Cover-Bild Das Jahr, in dem ich dich traf
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 25.08.2016
  • ISBN: 9783596521166
Cecelia Ahern

Das Jahr, in dem ich dich traf

Roman

Das Jahr, in dem sich mein Leben veränderte – das Jahr, in dem ich zu mir fand – das Jahr, in dem ich dich traf.
Der Spiegel-Top-Bestseller von Cecelia Ahern jetzt im Taschenbuch: Vier Jahreszeiten voller Aufbruch, Freundschaft, Liebe und Hoffnung.

Jasmine liebt ihre Schwester und ihre Arbeit. Als sie für ein ganzes Jahr freigestellt wird, weiß sie überhaupt nicht mehr, was sie tun soll – und wer sie eigentlich ist.
Matt braucht seine Familie und den Alkohol. Ohne sie steht er vor dem Abgrund.
Jasmine und Matt sind Nachbarn, doch sie haben noch nie miteinander gesprochen. Da Jasmine so viel freie Zeit zu Hause hat, beginnt sie, Matt zu beobachten. Sie macht sich ihre Gedanken über ihn und fängt in ihrem Kopf Gespräche mit ihm an. Nur in echt will sie mit diesem Kerl nichts zu tun haben – dafür hat sie ihre eigenen, guten Gründe.
Doch dann beginnt ein Jahr voll heller Mondnächte, langer Gartentage und berührender Überraschungen – ein Jahr, das alles verändert.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2022

So schön

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Jasmine liebt ihre Schwester und ihre Arbeit. Als sie für ein ganzes Jahr freigestellt wird, weiß sie überhaupt nicht mehr, was sie tun soll – und wer sie eigentlich ist. Matt braucht seine Familie und ...

Jasmine liebt ihre Schwester und ihre Arbeit. Als sie für ein ganzes Jahr freigestellt wird, weiß sie überhaupt nicht mehr, was sie tun soll – und wer sie eigentlich ist. Matt braucht seine Familie und den Alkohol. Ohne sie steht er vor dem Abgrund. Jasmine und Matt sind Nachbarn, doch sie haben noch nie miteinander gesprochen. Da Jasmine so viel freie Zeit zu Hause hat, beginnt sie, Matt zu beobachten. Sie macht sich ihre Gedanken über ihn und fängt in ihrem Kopf Gespräche mit ihm an. Nur in echt will sie mit diesem Kerl nichts zu tun haben – dafür hat sie ihre eigenen, guten Gründe.
Doch dann beginnt ein Jahr voll heller Mondnächte, langer Gartentage und berührender Überraschungen – ein Jahr, das alles verändert.

Das Cover fand ich schon sehr schön. Blaues Cover und eine Frau, die im Garten sitzt.

Der Schreibstil ist so schön flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Charaktere sind so schön beschrieben. Jasmine gefiel mir am Anfang, Heather wurde mir in der Geschichte immer sympathischer. Matt und auch die anderen Charaktere waren toll.

Ich war richtig gefesselt bei dem Buch. Ruckzuck war ich bei der Hälfte des Buches und dann ganz schnell am Ende.

Die Details sind so schön beschrieben, dass man sich alle Orte und Menschen sehr gut vorstellen kann.

Es gab eine Wendung. Ich finde es immer so schön, wie hier zwischenmenschliche Beziehungen beschrieben werden und das es noch Hoffnung für die Menschen gibt.

Klare Weiterempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.02.2017

Ungewöhnliches Stilmittel des Selbstgesprächs

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Jasmine, 33 Jahre alt, ist gelernte Buchhalterin, eigenwillig und selbstbewusst. Ihre Ideen zu neuen Unternehmenszwecken führen sie dazu, neue Firmen zu gründen. Darum macht sie sich selbständig. Motiviert ...

Jasmine, 33 Jahre alt, ist gelernte Buchhalterin, eigenwillig und selbstbewusst. Ihre Ideen zu neuen Unternehmenszwecken führen sie dazu, neue Firmen zu gründen. Darum macht sie sich selbständig. Motiviert baut sie nacheinander mehrere eigene Unternehmen auf, um sie dann wieder gewinnbringend zu verkaufen. Zuletzt hat sie mit einem Geschäftspartner ein solches Unternehmen gestartet. Als sie dann das aktuelle Projekt verkaufen wollte, hat er sie gekündigt mit einem Jahr Freistellung. Jasmine hat nun sehr viel Zeit für ihre Freunde und für ihr Haus, das sie vor einigen Jahren gekauft hat und in das sie bisher wenig eigene Arbeit investiert hat.

Der Leser lernt in dem Buch „Das Jahr, in dem ich dich traf“ von Cecelia Ahern die Protagonistin in der bisher schwierigsten Phase ihres Lebens kennen. Bisher war sie in allen Bereichen ihres Lebens immer gefordert. Ihre Mutter ist verstorben als sie noch ein Teenager war. Danach hat sie sich umso mehr um ihre ein Jahr ältere Schwester Heather gekümmert, die das Down-Syndrom hat. Eigentlich kommt Heather in ihrem Leben selbständig zurecht, doch Jasmine kann ihre beschützende Rolle bis dato nicht ablegen. Durch die vielen leeren Stunden in ihrem nunmehrigen Alltag wird sie empfindlicher und leicht erregbarer für störende Elemente. Zu einem davon entwickelt sich Matt, der Radiomoderator aus dem Haus gegenüber. Matt stört ihre Nachtruhe durch laute Musik. Er überwirft sich mit seiner Frau, die daraufhin mit den Kindern auszieht, und trinkt zu viel Alkohol. An einem Gartentisch im Vorgarten verbringt er ganze Nächte. Es dauert etwas länger bis Jasmine sich traut mit ihm zu sprechen. Doch in Gedanken führt sie schon seit der ersten nächtlichen Ruhestörung in der Silvesternacht kontroverse Gespräche mit ihm.
Was folgt ist ein Jahr, in dem nicht nur Jasmine genügend Zeit hat sich mit ihrem Leben auseinanderzusetzen und sich darüber klar zu werden, wie sie sich ihre Zukunft vorstellt. Auf ganz besondere Weise damit verknüpft ist Matt, der in diesem Jahr in eine ähnliche Situation gerät wie Jasmine. Im Vordergrund dieses Romans steht nicht die große Liebe, sondern das Erlernen von Verständnis, von nötigem Beistand zur rechten Zeit ohne aufdringlich zu werden und freundschaftlicher Nachbarschaftshilfe über die Grundstücksgrenzen hinweg.

Die Autorin hat in ihrer Erzählung zu einem ungewöhnlichen Stilmittel gegriffen. Jasmine erzählt ihre Geschichte in der Ich-Form. Sobald sie aber Matt sieht oder an ihn denkt, beginnt eine innere Auseinandersetzung mit dem ihr zunächst fremden Nachbarn. Der Leser wundert sich vielleicht, warum Jasmine von Matt eine so schlechte Meinung hat. Doch im Laufe des Buchs offenbart sich der Zusammenhang. Die Protagonistin lernt im Laufe der Zeit, dass jeder nochmal eine weitere Chance braucht. Sie lernt sich loszulösen von ihren bisherigen Erwartungen und eingeübten Gewohnheiten. In Gartenarbeit findet sie einen Ausgleich, hier kann sie mit ihren Händen weiterhin etwas Neues schaffen. Und ihre Gedanken werden von den momentan trüben Berufsaussichten auf ganz andere Dinge fern der Alltagssorgen gelenkt. Im Wechsel der Jahreszeiten wandelt auch Jasmine sich.

Das Wichtigste für Jasmine ist es allerdings, dass sie die Fähigkeit erlangt, sich in andere Personen hineinzuversetzen und deren Motive zu verstehen, warum diese so und nicht anders gehandelt haben. So erklärt sich auch manche Begebenheit aus der Vergangenheit. Mit Einfühlungsvermögen vermag es auch der Leser sich in die Rolle der Jasmine einzudenken und mit ihr gemeinsam dieses ganz besondere Jahr mit all seinen Höhen und Tiefen zu erleben. Cecilia Ahern hat mit Jasmine und Matt zwei Charaktere geschaffen, die man nicht in allen Situationen liebenswert findet, was aber gerade das Interessante ausmacht. Denn natürlich hofft man darauf, dass beide in eine gute Zukunft gehen werden.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wieviel ein Jahr doch ausmachen kann...

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asmine ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau.
Sie zieht Firmen aus dem Boden, bringt sie ans Laufen und verkauft sie dann wieder. So sollte es auch dieses Mal laufen. Doch ihr Geschäftspartner spielt da ...

asmine ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau.
Sie zieht Firmen aus dem Boden, bringt sie ans Laufen und verkauft sie dann wieder. So sollte es auch dieses Mal laufen. Doch ihr Geschäftspartner spielt da nicht mit und stellt sie für ein Jahr frei.
Ein Jahr, nach dem sie arbeitslos ist und in dem sie nicht arbeiten darf. Plötzlich sitzt sie in ihrer ruhigen Nachbarschaft und weiß nichts mit sich anzufangen.
Matt, ihr Nachbar von gegenüber, ist unausstehlich. Er ist Alkoholiker und terrorisiert regelmäßig die Nachbarschaft. Auch er verliert seinen Job.
Beide können sich nicht ausstehen. Beide stoßen aneinander und aufeinander. Sie verbringen Tage und Nächte zusammen.
Meistens jeder auf seiner Straßenseite. Manchmal auch zusammen.
Was mit Streit und Disharmonie beginnt, ändert sich bald und Beide finden im Anderen etwas, das sie mehr zu sich selbst bringt.
Ein wichtiger Punkt in dieser Geschichte ist auch Jasmines Schwester Heather, ein Mädchen mit Down Syndrom.
Auch dieser Teil der Geschichte wird sensibel und mit viel Gefühl aufgegriffen und in die Handlung miteingebracht.
Ich liebe Cecelia Ahern und habe jedes Buch von ihr.
Ich dachte, hier erwartet mich eine Liebesgeschichte wie man sie so ähnlich wohl schon mal gelesen hat.
Aber ich hab mich geirrt. Ahern hat mich überrascht. Liebe im romantischen Sinne ist hier nur nebensächlich. Es geht um Freundschaft, Selbsterkentniss und den Weg zu sich selbst.
Ein absolut lesenswertes Buch!

Veröffentlicht am 03.09.2020

Ehrlich

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Ich liebe Cecelia Ahern's Schreibstil und mag auch dieses Buch sehr! Über Veränderung und menschliche Beziehungen und darüber, dass jeder eine Geschichte hat. Einfach schön. Lediglich die Szenen über die ...

Ich liebe Cecelia Ahern's Schreibstil und mag auch dieses Buch sehr! Über Veränderung und menschliche Beziehungen und darüber, dass jeder eine Geschichte hat. Einfach schön. Lediglich die Szenen über die Gartenarbeiten waren mit etwas zu ausführlich und diese habe ich zum Teil übersprungen

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Veröffentlicht am 30.10.2018

Bereichernd

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"Das Jahr, in dem ich dich traf" ist ein Buch, das ohne große Spannung, aber dafür mit seiner Bedeutung und den lebensnahen Charakteren punktet.
Jasmine lernt man zunächst als eine junge Frau kennen, ...

"Das Jahr, in dem ich dich traf" ist ein Buch, das ohne große Spannung, aber dafür mit seiner Bedeutung und den lebensnahen Charakteren punktet.
Jasmine lernt man zunächst als eine junge Frau kennen, die nichts anderes als ihre Arbeit kennt und ein Problem damit hat, an Dingen und Menschen festzuhalten. Als sie ihren Job verliert, ist das schlimm für sie und sie möchte nichts anderes als sofort wieder Arbeit finden.
Im Verlauf des Buchs durchgeht sie eine berührende Entwicklung, während dieser sie zu sich selbst findet. Das wird so realistisch und gefühlvoll geschildert, das man die Geschichte schnell ins Herz schließt.
Matt wird anfangs als unsympathisch beschrieben und das aus guten Gründen. Jedoch birgt er mehr in sich, als man zunächst ahnt und hat trotz seiner Probleme einen weichen Kern, wie man bald feststellt.
Ich finde, dass die Veränderung von seinem und Jasmines Verhältnis wunderschön geschildert wird. Vor allem aber finde ich es gut, dass hier die Wichtigkeit von Freundschaft in den Mittelpunkt gestellt wird und Cecelia Ahern zeigt, dass nicht jede Geschichte mit einer Romanze enden muss.
Nein, in diesem Buch geht es viel mehr um die Wichtigkeit von Freunden und Familie und wie auch in ihren anderen Büchern versteckt die Autorin hier kleine Botschaften, die das Leben bereichern.
Etwas, das mir an "Das Jahr, in dem ich dich traf" besonders gut in Erinnerung bleiben wird, ist, dass das Thema Behinderung behandelt wird. Jasmines Schwester hat nämlich Down-Syndrome und ihr gegenüber fühlt sie einen sehr starken Beschützerinstinkt. Gleichzeitig hat ihr Vater Probleme damit umzugehen. Das Buch zeigt, was solch eine Behinderung für eine Familie bedeuten kann und das auf sehr realistische Weise. Ich wünschte, es gäbe mehr Bücher, die sich trauen das Thema anzusprechen und wenn, dann auch auf dieser realitätsnahen und nicht beschönigten Weise.
Alles in allem ist "Das Jahr, in dem ich traf" ein schönes und ruhiges Buch, das zeigt, wie viel man in seinem Leben verändern kann, wenn man bereit dazu ist.

Fazit: Nicht so spannend wie Cecelia Aherns anderen Romane, aber dafür genauso gefühlvoll und bereichernd.