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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.12.2023

Gute Unterhaltung

Alice in La La Land
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Zuallererst ein riesiges Dankeschön an die Lesejury und den ONE-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst in keiner Weise meine eigene Meinung.



Endlich wieder etwas Neues ...

Zuallererst ein riesiges Dankeschön an die Lesejury und den ONE-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst in keiner Weise meine eigene Meinung.



Endlich wieder etwas Neues von Kelly Oram! Ich liebe ihre Bücher und gerade „Alice in La La Land“ hat mich wieder sehr angesprochen, da es sich um die Halbschwester von Brian Oliver handelt, den man schon aus Kelly Orams Debütroman „Cinder & Ella“ kennt. „Cinder & Ella“ habe ich 2018 über alles geliebt und es ist auch jetzt noch eins meiner liebsten Bücher. Daher musste „Alice in La La Land“ unbedingt auch bei mir einziehen und hatte auch recht hohe Erwartungen an das Buch.



Alice liebt die Musik und möchte nichts sehnlicher als mit ihren Freunden Matt und Lexie in LA Musik studieren. Mit ihren beiden Freunden ist sie heimlich in einer Band, da Alice` Mum nicht möchte, dass Alice Musik macht. Sie soll nach Yale gehen und dort studieren. Doch in einem Streitgespräch mit ihrer Mutter erfährt Alice, dass ihr Vater in LA lebt und sie macht sich auf die Suche nach ihm. Mit ihren Freunden und einem Schulausflug schafft sie es nach LA und versucht dort ihren Vater und ihren Bruder kennenzulernen, dabei trifft sie dort auf Dylan, der gerade von seiner Freundin verlassen wurde und beide vereinbaren, wenn Alice für einen Abend seine Freundin spielt, hilft er ihr ihren Vater kennenzulernen.



Alice war mir vom ersten Moment an sehr sympathisch. Sie ist ein sehr ruhiger Mensch und versucht es allen so recht wie möglich zu machen, dabei vergisst sie sich selbst und ihre Wünsche immer wieder. Sehr schade fand ich es, dass sie sich immer mit ihrer Mutter gut stellen wollte, auch wenn sie nichts von den Plänen ihrer Mutter für sie hielt. Manchmal fand ich es echt sehr anstrengend, wie sehr sie sich von ihrer Mutter bevormunden ließ und es nicht geschafft hatte, ihr einfach mal die Meinung zu sagen und vor allem einfach mal für sich selbst einzustehen.



Dylan hatte vom ersten Moment an mein Herz. Ich finde einfach, dass jeder einen Dylan in seinem Leben braucht. Auch Dylan hat das Problem, dass er sich zu sehr bevormunden lässt. Auch er versucht allen Menschen in seinem Leben, gerade einer Mutter, seiner Agentin und seiner Exfreundin, es so recht wie möglich zu machen und kämpft nicht wirklich für seine Wünsche und Träume. Allerdings finde ich es einfach unglaublich cute, wie er mit Alice umgeht.

Matt und Lexie waren einfach die coolsten besten Freunde, die man sich vorstellen konnte. Auch wenn ich anfangs echt Probleme mit den beiden hatte, weil sie Alice halt zu Dingen gedrängt haben, die sie selbst nicht unbedingt wollte. Im Nachhinein hat sich aber herauskristallisiert, dass Matt und Lexie es nur gut meinten mit Alice.



Der Schreibstil von Kelly Oram war wieder mal total fesselnd und interessant. Natürlich war vieles sehr vorhersehbar, aber es hatte mich wirklich gut unterhalten. Die Beziehung, die Alice und Dylan zueinander aufgebaut hatten, war so unfassbar cute und liebevoll, dass man über den Rest gut hinwegsehen konnte. Was ich etwas schade fand, war einfach die Tatsache, dass ihre Mitschüler und Lehrer es erst so spät herausgefunden haben. Das hat einfach nicht zu einigen Aussagen gepasst. Aber wie gesagt, ich wurde sehr gut unterhalten und ich habe Dylan und Alice sehr geliebt.



Dieses Buch ist auf jeden Fall etwas für alle Fans von „Cinder & Ella“. Brian war damals schon ein wundervoller Charakter und auch hier war er wieder unglaublich toll. Es war so schön und locker. Eine süße Geschichte für zwischendurch mit viel Herzklopfen und dem Flair von LA.

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Veröffentlicht am 12.10.2023

Jahreshighlight

Twisted Lies
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„Twisted Lies“ ist der vierte Band der BookTok bekannten „Twisted“ – Reihe von Ana Huang. Da mich bisher die ersten drei Teile nicht wirklich angesprochen hatten, habe ich die Reihe mit dem letzten Band ...

„Twisted Lies“ ist der vierte Band der BookTok bekannten „Twisted“ – Reihe von Ana Huang. Da mich bisher die ersten drei Teile nicht wirklich angesprochen hatten, habe ich die Reihe mit dem letzten Band begonnen. Allerdings hat mir der Teil so viel Spaß gemacht, dass ich mir die ersten drei Bände auch noch holen werde um mir die Geschichten von Ava, Bridget und Jules ebenfalls zu lesen. Weshalb ich ebenfalls gezögert habe? Ich wurde schon häufig von extrem gehypten Büchern enttäuscht und BookTok ist nicht die Social Media Plattform, die ich regelmäßig nutze. Daher genieße ich alle BookTok Bücher mit Vorsicht.

Stella Alonso war mir schon im Klappentext unglaublich sympathisch und jedes Wort und jede Seite hat mir aufs Neue bewiesen, das sie diese Sympathie zu 100% verdient hat. Ich mochte ihre schüchterne Art und wie sie im Laufe des Buches immer mehr über sich hinausgewachsen ist. Genauso schön fand ich ihre Freundschaft zu Ava, Jules und Bridget. Die drei sind ihr wirklich wundervolle Freundinnen, auch wenn sie manchmal echt anstrengend waren. Aber das sind meistens die besten Freundinnen, die man haben kann.

Zu Christian Harper muss ich tatsächlich sagen, dass er mich extrem an Christian Grey aus „Fifty Shades of Grey“ erinnert hat. Seine Liebe zu Stella und seine extreme besitzergreifende Art hat mich wirklich sehr daran erinnert, was mich nicht stört, denn ich liebe die Geschichte von Anastasia und Christian (allerdings nur aus seiner Sicht und nicht aus ihrer). Ich mochte Christian und seine Geschichte. Auch seinen Wandel fand ich sehr schön, genauso wie seine seltsamen Freundschaften. Sie sind für ihn so perfekt wie nur eben möglich. Anders wäre es wirklich unrealistisch gewesen.
Im Großen und Ganzen habe ich die Geschichte sehr geliebt. Der Schreibstil war spannend, fesselnd und die Seiten flogen nur so dahin. Ich war wirklich in den Bann gezogen, dass ich alles um mich herum vergessen hatte. Ich konnte mit Stella und Christian zusammen lachen, weinen und mitfiebern. Es war wirklich schön zu lesen. Auch dass mich viele Stellen an „Shades of Grey“ erinnert hatten, fand ich gar nicht schlimm. Es gab mir ein das Gefühl nach Hause zu kommen. Dazu muss ich sagen, dass dieses Buch für mich in Dark Romance fällt. Nicht ganz so dark wie bekannte und gehypte andere deutsche Autor:innen, aber schon sehr dunkel und auch blutig. Das Buch hat viele starke Triggerpunkte und daher ist es nichts für schwache Nerven.

Für mich war dieser Band echt gelungen und ich freue mich schon darauf die Geschichten von Ava, Jules und Bridget zu lesen. Vor allem, wenn sie genauso interessant und spannend sind wie die Geschichte von Stella und Christian. Was ich mir nun wirklich wünschen würde, wäre eine Reihe, wo es um die Kinder geht. Es wäre wirklich so interessant zu lesen, da bin ich mir sicher! Vor allem, weil ich Christian im Umgang mit seinen Kids erleben möchte. Auch wenn es manchmal nicht so scheint, bin ich mir sicher, dass er wirklich ein wundervoller Vater wäre.

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Veröffentlicht am 06.09.2023

Es macht süchtig!

This is Our Time
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„This is our Time“ ist nicht mein erstes Buch von Kathinka Engel, aber es ist das Buch, auf welches ich dieses Jahr am meisten daraufhin gefiebert habe. Seit dem Cover Reveal von Everlove habe ich auf ...

„This is our Time“ ist nicht mein erstes Buch von Kathinka Engel, aber es ist das Buch, auf welches ich dieses Jahr am meisten daraufhin gefiebert habe. Seit dem Cover Reveal von Everlove habe ich auf die Geschichte hingefiebert. Meine Erwartungen waren wirklich hoch, da ich auch extrem gehypt war. Ich wollte nichts anderes lesen außer dieses Buch und dann hatte ich es endlich! Und es ist wirklich unglaublich schön!

Ferne ist ein ziemlicher starker Charakter, lässt sich nicht alles gefallen und sie wartet ganz sicher nicht auf den Prinzen auf dem weißen Pferd. Schon gar nicht, wenn dieser aussieht wie Rio McQuoid. In ihren Augen ist er einfach nur ein arrogantes, überhebliches Arschloch, das sich selbst als überaus wichtig erachtet. Eigentlich möchte sie nur ihr Praktikum absolvieren, um Kontakte in der Filmwelt zu knüpfen, aber dann kommt es dazu, dass ihr die weibliche Hauptrolle in der neuen Netflixserie „This is our Time“ angeboten wird und ihr bleibt im Endeffekt nichts anderes übrig als zu zustimmen. Doch sich plötzlich in der Filmwelt als Schauspielerin zurecht zu finden, gestaltet sich schwerer als Ferne erwartet hat und vielleicht ist Rio auch gar kein so großes Arschloch, wie sie immer dachte.

Ferne war von der ersten Seite an wirklich unglaublich sympathisch und ich mochte sie wirklich sehr. Sie ist kein hilfloses Püppi und auch keine Blondine mit Modelmaßen. Sie ist „einfach“ das Girl next Door und das mochte ich wirklich sehr. Sie ließ sich nicht zu sehr von der Filmwelt beeindrucken und blieb sich dauerhaft selbst treu. Selbst als richtig fiese Kommentare zu ihrer Figur fielen, blieb sie souverän und verfiel nicht direkt in Selbstzweifel, was ich wirklich gut fand. Auch ihre Interaktion mit ihrer Familie, gerade mit ihrem kleinen Bruder Eric, war unglaublich schön. Ich mag es, wenn man sich beim Lesen selbst direkt zuhause fühlt, und das war bei Ferne und ihrer Familie der Fall.

Am Anfang ging mir Rio ein wenig auf die Nerven, aber im positiven Sinn. Es ist halt sein Charakter, der am Anfang nicht einfach ist, sondern überheblich, arrogant und ein Hauch selbstverliebt. Manchmal wollte ich ihm einfach ein Strohhalm in den Kaffee tun, damit er von seinem hohen Ross runterkommt. Aber wenn man seine Geschichte kennt, dann versteht man, warum er sich so verhält. Warum er niemanden in sein Leben lässt und auch keine Freunde hat. Allerdings fand ich die Situationen zwischen Rio und seinem Manager Steve ziemlich toxisch, da bin ich schon gespannt, ob Rio es im zweiten Band schafft, dies zu erkennen und sich von Steve zu lösen. An sich ist Rio wirklich ein superschöner Charakter. Ich habe ihn und seine Gefühlswelt sehr geliebt. Gerade diese Wandlung von dem Hass auf Ferne zu der Liebe zu ihr war so schön mit anzusehen. Ich habe wirklich jedes Wort geliebt.

Der Schreibstil von Kathinka Engel war wieder superflüssig und auch unterhaltsam. Sie schafft es wirklich einen in ihren Bann zu ziehen und nicht mehr rauszulassen. Ich konnte mit Rio und Ferne lachen, lieben und weinen. Sie haben mein Leben bereichert, auch wenn sie nur erfundene Charaktere sind. Sie sind wirklich so schön ausgearbeitet und haben mich tief in meiner Seele und in meinem Herzen berührt. Es ist einfach eine riesige Liebe! Es gab so viele Momente, die so schön waren, dass ich vor Freude einfach nur weinen wollte. Daher ist dieses Buch auch mein Jahreshighlight. Rio und Ferne haben es auf jeden Fall verdient.

Meine Erwartungen an das Buch wurden nicht nur erfüllt, sie wurden sogar übertroffen. Dieses Buch hat einfach so unglaublich viel Liebe verdient. Es ist wirklich eins der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe und nun fiebere ich ungeduldig auf Band 2 hin. „This is our Life“ erscheint nämlich schon am 30.11.23 und auch wenn es noch so lange hin klingt, sind es nur noch ca. 10 bis 11 Wochen. An dieser Stelle muss ich allerdings noch sagen, dass ich erstens, noch eine Geschichte zu Eric brauche und zweitens, ich brauche „This is our Time“ als Netflix Serie mit Ferne und Rio in den Hauptrollen. :) I need this so much! Ansonsten kann ich nur sagen: KAUFT DIESES BUCH! LEST ES! LIEBT ES!

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Veröffentlicht am 28.08.2023

Schade, dass es schon zu Ende ist

In jedem Augenblick ein Wir
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Zuallererst ein riesiges Dankeschön an Netgalley.de und den Droemer – Knaur – Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst natürlich nicht meine eigene Meinung.

Nachdem ich ...

Zuallererst ein riesiges Dankeschön an Netgalley.de und den Droemer – Knaur – Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst natürlich nicht meine eigene Meinung.

Nachdem ich vor kurzem schon Band 1 „In jedem Atemzug nur du“ gelesen und geliebt hatte, musste nun der zweite Teil dran glauben. :) Es war wirklich schön nochmal an die Lullaby University zurückzukehren und ich finde es ehrlich schade, dass es mit diesem Band dann auch tatsächlich zu Ende ist.

„Wie zwei fehlerhafte Puzzleteile, die man in einem schnellen Versuch, das Puzzle zu lösen, einfach aneinandergelegt und mit einem Tesafilm fixiert hat. Genauso fühlte sich irgendwann meine Seele an.“ (Position 972)

Schon im ersten Band war mir Lou sehr sympathisch. Sie liebt es zu backen und zu nähen. Die Kleidung, die sie trägt, näht sie sich selbst aus nachhaltigen Stoffen und ihr gesamtes Leben ist vollkommen durchgetaktet. Ihr Alltag wird von ihren To-Do Listen geprägt. Durch ihren vollgestopften Alltag bleibt nicht viel Zeit zum Entspannen und auch die Nächte schlägt sie sich mehr oder weniger um die Ohren. Das alles tut sie aber nur, um nicht an ihre vergangene Beziehung zu denken, die große Selbstzweifel in ihr ausgelöst haben. Ich konnte ihre Gedanken und Ängste, die meiste Zeit nachvollziehen, genauso auch ihre Handlungen. Gerade zusammen mit Jasper hatte sie immer so unglaublich schön agiert und ich konnte die Liebe der Beiden fast greifen.

„Es gibt immer noch Tage, an denen ich das Gefühl habe, dass alles über mir zusammenbricht und mich begräbt. Ich kann es nicht immer kontrollieren. Aber wenn wir zusammen sind, weiß ich, dass ich es nicht kontrollieren muss. Wir können uns gegenseitig Halt geben und uns gegenseitig die Angst nehmen. Das war doch der Plan!“ (Position 3273)

Auch Jasper hatte ich schon im ersten Teil unglaublich ins Herz geschlossen und es hatte mir wirklich sehr das Herz gebrochen als er erfahren hatte, dass die Frau, die er noch immer liebt, schon vor einigen Jahren verstorben war. Das Maggies Tod ihn so sehr runterziehen würde, hatte ich im ersten Teil noch nicht ganz so wahrgenommen, aber in diesem Band hatte mich seine Trauer sehr berührt. Das er so reagiert hat, wie er es letztendlich tat, konnte ich zu 100% verstehen. Vor allem in dem Zusammenhang mit den ganzen Gerüchten, die auf der LBU umgingen. Es war wirklich krass zu sehen, was für Welten zwischen Band 1 und 2 lagen. Jasper war hier Anfangs eine komplett andere Person und das hatte mich echt traurig gemacht. Aber mit Lous Hilfe kam er aus dem dunklen Loch heraus und konnte wieder das Leben genießen.

„»Ich habe dir gesagt, dass ich warten werde. Und ich habe darauf vertraut, dass du deiner Angst irgendwann den Rücken kehrst. Ich weiß ja, dass du das kannst. Wie beim Hang Gliding. Du brauchst nur etwas länger … aber irgendwann springst du.«“ (Position 3617)

Der Schreibstil hatte mich erneut wieder in den Bann gezogen. Selten habe ich es in letzter Zeit so genossen zu Lesen. Die Seiten flogen nur so dahin und es war immer fesselnd und spannend. Was mich auch hier wieder begeistert hatte, war, dass das Buch nicht von Spice gelebt hat, sondern von Lou und Jasper. Das hat mein Leseerlebnis deutlich angehoben. Ich finde es schlimm, dass heutzutage so viele Bücher unnötig mit Spice zugeballert werden, dass die eigentliche Geschichte verloren geht. Daher freue ich mich, dass es doch noch Autoren und Autorinnen gibt, die sich auch wirklich noch Gedanken um die Geschichte machen und sich von dem Spice-Hype nicht beirren lassen. Ich hoffe sehr, dass die Autorin ihren Stil auch weiterhin so beibehält, denn so ist er perfekt. Es war wirklich so wunderschön zu lesen und ich habe jeden Moment geliebt.

„Manchmal muss man wohl einfach loslaufen und den Absprung schaffen, ehe man die Welt aus neuen Perspektiven sehen und aus alten Mustern ausbrechen kann. Jetzt, wo ich einmal damit angefangen habe, kann ich sie erst sehen: die ganzen Abenteuer, die das Leben bietet. Und ich bin bereit für jedes Einzelne davon.“ (Position 3902)

Beide Bücher der Reihe hatten mich wirklich umgehauen und es stimmt mich wirklich traurig, dass ich mich jetzt schon vom Modoc National Forest und der LBU verabschieden muss. Am liebsten würde ich noch etwas länger dortbleiben und würde mir auch noch eine Geschichte von Reese und Shawn wünschen. Denn in beiden Bänden ist deutlich bemerkbar, dass etwas in der Familie nicht stimmt und es wurde leider auch nie aufgelöst warum. Daher würde ich mich wirklich sehr um zwei weitere Bände freuen, wo es sich dann jeweils um Reese und Shawn handelt. Die Lullaby Reihe ist auf jeden Fall eins meiner Jahreshighlights und ich denke, dass ich auch immer wieder zurückkehren werde an die LBU, den Modoc National Forest und zu Red Programm. Diese Bücher haben mein Herz!

„»Ich muss sichergehen, dass meine Liebe zu dir nicht stärker ist als die Liebe zu mir selbst«“ (Position 3293)

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Veröffentlicht am 17.08.2023

Mein neues Lieblingsbuch

In jedem Atemzug nur Du
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Zuallererst ein riesiges Dankeschön an Netgalley.de und den Droemer Knaur Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst natürlich nicht meine eigene Meinung.

„Lebensfroh bedeutet ...

Zuallererst ein riesiges Dankeschön an Netgalley.de und den Droemer Knaur Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst natürlich nicht meine eigene Meinung.

„Lebensfroh bedeutet ja nicht, immer laut und quirlig zu sein. Es ist die Frage, wie man das Leben wahrnimmt und ob man es zu schätzen weiß.“ (Position 1805)

„In jedem Atemzug nur du“ war mein erstes Buch von Jennifer Wiley. Zuvor hatte ich noch nie von der Autorin gehört, weshalb ich ihr Buch auch nicht auf dem Schirm hatte. Tatsächlich kam ich zu der Geschichte, nachdem die Besitzerin unserer örtlichen Buchhandlung dieses Buch auf ihrem Instagramaccount gezeigt hatte. Der Klappentext hatte mich sofort angesprochen und ich habe mich sofort um das Rezensionsexemplar bemüht. Ich habe es nicht bereut und Band 2 liegt auch schon bereit!

„Vertraust du mir?“ „Ja“, sage ich, ohne zu zögern. „Dann vertrau darauf, dass ich weiß, was ich tue.“ (Position 2093)

Das erste Mal auf eigenen Beinen stehen. Das ist eines der Ziele von Hazel als sie in Lullaby ihr Stipendium antritt. Seit sie denken kann bestimmt ihre Krankheit Mukoviszidose ihr Leben und nun, zwei Jahre nach ihrer Lungentransplantation, kann sie endlich alles nachholen, was sie all die Zeit verpasst hat. Aber es ist kein Zufall, dass Hazel in Lullaby gelandet ist. Sie hat etwas zu erledigen von dem Niemand außer ihr weiß. Doch dann trifft sie auf den schweigsamen Lewis und sofort wird ihr klar, dass er eine besondere Person ist. Doch was sie nicht weiß, er trägt auch viel Dunkelheit in sich.

„Enttäuschung (...) Ist es eher ein kleiner Stich ins Herz, oder gleicht es mehr einem Stoß mit einem Messer?“ „Messer“, murmele ich. „Verstehe. Dann muss dieser Mensch dir viel bedeuten. Nur diejenigen, die uns nahestehen und die wir lieben, schaffen es, uns derart zu enttäuschen. Aber genau das ist die Krux, denn genau diese Menschen haben es meistens verdient, dass wir ihnen verzeihen.“ (Position 4648)

Hazel war mir vom ersten Moment an unglaublich sympathisch. Ich habe sie wirklich sehr geliebt. Sie ist eine sehr starke Person und sehr selbstreflektiert. Die Umwelt ist ihr wirklich unglaublich wichtig und ihre Liebe zur Natur war dauerhaft zu spüren. In ihrem Leben hat sie wirklich viel mitmachen müssen. Mukoviszidose ist eine unglaublich unfaire Krankheit und man spürt wirklich wie sehr diese Krankheit und die damit zusammenhängende Transplantation ihr Leben geprägt hat. Gelegentlich hat man vollkommen vergessen, dass Hazel krank ist, denn auch nach einer Transplantation ist Mukoviszidose nicht geheilt, und es war schön zu sehen, wie sehr Hazel ihr Leben liebt, dass ihr durch den Tod eines anderen Menschen geschenkt wurde. Viele Gedanken, die Hazel hat und auch der Grund, weshalb sie in Lullaby gelandet ist, sind für mich nachvollziehbar gewesen. Vom ersten bis zum letzten Moment war sie für mich ein unglaublich wundervoller Charakter gewesen, den ich in mein Herz geschlossen habe.

„Hattest du schon mal ein Geheimnis?“, flüstere ich fast. „Etwas, was wirklich noch niemand zuvor wusste?“ (Position 1431)

Richtig gut gefallen hat mir tatsächlich, dass Lewis nicht der obercoole Bad Boy des Colleges ist, sondern der schüchterne, stotternde Junge, der sich lieber im Archiv des Rathauses oder in eine der Forschungslaboren zurückzieht. Seine Liebe und Faszination für sein Studienfach und der Natur war so gewaltig und wunderschön. Ich habe ihn wirklich sehr für sein Wissen über sämtliche Pflanzen, Vogelarten und Tiere bewundert. Auch wenn er anfangs sehr scheu und wortkarg war, fand ich seine Entwicklung im Buch wirklich enorm und berührend. Wie er im Beisein von Hazel immer offener und gesprächiger wurde. Auch wie sehr er sich um Hazel gekümmert hat und seine Liebe zu ihr waren unglaublich süß. Jeder Mensch braucht einen Lewis oder eine Hazel.

„Was, wenn man Angst hat, noch mal so enttäuscht zu werden?“ „Davor kann man sich niemals ganz schützen. Die Frage, die du dir stellen solltest, ist eine andere: Liebst du diesen Menschen genug, um das Risiko, noch mal verletzt zu werden, einzugehen?“ (Position 4653)

Der Schreibstil war wirklich fesselnd und so fluffig zu lesen. Das Buch hatte mich innerhalb kürzester Zeit in den Bann gezogen und ich war jedes Mal traurig, wenn ich das Lesen unterbrechen musste für so unwichtige Dinge wie Schlafen oder Arbeiten. :) Die Geschichte hat mich wirklich sehr tief in meinem Herz und meiner Seele berührt. Es war so wunderschön, bewegend und tiefgründig. Meiner Meinung nach hätte es einfach so weiter gehen können. Mein Herz hängt noch immer an diesem Buch und will noch gar nicht wahrhaben, dass die Geschichte von Hazel und Lewis erzählt ist und es nicht mehr weitergeht. Ich habe die Zeit mit den zwei in Lullaby und dem Modoc National Forest wirklich sehr geliebt und ehrlich gesagt, will ich gerade nur noch weinen, weil ich nun diese traumhafte Geschichte gehen lassen muss!

„Du richtest deinen Blick auf die Natur und gibst darauf acht. Das ist lebensfroh, die Natur ist schließlich pures Leben.“ (Position 1807)

Dieses Buch angefragt zu haben, war wirklich die beste Entscheidung meines Lebens gewesen, weil es mir einfach auch so viel gegeben hat. Eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und die wunderschöne Natur. Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, bei dem ich so intensiv gefühlt habe. Auch wenn ich mich jetzt von Hazel und Lewis verabschieden muss, freue ich mich schon darauf beide in Band 2 „In jedem Augenblick nur wir“ wiederzusehen, wenn es um die Geschichte von Jasper, Lewis Bruder, und Lou, Hazels Mitbewohnerin geht.

„Danke, Lewis“, sage ich erneut, und diesmal meine ich alles damit. Dass er mich hierhergebracht hat. Dass er mir beisteht. Dass er mir diese Momente des Glücks beschert.“ (Position 2111)

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