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Veröffentlicht am 18.10.2025

Mitreißende Atmosphäre, einzigartiges Unterwelt-Setting

Der Onyxpalast - Wo die Toten tanzen
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Die Dunkelheit hat einen Namen, und er ist faszinierend: "Der Onyxpalast – Wo die Toten tanzen" ist weit mehr als ein Buch – es ist ein Sog. Von der allerersten Seite an zieht dieser Romantasy-Roman den ...

Die Dunkelheit hat einen Namen, und er ist faszinierend: "Der Onyxpalast – Wo die Toten tanzen" ist weit mehr als ein Buch – es ist ein Sog. Von der allerersten Seite an zieht dieser Romantasy-Roman den Leser in eine Welt, die so schmerzhaft schön wie tödlich ist.

Im Zentrum dieses Sturms aus Schmerz und Magie steht Gwen, deren Welt durch den völlig unerwarteten Tod ihres geliebten Bruders Vander jäh zerbricht. Doch anstatt in stummer Trauer zu verharren, trifft Gwen eine verzweifelte, waghalsige Entscheidung. Die Legenden besagen, dass die Grenzen zwischen den Reichen in Cardiff besonders durchlässig sind. Ein Schlupfloch, das sie nutzen will, um das Undenkbare zu wagen – ihren Bruder zurückzuholen!

Dieser unerschütterliche Entschluss führt sie direkt in das Herz der walisischen Unterwelt, genannt Annwyn, und hinein in den sagenumwobenen Onyxpalast. Und hier, wo die Toten ihre eigene rauschende Existenz führen, entfaltet die Geschichte ihre volle, berauschende Pracht. Anstatt auf modrige Gruften trifft Gwen auf einen Totenball von schwindelerregender Opulenz, eine Szenerie, in der sich Verstorbene und Götter der Unterwelt in einem Tanz aus Vergnügen und Gefahr amüsieren. Das Setting, diese geheimnisvolle Welt zwischen Leben und Tod, ist so lebendig, so detailreich und atmosphärisch dicht beschrieben, dass man meinen könnte, das Reich Annwyn selbst atme als eine eigene, schillernde Hauptfigur auf jeder Seite.

Die Autorin erschafft mit einem geradezu grandiosen Worldbuilding und eindrucksvollen Bildern einen Kosmos, der von Schönheit, Dunkelheit und politischen Intrigen durchzogen ist. Gwen, als Protagonistin, brilliert: Sie ist keine naive Heldin, sondern eine starke, mutige Frau, die trotz ihrer Angst und tiefen Zweifel ihren gefährlichen Weg unbeirrt fortsetzt.

Doch was wäre eine Reise in die Unterwelt ohne einen Gott? Mitten in diesem Wirbelsturm des Todes begegnet Gwen Aran, dem charismatischen, aber undurchsichtigen Herrscher der walisischen Unterwelt. Diese Begegnung ist der Funke, der die düstere Atmosphäre elektrisiert. Zwischen den beiden entspinnt sich eine Beziehung von atemberaubender Intensität und Brisanz. Aran lässt Gwens noch schlagendes Herz bald höher schlagen – eine brandgefährliche Entwicklung, denn er darf auf keinen Fall wissen, dass es überhaupt noch schlägt. Zwischen Machtgefüge, Verlangen und dem lebensgefährlichen Geheimnis der Heldin entsteht eine prickelnde, gefährliche Dynamik, die dem Leser mehr als einmal den Atem stocken lässt.

Abgerundet wird das Leseerlebnis durch komplexe Nebenfiguren, die undurchsichtigen politischen Ränke im Palast der Toten und die ständige, unterschwellige Bedrohung, enttarnt zu werden. Der Schreibstil ist bildhaft, tief emotional und besitzt zugleich eine überraschende Prise Witz, die die dunkle Thematik auf ganz besondere Weise balanciert.

Fazit: "Der Onyxpalast" ist ein absolut fesselnder Romantasy-Roman, der durch seine mitreißende Atmosphäre, seine intensiven Gefühle und das einzigartige Unterwelt-Setting begeistert. Düster, magisch, hochromantisch und unglaublich spannend – ein echtes Lese-Highlight, das noch lange nach der letzten Seite nachhallt und ungeduldig auf die Fortsetzung warten lässt!

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Action, Romance, unterschwellige Spannung

Never Trust Your Fake Husband
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Okay, Leute, ich bin komplett geflasht! Ally Carters Ausflug ins New-Adult-Genre bietet ein Leseerlebnis, das in seiner Ausführung zwar überzeugend ist, in seiner Prämisse aber durchaus bekannte Muster ...

Okay, Leute, ich bin komplett geflasht! Ally Carters Ausflug ins New-Adult-Genre bietet ein Leseerlebnis, das in seiner Ausführung zwar überzeugend ist, in seiner Prämisse aber durchaus bekannte Muster bedient - und damit (trotzdem oder deswegen) einen Volltreffer landet, der von der ersten bis zur letzten Seite süchtig macht. Das Cover? Check, sieht mega aus. Die Story? MEGA-CHECK! Schon der Anblick ist ein Versprechen: Der opulente Ring und die Hauptfiguren signalisieren eine Geschichte, die so romantisch wie explosiv ist – und dieses Versprechen wird im Inneren bravourös eingelöst.

Wir stürzen direkt in die Action: Eine mysteriöse Frau, die mitten in Paris ohne Gedächtnis aufwacht, und Jake, der heißeste Agent der Welt, der sich über sie beugt. Um nicht erschossen zu werden, müssen die beiden das wohl prickelndste Rollenspiel der Welt beginnen: frisch verheiratet. Die Funken sprühen, die Spannung knistert, und dank der genialen Charakterdynamik zwischen der Protagonistin und dem mürrischen Jake ist jede Seite ein Genuss. Die Chemie zwischen den beiden ist wie ein Cocktail aus Scharfsinn und unterschwelliger Sehnsucht. Das Knistern wird UNFASSBAR gut transportiert, die Dialoge sind spritzig und man weiß nie, wann der nächste Plottwist kommt.

Man nehme: Paris als nächtliche Kulisse, eine junge Frau ohne Vergangenheit und einen Agenten, dessen Blick heißer ist als die Verfolgung. Die Geschichte ist ein Feuerwerk an unerwarteten Wendungen. Man fiebert mit der Heldin mit, während sie ihre eigene, überraschende Identität Stück für Stück zusammensetzt. Der Schreibstil ist ein wahrer Traum: leichtfüßig, atmosphärisch und wunderbar übersetzt. Ally Carter beweist eindrucksvoll, dass sie die New-Adult-Romance genauso beherrscht wie ihre berühmten Agentinnen-Geschichten.

Fazit: Wenn ihr auf Action, Romance und ganz viel unterschwellige Spannung steht, MÜSST ihr das lesen. 5/5 Sternen von mir, bin absolut begeistert!

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Coole Unterhaltungslektüre

Cursed King TuT
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Tutanchamun, ein altägyptischer König der 18. Dynastie, ein Pharao, um den sich unzählige Legenden ranken - und der bis heute nichts von seinem Status eingebüßt hat. Beinahe wirkt es so, als würde seine ...

Tutanchamun, ein altägyptischer König der 18. Dynastie, ein Pharao, um den sich unzählige Legenden ranken - und der bis heute nichts von seinem Status eingebüßt hat. Beinahe wirkt es so, als würde seine Bedeutung stetig größer werden. Mich reizt alles, was mit ihm oder dem alten Land zu tun hat, deswegen musste ich diese Geschichte einfach lesen.

Direkt zu Beginn lernen wir Nora, unsere Hauptprotagonistin, und ihre beste Freundin Kat kennen. Während Kat eher das Partygirl mimt, ist Nora ruhiger und mehr in sich gekehrt. Tatsächlich konnte ich sogar einige Parallelen zwischen ihr und mir feststellen: Wir beide sind Winterkinder, Streberinnen und brauchen acht Stunden Schlaf pro Nacht. Es war, als hätte die Autorin mich selbst beschrieben - war witzig!

Für ihre Abschlussarbeit haben die Mädels besagten Pharao als Thema gewählt und besuchen in diesem Zuge eine Ausstellung in München. Nora spürt da schon, dass etwas nicht stimmt, als würde eine fremde Macht sie magisch anziehen. Und so ist es dann auch. Schwupps landet sie mitten im geheimnisvollen Ägypten und steht Tutanchamun höchstpersönlich gegenüber. Wie verhält man sich, wenn man plötzlich der Person in die Augen blickt, von der man total besessen ist? Und die seit Ewigkeiten im Jensseits verweilt? Interessante Vorstellung, nicht wahr?

Nora ist nicht grundlos durch die Zeit gereist, doch was der Pharao von ihr verlangt, sprengt die Grenzen von Gut und Böse. Jede Entscheidung könnte den Lauf der Geschichte beeinflussen und verändern. Für mich war das der Part, der mich am meisten angefixt hat. Zu erfahren, was die Autorin zum Pharao recherchiert hat (dabei habe ich einiges Neues an Input bekommen) und zu überlegen, was gewesen wäre, wenn ... dies, das und jenes nicht passiert wäre.

Was die Entwicklung der Story angeht, war da noch Luft nach oben. Händel spürt, wie sie ihre Leserschaft um den Finger wickeln kann. Manchmal jedoch lässt sie die Zügel zu schnell wieder locker. Auch traf das Ende nicht ganz meinen Geschmack, aber der ist nunmal subjektiv. Andere Leser hatten, wie ich erfahren habe, mehr Freude daran. Und das ist auch gut so!

In der Autorin schlummert ein schriftstellerisches Talent, was dazu führt, dass ich sie auf jeden Fall im Auge behalten werde. Sie schreibt klar, pointiert, mit einem leichten Hang zur Dramaturgie. Mir gefällt ihre einfache Sprache und dass sie Nebenstränge unter ihrer Kontrolle behält. Niemand mag ausufernde Sidekicks.

Dem Korrektorat ist zwar das eine oder andere Fehlerteufelchen durchgerutscht, glücklicherweise stört das aber nicht den Lesefluss.

Dieser Horror-Mystery-Roman fetzt und ist eine coole Unterhaltungslektüre für zwischendurch. Liest sich ratzfatz weg und macht neugierig auf weitere Werke der Autorin.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Diese Geschichte muss in die Welt getragen werden!

Lost Girls − Breathing for the First Time
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Das Leben, das Darcy führt, könnte eigentlich perfekter nicht sein. So ist sie mit dem berühmtesten Quarterback des Landes verheiratet, was ihr ein Leben in Luxus beschert. Doch der Schein trügt, denn ...

Das Leben, das Darcy führt, könnte eigentlich perfekter nicht sein. So ist sie mit dem berühmtesten Quarterback des Landes verheiratet, was ihr ein Leben in Luxus beschert. Doch der Schein trügt, denn Jason kontrolliert Darcys Leben bis aufs Kleinste. Kontrolle, Eifersucht, Erpressung und sogar Missbrauch stehen auf der Tagesordnung. Darcy will Jason ein für alle Mal verlassen, doch das ist leider nicht so einfach, wie zunächst gedacht …

Darcy ist eine toughe und mutige Protagonistin. Ihre Gedanken und Gefühle sind stets greifbar und ich konnte mich wahnsinnig gut in sie hineinversetzen. Ich habe mit ihr gelitten, mitgefiebert, war unentschlossen, mutig, zweifelnd - habe demnach jede Emotion von Darcy hautnah nachempfinden dürfen. Ihr Ehemann Jason hat mich richtig wütend gemacht, was wohl allgemein daran liegt, dass ich keine manipulativen Menschen mag. Er ist ein Vorzeige-Narzisst und ich finde, Nikola Hotel hat diesen toxischen Einfluss, den Jason auf Darcy ausübt, authentisch dargestellt. Auch wenn das für mich als Leserin keine leichte Kost war. Puh! Gut, dass es mit Ellis auch noch positive Menschen in Darcys Leben gibt. Mit seiner einfühlsamen und humorvollen Art, ist Ellis ein wichtiger Anker für Darcy. Er gibt ihr wieder Lebensmut und unterstützt sie im schwersten Kampf ihres Lebens.

Der Schreibstil ist mitreißend, direkt und pointiert. Ich empfand die kurzen Kapitel als sehr angenehm und die fließenden Übergänge haben mich immer wieder zum Weiterlesen animiert. Die Spannung ist durchgehend präsent, ebenso wie die bedrückende und beklemmende Atmosphäre, die Hotel mit der Behandlung dieser sensiblen Themen geschaffen hat. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde. Und ich sag mal so, realistischer hätte es die Autorin nicht rüberbringen können. Sie beschönigt rein gar nichts, und obwohl ich aufgewühlt, schockiert und wütend war, war ich dennoch beeindruckt, mit wie viel Feingefühl Darcys Geschichte erzählt wurde. Ich hoffe, dass genau diese Geschichte ganz vielen Frauen da draußen Mut macht.

Fazit: Ein Reihenauftakt, der mir ganz schön an die Nieren ging und auf jeden Fall auch noch nachwirken wird. Hier kommen harte Themen auf den Tisch, weshalb ihr unbedingt auf die Triggerwarnung achten solltet. Dennoch muss diese Geschichte in die Welt getragen werden – für alle hilflosen Darcys da draußen!

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Ein starker zweiter Teil

Nächte einer Hexe
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Sechs Monate nach den dramatischen Ereignissen aus Teil 1 kehrt die Geschichte rund um die Hexe Kosara zurück – und das mit voller Wucht. Der Zar der Monster, der Zmey, ist besiegt und in die Mauer verbannt, ...

Sechs Monate nach den dramatischen Ereignissen aus Teil 1 kehrt die Geschichte rund um die Hexe Kosara zurück – und das mit voller Wucht. Der Zar der Monster, der Zmey, ist besiegt und in die Mauer verbannt, die Chernograd von Belograd trennt. Doch der vermeintliche Frieden hält nicht lange: Plötzlich geraten die Dinge aus dem Gleichgewicht. Die Monster sind nicht länger nur einmal im Jahr eine Bedrohung, sondern dringen dauerhaft in Chernograd ein. Auch unter den Hexen gibt es erste Todesfälle zu verzeichnen.

Kosara muss sich eingestehen, dass ihre Entscheidung, den Zmey in der Mauer einzuschließen, weitreichende Konsequenzen hatte – und vielleicht nicht die richtige war. Die Stadt, die sie schützen wollte, droht nun, von innen heraus zu zerbrechen. Es liegt jetzt an ihr, den angerichteten Schaden zu beheben – auch wenn der Preis dafür hoch sein könnte.

Zitat S. 191:
"Als sie den Zmey in die Mauer gesperrt hatte, war sie sich sicher gewesen, das Richtige zu tun. So war die Mauer ursprünglich gedacht gewesen. Sie hatte sie repariert. Und damit den Menschen in Chernograd die Möglichkeit gegeben, die Stadt zu verlassen – wonach sie sich jahrelang gesehnt hatten.“

Der Folgeband knüpft atmosphärisch und inhaltlich nahtlos an Teil 1 an. Man ist sofort wieder mitten in der düsteren Welt von Chernograd, die durch ihren düsteren, urban-fantastischen Ton erneut überzeugt. Der Schreibstil bleibt flüssig und fesselnd, bekannte Charaktere kehren zurück und entwickeln sich weiter. Neue Wendungen und Hintergrundinformationen sorgen für zusätzliche Tiefe. Besonders gelungen ist, wie die offenen Fragen und Geheimnisse aus dem ersten Teil aufgegriffen und teilweise aufgelöst werden.

Fazit: Ein starker zweiter Teil, der die Geschichte logisch fortführt und die Welt von "Tage einer Hexe" erweitert. Düster, geheimnisvoll und atmosphärisch dicht – mit einem melancholischen Unterton, der nachwirkt. Man darf gespannt sein, ob es noch einen dritten Band geben wird. Ich würde mich jedenfalls darüber freuen!

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