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Veröffentlicht am 25.08.2024

Kunst und Architektur in Rom

Die Villa der Architektin
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Die Villa der Architektin erzâhlt die Geschichte der Architektin Plautilla Bricci und spielt im siebzehnten Jahrhundert in Rom.
Die Geschichte beginnt in ihrer frühen Kindheit und erzâhlt sehr ausgiebig ...

Die Villa der Architektin erzâhlt die Geschichte der Architektin Plautilla Bricci und spielt im siebzehnten Jahrhundert in Rom.
Die Geschichte beginnt in ihrer frühen Kindheit und erzâhlt sehr ausgiebig aus ihrem Leben. Von der Armut in der sie als Kind lebte, den vielen Umzügen, dem Verhältnis zum Vater. Einerseits waren diese Einblicke sehr interessant, da sie einen starken Einblick in das Leben der damaligen Zeit geboten haben, andererseits fand ich es etwas langatmig. Natürlich sollt hier genau gezeigt werden wie aus dem Mädchen die erste Architektin Roms wurde, aber manche Alltagssituationen waren schon sehr ausführlich beschrieben.
Andererseits war ich von der guten Recherche und dem Hintergrundwissen der Autorin beeindruckt. Ob nun die Architektur oder die Welt der Künstler alles war eindrucksvoll beschrieben.
Eine beeindruckende Frau in einer Welt voller Kunst und Dichtung. Die aber immer auch das wirkliche Leben zeigt.

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Veröffentlicht am 25.08.2024

Einblicke in das Leben der Soldaten

Winterwölfe
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Der Krieg geht weiter und damit auch die Geschichte der Dogs. Nach Essex erzählt Dan Jones in Winterwölfe die Geschichte seiner Dogs weiter.

Wieder geht es um den Krieg um einen König der alles von seinen ...

Der Krieg geht weiter und damit auch die Geschichte der Dogs. Nach Essex erzählt Dan Jones in Winterwölfe die Geschichte seiner Dogs weiter.

Wieder geht es um den Krieg um einen König der alles von seinen Leuten fordert, um seine Schlachten zu gewinnen, aber vor allem um diejenigen die diese Schlachten schlagen und deren Leben.

Ich war wieder einmal begeistert von Dan Jones perfeker Vermischung von historischen Fakten und menschlichen Geschichten. Man Buch an das der Autor Historiker ist und er genau weiß worüber er schreibt. Dabei gelingt ihm aber das Kunststück seinen Roman nicht zu einem langweiligen Sachbuch zu machen, sondern einespañnnde Geschichte zu erzählen. Das gelingt ihm indem er starke Charaktere erschafft. Raue Krieger die immer eins bleiben Menschen. Die in der dunklen Zeit in der sie leben zeigen das es immer noch Hoffnung, Liebe und Freundschaft gibt.

Wer die Essex Dogs schon mochte und wer sich für die englische Geschichte interessiert, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 21.08.2024

Nie langweilig

Die wilden Robbins (Band 1)
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Kann ein gemeinsames Ziel zwei Banden vereinen?
Das Leben in der Siedlung Sommerrode ist für Rieke und ihre Bande ein einziges Abenteuer und könte so schön sein, wenn da nicht die andere Bande wâre mit ...

Kann ein gemeinsames Ziel zwei Banden vereinen?
Das Leben in der Siedlung Sommerrode ist für Rieke und ihre Bande ein einziges Abenteuer und könte so schön sein, wenn da nicht die andere Bande wâre mit der sie sich um das letzte freie Grundstück streiten. Doch als der Bürgermeister beschließt genau dort einen Spielplatz zu bauen müssen die Banden zusammenarbeiten. Ob das gut geht?

Eine wunderbare Kinderabenteuergeschichte die alles hat was es braucht um Kinder zu begeistern. Eine starke Heldin wie Rieke, eine nervige kleine Schwester wie Minna, zwei Banden die um einen Schatz( in diesem Fall das Grundstück) kâmpfen und Erwachsene die alles besser wissen.
Uns hat die Geschichte richtig gut gefallen. Tolle Charaktere, eine schnell lesbare und nie langweilige Geschichte. Passende Illustrationen und ganz viel Spaß.
Das Buch eignet sich genauso gut zum Vorlesen, wie zum selbslesen. Und kleine Abenteurer werden begeistert sein.

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Veröffentlicht am 19.08.2024

Gewöhnungsbedürftig

Nur nachts ist es hell
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Ehrlich gesagt hatte ich Schwierigkeiten in den Roman hineinzufinden. Einerseits lag das vielleicht daran das ich den Vorgänger" Über Karl reden wir morgen" nicht kenne, andererseits aber sicher auch an ...

Ehrlich gesagt hatte ich Schwierigkeiten in den Roman hineinzufinden. Einerseits lag das vielleicht daran das ich den Vorgänger" Über Karl reden wir morgen" nicht kenne, andererseits aber sicher auch an den gewöhnungsbedürftigen Schreibstil.

Die Ich Erzählerin erzählt ihre Geschichte nicht chronologisch sondern springt munter durch ihr Leben. Erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg, die Zeit dazwischen,davor und danach. Mal geht es um sie selbst, mal um ihre Brüder, dann wieder um ganz andere Menschen die irgendwie mit ihrem Leben zu tun haben. Irgendwie habe ich dadurch nicht richtig in die Geschichte hineingefunden und konnte auch keine Beziehung zur Erzählerin aufbauen. Statt Elisabeths Leben im Laufe der Historischen Ereignissen zu erleben, war es für mich eher eine Aufzählung von Ereignissen.
Das ist Schade denn ihre Geschichte ist durchaus interessant. Medizinstudium, Arbeit in einer Praxis als Ärztin und Hebamme, sie war schon beeindruckend und auch in ihrem Privatleben war einiges los.

Gewöhnungsbedürftig fand ich auch das gleich im ersten Kapitel ihr Leben zusammen gefasst wurde und es danach dann ins Detail ging.

So hatte ich zwar die Geschichte einer starken Frau und ihrer außergewöhnlichen Familie, interessante Einblicke in die österreichische Geschichte und das Leben der Zeit. Aber leider keine Geschichte die mich emotional gepackt hat.

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Veröffentlicht am 19.08.2024

Norddeutsch

Die Gräfin
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Typisch norddeutsch und gleichzeitig ganz besonders. So würde ich diese Geschichte in kurzen Worten beschreiben.
Der Handlungsort ist die Hallig Südfall, hier lebt die achtzigjährige Gräfin Diana zusammen ...

Typisch norddeutsch und gleichzeitig ganz besonders. So würde ich diese Geschichte in kurzen Worten beschreiben.
Der Handlungsort ist die Hallig Südfall, hier lebt die achtzigjährige Gräfin Diana zusammen mit ihrer Haustochter Meta und dem Hausmeister Knut lebt., ihr beschauliches Leben gerät durcheinander als ein englischer Pilot im Watt abstürzt. Doch so beschaulich ist das Leben der Gräfin gar nicht...

Ich war vor allem begeistert das die Halligbewohner untereinander fast nur Platt gesprochen haben, das hat für mich das Buch sehr authentisch und ehrlich gemacht. Allerdings kann ich mir vorstellen das dieser Punkt für alle die kein Platz verstehen etwas schwierig werden könnte.

Ich war besonders von der Gräfin begeistert, diese hat wirklich gelebt und war als Halligbräfin bekannt. Eine starke Frau umgeben von norddeutschen Originalen. Die Geschichte spielt komplett im kleinen Kosmos der Hallig und war dadurch sehr besonders.

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