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Veröffentlicht am 24.04.2021

Magische Geschichte über Familie und Freundschaft

Akademie Fortuna - Wenn Wahrsagen so einfach wäre
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Ich durfte Akademie Fortuna - Wenn Wahrsagen so einfach wäre für Vorablesen rezensieren, was mich sehr gefreut hat. Die Geschichte ist zauberhaft und sehr interessant, auch wenn sie eigentlich für Leser/innen ...

Ich durfte Akademie Fortuna - Wenn Wahrsagen so einfach wäre für Vorablesen rezensieren, was mich sehr gefreut hat. Die Geschichte ist zauberhaft und sehr interessant, auch wenn sie eigentlich für Leser/innen ab 10 Jahren gedacht ist.

Die Geschichte handelt von der Wahrsagerin Sorry, deren Familie zu den Visionisten gehört. Doch im Gegensatz zu ihrer Mutter und ihrer Schwester sieht Sorry keine grossen Ereignisse vorher, sondern nur kleine Dinge, die in nächster Zukunft passieren würden, wie zum Beispiel, wenn jemand etwas fallen lässt. Das darf ausser Sorrys Familie aber niemand erfahren, schon gar nicht ihre neuen Mitschüler, denn dadurch stände der Ruf ihrer Familie auf dem Spiel. Als die Sterndeuter aber versuchen, ihrer Mutter den Schulleiterposten zu klauen, müssen Sorry und ihre zwei Freunde schnell handeln.

Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und alles wird genau erklärt, sodass man sich schnell an der Akademie Fortuna zurechtfindet. Trotzdem wird einem nicht alles gleich erzählt und es gibt so einige Rätsel zu lösen. Obwohl die Geschichte für jüngere Leser geschrieben wurde, konnte ich mich gut in Sorry hineinversetzen und habe zwischendurch sogar vergessen, dass sie erst 12 Jahre alt ist. Ihre Gedanken waren realistisch und es hat mich berührt, wie sie immer ihre Familie an erste Stelle gesetzt hat, obwohl sie von dieser meist gar nicht richtig geschätzt wurde, da sie etwas anders ist. Sorrys Geschichte behandelt also Themen wie Familie, Akzeptanz und Freundschaft. Auch Sorry ist nicht immer perfekt, eher im Gegenteil. Sie wirkt dadurch jedoch sehr realistisch, auch wenn es eine Fantasygeschichte ist. Manche Ereignisse waren etwas vorhersehbar, andere jedoch haben auch mich überrascht und vor allem das Ende habe ich so nicht erwartet. Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten, denn die Geschichte ist noch lange nicht fertig.

Auch die Illustrazionen fand ich sehr hübsch. Sie haben den düsteren, verrückten Charakter der Geschichte gut eingefangen und sind trotzdem magisch und dem Alter gerecht. So kann man sich Sorry und ihre Freunde gleich viel besser vorstellen.

Akademie Fortuna - Wenn Wahrsagen so einfach wäre ist ein Lesespass für Kinder, aber auch für alle, die eine Geschichte über Freundschaft und Magie lesen wollen, die durch das Hellseher-Thema einmal etwas anderes ist.

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Veröffentlicht am 20.04.2021

Märchenhafte Romantasy in einem asiatischen Setting

Sternenglut. Prinzessin der Nacht
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Bis jetzt habe ich um asiatische Fantasy einen Bogen gemacht, habe mich aber sofort ins Buch von Amy Erin Thyndal verliebt, das die Leser nach Midland entführt. In ein Land, in dem die Sonne im Sterben ...

Bis jetzt habe ich um asiatische Fantasy einen Bogen gemacht, habe mich aber sofort ins Buch von Amy Erin Thyndal verliebt, das die Leser nach Midland entführt. In ein Land, in dem die Sonne im Sterben liegt, da deren Seele den riesigen Stern verlassen hat.

Die Protagonistin Ri ist eine Sternentochter, erschaffen, um Midland in einem schrecklichen Krieg zum Sieg zu verhelfen. Aber nicht nur das Schicksal Midlands liegt in ihren Händen, sondern auch das Schicksal der gesamten, sterbenden Welt. Das Problem ist nur, dass sich von ihrer Magie bis jetzt noch nichts zeigt. Deshalb macht sie sich mit ihrem besten Freund, dem Kronprinzen auf den Weg zu einem geheimnisvollen Höhle, deren Bewohner die Antwort auf all ihre Fragen haben soll.

Ri war mir von Anhieb sympathisch. Sie hat eine erfrischende Art und ist nicht wie andere Fantasyprotagonistinnen super selbstbewusst und schlagfertig. Sie hat zwar ihren eigenen Kopf, schreckt vor allem anfangs aber vor Authoritäten zurück und zeigt sich auch von ihrer verletzlichen Seite. Durch die Geschichte hindurch, entwickelt sie sich zu einer selbstbewussten jungen Frau, die sich nicht herumschubsen lässt.

Ris bester Freund und zukünftiger Kaiser Huoyan ist absolut liebenswert und stellt Ris Wohlbefinden an erste Stelle, was vor allem seiner Mutter der Kaiserin sehr missfällt.

Über die vielen anderen Figuren, die mir äusserst gut gefallen haben, werde ich hier nichts sagen, um niemanden zu spoilern. Was ich aber sagen kann, ist, dass sie alle sehr gut ausgearbeitet sind und mich schnell von sich überzeugen konnten.

Die Geschichte konnte mich schon ab der ersten Seite abholen und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Amy hat einen sehr bildlichen schreibstil, sodass ich mir Midland sofort vorstellen konnte und mich trotz der feindlichen Umgebung Zuhause gefühlt habe, wozu Ri und Huoyan beigetragen haben. Die Geschichte erinnert manchmal an ein Märchen und ist genauso magisch, märchenhaft und romantisch. Ich habe jede Seite geliebt und das Buch innerhalb zwei Tagen verschlungen.

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Veröffentlicht am 02.04.2021

Unterhaltsam mit liebevoll gestalteten Figuren

Catching Prince Charming
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Catching Prince Charming von Katharina Sommer ist mir zuerst durch sein silbernes Cover aufgefallen. Zusammen mit den pinkigen Rosen und der schwarzen Schrift ist das Cover ein echter Hingucker und passte ...

Catching Prince Charming von Katharina Sommer ist mir zuerst durch sein silbernes Cover aufgefallen. Zusammen mit den pinkigen Rosen und der schwarzen Schrift ist das Cover ein echter Hingucker und passte perfekt zur Märzaufgabe. Als mich der Klappentext dann auch überzeugt hat, habe ich mir das Buch sofort gekauft und es in wenigen Tagen verschlungen. Es ist leicht zu lesen, amüsant und hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Das Thema der Realityshow war neu für mich, aber auch sehr interessant und mal was Neues.

Das Buch handelt von Fanny, die von ihrem Exfreund betrogen wurde. Aus Liebeskummer meldet sie sich sofort für die Realityshow "Rich Love" an, als sie in deren Werbung Alexander sieht: Ihren absoluten Traummann. Ihre Familie ist davon alles andere als begeistert, aber Fanny hat sich etwas in den Kopf gesetzt und wird es jetzt auch durchziehen. Zusammen mit 40 anderen Teilnehmerinnen versucht sie das Herz von Alexander zu gewinnen, was schwieriger ist als gedacht, vor allem weil sie von einem Fettnäpfchen ins nächste Tritt. Doch damit erregt sie nicht nur die Aufmerksamkeit der Produzenten, sondern auch die von Lars, einem der anderen vier reichen Jungsgesellen, um dessen Herz die jungen Frauen kämpfen.

Fanny war mir von Anfang an sehr sympathisch. Mit ihrer dramatischen, hibbeligen Art hat sie mich stark an meine beste Freundin erinnert, weshalb ich sie sofort ins Herz schliessen konnte. Das sie eigentlich nicht in diese Realityshow passt, merkt man schnell, aber sie versucht sich durchzubeissen und alles auf ihre Art zu meistern. Das macht sie menschlich und man kann sich viel besser mit ihr identifizieren.

Alexander war mir anfangs auch sehr sympathisch und ich war mir sicher, dass er der richtige für Fanny sein würde, auch wenn er vielleicht zu gut war, um wahr zu sein. Als Lars dann aber immer mehr ins Bild rückte, war ich verwirrt. Einerseits weil mich Lars auch von sich überzeugen konnte und seine Art kein Blatt vor den Mund zu nehmen, sehr zu Fanny passte, andererseits weil ich mir ein Happy End für Alexander und Fanny wünschte. Dreiecktsbeziehungen finde ich immer unglaublich interessant, aber sie stören mich auch, da ich mich dann nie für einen Mann entscheiden kann und beiden ihr Glück gönnen würde. Für welchen der Männer, oder ob sie sich überhaupt für einen von ihnen entscheidet, werde ich hier nicht verraten. Dafür müsst ihr das Buch schon selbst lesen.

Mich konnte die Geschichte super von sich überzeugen und auch die Nebenfiguren, wie Fannys Freundinnen, die sie in der Show kennenlernt, finde ich schön ausgearbeitet und bei vielen bemerkt man eine Veränderung in ihrem Verhalten. Konkurrentinnen werden zu Freundinnen und die anfänglichen Zicken, haben auch mehr zu verbergen, als nur ein übergrosses Selbstbewusstsein und ihre Arroganz. Catching Prince Charming ist sehr kurzweilig und ein echter Wohlfühlroman. Ich glaube, dass ich dieses Buch wieder einmal lesen werde.

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Veröffentlicht am 23.03.2021

Dystopie-Roman mit Sichtpotential

Left to Fate. Die Ausgesetzten
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Left to Fate - die Ausgesetzten von Gloria Trutnau hat sich ganz schnell an die Spitze meiner Jahreshighlights katapultiert. Ich hab mit den Charakteren mitgefiebert, sie ins Herz geschlossen und mit ihnen ...

Left to Fate - die Ausgesetzten von Gloria Trutnau hat sich ganz schnell an die Spitze meiner Jahreshighlights katapultiert. Ich hab mit den Charakteren mitgefiebert, sie ins Herz geschlossen und mit ihnen mitgelitten. Sie konnten mich genauso überzeugen wie die Geschichte selbst und ich kann euch das Buch nur empfehlen.


Jetzt zum Inhalt:
Nach dem dritten Weltkrieg entstand Concordia dort, wo früher Amerika war. In Concordia wird so einiges anders gehandhabt wie bei uns. Beispielsweise übernehmen die Kinder die Berufe ihrer Eltern und werden bei ihrer Berufseinführung auf zukünftige Straftaten gescannt. Wenn dabei eine Straftat aufgezeigt wird, wird man ins verlassene und teils zerstörte New York verbannt. So passiert das auch mit Samantha, die eigentlich einen Regierungsposten hätte übernehmen sollen. In New York wird sie von einer der beiden Gangs aufgenommen und auf ihr neues Leben als Ausgestossene in New York vorbereitet. Dort wird sie aber nicht von allen freundlich aufgenommen und sie muss schnell herausfinden, wer Freund und wer Feind ist. Während sie erforscht, weshalb sie verbannt wurde, kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht und sie fühlt sich immer stärker von ihrem Anführer David angezogen, aber auch der hat einige Geheimnisse, die er mit niemandem teilen möchte. Schon gar nicht mit Samantha.


Samantha ist anfangs sehr verschlossen und tut sich schwer damit, anderen zu vertrauen, was jedoch verständlich ist, so wie sie in Concordia erzogen worden ist. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, verfällt aber oft in Schweigen, wenn es wichtig wäre, etwas zu sagen. Für mich als Leserin war das völlig nachvollziehbar und machte Samantha dadurch menschlicher. Da man die Geschichte aus ihrer Sicht erlebt, lernt man sie durch die Geschichte hindurch sehr gut kennen.


David scheint ein echt heisser Typ zu sein. Er ist der Anführer der Gang, zu der Samantha dann auch gehört. Anfangs geht er sie ziemlich harsch an, was im Verlauf der Geschichte auch Sinn macht, jedoch sieht man schnell was er für Samantha empfindet und es gibt auch die ein oder anderen romantischen Szenen zwischen den beiden. Er mag ebenso stur und verschlossen sein wie Samantha, aber er tut nur das, wovon er denkt, dass es für alle das Beste wäre.


Auch in diesem Buch gibt es den ein oder anderen Fiesling, beispielsweise Jeff. Man erfährt zwar, was sein Verhalten auslöst und bekommt zwischen durch (aber sehr selten) auch andere Seiten von ihm zu sehen, ich konnte aber nicht warm mit ihm werden und hätte mir doch noch mehr Hintergrundinfos über ihn gewünscht. So geht es mir auch mit ein paar anderen Figuren wie Matthew und Erin. Man erfährt ein wenig über ihre Vergangenheit, aber etwas mehr hätte mich auch nicht gestört, ganz im Gegenteil. Alle drei sind interessante Figuren, denen mehr Hintergrundinfos nicht geschadetet hätten.


Die Geschichte konnte mich völlig von sich überzeugen. Sie war spannend, teils romantisch und es gab sogar die ein oder anderen Schiesserein. Zeitreisen waren ebenfalls ein Thema und sehr gut umgesetzt. Das ist eines der ersten Bücher, in denen ich die Zeitreisen, die keinen grossen Teil der Geschichte einnehmen, komplett nachvollziehen konnte und mich nicht gefragt habe, wie das überhaupt funktionieren kann und ob da nicht doch ein Zusammenhangsfehler vorliegt. Und das Ende? Ohne zu spoilern möchte ich sagen, dass ich mit dem Ende nicht unzufrieden bin, Ich hätte es mir so aber nie vorgestellt. Ich würde unglaublich gerne wissen, was nach dem Epilog passiert, aber ich glaube nicht, dass es einen zweiten Teil davon geben wird, auch wenn ich diesen genauso verschlingen würde, wie Left to Fate.


Also ein durchaus gelungener Dystopie-Roman mit viel Spannung und etwas Romantik.

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Veröffentlicht am 24.02.2021

Gelungene Fortsetzung mit verschwimmenden Grenzen von Gut und Böse

Des Teufels Klinge (Die Teufel-Trilogie 2)
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Die Geschichte beginnt nicht gleich nach dem Ende des zweiten Bandes, es vergeht aber auch nicht viel Zeit dazwischen. Toni ist mittlerweile die Anführerin der Friedenswächter, Vy die neue Kopfgeldjägerin ...

Die Geschichte beginnt nicht gleich nach dem Ende des zweiten Bandes, es vergeht aber auch nicht viel Zeit dazwischen. Toni ist mittlerweile die Anführerin der Friedenswächter, Vy die neue Kopfgeldjägerin Flammachs und Tai hat seine eigenen Pläne, in denen Rache an Toni ganz weit oben steht. Zudem macht ein rätselhafter Unterwelter, der nur das Insekt genannt wird, die Strassen Flammachs unsicher und ist dafür verantwortlich, dass Flammach von neuen Unterweltern beinahe überrannt wird. Toni, Alek und die Friedenswächter müssen unbedingt etwas dagegen unternehmen, aber kann Toni über ihren Schatten springen und mit den Friedenswächtern zusammenarbeiten und werden diese ihr jemals vertrauen?

Des Teufels Klinge wird ebenso wie sein Vorgänger aus der dritten Person erzählt. Die Perspektive ändert jedoch immer wieder, was einem einen breiten Eindruck von den Geschehnissen gibt. Im Gegensatz zum ersten Teil, in dem ich mit diesen Perspektivenwechseln anfangs etwas Probleme hatte, habe ich mich hier schon darauf gefreut.

Die Figuren bleiben sich durch die Geschichte hindurch treu, was mir sehr gefallen hat. Es gibt keine plötzlichen Charakterveränderungen und wenn doch, dann sind sie in die Geschichte integriert und es ist gut nachvollziehbar, weshalb es zu diesen kam. Ein Beispiel dazu ist Tai, dessen ganzes Wesen sich in der Hölle verändert hat, aber dazu nicht mehr, um niemanden zu spoilern. Toni ist so sarkastisch wie immer, bleibt ihren Freunden weiterhin treu und macht immer noch gerne einen auf Einzelgänger, trotzdem macht auch sie durch die Geschichte hindurch eine Entwicklung durch, die mich überzeugen konnte. Zusätzlich zu den bereits bekannten Figuren lernen wir noch ein paar neue kennen, wie den jungen Friedenswächter Marco, oder lernen Figuren besser kennen, die im ersten Teil eher nebensächlich waren. Finn ist ein gutes Beispiel dafür. Obwohl ich ihn im ersten Teil nicht leiden konnte, wurde er mir jetzt fast schon sympathisch und ich kann ihn definitiv etwas besser verstehen.

Wie sein Vorgänger besteht Des Teufels Klinge aus Nachforschungen, ein paar Kämpfen und einem finalen Showdown, der meiner Meinung nach etwas länger hätte sein dürfen. Es gibt am Ende zwar keinen Cliffhanger, aber ich würde trotzdem am liebsten gleich weiterlesen. Des Teufels Klinge ist definitiv eine gelungene Fortsetzung, die dem Leser einen weiteren Blick in die Hölle und die Machenschaften des Teufels erlauben. Das ganze Gut und Böse Konstrukt gerät jedoch immer mehr ins Wanken, wenn man mehr über die Pläne der Engel erfährt, die plötzlich nicht mehr ganz so unschuldig wirken.

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