Solider Krimi für Schwedenfans
Das Grab in den SchärenAuf der bisher unbewohnten Schäreninsel Telegrafholmen werden Sprengarbeiten durchgeführt und nachdem sich der Staub gelegt hat, befanden sich menschliche Knochenreste auf dem Boden verteilt. Gemeinsam ...
Auf der bisher unbewohnten Schäreninsel Telegrafholmen werden Sprengarbeiten durchgeführt und nachdem sich der Staub gelegt hat, befanden sich menschliche Knochenreste auf dem Boden verteilt. Gemeinsam mit seinem Kollegen Aram Gorgis übernimmt Thomas Andreasson die Ermittlungen. Drei vermisste Personen kommen in die engere Wahl, ein Mann und zwei Frauen. Je mehr sie sich in die Fälle vertiefen, desto mehr Fragezeichen tauchen auf.
Währenddessen hat Nora Linde das Gefühl in ihrem Job versagt zu haben. Sie fühlt sich von einem Angeklagten bedroht, wird von Alpträumen geplagt und ist krankgeschrieben. Sie will die belastenden Gedanken in ihrem Kopf vertreiben und versucht diese durch andere zu ersetzen. Ohne Wissen von Thomas beginnt sie mit eigenen Nachforschungen in diesem Fall und gerät in Gefahr.
Dies ist der zehnte Band um Thomas Andreasson und Nora Linde. Viveca Sten hat einen wunderbaren Schreibstil, so dass ihre Bücher sich schnell lesen lassen und man von dem Inhalt gefangen genommen wird. Die Personen und Örtlichkeiten sind sehr genau beschrieben, ohne dass sich die Autorin in Einzelheiten verliert. Gleich zu Beginn wird man ins Geschehen hineingezogen und rätselt, welche Person sich im Grab befunden haben könnte. Ständige Perspektivwechsel erhöhen die Spannung. Obwohl diese in der Mitte etwas abfiel, stieg sie zum Ende wieder an. Oft endeten die Kapitel mit einem Cliffhanger, so dass man unbedingt wissen wollte, wie der jeweilige Handlungsstrang weitergeht. Die kurzen Kapitel verleiten einen zwischendurch weiter zu lesen. Man benötigt nicht unbedingt Vorkenntnisse, um diese Reihe zu verstehen.