Ein bisschen zu viel
Was die Zeit verschweigtDieser Roman erzählt zwei Geschichten in einem Buch und das ist für mich auch ein bisschen das Problem dieses Romanes. Für mich war es etwas zu viel und eigentlich hätten beide Frauen ihr eigenes Buch ...
Dieser Roman erzählt zwei Geschichten in einem Buch und das ist für mich auch ein bisschen das Problem dieses Romanes. Für mich war es etwas zu viel und eigentlich hätten beide Frauen ihr eigenes Buch verdient.
Mir hat der Teil der in der Vergangenheit spielt besser gefallen. Hier ging es um Sylvia, die in Paris während des zweiten Weltkrieg als Schneiderin für die Schauspielerin Cecile arbeitet. Allerdings geht es weniger um ihren Job oder die Schauspielerei, sondern um den Wiederstand, um mutige Menschen die ihr Leben riskieren um andere zu retten. Dieser Teil war spannend und hat mich wirklich mitgerissen. Hier wurde wunderbar erzählt das nichts so ist wie es scheint.
Im Teil in der Gegenwart begleiten wir Ruby die eigentlich nach der verschollenen Cecile suchen will und dabei auf Sylvia stößt. Gleichzeitig erfahren wir auch einiges über Ruby die sich nach einer Krebserkrankung zurück ins Leben kämpft. Dieser Teil war zwar hochemotinal, mir aber ein bisschen zu viel. Der Weg zurück in ein normales Leben, der Streit mit dem Ex das hätte einen eigenen Romsn verdient.
Mir persönlich hätte Sylvias Geschichte gereicht.