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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2021

Der besondere erste letzte Tag

Der erste letzte Tag
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In „Der erste letzte Tag“ von Sebastian Fitzek geht es um einen Roadtrip der besonderen Art.

Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Sein Flug wird allerdings ...

In „Der erste letzte Tag“ von Sebastian Fitzek geht es um einen Roadtrip der besonderen Art.

Livius Reimer macht sich auf den Weg von München nach Berlin, um seine Ehe zu retten. Sein Flug wird allerdings gestrichen und so muss er sich den letzten verfügbaren Mietwagen mit einer jungen Frau teilen. Diese Reise wird ganz besonders, denn Lea von Armin überfordert Livius mit ihrer unkonventionellen Sicht auf die Welt. Schon direkt nach der Abreise lässt er sich auf ein Experiment von Lea ein und weiß nicht, dass damit nicht nur ihr Roadtrip einen anderen Verlauf nimmt, sondern sein ganzes Leben.

Dieses Buch ist anders als die üblichen Bücher, die wir von Herrn Fitzek gewohnt sind. Es ist KEIN Thriller, wie es auch auf dem Buchcover schon steht. Es ist eine Roadtrip-Story aber auch gleichzeitig eine der schwierigen Zeit (Corona) entsprechende Geschichte, die tiefgründig, aber auch sehr witzig ist.

Ich habe oft laut lachen müssen und konnte kaum aufhören zu lesen. Diese Geschichte ist ein wahrer Schatz und hat mich nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken gebracht.
Die Kapitel sind in diesem Buch, wie wir es auch von den Psychothrillern gewohnt sind, kurz gehalten und angenehm zu lesen.

Sebastian Fitzek hat einen tollen Humor und ich würde sehr gerne nochmal so eine Geschichte von ihm lesen, auch wenn ich seine Thriller natürlich sehr gern mag.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen und kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

FAZIT
Eine besondere Geschichte, die mir lange in Erinnerung bleiben wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2021

Ein gewohnt spannender Fitzek

Der Heimweg
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In „Der Heimweg“ von Sebastian Fitzek geht es um Jules Tannberg, der am Begleittelefon sitzt, einem Service für Frauen, die nachts auf ihrem Heimweg Angst bekommen und jemanden zum Reden brauchen. So wie ...

In „Der Heimweg“ von Sebastian Fitzek geht es um Jules Tannberg, der am Begleittelefon sitzt, einem Service für Frauen, die nachts auf ihrem Heimweg Angst bekommen und jemanden zum Reden brauchen. So wie die junge Klara, die glaubt von einem Psychopathen verfolgt zu werden. Er hat vor Wochen mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand gemalt, das ihren Todestag darstellen sollte und dieser Tag bricht grad an.

Immer wenn ein neues Buch von Sebastian Fitzek erscheint, muss ich es lesen. So fasziniert bin ich von seinen Psychothrillern. Er weiß einfach wie man fesselnd schreibt und immer wieder gut täuscht, denn kaum, dass man sich denkt: “ach so ist das“, darf man wieder umdenken. Das finde ich an seinen Geschichten so Besonders.

Die Kapitel in seinen Büchern sind immer schön kurzgehalten, so dass man, immer eben noch ein Kapitel lesen kann, auch wenn man weniger Zeit hat... Meistens werden es dann aber gleich drei oder vier, weil man sich von seinen geschriebenen Worten und der Spannung nicht lösen kann. Wie auch in diesem Buch hier. Allerdings ist es nichts für schwache Nerven und manchmal musste ich kurz aufhören zu lesen, da es mir zu viel wurde und ich ein paar bestimmte Szenen, die einer Frau angetan wurden, nicht fassen und sofort verarbeiten konnte.

Am Ende war ich wieder mal etwas verwirrt und musste meine Gedanken sammeln und nochmal das Gelesene überdenken. So macht es aber auch Spaß sich mit anderen Lesern über die Geschichte auszutauschen, denn jeder hat da so seine eigenen Theorien.

Ich vergebe 5 Sterne und freue mich schon, wenn demnächst im Herbst wieder ein neues Buch vom Meister des Psychothrillers erscheint.

FAZIT
Es typischer Fitzek, den ich allen weiterempfehlen kann, die nicht so zart besaitet sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.05.2021

Zum Nachdenken anregende Geschichte

Immer noch wach
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„Immer noch wach“ von Fabian Neidhardt ist eins der besonderen Bücher, die einem zum Nachdenken anregen.

Es geht um den 30-jährigen Alex, der erfährt, dass er nicht mehr lange zu Leben hat. Er möchte ...

„Immer noch wach“ von Fabian Neidhardt ist eins der besonderen Bücher, die einem zum Nachdenken anregen.

Es geht um den 30-jährigen Alex, der erfährt, dass er nicht mehr lange zu Leben hat. Er möchte die ihm noch gebliebene Zeit mit seinen Lieblingsmenschen verbringen, um dann zum Sterben in ein Hospiz zu gehen, denn lebensverlängernde Maßnahmen möchte er genauso wenig wie auch, dass seine Freunde ihn beim Sterben zusehen müssen.

Dort angekommen muss er sich aber plötzlich Gedanken darüber machen, wie man die Zeit nutzt, die einem überraschend geschenkt bekommt….

Ich war gespannt was mich erwarten wird und ich wurde nicht enttäuscht.

Fabian Neidhardts Debütroman konnte mich sehr berühren. Seine einfache Art diese besondere Geschichte vom Leben und Sterben zu erzählen, gefiel mir sehr gut. In kurzen Kapiteln bin ich in verschiedene Zeiten gesprungen und erfuhr mehr von ihm und seinen Mitmenschen. Lediglich der Aufbau der Kapitel hat mir nicht ganz so gut gefallen, denn man springt in unterschiedliche Zeiten und Situationen, so dass es den Lesefluss etwas stört.

Die komplette Geschichte gefiel mir aber sehr gut, denn sie ist traurig und ermutigend zugleich und niemals erdrückend.


FAZIT

Eine traurige, aber auch warmherzige Geschichte, die ich gern weiterempfehlen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.04.2021

Ungesagte Worte

All das Ungesagte zwischen uns
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Immer wenn ein neues Buch einer meiner Lieblingsautorinnen erscheint, möchte ich es lesen, denn bisher wurde ich nicht von ihr enttäuscht.
Auch diesmal war es eine emotionale Geschichte.

Es geht um Morgan, ...

Immer wenn ein neues Buch einer meiner Lieblingsautorinnen erscheint, möchte ich es lesen, denn bisher wurde ich nicht von ihr enttäuscht.
Auch diesmal war es eine emotionale Geschichte.

Es geht um Morgan, deren Leben sich von einer Sekunde zur anderen verändert hat, als sie ihren Mann Chris und ihre Schwester Jenny bei einem Autounfall verloren hat.
Von nun an muss sie mit ihrer 16-jährigen Tochter Clara das Leben weiterleben, das auf einem Lügengerüst aufgebaut ist. Mutter und Tochter entfernen sich in dieser schweren Zeit voneinander und Halt findet sie ausgerechnet bei ihrem Jugendfreund, bei dem sie ihn eigentlich nicht suchen sollte.

Was ist in ihrem Leben falsch gelaufen und finden Mutter und Tochter wieder zueinander? Dies müsst ihr selbst herausfinden, indem ihr das Buch lest.

Der Schreibstil von Colleen Hoover gefällt mir wie immer sehr gut. Das Buch ist wieder flüssig geschrieben und man bekommt einen guten Einblick in das Gefühlsleben der Protagnisten.

Nachdem ich erfahren hatte, was in Morgans Leben falsch gelaufen ist, war ich echt erschüttert und habe mir gewünscht, dass sie nicht völlig verzweifelt und trotz der Lüge weiterleben kann. Die Beziehung zu ihrer Tochter wurde kompliziert als Chris und Jenny gestorben sind. Die Beiden hätten sich viel Kummer gespart und so Manches aus der Welt schaffen können, wenn sie mehr miteinander gesprochen hätten.

Die Geschichte hatte leider ein paar Längen, die nicht hätten sein müssen und konnte mich nicht ganz so wie die anderen Bücher der Autorin fesseln, daher muss ich einen Stern abziehen. Ich vergebe 4 Sterne und freue mich auf ein weiteres Buch der Autorin.

FAZIT

Trotz der kleinen Länge ist es eine schöne und emotionale Geschichte, die ich gern weiterempfehlen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.04.2021

Die Bibliothek des Lebens

Die Mitternachtsbibliothek
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Nachdem ich den Klappentext zu „Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig gelesen habe, wusste ich, dass das Buch etwas für mich sein wird. Das Thema interessiert mich sehr.

Es geht um Nora, die völlig ...

Nachdem ich den Klappentext zu „Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig gelesen habe, wusste ich, dass das Buch etwas für mich sein wird. Das Thema interessiert mich sehr.

Es geht um Nora, die völlig unzufrieden mit ihrem Leben ist und aus Verzweiflung beschließt sich das Leben zu nehmen. Sie ist auf dem Weg ins Jenseits und landet in einer Bibliothek, wo die Zeiger immer auf Mitternacht stehen. Dort befinden sich Bücher ihrer verschiedenen Leben, die sie hätte führen können, wenn sie andere Entscheidungen getroffen hätte. In jedem Buch versteckt sich ein anderes ihrer Leben und nun bekommt sie die Möglichkeit dort hineinzuschnuppern.
Wird sie in einem dieser Leben glücklich werden?
Wenn Ihr das wissen wollt, müsst ihr das Buch selbst lesen.

Der Schreibstil von Matt Haig gefällt mir sehr gut und das Buch ist sehr flüssig und interessant geschrieben. Die Geschichte hat mich viel zum Nachdenken gebracht.
Ich glaube jeder Mensch würde gern wissen, wie wäre sein Leben, wenn man in diversen Lebenslagen anders entschieden und gehandelt hätte. Wäre man dann glücklicher oder wäre man trotzdem genau da angekommen, wo man sich jetzt befindet? Würde man glücklicher und zufriedener sein? Oder sollte man das schätzen was man hat und nicht immer nach dem Streben was man nicht hat?

„Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig ist mein erstes Buch des Autors, aber es wird definitiv nicht das Letzte bleiben…

Dieses Buch ist ein Jahreshighlight für mich und ich vergebe verdiente 5 Sterne.

FAZIT

Eine wunderschöne und zum Nachdenken anregende Geschichte, die ich jedem weiterempfehlen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere