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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2019

4 Jahreszeiten, keine Arbeit und ein nerviger Nachbar ;-D

Das Jahr, in dem ich dich traf
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Das Buch "Das Jahr in dem ich dich traf" entdeckte ich reinzufällig, aber ich kannte ein paar andere Bücher von Cecelia Ahern, die ich sehr schön fand. Umso neugieriger war ich dann auch auf dieses Buch, ...

Das Buch "Das Jahr in dem ich dich traf" entdeckte ich reinzufällig, aber ich kannte ein paar andere Bücher von Cecelia Ahern, die ich sehr schön fand. Umso neugieriger war ich dann auch auf dieses Buch, zumal das Buch auch noch gar nicht so alt war.

Diese Geschichte beginnt damit, dass man einen Rückblick von Jasmine als Kind sieht. In dieser Erinnerung hat Jasmine eine für sie wichtige Erkenntniss getroffen.
Im nächsten Moment wird man in die Gegenwart des Buches katapultier und das erste, das man erfährt ist:
Jasmine wird für zwölf Monate freigestellt. Für sie war das eine totale Katastrope, denn die Arbeit ist für sie ihr Leben! Doch schon schnell findet sie eine neue Unterhaltung, die sie war nicht ganz so erfüllt, aber immerhin besser als nichts. Bei ihrem Nachbar ist nämlich ständig was neues los!. Matt liebt seine Familie und nachdem einige Probleme entstehen, wendet er sich immer mehr dem Alkohol zu.
Es war nur eine Frage der Zeit bis Matt und Jasmine aufeinandertreffen. Und dann verändert sich deren beiden Leben!

Der Einstieg des Buches hat mir sehr gefallen! Es war interessant und man hat einiges über Jasmine erfahren. Beide Charaktere fand ich wirklich sehr interessant, obwohl sie doch so unterschiedlich waren.

Das Buch ist nochmal in die vier Jahreszeiten untergeordet. Jedesmal wenn eine neue Jahreszeit beginnt, ist ein kleiner Text verfasst, in denen kleine Deteils dazu verfasstt sind. Auch wenn einige davon zur Allgemeinbildung zählen, gefielen die Texte mir sehr! Sie gaben dem Buch Charakter und ließ viel Interpretationsraum für die eigene Kreativität.

Das Buch war sehr interessant und am meisten blieb mir das Ende des Buches im Kopf. Obwohl ich es an für sich recht in Ordnung finde, weiß ich nicht ganz ob ich mir nicht doch ein anderes gewünscht hätte . Zwar war es anders als gewöhnlich, aber persönlich hat mir dann doch etwas gefehlt...
Dennoch kann ich das Buch weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 11.03.2019

Ein Blick hinein :-P

Der letzte erste Blick
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Der letzte erste Blick war das erste Buch von Bianca Iosivoni, das ich gelesen habe, und ich fand es wirklich sehr interessant.^^

!Spoilerwanung!

Emerys Ziel war es ein Neuanfang zu setzten, irgendwo ...

Der letzte erste Blick war das erste Buch von Bianca Iosivoni, das ich gelesen habe, und ich fand es wirklich sehr interessant.^^

!Spoilerwanung!

Emerys Ziel war es ein Neuanfang zu setzten, irgendwo wo sie niemand kennt, wo sie jemand völlig Neues sein kann. Jedoch war ihr Start ins neue Leben nicht ganz so wie erhofft. Und sie landet mit Mason in einer WG, dessen Freund Dylan nicht von schlechten Eltern stammt. Dabei kannte sie solche Männer bereits und wollte sich nie wieder auf sojemanden einlassen!
Aber je mehr sie in kennenlernt, desto intensiver werden auch ihre Gefühle.

Emery ist eine starke Frau, die sich nichts gefallen lässt. Gerade die Charakterzüge bewundere ich auch sehr an ihr, wobei mich manchmal ihre aggressive Art gestört hat. Dennoch fande ich es schön zu sehen, wie sie sich im Laufe des Buches entwickelt hat.
Dylan war mir sehr sympatisch. Er war nett und selbstlos zugleich!
Was mir aber ein Dorn im Auge war, war die Sexszene im Auto!
Als ihr eine Träne übers Gesicht gelaufen ist und er es zwar gesehen hat, aber nichtmal nachgefragt hat, ob bei ihr alles in Ordnung war.
Ist das nicht eigentlich etwas, bei dem alle Alarmglocken läuten sollen, oder bin ich da etwas eigen?
Ich konnte Emerys Verhalten sehr gut nachvollziehen, als jemand das eine Video auf der Party ins Netz stellen wollte. Auch wenn sie aggressive Spuren bei ihrer Aktion hinterließ. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass genau diese Reaktion im Buch immer als fragwürdig dargestellt wurde, was mich ehrlichgesagt überraschte.
Auch die Aussage, dass nur Schwule Männer Taylor Swifts Lieder anhören würden (S.437) fand ich dann auch etwas veraltet .
Bis in etwa zur Hälfte des Buches konnte ich mir nicht vorstellen, dass die beiden ein gutes Paar abgeben würden. Ehrlich gesagt habe ich auch gar nicht mitbekommen, wann dieser Gedankenwandel überhaupt kam! Aufeinmal war er da und das finde ich auch beeindruckend .
Besonders gut gefiehlen mir die letzten hundert Seiten, die ich auch regelrecht verschlungen habe. Ich fande es schön, wie Emerys Freunde trotz allem zu ihr gehalten haben.
Das Ende war unerwartet und hat für einen "Überaschungseffekt" gesorgt, was auch sehr gelungen ist!

Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön und man kann sich spielend leicht in die Person hineinversetzten!

Auch wenn ich hier ein bisschen viel kritisiert habe, finde ich das Buch wirklich sehr schön und kann es diesmal jeden (ausnahmslos) weiterempfehlen.
Bianca Iosivoni kann wirklich stolz auf sich sein .

Veröffentlicht am 09.03.2019

Die Rettung seines Lebens

Die Liebe deines Lebens
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Nachdem mir das Buch "P.S. Ich liebe dich" von Cecelia Ahern so gefallen hatte und ich den Klapptext des Buches sehr interessant fand, entschied ich mich dazu, dieses Buch ebenfalls zu lesen.

Dir Protagonistin ...

Nachdem mir das Buch "P.S. Ich liebe dich" von Cecelia Ahern so gefallen hatte und ich den Klapptext des Buches sehr interessant fand, entschied ich mich dazu, dieses Buch ebenfalls zu lesen.

Dir Protagonistin Christin ist sehr hilfsbereit und liebt Ratgeberbücher. Als sie eines Tages Adam kennenlernt, den sie nur kapp vom Selbstmord abhalten konnte, besteht ihr neuer Lebeninhalt vorerstlich darin, ihm zu beweisen, dass er das Leben nicht so einfach aufgeben sollte. Diese Aufgabe stellte sich als herausfordernder heraus als Gedacht, vor allem wegen dem Zeitdruck. Bis zu seinen Geburtstag soll er das Leben genießen können.

Der Anfang des Buches war dabei eher traurig und der Inhalt des Buches schien eine große Herausforderung für die Protagonistin zu sein, sodass ich es mir als Leserin schwer vorstellen konnte, dass Christine Adam von seinem Vorhaben auf ewig abhalten kann. Zum Glück hat sich dieses Gefühl während des Lesens geändert.
Mit Christin konnte ich mich sehr gut identifizierend, wahrscheinlich weil es aus ihrer Sicht geschrieben wurde. Ihren Tick für Ratgeber fand ich dabei sowohl sonderbar als auch unterhaltend zu gleich. Die Idee die Kapitelüberschriften passend dazu im Ratgeberstil zu gestalten, war dabei besonders unterhaltend. Adams durchaus sarkastische Adern gefiel mir mit am meisten. Auch die meisten anderen Characktere aus ihrem Buch fand ich zum Teil sympatisch. Natürlich gab es dabei Ausnahmen wie zum Beispiel ihren Exmann Barry. Er war extrem kindisch und mir auch sehr unsympatisch.

Cecelia Aherns Schreibstil gefällt mir sehr gut, denn er lässt sich flüssig lesen. Ich mag es, dass die Handlungen im Buch nicht völlig aus der Luft gegriffen wirken, sondern durchaus realistisch sein könnten. Besonders gelungen fand ich das Ende, bei dem ich hundertprozentig mitgefiebert und sehr viel fremdscham verspürt hatte. Jedoch auf eine positive Weise.
Das Buch ist auf alle Fälle zu empfehlen!

Veröffentlicht am 06.11.2019

10 Blind Dates und ein vorhersehbares Ende

10 Blind Dates für die große Liebe
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Sophie hat eine riesige Familie, die sie unterstützt. Vor allem nachdem sie sich von ihre vermeintlich großen Liebe getrennt hat. Um sie von ihrem Herzschmerz abzulenken, hat ihre Familie einen Plan geschmiedet. ...

Sophie hat eine riesige Familie, die sie unterstützt. Vor allem nachdem sie sich von ihre vermeintlich großen Liebe getrennt hat. Um sie von ihrem Herzschmerz abzulenken, hat ihre Familie einen Plan geschmiedet. Zehn Dates an zehn verschiedenen Tagen mit zehn unterschiedlichen Typen. Und das alles wird von der Familie organisiert. Nur der Familie.

Auch wenn allein der Klappentext für mich schon schnulzig Klang, musste ich das Buch lesen. Denn immerhin Klingt die Story sehr unterhaltsam Und auch jetzt im Nachhinein, nachdem ich das Buch beendet habe, muss ich sagen, dass es witzig war und gleichzeitig auch schön.
Aber wie alles im Leben ist nichts perfekt. Und auch nicht dieses Buch, denn immerhin gibt es einen Grund, warum ich nur 3,5 Sterne gegeben habe.

Ein kleiner Störfaktor war für mich die Tatsache, dass man spätestens auf Seite Hundert schon weiß, wie das Buch endet. Mir fehlte ein Plot Twist und wenigstens ein Überraschungsmoment, aber den gab es einfach nicht. Stattdessen war alles einfach vorhersehbar...
Auch mit dem Schreibstil konnte ich mich nur schwer anfreunden. Auf Sophies Gefühle oder Gedanken ist man nur so semi eingegangen. Ich hätte mir da etwas mehr gewünscht, weil ich mit Sophie mitfühlen wollte.
Was für mich jedoch der größte Störfaktor war, war jedoch, dass einige Szenen (vor allem einige Abläufe der Dates) einfach nur übertrieben und überspitzt war. Auf mich hat es nur noch gestellt gewirkt und unrealistisch.

Auch wenn ich jetzt viel kritisiert habe, mochte ich das Buch. Zwar ist es kein Favorit, aber ich bin sowieso ein kritischer Mensch. Der Zusammenhalt der Familie ist schön dargestellt und auch gefällt es mir, dass allgemein die Familie bei diesem Buch im Mittelpunkt steht. Immerhin ist Familie mindestens genauso wichtig, wie der Lebenspartner.
Das Buch ist lesenswert, gerade wenn man mal was lesen will, was weniger deprimierend oder super dramatisch ist.

Aber ich gebe mal einen Tipp:
Schreibt euch am besten eine Liste wer wer ist! Das sind viele Charaktere, die man gerne vermischt. ^^

  • Cover
  • Geschichte
  • Gefühl
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.09.2019

Grausame Realität

Vergesst unsere Namen nicht
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Es fiel mir ehrlich gesagt schwer diese Rezension zu “Vergesst unsere Namen nicht” von Simon Stranger zu schreiben. Diese Geschichte erhält viele Szenen, die einem auf Grund von der Respektlosigkeit und ...

Es fiel mir ehrlich gesagt schwer diese Rezension zu “Vergesst unsere Namen nicht” von Simon Stranger zu schreiben. Diese Geschichte erhält viele Szenen, die einem auf Grund von der Respektlosigkeit und der Brutalität einfach nur sprachlos ist. Das schlimmste daran ist, dass auf eine wahre Erzählungen beruht.

Das Buch erzählt die Geschichte von einer jüdischen Familie in der Nazizeit und die Auswirkungen auf die Kinder und Enkel.
Einer, der eine große Rolle im Buch spielt, weil er höchst wahrscheinlich Einfluss auf diese Familie hatte, ist Henry Rinnan. Ein Monster wie aus dem Bilderbuch.
Grausame Szenen, die so oder ähnlich sich auch in der Realität stattfanden, sind in dem Buch enthalten und verleihen dem ganzen beim Lesen einen bitteren Beigeschmack. Um ehrlich zu sein, war das aber auch ein Punkt, der mich extrem gestört hat. Man hat so viel über diesen Mann erfahren, aber am Ende wusste man über die eigentliche Hauptrolle immernoch nichts. Persönlich fand ich das sehr schade, weil ich das Buch lesen wollte, um mehr über die Menschen zu erfahren, die zu dieser Zeit nichts mehr waren außer Juden. Aber was ich in diesem Buch bekam war eine halbe Biografie über jemanden, über den ich nichts wissen wollte und die Garantie nun niemals seinen Namen wieder vergessen werden zu können. Dabei sollte man doch die “andere Seite” auch in Erinnerung behalten, gerade weil der Klappentext einem darauf hinweist.

Die Kapiteleinteilung in diesem Buch ist wirklich einzigartig!
Für diese Idee hat Simon Stranger ein dickes Lob verdient!
Die Idee mit dem Alphabet bringt Abwechslung mit und die Worte, die mit dem jeweiligen Buchstaben anfangen, geben dem Buch eine gewisse Tiefe.
Aber der ständige Szenenwechsel ist sehr anspruchsvoll, wenn man nichts verpassen will. Deshalb sollte man das Buch nur dann lesen, wenn mein dem auch seine vollste Aufmerksamkeit widmen kann.

Allem in allem kann ich das Buch nur empfehlen, jedoch sollte man auch eine dicke Haut haben...
Die brutalen Szenen sind nicht ohne, gerade wegen dem Bezug zur Realität.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Authentizität
  • Geschichte