr geduldig und Verständnisvoll und vergisst gerne mal an sich selber zu denken, da er die Bedürfnisse anderer, gerade die seiner Familie, über seine eigenen stellt.
Ich mochte es das sich ihre Beziehung langsam und ruhig entwickelt, dass beide sich gewissermaßen selber finden, aber auch zum einen Team werden.
Insgesamt konnte mich das Buch mit seiner Emotionalität und den Themen definitiv überzeugen und fesseln. Ich mochte die Einblicke in die Welt des Kochens, welche Entwicklung die Protagonisten durchlaufen haben und wie sich emotionale und erheiternde Momente ergänzt haben.