Diviners
Diviners – Aller Anfang ist böseEin hübsches Cover und ein Klappentext der viel versprochen hat - also war klar, hier greife ich gerne zu.
Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.
Vor allem am Anfang hat sich das Buch sehr gezogen. ...
Ein hübsches Cover und ein Klappentext der viel versprochen hat - also war klar, hier greife ich gerne zu.
Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.
Vor allem am Anfang hat sich das Buch sehr gezogen. Obwohl ich normalerweise gerne ausführlich und detailliert wesentlich lieber lese, als kurz und knackig war es hier definitiv zu viel. Vor allem auch zu viele Nebensächlichkeiten.
Evie als Protagonistin mochte ich sehr, immer mit dem Kopf durch die Wand und einen frechen Spruch gibt es auch dazu.
Das im Klappentext genannte Herzklopfen konnte ich nur bei einer Paarung wirklich spüren, mit Sam habe ich noch kein umschwenken vom Sticheln und Co. zu Herzklopfen wahrnehmen können. Generell war das hier absolut keine Liebesgeschichte, wenn überhaupt hat es diesen Bereich gelegentlich gestreift, der Hauptfokus lag aber klar woanders.
Richtung gelungen waren für mich die jeweilige Perspektive des Opfers, da habe ich richtig mitgelitten und bei jedem gehofft es kommt doch noch ein Retter dazwischen.
Miit all den beteiligten Personen und ihren jeweiligen Gaben habe ich mich teilweise schwer getan, auch manche Handlungen haben sich für mich nicht aufgelöst bzw. waren verständlich.
Auch sonst war es von der Thematik her wirklich viel verschiedenes und damit auch ein bisschen zu viel. Sekten, Wiederauferstehung, generell Religion usw.- viele Themen wurden angerissen, aber nicht konsequent genug umgesetzt.
Schade, die Grundidee hat mir sehr gut gefallen, ist aber ein wenig unter gegangen.