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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2021

Winderkarussell

Das Winterkarussell
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Nachdem ich dieses hübsche Cover von „Das Winterkarussell“ gesehen habe und mir der Klappentext so gut gefallen hat, wollte ich dieses Buch von Anna Liebig aus dem Blanvalet Verlag unbedingt lesen und ...

Nachdem ich dieses hübsche Cover von „Das Winterkarussell“ gesehen habe und mir der Klappentext so gut gefallen hat, wollte ich dieses Buch von Anna Liebig aus dem Blanvalet Verlag unbedingt lesen und ich muss gleich zu Anfang sagen, dass es mir echt gut gefallen hat.

Es geht um die fünfzehnjährige Antonia, die ihre Mutter bei einem Unfall verloren hat und danach zu ihren unbekannten Großvater Otto in den Taunus kommt. Der alte Mann scheint mürrisch zu sein, doch nach und nach ändert sich das, als er anfängt von Früher zu sprechen als er noch Schausteller war und sich zum ersten Mal in seinem Leben verliebte. Damals war er mit seiner Familie mit dem schönen nostalgischen Karussell, welches sich heute in seinem Schuppen befindet, in Frankfurt unterwegs.

Der Schreibstil war flüssig und die Geschichte lies sich schnell lesen. Sie spielt in zwei Zeitebenen, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Geschichte von Antonia ging mir ziemlich nah und ich habe mich sehr mit ihr gefreut, als sie sich ihrem Großvater annäherte und langsam wieder eine Familie bekam. Als dann ihr Großvater von früher erzählte, hat sie mich richtig gepackt und ich fand mich in einer schönen Liebesgeschichte im alten Frankfurt wieder. Ich konnte sehr gut in die Vergangenheit eintauchen, denn die Autorin hat alles sehr bildlich erzählt. Es machte mir Spaß mitzuverfolgen wie Otto sich verliebte und seinem Traum hinterher jagte, aber auch die Familiengeschichte die sich in der Gegenwart abspielte, war eine ganz Besondere. Auch wenn das Ende etwas vorhersehbar war, kam dann doch noch eine Sache die ich so nicht erwartet habe.

FAZIT
Eine schöne winterliche Familien- und Liebesgeschichte, die ich gern weiter empfehlen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2020

Jugendgeschichte zu einem ernsten Thema

Das Gegenteil von Hasen
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Nachdem ich das letzte Jugendbuch von Anne Freytag kaum aus den Händen legen konnte, habe ich mich sehr auf ihre neue Jugendgeschichte „Das Gegenteil von Hasen“ gefreut.

Es geht um die beliebte Schülerin ...

Nachdem ich das letzte Jugendbuch von Anne Freytag kaum aus den Händen legen konnte, habe ich mich sehr auf ihre neue Jugendgeschichte „Das Gegenteil von Hasen“ gefreut.

Es geht um die beliebte Schülerin Julia, deren privater Blog von einem Unbekannten veröffentlicht wurde. Ihre privaten und emotionalen Gedanken zu diversen Personen und Situationen werden von allen gelesen und von da an verändert sich ihr Leben zum negativen und sie versucht herauszufinden wer so etwas Böses getan haben könnte und warum.

Meine Erwartungen zu einem Buch von Anne Freytag waren wie immer sehr hoch, wurden aber leider diesmal nicht ganz getroffen. Die Thematik in dieser Geschichte war sehr ernst und die Idee auch sehr gut, kam aber leider nicht so tiefgründig rüber wie ich es sonst von ihren Geschichten kenne, denn diesmal konnten mich die Worte nicht ganz so berühren wie sonst.
Der Schreibstil ist aber wieder sehr schön und flüssig und das Ende hätte ich auch nicht erwartet, daher freue ich mich auf die nächste Geschichte meiner Lieblingsjugendautorin, die dann auch hoffentlich wieder sprachlich emotionaler wird und mich dann wieder mehr packen kann.

FAZIT
Eine Jugendgeschichte über ein ernst zu nehmendes Thema, die ich trotz kleiner Schwäche gern weiterempfehlen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2020

Schöne Adventskalendergeschichte

24 gute Taten
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Dieses Jahr hatte ich einen ganz besonderen Adventskalender und zwar als Geschichte in einem Buch, in dem ich jeden Tag gelesen habe. Denn „24 gute Taten“ von Jenny Fagerlund beginnt am 18. November und ...

Dieses Jahr hatte ich einen ganz besonderen Adventskalender und zwar als Geschichte in einem Buch, in dem ich jeden Tag gelesen habe. Denn „24 gute Taten“ von Jenny Fagerlund beginnt am 18. November und endet am 24. Dezember. Somit wird fast jedem Tag ein Kapitel gewidmet.

In der Geschichte geht es um Emma, die sich in ihrer Trauer vergräbt und vor Weihnachten fürchtet, denn vor zwei Jahren ist ihre große Liebe Niklas an Heiligabend bei einem Unfall ums Leben gekommen. Eines Tages bringt Emma bei einem Schneesturm einen alten Mann nach Hause und merkt, dass es ihr gut tut anderen Menschen zu helfen. Sie beschließt einen eigenen Adventskalender zu entwickeln in dem sie jeden Tag eine gute Tat vollbringen möchte. Dieses Projekt soll ihr zurück ins Leben helfen. Ob ihr das aber gelingt, müsst ihr selbst herausfinden.

Ich habe mich sehr darauf gefreut die Geschichte wie einen Adventskalender Kapitelweise jeden Tag zu lesen, denn bis dahin hatte ich so etwas noch nicht gemacht. Manchmal fiel es mir schwer nach einem Kapitel aufzuhören und das Buch bis zum nächsten Tag wegzulegen, denn ich wollte gern wissen wie es mit Emmas Geschichte weiter geht. Dann gab es leider auch Tage, an denen die Handlung etwas vor sich hinplätscherte, da verlor ich auch mal das Interesse am Weiterlesen. Zum Glück hielt das aber nicht an, denn es gab auch besondere und emotionale Momente in dem Buch und ich war froh es gelesen zu haben. Am Ende wurde ich sogar auch einmal richtig überrascht, denn mit dieser Wendung hätte ich überhaupt nicht gerechnet.

Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel nicht zu lang, so dass man sie jeden Tag zu lesen schafft, auch wenn man nur wenig Zeit dafür hat.

FAZIT
Eine schöne Adventskalendergeschichte, die zwischendurch ihre Längen hatte, die ich aber trotzdem gern weiterempfehlen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2020

Das Jahr ohne Worte

Das Jahr ohne Worte
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Der Klappentext zu „Das Jahr ohne Worte“ von Syd Atlas faszinierte mich von Anfang an und gehört nun nach dem Lesen zu meinen Jahreshighlights.

Die Autorin erzählt ihre persönliche und emotionale Lebens- ...

Der Klappentext zu „Das Jahr ohne Worte“ von Syd Atlas faszinierte mich von Anfang an und gehört nun nach dem Lesen zu meinen Jahreshighlights.

Die Autorin erzählt ihre persönliche und emotionale Lebens- und Liebesgeschichte und lässt uns an ihren fünf Jahreszeiten teilhaben. Die Geschichte erscheint unglaublich, aber sie ist wahr.
Syd Atlas lernt in einem Cafe den Filmemacher Theo kennen. Es ist von Anfang an eine ganz besondere Liebe, die man nur einmal im Leben erlebt. Die Beiden bekommen ein Kind und leben glücklich zusammen, doch dann schlägt das Schicksal zu und Theo erhält die Diagnose „ALS“. Nach und nach zerstört die Krankheit ihr Leben, aber Syd kämpft immer weiter um Theo bis sie eine ungeheuerliche Entdeckung macht.

Kaum angefangen zu lesen, konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen. Die Autorin hat sehr flüssig und bildlich die emotionale Geschichte über ihr Leben mit ihrer großen Liebe und der Krankheit erzählt und ich habe sehr mitgelitten und mir immer gewünscht, dass ich ihr mit ihrem Kummer irgendwie helfen könnte. Was sie erlebt hat, möchte man keinem wünschen und ich bewundere sie dafür, wie sie trotz allem ihr Leben so gut gemeistert hat.

Mehr kann ich dazu gar nicht schreiben, oder doch: Lest alle dieses Buch !!!

FAZIT
Eine sehr emotionale Lebensgeschichte, die ich gern weiterempfehlen möchte.
Ich weiß nicht ob es angebracht ist, so eine persönliche Geschichte überhaupt mit Sternen zu bewerten, aber wenn ich es könnte, würde ich viel mehr als 5 von 5 Sternen vergeben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2020

Schöne Fortsetzung

New Dreams
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Im dritten Teil der Green Valley Reihe von Lilly Lucas geht es um Elara, die nach einem Streit mit ihrer Mutter nach Green Valley zu ihrer Großmutter flüchtet. Mitten in der Nacht kommt sie dort in den ...

Im dritten Teil der Green Valley Reihe von Lilly Lucas geht es um Elara, die nach einem Streit mit ihrer Mutter nach Green Valley zu ihrer Großmutter flüchtet. Mitten in der Nacht kommt sie dort in den Rocky Mountains in einen Schneesturm. Zum Glück bekommt sie Hilfe von Noah. Sie begegnet dem jungen Mann danach bei einem Aushilfsjob immer wieder und merkt nach und nach, dass sie Gefühle für ihn entwickelt. Doch kann er diese auch zulassen mit seinen Schuldgefühlen, die er mit sich trägt seit seine Ex-Freundin nach einem schweren Unfall um Koma liegt?

Der Schreibstil war wieder sehr flüssig und die Geschichte lies sich sehr schnell lesen. Ich habe mich in Green Valley wieder mal sehr wohl gefühlt und die Charaktere aus den beiden vorherigen Teilen wieder getroffen. Ich wurde gut unterhalten und an manchen Stellen musste ich sogar ein paar Mal lachen.

Elara und Noah mochte ich gern und habe ihre Geschichte sehr gern verfolgt. Insgesamt war es wieder mal eine schöne Wohlfühlgeschichte und wie nach Hause kommen.

Im Frühjahr 2021 kommt auch schon der vierte Band „New Horizonts“ der Reihe heraus, in dem es dann um Cole gehen wird.

FAZIT
Eine schöne Fortsetzung der Reihe, die ich gern weiter empfehlen möchte.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere