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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2019

Einfach Fabelhaft, regt zum träumen an

Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
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Seit ich das Buch bei einer englischen Youtuberin gesehen habe, schleiche ich drum herum, aber ich war nie wirklich motiviert genug, es auf englisch zu lesen. Und dann habe ich die Nachricht bekommen, ...

Seit ich das Buch bei einer englischen Youtuberin gesehen habe, schleiche ich drum herum, aber ich war nie wirklich motiviert genug, es auf englisch zu lesen. Und dann habe ich die Nachricht bekommen, dass es auf deutsch erscheind. Endlich!!
Ich war so happy und nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte war ich schon super gespannt wie es weitergeht und ob mir der Schreibstil wirklich zusagen würde.

Und was soll ich sagen, der Schriebstil ist einfach klasse, ich konnte mir alles so bildlich vorstellen und es hat sich vor meinem inneren Auge eine ganz neue welt aufgetan.
Ich muss sagen laini Taylor ist wirklich eine tolle Autorin.

Jetzt aber zu Laslo Strange. Ich hab selten einen sympatischeren, liebenswerteren und nachvollziebaren Charakter in einem Buch kennengelernt, wie ihn. Er ist träumerisch, hat einen guten Charakter und ich habe seit Seite eins mit ihm mitgefiebert.

Wie laini Taylor nach und nach die Geschuchte um Laslo aufegbaut hat, hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte einen deutlich langsameren Erzählstil erwartet. Am schluss habe ich es als genau richig empfunden, nicht zu schnell und nicht zu langsam, eben genau richtig für so eine mystische Geschichte.

Im ersten Teil hat mir vor allem die Zeit in der Bibliothe gefallen, da ich dort auch gerne gewesen wäre, sicher ganz so angenhem wäre es nicht gewesen aber ich kann mir doch nichts besere vorstellen als tag und nacht mit büchern und geschichten zu verbingen.

Der zweite Teil war einfach so spannend, die Geschichte hat irgenwie eine wendung genommen genau im richtigen moment und ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der hand legen.

Ich knn es kaum erwarten, bis endlich Teil 2 erscheint.

dazu muss ich sagen, dass meiner Meinung nach die Teilung des ersten Buchs in 2 Teile im deutschen unnötig sind. Ich habe kein probelm damit, wenn ein fantasybuch auch mal 500 oder 600 Seiten hat, zudem ist ein buch mmer noch besses für den Geldbeutel als 2.

mein Fazit ist jedoch, dieses Buch kann ich nur empfehlen, es wure dem Hype gerecht

Veröffentlicht am 24.02.2019

wie Licht und Schatten, wobei das Licht überwiegt

Someone New
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Diese Rezension enthält SPOILER!

Ich finde es schwer dem Buch eine Bewertung zu geben, einerseits finde ich das Thema wichtig, es hat mich bewegt und mich auch sehr berührt und interessiert,
auf der ...

Diese Rezension enthält SPOILER!

Ich finde es schwer dem Buch eine Bewertung zu geben, einerseits finde ich das Thema wichtig, es hat mich bewegt und mich auch sehr berührt und interessiert,
auf der anderen Seite haben mich auch ein paar Punkte in dem Buch gestört.

Ich fange mal mit den nach meiner Meinung negativen Punkten an und arbeite mich dann zu denen, die ich geliebt habe vor und die dieses Buch für mich auch so gut gemacht haben.

Ein Punkt und der mich wirklich massiv gestört hat, waren die verschiedenen Klischees, die dann trotz der Diversität in der Geschichte, vorhanden waren.
Micahs Eltern sind Anwälte und fast immer, wenn sie sich Intolerant oder unangemessen verhalten haben, sei es nun im Bezug auf Micahs Wünsche und ihr Leben, Adrians Sexualität, oder nicht reichen Menschen im Allgemeinen wurde ihr Beruf erwähnt. Das Klischee, Anwälte waren einfach kalte Menschen und nur auf Geld bedacht, ist einfach nur alt und es steckt Leute in Schubladen.

Als nächste Adrian, Laura Kneidels Charakter sind im Allgemeinen wirklich toll, vielseitig und man kann sich gut in sieh hineinversetzen, doch bei Adrian ging es mir nicht so, ganz im Gegenteil.
Adrian wurde unfreiwillig geoutet, vor seinen Eltern und diese zeigten ihm nichts als Ablehnung und Verachtung, weshalb er von Zuhause weggegangen ist. Dass ist noch vollkommen verständlich, doch dass er auch seine Zwillingsschwester einfach ohne ein Wort verlassen hat, war einfach nicht nachvollziehbar. Es hat auch nicht zu der Darstellung gepasst, dass die beiden sich ihr ganzes Leben so nah waren, alles gemeinsam unternommen haben und sogar ihre Zukunft an der Universität zusammen geplant hatten.
Dass er im späteren Verlauf der Geschichte, als er sich dann doch dazu bereiterklärt, Micah zu treffen, ihre Gefühle herunterspielt fand ich wirklich schade und Micah wurde dadurch wieder in einen Zwiespalt gedrängt. Auf der einen Seite liebt sie ihren Bruder, will ihn zurück und wieder in ihrem Leben haben, auf der anderen Seite merkt sie im Laufe der Geschichte, wie egoistisch ihr Bruder ist und dass sie sich immer zurückgenommen hat. Durch das schnelle Abtun ihrer Gefühle und der einfachen Aussprache mit Adrian, der ich eine wirklich dürftige Begründung gibt, warum er sich nicht bei ihr gemeldet hat, nimmt sie und Ihre Gefühle wieder zurück.
Dass er nicht wusste, ob Micah wie ihre Eltern reagiert, finde ich wirklich gemein von ihm. Es wirkt, als würde er seine Schwester gar nicht wirklich kennen.


Das Letzte und auch dass, was ich am meisten zu bemängeln habe, ist, dass das Buch, wenn man es liest in zwei Teile geteilt ist.
Im ersten Teil geht es viel um Micah, ihren Umzug, der Start in einen neuen Lebensabschnitt und um ihre neuen und alten Freundschaften.
Sie lernt Alice kenne, Cassi und Auri und stellt fest, dass Julian ihr Nachbar ist.
Laura Kneidel geht viel auf die Nebencharaktere ein und ihr Alltag wird oft beschrieben, wodurch sich Situationen ähneln oder gleich sind, wodurch sich das Buch zieht. Die Beziehung zwischen Julian und Micah baut sich langsam auf, was ich durchaus angenehm und realistisch finde. Die Handlungen der beiden waren auch gut verständlich, nachvollziehbar und nicht irrational, doch dadurch gab es auch uninteressante Passagen und das Buch konnte nicht wirklich an Fahrt aufnehmen. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass durch die langsame Erzählweise Spannung erzeugt werden sollte, doch das hat nicht wirklich funktioniert, meine Gedanken sind dadurch abgeschweift.

Im zweiten Teil geht dann alles etwas flotter, was endlich Spannung gebracht hat und mich persönlich auch viel stärker gefesselt hat.
Leider wurde dem zweiten Teil auch etwas Raum und Zeit gestohlen, da der erste Teil länger und etwas zähflüssiger war, was dem Buch nicht unbedingt gutgetan hat, da für mich der zweite Teil, der weitaus bedeutender und bewegender war.

Obwohl mich die vielen ausführlich behandelten Nebencharaktere ein wenig gestört haben, war es zugleich auch etwas Positives. Die Liebe, die in die Charakterentwicklung gesteckt wurde und die Diversität, die es unter den verschiedensten Personen gab war großartig.
Alle Charaktere werden super in die Geschichte eingeflochten und sind auch wirklich wichtig für das Buch, man lernt sie lieben und ich habe mich sehr gefreut, dass Cassi und Auri ein eigenes Buch bekommen, da einem die Beiden schnell ans Herz wachsen.

Viele Szenen haben unglaublich viel Humor oder ein Augenzwinkern wodurch ich oft schmunzeln musste. Auch keine Stelle im Buch hat mich wirklich massiv gestört, sodass ich mich daran aufgehängt hätte. Natürlich haben mich Micahs Eltern sehr geärgert und auch Adrian hat mir ab und an ein Stirnrunzeln abverlangt, aber im Großen und Ganzen hab es keine Stelle, die problematisch für mich war.

Die Liebesgeschichte von Julian und Micah hat mir sehr gefallen, doch leider wurde ihr nicht so viel Raum gegeben wie sie verdient hätte.
Durch den langen ersten Teil wurde dem wichtigen Teil der Geschichte Raum genommen, den er dringen gebraucht hätte.

Das Julian Trans ist, habe ich bis zuletzt nicht geahnt, selbst bei der Szene in Idaho war mir das noch nicht wirklich klar. Ich war einfach nur verwirrt und dadurch war das eindeutig der Höhepunkt der Geschichte zumindest für mich.
Dass Julian Micah sein Geheimnis nicht verraten hat, konnte ich sehr gut verstehen. Obwohl sie ihm von ihrem Bruder erzählt hat, stell ich mir das unglaublich schwer vor, sich zu „outen“.




Wie Micah reagiert hat war einfach toll und es hat gut zu ihr gepasst. Sie war verletzt, dass er nicht früher etwas gesagt hat, doch sie hat ihm keine Vorwürfe gemacht, sondern ruhig mit ihm geredet, ihm gehalten und ihm gezeigt, dass man auch Zuspruch und Liebe bekommen kann, nicht nur Ablehnung, so wie bei seiner Mutter.
Das Buch war leider so gut wie zu Ende, als es dann um das Thema Trans ging und ich hätte mir gewünscht, dass das ganze etwas ausführlicher gewesen wäre.
Es wurde nur kurz angeschnitten, wie eine solche Geschlechtsumwandlung funktioniert, dabei hätte mich das sehr interessiert und auch Julian kam an dieser Stelle irgendwie zu kurz.
Laura Kneidel hat zwar erklärt, warum sie nicht aus Julians Sicht geschrieben hat, da sie das selbst nicht erlebt, aber dennoch wurde das Thema zu kurz angesprochen, dafür dass es genau darum in diesem Buch eigentlich ging.

Die Szene in Idaho war schrecklich und bewegend zugleich. Es war ein wunderbarer Gegensatz. Julians grausame Mutter, die ihren Sohn von sich gestoßen hat, nur weil er nicht mehr im falschen Körper bleiben wollte. Auf der anderen Seite Micah, die ohne mit der Wimper zu zucken auf Julians Seite war und ihn gestützt hat.
Dasselbe hätte ich mir auch bei den Eltern der beiden gewünscht.
Sowohl Julians als auch Micahs Eltern haben negativ auf Julians Trans sein als auch auf Adrians Homosexualität reagiert.
Ein positives Beispiel wäre sicher ein schönes und ermutigendes Signal gewesen.

Um das ganze abzuschleifen sage ich noch ein Paar Worte zu dem Text vor der Danksagung.
Diese hat mir gut gefallen und hat das Buch perfekt abgeschlossen.

Selbst nach meiner Rezension weis ich noch nicht wirklich, wie ich „Someone Nwe“ bewerten soll.
Das Buch war für mich nicht so flüssig zu lesen wie die anderen Bücher von Laura Kneidel und wenn ich jetzt so darüber nachdenke, haben mich mehr Sachen gestört als ich gedacht hatte.
Auf der Anderen Seite habe ich mich sehr gefreut, dass eine so populäre Autorin ein solches Thema aufgreift und so positiv und romantisch rüberbringt.

Schlussendlich werde ich dem Buch wohl 3,75 bis 4 Sterne geben, da der Zweite Teil des Buches mich für den etwas langatmigen ersten Teil entschädigt hat.

Veröffentlicht am 26.09.2018

„Yes, so viel besser als Band 1 & 2!“

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Klappentext:
Können sie sich retten? Oder werden sie sich gegenseitig zerstören?

Ruby steht unter Schock: Sie wurde vom Maxton-Hall-College suspendiert. Und das Schlimmste: Alles deutet darauf hin, dass ...

Klappentext:
Können sie sich retten? Oder werden sie sich gegenseitig zerstören?

Ruby steht unter Schock: Sie wurde vom Maxton-Hall-College suspendiert. Und das Schlimmste: Alles deutet darauf hin, dass niemand anders als James dafür verantwortlich ist. Ruby kann es nicht glauben - nicht nach allem, was sie gemeinsam durchgestanden haben. Sie dachte, dass sie den wahren James kennengelernt hat: den, der Träume hat, den, der sie zum Lachen bringt und ihr Herz mit einem einzigen Blick schneller schlagen lässt. Doch während Ruby dafür kämpft, trotz allem ihren Abschluss machen zu können, droht James einmal mehr unter den Verpflichtungen gegenüber seiner Familie zu zerbrechen. Und die beiden müssen sich fragen, ob die Welten, in denen sie leben, nicht vielleicht doch zu verschieden sind.

Rezension
Mona Kasten Schreibstil ist wie in allen ihren Büchern flüssig und man kann das Buch verschlingen. Die Zeit ist in diesem Moment absolut irrelevant, man vergisst einfach alles. Es ist mir auch wirklich schwergefallen, nach einem Abschnitt aufzuhören und zu warten bis ich weiter lesen dufte. Ihre Bücher machen einfach süchtig.
Nachdem mir der Cliffhänger in Band zwei wirklich nicht gefallen hat, hatte ich Angst, dass mir auch Band drei nicht so gut gefallen würde. Doch zum glück war das nicht so.
Der Cliffhänger war für mich so künstlich, nur um nochmal etwas Schreckliches passieren zu lassen, dass es mich geärgert hat, umso überraschter (positiv) war ich, als das erste Kapitel aus Grahams Sicht geschildert wurde.
Graham und Lydia und Alistair mit Kesh sind für mich seit Ende Band 1 und Band 2 die interessantesten Charaktere für mich. Ruby und James waren immer süß, aber nicht mein liebstes Paar.

In Band drei hat es sich aber durchaus geändert. James hat sich verändert und das hat mir wirklich sehr gefallen. Im Nachhinein muss ich sagen, dass James Entwicklung wirklich fantastisch war, ab und an konnte ich ihn zwar nicht verstehen, aber ich konnte mich in Band drei meistens gut in ihn hineinversetzen. Ruby war für mich nie jemand, mit dem ich mich identifizieren kann, aber ich habe sie bewundert, wie sie sich in Band 3 verhalten hat.
Sie hat sich nicht mehr so stark aufgeregt und somit hat sie für mich auch viel nachvollziehbarer gehandelt und an Sympathiepunkten gutgemacht.

James Vater war ja schon in den ersten beiden Bänden wirklich schrecklich und ein bisschen habe ich gehofft, dass er eine menschliche Seite zeigt, aber nein. Das er die Bilder (die gefälschten) verwendet hat, hat mich nicht überrascht, das aber Cyril sie ihm gegeben hat, war etwas, womit ich nicht gerechnet habe. Das die Bilder aber dazu genutzt wurden, Spannung zu erzeugen, war für mich einfach nichts. Für mich hat es künstlich gewirkt.

Wren ist mir in diesem Buch wirklich sympathisch geworden und die Beziehung zwischen ihm und Ember war super erfrischend und spannend für mich. Wie Wren Ember ein gutes Gefühl gegeben hat, war wirklich süß und dass er Angst vor dem „verliebt sein“ hat, war für mich nachvollziehbar und hat zu Wren gepasst. Das Ember sich von Wren zurückgewiesen gefühlt hat konnte ich zu 100 % fühlen und sie tat mir unglaublich leid. Ich hätte wie sie reagiert. Daher habe ich immer darauf gewartet, wieder mehr über die beiden zu lesen. Deshalb war ich auch ein bisschen enttäuscht, dass ich bei Wrens und Embers Aussprache und Versöhnung im Auto und danach nicht dabei sein konnte. Für mich war das einfach zu schnell.

Lydia und Graham sind einfach Zucker und ich freue mich wirklich für die Beiden. Das Lydia jetzt bei Ophelia lebt tut ich wirklich gut und ich finde sie blüht richtig auf.
Allgemein haben mir die Sequenzen bei Ophelia immer gut gefallen, da haben James und Lydia wie eine Familie gewirkt, und sie waren einfach mal sorglos.

Kesh und Alistair waren für mich eine der spannendsten Paare und ich habe mich super für die Beiden gefreut. Wie Alistair empfindet, hat mich immer super mitgenommen und ich konnte ihn so gut verstehen. Vor allem, dass er das mir Kesh beendet hat, konnte ich absolut nachvollziehen.
Das Kesh dann endlich zu sich selbst und Alistair gestanden ist war ein toller Moment und ich habe mich so für die beiden gefreut. Allerdings ging mir auch das zu schnell.

Viele Dinge, die eingetreten sind, habe ich auch schon geahnt:
• gefälschtes Testament
• Ophelia übernimmt Beaufort
• Der Kuss in Oxford
• Und James kann seinen Traum wahr machen, er kann reisen

Fazit:
Der dritte Band war einfach ein Wohnfühlband. Alle Konflikte wurden gelöst, die Paare haben sich gefunden und es war einfach süß, romantisch und das Buch hat mich süchtig gemacht.

Im Großen und Ganzen hat mir der dritte Band am besten gefallen. Es hat mich überhaupt nicht gestört, dass Ruby und James nicht mehr so viel vorkamen, für mich hat es das Buch nur besser gemacht.
Wenn Mona Kasten sich nur ein bisschen mehr Zeit für jedes Paar genommen hätte, wären es vielleicht sogar 4,5 Sterne geworden oder 5, aber dafür wurde an manchen Stellen zu schnell gemacht und nicht jeder Charakter war perfekt ausgearbeitet.




Veröffentlicht am 16.07.2018

Wie eine Droge, macht süchtig aber man weiß nicht so genau weshalb

King of New York
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Rezension:
Wo soll ich anfangen? Am besten am Anfang.
Der Klappentext hat sich super angehört und das erste Drittel des Buches hat mir auch super gefallen.
Harper, eine starke und unabhängige Frau die ...

Rezension:
Wo soll ich anfangen? Am besten am Anfang.
Der Klappentext hat sich super angehört und das erste Drittel des Buches hat mir auch super gefallen.
Harper, eine starke und unabhängige Frau die weis was sie will. Sie will für Max King arbeiten und tut dafür alles. Da war ich erstmal begeistert und ich finde, dass sie da auch sehr sympathisch rübergekommen ist.
Zur selben Zeit kam mir Max wie der typische Wallstreet-Mann vor, der nichts mehr will als Geld und dazu noch unfreundlich zu seinen Angestellten ist.
Als dann rauskam, wieso er Harper immer so angegangen hat, konnte ich es irgendwie nicht ganz nachvollziehen, außerdem wurde mir Harper zu sehr sexualisiert. Ja in solchen Büchern ist immer eine Prise Sexismus enthalten, aber bis dahin war es in diesem Buch eben noch nicht so.
Der Schreibstil hat mir sofort gefallen und ich habe das Buch geradezu verschlungen. Ab und an ging es mir auch hier schon, also im ersten Drittel, zu schnell aber im Großen und Ganzen war ich begeistert.
Das Problem bei diesem Buch ist für mich, dass es je weiter es fortschreitet immer schwächer wird.

Aber erst zu den Charakteren.
Harper war mir am Anfang wirklich sehr sympathisch und ich habe ihr Selbstbewusstsein und ihre Stärke durchaus bewundert und toll gefunden. Leider entwickelten sich diese tollen Eigenschaften schnell zu etwas Negativem. Sie wirkte immer zickiger und irgendwie unsympathisch obwohl ich sie in vielen Dingen sehr gut verstehen konnte. Das mit ihrem Vater ging mir wirklich nahe und ich konnte ihre Reaktionen ihm gegenüber sehr gut verstehen, allerdings wird ihre Art irgendwann dann doch anstrengend, denn sie wird als sehr intelligent dargestellt, reagierte aber in diesen Situationen viel zu impulsiv.
Dadurch verliert sie leider an Sympathie. Zudem urteilt sie mir einfach zu schnell.
Sie hätte eine wirklich tolle Protagonistin sein können, doch es wurde auch zu wenig in die Tiefe gegangen.

Max dagegen mochte ich wirklich gerne. Am Anfang hatte ich ja Angst, dass er wieder einer dieser typischen Bad Boys ist mit schlimmer Vergangenheit, doch das ist er nicht und das macht ihn toll und besonders.
Er ist gut in seiner Arbeit und dazu einfach ein super süßer Dad.
Durch die vielen Frauen in seinem Leben, kommt er wirklich gut mit Harpers Stimmungen klar, obwohl er sich oft fragt und das zurecht, was jetzt schon wieder abgeht.
Normalerweise kann ich die Männer in solchen Büchern eher weniger leiden aber hier fand ich Max viel besser, verständlicher und tiefgründiger als Harper. Von ihm erfährt man allerdings auch viel mehr, finde ich.

Die Nebencharaktere wie Dona oder Grace fand ich toll, sie sind lustig und stark und irgendwie keck. Also ein Pluspunkt!

Amanda ist eine tolle Tochter und ich mochte sie sehr, sie hat dem Buch etwas Positives, süßes und leichtes gegeben, allerdings hat sie mir für ihr Alter einfach zu erwachsen gewirkt.

Das Zusammenspiel zwischen Harper und Max hat mir am Anfang gut gefallen, wie sie sich leicht angezickt haben, sich geneckt und so weiter. Im Laufe der Geschichte hat sich diese Art der Beziehung zwischen den beiden leider nicht verändert und entwickelt, was ich schade fand. Ja, die beiden haben süchtig gemacht, aber wenn man ein paar Mal darüber geschlafen hat, wirkt die Beziehung der beiden einfach nicht so echt und tief.
Die Erwähnung des Wortes „Arschloch“ hat mich nicht wirklich gestört, denn manchmal hatte Harper da wirklich recht.
Die Sexuelle Anziehung zwischen den beiden fand ich am Anfang toll, denn dieses plötzliche, das zwischen den beiden explodiert ist fand ich toll und die erotischen Szenen im Buch fand ich auch immer gut und toll geschrieben, es war nie zu viel.
Leider hat sich ihre Beziehung nicht wirklich verändert, sie ist oberflächlich geblieben, man hatte oft das Gefühl, dass die beiden sich gar nicht wirklich kannten, vor allem Harper Max. Sie hat oft extrem reagiert anstatt ihm zuzuhören oder darüber nach zu denken, wieso er das getan hat.
Sie vergleicht ihn einfach zu oft mit ihrem Vater. Das war auch mein größtes Problem, es wirkt so, als hätte sie „Daddy Issues“.

Was ich toll fand an diesem Buch ist, dass es hier keine sogenannte Zicke gab, die versuch hat, sich zwischen Harper und Max zu drängen. Keine eifersüchtige Ehefrau und auch keine böse Schwester. Das ist absolut ein plus Punkt, denn somit vermeidet Louise Bay den Sexismus zumindest zum Teil und das hat mir die Geschichte gleich besser gemacht.

Ich habe jetzt viel Negatives gesagt, aber im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Der Schreibstil war toll, die Wechsel zwischen Max und Harpers Sicht finde ich toll und so konnte man sich in beide Hauptcharaktere hineinfühlen.

Das Buch hat mich gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Was ich schade finde ist, dass das Ende einfach zu hektisch war. Ja, die Geschichte von Harper und Max sollte nur ein Buch füllen, aber irgendwie hat das nicht so wirklich funktioniert.
Diese Sprünge in der Geschichte und wie Harper und Max dann zusammen lesen waren einfach zu schnell abgehandelt. Da hätte ich es besser gefunden, wenn Louise Bay zwei Bücher gemacht hätte oder das Buch hätte einfach 100 Seiten länger sein müssen.
Zudem hat es mich gestört, dass sie sofort schwanger geworden ist, nachdem sie und Max zusammengekommen sind. Sie wollte immer erfolgreich sein und das finde ich toll an Harper, aber plötzlich wird sie zum „Hausmütterchen“, das passt einfach nicht richtig zusammen.
Mir hat es auch gefehlt, dass nicht wirklich beschrieben wurde, wo sie jetzt leben. Allgemein hat mir das bildliche gefehlt, dabei hätte die Autorin durchaus das Werkzeug gehabt um alles ein bisschen bildlicher zu gestalten.

Als ich das Buch beendet hatte, da habe ich dem Buch 3 oder sogar 3,5 Sterne gegeben. Jetzt wo ich darüber nachgedacht habe und eine ausführliche Rezension verfasst habe würde ich dem Buch nur noch 2,5 Sterne geben.

Veröffentlicht am 17.06.2018

Am Anfang "Uff" am Ende "Hammer"!

Nevernight - Die Prüfung
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Rezension:
Mias Vater, der Justicus Darius Corvere, wird des Hochverrats bezichtigt und erhängt als sie ein kleines Mädchen ist. Ihre Mutter und ihr Bruder werden von dem einflussreichsten und mächtigsten ...

Rezension:
Mias Vater, der Justicus Darius Corvere, wird des Hochverrats bezichtigt und erhängt als sie ein kleines Mädchen ist. Ihre Mutter und ihr Bruder werden von dem einflussreichsten und mächtigsten Mann des Landes in das schrecklichste Gefängnis der Stadt, der Stein der Weisen, verschleppt. All das muss sie in jungen Jahren miterleben und dann soll sie auch noch einfach ertränkt werden. Vollkommen alleine und verängstigt schafft sie es, sich zu retten und schwört sich Rache zu nehmen und nie wieder zurückzuweichen, wie ihre Mutter am Todestag ihres Vaters zu ihr sagte.
Doch so ganz alleine ist sie nicht, ihr Schatten, der dunkler ist als bei normalen Menschen, wird ihr Freund und ihr ständiger Begleiter, der die Gestalt einer (Nicht)- Katze einnimmt.
Da sie Rache geschworen hat, muss sie besser werden und so trifft sie auf Mercurio, von des sie eigentlich nur Geld wollte. So wird er zu ihrem neuen zuhause und unterstützt sie, Rache nehmen zu können und so schickt er sie zur „Roten Kirche“, ein Ort für Mörder und Assassinen.

Mia ist an sich eine tolle Protagonistin und entwickelt sich im Buch weiter, aber auch irgendwie nicht. Sie behält sich immer ein Stück ihrer Seele in dieser grauenhaften Welt, was ich sehr schön und für durchaus realistisch halte, denn obwohl sie zwischen Recht und Unrecht entscheiden kann, wird sie in der Zeit, in der sie in der „Roten Kirche“ zu einer Klinge geschliffen wird, kälter, berechnender und immer besser.
Die erste Hälfte des Buches schleppt sich leider so vor sich hin und die Geschichte konnte mich nicht wirklich fesseln.
Als Mia Trick begegnet hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass sich langsam aber sicher eine unnötige Liebesbeziehung in die Geschichte einschleicht und auch das hat mich nicht wirklich motiviert, weiterzulesen, da ich auch so viel Positives über das Buch gelesen hatte.
Trotz allem mochte ich Trick sehr gerne, er war ein Geschenk für die Geschichte und ein wirklich cooler aber nicht überzeichneter Charakter. Er wurde als gutaussehend beschrieben, aber es wurde nicht auf jeder Seite erwähnt und auch sonst, waren die Fähigkeiten des Einzelne wichtiger als das Aussehen.
Neben Trick war Jessamin ein wirklich interessanter Charakter der ein bisschen zu sehr links liegen gelassen wurde, was durchaus einen Grund hatte, aber trotzdem irgendwie enttäuschend war.
Der Hass von Jessamin auf Mia konnte ich allerdings nie verstehen, denn die Begründung, dass ihr Vater nur gehängt wurde, wegen Mias Vater, war für mich einfach nicht wirklich plausibel. Sie war dennoch eine interessante Gegenspielerin und so wurde der Twist, den ich wirklich fantastisch finde, erst möglich.
Ash war neben Mia mein liebster Charakter und wie sie sich verändert hat war wirklich interessant, ich hoffe das wir über sie noch mehr lesen werden und zwar in Band zwei, denn bis jetzt wurde nur an der Oberfläche gekratzt, so kommt es mir zumindest vor.
Die Idee, die Jay Kristoff hatte, um dieses Buch zu schreiben finde ich toll und faszinierend, denn es ist mal etwas anderes. Wir erleben, wie eine Mörderin herangezogen wird, eine Assassinin die das Land in Angst und Schrecken versetzen wird und auch die Schule, also die „Tote Kirche“ ist mal erfrischend anders. Nichts mit High-School, keine netten oder heißen Lehrer und auch sonst kein Klischee.
Der Schreibstil ist wirklich toll (obwohl mir recht oft Rechtschreibfehler aufgefallen sind) und bildlich. Jay Kristoff hat es geschafft, das sich die Welt, die er erschaffen hat, in meinem Kopf entfaltet und zum Leben erwacht und das wünscht man sich von einem Buch.

Leider gab es neben der ersten schleppenden Hälfte, noch ein paar andere Dinge gestört.
Manche Dinge wurden für mich zu schnell abgehandelt und dadurch wirkte das Ganze ein wenig gehetzt und auch lieblos. Das Ende hätte ich mir dafür ein bisschen länger gewünscht, denn das war toll und macht Lust auf Band 2.

Im Großen und Ganzen war das Buch jedoch sehr gut und ich kann es empfehlen, man muss sich eben durch die erste Hälfte kämpfen.