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Veröffentlicht am 18.06.2025

Ein guter Auftakt

Watch Me – Ein Shatter-Me-Roman
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„Watch Me“ ist der Auftakt einer neuen Reihe im Universum von „Shatter Me“. Zwar kann das Buch meiner Meinung nach auch gut unabhängig von der vorherigen Reihe gelesen werden, jedoch ist es sinnvoll, zumindest ...

„Watch Me“ ist der Auftakt einer neuen Reihe im Universum von „Shatter Me“. Zwar kann das Buch meiner Meinung nach auch gut unabhängig von der vorherigen Reihe gelesen werden, jedoch ist es sinnvoll, zumindest die ursprüngliche Trilogie zu kennen. Fast alle Figuren kommen bereits in der vorherigen Reihe vor, und mit den Vorkenntnissen sind die Dynamiken unter ihnen deutlich verständlicher.
Im Gegensatz zu ein paar anderen Rezensionen, die ich gelesen habe, fand ich von den Protagonisten tatsächlich Rosa interessanter als James. Zwar wirkte sie in einigen ihrer Entscheidungen sehr naiv, jedoch hat ihr Verhalten nur unterstrichen, wie sehr sie der Ideologie unterworfen ist, in der sie aufwachsen musste. Auch James trifft ein paar fragwürdige Entscheidungen, jedoch resultieren diese bei ihm aus seinem Drang, sich anderen zu beweisen. Vor allem im Kontrast zu Rosa wirkte er noch sehr kindlich. Ich denke aber, dass beide Charaktere auf diese Weise noch viel Potenzial haben, sich in den weiteren Bänden zu entwickeln. Vor allem bei Rosa wurde das zum Ende des Buches schon deutlich.
Gleiches gilt auch für die Liebesgeschichte: Die Gefühle der beiden kamen etwas aus dem nichts. Entsprechend erhoffe ich mir, dass in den folgenden Bänden stärker gezeigt wird, wieso die beiden eine besondere Verbindung zueinander haben.
Mal abgesehen von James und Rosa habe ich mich sehr gefreut, dass alle Figuren aus der vorangegangenen Reihe auch hier zumindest namentlich wieder auftauchen. Besonders haben mir die Szenen gefallen, in denen Aaron, Juliette und ihre Freunde mit James interagiert haben. Vor allem die Beziehung von James zu Aaron war sehr vielschichtig.

Alles in allem ein guter Auftakt mit viel Potenzial für die weiteren Bände.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Potenzial nicht ausgeschöpft

Gestern waren wir unendlich
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In „Gestern waren wir unendlich“ geht es um Louis und Henry, die seit drei Jahren zusammen sind und nach einem Streit in einen Unfall verwickelt werden. Als Louis nach dem Unfall aufwacht, muss er feststellen, ...

In „Gestern waren wir unendlich“ geht es um Louis und Henry, die seit drei Jahren zusammen sind und nach einem Streit in einen Unfall verwickelt werden. Als Louis nach dem Unfall aufwacht, muss er feststellen, dass er den Tag immer wieder von vorne erlebt.
Vor dem Lesen hatte ich Bedenken, dass mich die durch die Zeitschleifen bedingten Wiederholungen irgendwann langweilen würden. Zum Glück konnte dieses Problem ganz gut dadurch umgangen werden, dass sich die Zeitschleife mit verschiedenen Einblicken in die Vergangenheit der beiden aus Henrys Perspektive abgewechselt hat. Ein Nachteil dieses Vorgehens war jedoch, dass der Leser fast nur Louis schlechte Seiten zu sehen bekommt. Im Ablauf der Zeitschleifen verhält er sich – in seinem Versuch Henry zu retten – ziemlich unsympathisch.
Generell bin ich weder mit Louis noch mit Henry so richtig warmgeworden. Ihr Handeln ist meistens ziemlich eindimensional motiviert, wodurch sie als Figuren leider eher flach wirkten. Mir hätte es geholfen, wenn noch ein paar mehr Einblicke in das Kennenlernen gewährt worden wären. So fiel es mir jedoch schwer, das Besondere in ihrer Beziehung zu sehen.
Trotz meiner Probleme mit den Protagonisten war ich auf die Auflösung gespannt. Leider muss ich sagen, dass das Ende für mich eher ernüchtert und die Begründung der Zeitschleife etwas schwach waren. Das klingt jetzt alles eher negativ, aber abgesehen von meinen Kritikpunkten hatte ich Spaß beim Lesen und es gab auch ein paar Momente, die zum Nachdenken angeregt haben.

Alles in allem eine interessante Grundidee, deren Potenzial nicht ganz genutzt wurde.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Schwächer als die Vorgänger

Vengeance of the Pirate Queen - Fürchte meine Rache
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In Vengeance of the Pirates Queen geht es im Gegensatz zu Band 1 und 2 nicht um Alosa, sondern um Sorinda. Da Alosa und Riden im Buch nur am Rand vorkommen, kann das Buch auch unabhängig von den Vorgängern ...

In Vengeance of the Pirates Queen geht es im Gegensatz zu Band 1 und 2 nicht um Alosa, sondern um Sorinda. Da Alosa und Riden im Buch nur am Rand vorkommen, kann das Buch auch unabhängig von den Vorgängern gelesen werden.
Der Schreibstil von Tricia Levenseller ist wie gewohnt flüssig und ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Im Verlauf des Buches musste ich jedoch feststellen, dass mir die Handlung nicht wirklich zugesagt hat. Generell hatte ich das Gefühl, dass das Buch eher für die Liebesgeschichte geschrieben wurde und nicht, weil es in der Welt wirklich noch mehr Geschichten zu erzählen gab.
An sich habe ich nichts dagegen einzuwenden, wenn sich die Geschichte eher auf die Beziehung der Protagonisten fokussiert, jedoch hat mich auch die Liebesgeschichte nicht ganz überzeugen können. Leider gab es eher wenig Interaktionen zwischen Sorinda und Kearan, wodurch die Gefühle bei mir nicht angekommen sind. Das lag auch zum Teil daran, dass beide als Figuren eher blass geblieben sind.

Alles in allem ein dritter Band, der nicht viel zur vorherigen Handlung beiträgt.

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Eine solide Sports-Romance

The Fake Out
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Wer mich schon länger kennt, der weiß, dass ich Sports-Romance liebe. Band 1 der Vancouver Storms Reihe habe ich letzten Sommer im Kanada Urlaub gelesen und auch Band 2 und 3 kenne ich bereits. Zum Erscheinen ...

Wer mich schon länger kennt, der weiß, dass ich Sports-Romance liebe. Band 1 der Vancouver Storms Reihe habe ich letzten Sommer im Kanada Urlaub gelesen und auch Band 2 und 3 kenne ich bereits. Zum Erscheinen von „The Fake Out“ habe ich den Roman jetzt nochmal auf Deutsch gelesen. An besonders viel konnte ich mich nicht erinnern und war entsprechend gespannt, wie mir der Roman beim zweiten Lesen gefallen würde.
Überraschenderweise ist mir der Einstieg in die Geschichte eher schwergefallen. Es hat etwa bis zur Hälfte gedauert, bis ich mit den Protagonisten Hazel und Rory warm geworden bin. Das lag vor allem daran, dass sich die „Beziehung“ der beiden zu Beginn rein auf das Körperliche bezogen hat und die emotionale Ebene kaum eine Rolle spielte. Im Verlauf des Buches hat sich das zum Glück gebessert.
Vom Aufbau her ähnelt die Liebesgeschichte wie auch Band 3 sehr dem ersten Teil der Reihe, d. h. der Protagonist ist schon vor Einsetzen der Handlung in die Protagonistin verknallt. Entsprechend würde ich sagen, dass ihr dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben solltet, wenn ihr den ersten Band mochtet.
Ansonsten hat mich die Reihe bisher dahingehend positiv überrascht, dass sie ohne viel unnötiges Drama auskommt. Entsprechend freue ich mich trotz der kleinen Schwierigkeiten in diesem Band auf Teil 4, in dem es um Alexei und Georgia geht.

Alles in allem eine solide Sports-Romance, bei der ich mir etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Solider Roman mit interessanten Themen

Love at First Knight. Eine königliche Liebeskomödie
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„Love at first Knight“ war mein erstes Buch der Autorin Megan Clawson. Ihr Schreibstil ließ sich flüssig lesen und ich bin gut ins Buch reingekommen. Von den Themen, die im Roman behandelt werden, fand ...

„Love at first Knight“ war mein erstes Buch der Autorin Megan Clawson. Ihr Schreibstil ließ sich flüssig lesen und ich bin gut ins Buch reingekommen. Von den Themen, die im Roman behandelt werden, fand ich vor allem Daisys Schüchternheit sowie ihre Leidenschaft für Live-Action-Role-Playing gut umgesetzt. Auch Daisys Familie war mir sehr sympathisch. Womit ich hingegen ein paar Probleme hatte, war der „Love Interest“ Theo.
Enemies-to-Lovers ist für mich in reinen Romance-Büchern sowieso schwer umzusetzen, da es sich meistens eher um eine leichte Abneigung handelt. In diesem Fall war es so, dass Theo vor allem zu Beginn einfach unausstehlich ist und Daisy grundlos schlecht macht. Dass die beiden sich zum Ende hin angenähert haben, kam für mich ein wenig aus dem Nichts. Für mich haben die beiden nicht zusammengepasst. Das Ganze wurde vor allem dadurch unterstrichen, dass es eine Figur gab, mit der Daisy meiner Meinung nach deutlich mehr Chemie hatte als mit Theo. Ich denke, der Roman wäre auch ohne die Liebesgeschichte gut ausgekommen, wenn der Fokus stärker auf Daisys Entwicklung gelegt worden wäre.

Alles in allem ein solider Roman mit interessanten Themen, bei dem mich die Liebesgeschichte jedoch nicht überzeugen konnte.

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