Für damals, für immer
Für damals, für immerFür damals, für immer von Leesa Cross-Smith handelt von Evangeline, Eamon und Dalton. Viel zu früh verliert Evangeline, kurz Evi, ihren geliebten Mann Eamon. Dieser kommt bei einem Polizeieinsatz ums Leben. ...
Für damals, für immer von Leesa Cross-Smith handelt von Evangeline, Eamon und Dalton. Viel zu früh verliert Evangeline, kurz Evi, ihren geliebten Mann Eamon. Dieser kommt bei einem Polizeieinsatz ums Leben. Besonders tragisch, da die beiden Noah erwarten. Dalton ist der "Bruder" von Eamon und auch ein starker Halt für Evi und Noah. Bald schon nach dem Tod des geliebten Menschen entwickelt sich zwichen Evi und Dalton etwas und beide wissen zuerst nicht, wie sie damit umgehen sollen.
Die Geschichte wird aus der Sicht der 3 Hauptprotagonisten Evangeline, Eamon und Dalton erzählt. Die Erzählweise von Eamon findet in der Vergangenheit statt, da man bereits zu Beginn des Buches weiß, dass er verstorben ist.
Am Anfang hatte ich richtige Probleme in das Buch hineinzukommen, die kurzen Sätze haben meinen Lesefluss gestört, genauso wie die ständigen Wiederholungen von Halbsätzen. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass der Leser für schwerbegreiflich gehalten wird.
Mit der Person Evangeline bin ich bis zum Schluss nicht wirklich warm geworden, zwischenzeitlich habe ich sie regelrecht verflucht. Ihre ständige Eifersucht Dalton gegenüber hat mich einfach nur genervt und ich wollte sie schütteln und Fragen wo ihr Problem ist.
Die Rückblicke von Eamon haben mir dagegen gut gefallen und auch die Abschnitte mit Dalton waren gut. Berührend fand ich die Geschichte mit Dalton und der Wahrheit, wer sein leiblicher Vater ist.
Was mich insgesamt gestört hat, war die Anordnung der Kapitel bzw. Abschnitte. Dadurch, dass der Kuss zwischen Evi und Dalton bekannt war, war es fast klar, worauf das ganze hinausläuft.
Was ich außerdem seltsam fand, dass Evi lieber mit Dalton Alkohol getrunken hat und Zigaretten geraucht hat, anstatt sich um Noah zu kümmern. Ich denke sie hat sich durch ihn immer an Eamon erinnert.
Evi hätte ich gewünscht, dass sie mehr Selbstsicherheit und Stärke an den Tag legt und sich ihrer Gefühle für Dalton stellt.
Insgesamt war das Buch ok, ich hatte mir aber anhand des Klappentextes leider eine interessantere Geschichte vorgestellt. Die Idee an sich hat meiner Meinung nach reichlich Potential. Aber leider wurde viel aus der Vergangenheit erzählt und die Gegenwart blieb irgendwie fast gleich.