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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2022

Was würdest du tun?

Ohne Strom / Ohne Strom - Wo sind deine Grenzen? - Band 1
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Dieses dystopische Szenario hat sofort meine Aufmerksamkeit erlangt. Bereits der Klappentext hatte mich in den Bann gezogen, denn einerseits ist so ein Szenario natürlich in einer gewissen Weise denkbar, ...

Dieses dystopische Szenario hat sofort meine Aufmerksamkeit erlangt. Bereits der Klappentext hatte mich in den Bann gezogen, denn einerseits ist so ein Szenario natürlich in einer gewissen Weise denkbar, jedoch für unsere moderne Gesellschaft total undenkbar. Die wenigstens wären wohl auf so ein Vorkommnis vorbereitet.

Was passiert, wenn von jetzt auf gleich der Strom überall ausfallen würde? Nichts geht mehr, keine Lampen funktionieren mehr, es kommt kein Wasser aus der Leitung und im genannten Szenario funktionieren auch weder Autos noch Handys. Undenkbar...

In der Geschichte bekommt man Einblicke von unterschiedlichsten Personen, so dass man einen guten Einblick bekommt, was nun alles bei so einem Vorkommnis geschehen würde. Wie verhalten sich die Leute? Was tun sie als nächstes? Was haben sie vor? Geht der Alltag weiter?
Nach und nach bemerkt man den Umschwung in den Gemütern und die Spannung steigt.

Wie man sich denken kann, hält dieses Szenario viele Möglichkeiten offen, so dass man immer gespannt ist was als nächstes passiert. Die Charaktere wirkten für mich teilweise sehr einfach gestrickt, was meiner Meinung nach etwas an den vereinfachten Gesprächen liegt. Hier hätte man noch etwas feilen können um einige Stellen authentischer und weniger holprig zu gestalten.

Leseempfehlung

Veröffentlicht am 11.09.2022

Inspirierend

Notizen einer Seelenkriegerin
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Für Poesie muss man offen sein und mehr finden wollen, als nur Worte auf dem Blatt stehen. Da ich mich gerne mit allem außerhalb des nur reinen Grundlegenden beschäftige, empfand ich dieses Buch als sehr ...

Für Poesie muss man offen sein und mehr finden wollen, als nur Worte auf dem Blatt stehen. Da ich mich gerne mit allem außerhalb des nur reinen Grundlegenden beschäftige, empfand ich dieses Buch als sehr ansprechend. 

Wie die Autorin an das Buch herangeht, finde ich sehr inspirierend. Bereits die Einleitung half mir, einen gewissen Zugang zur schreibenden Person zu finden und somit mit ihr auf diese Reise zu gehen. Die Einblicke in ihr Leben empfand ich als unglaublich authentisch und offen. In unserem Alltag begegnen wir nur noch Masken und niemand möchte seine wahre Persönlichkeit zeigen. Die Oberflächlichkeit ödet mich an, umso angezogener fühlte ich mich dann von dem Geschriebenen. 

Die einzelnen Texte brachten mich zum Nachdenken und auch zum in mich gehen. Man merkt richtig, wie sich der Kopf damit beschäftigen und seine eigenen Gedanken dazu hören möchte. Zudem ist das Geschriebene angenehm formuliert und man muss keinerlei Angst vor der "poetischen" Ebene haben.

Ich fühlte mich regelrecht persönlich angesprochen und fühlte mich schon dadurch berührt. Die unterschiedlichen Themen bringen Abwechslung und lassen einen nicht nur immer gedanklich in die gleiche Richtung laufen.

Veröffentlicht am 07.09.2022

Anstoß für gute Gedanken

Blumen im Kopf. Opa Günther pflanzt gute Gedanken
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"Blumen im Kopf"...ich war unheimlich gespannt, ob uns dieses Buch gut gefallen wird, denn die abstrakte Vorstellung benötigt schon etwas Fantasie und auch den Willen sich darauf einzulassen. Jedoch muss ...

"Blumen im Kopf"...ich war unheimlich gespannt, ob uns dieses Buch gut gefallen wird, denn die abstrakte Vorstellung benötigt schon etwas Fantasie und auch den Willen sich darauf einzulassen. Jedoch muss ich sagen, ich bin richtig begeistert! Die Umsetzung des Themas ist der Autorin unheimlich gut gelungen.

Vorrangig geht es um die Szenerie Garten, was sich wohl jedes Kind gut vorstellen kann und auch normalerweise einen sehr positiven Bezug dazu hat. So fällt es auch den kleinen Lesern leicht, sich in die Umgebung einzufügen. Der Opa kümmert sich unheimlich gut um seinen Garten und erfreut sich an der tollen Umgebung mit Pflanzen und Tieren. Jedoch wurde seine kleine Enkelin von anderen Kindern geärgert und fühlt sich demnach niedergeschlagen und wie mit einer Gewitterwolke über dem Kopf.
Die Autorin hat es dann aber perfekt geschafft, den Fokus auf das Gute zu lenken, wie etwa den Garten, nur eben im Kopf. Man solle immer an das Gute denken, für das man in seinem Leben dankbar ist. Die besten Freunde, die liebende Familie und noch viele andere Dinge. Genau diese Gedanken bilden einen wunderschönen blühenden Garten mit vielen Blumen in unserem Kopf und hier können wir dann gedanklich hin kommen, wenn es uns nicht so gut geht.

Diese Ermunterung, nicht in seiner Trauer, Enttäuschung oder auch der ein oder anderen Last zu ertrinken und sich übermannen zu lassen, gefällt mir so unheimlich gut und genau diesen Anstoß möchte ich auch bei meinem Kind geben.

Die bunten, freudigen Illustrationen helfen eine positive Stimmung aufzubauen und das abstrakte Bild besser in die Köpfe der kleinen Leser zu pflanzen.

Veröffentlicht am 04.09.2022

Interessante Fotos gestalten

Zum Knipsen reichts
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Ein anderes Buch der beiden Autoren hat mich nicht aus den Socken gehauen, jedoch hat sich die zweite Chance nun definitiv gelohnt. 

Ich mag die lässigere Art des Erzählstils und das Schwarz-Weiß Layout ...

Ein anderes Buch der beiden Autoren hat mich nicht aus den Socken gehauen, jedoch hat sich die zweite Chance nun definitiv gelohnt. 

Ich mag die lässigere Art des Erzählstils und das Schwarz-Weiß Layout empfinde ich als modern und der Zeit angemessen. Die Druckqualität ist super und auch die eingefügten Farbbilder zur Veranschaulichung sind meiner Meinung nach gut gewählt.

Natürlich erwartet man hier kein trockenes Sachbuch mit zig Anleitungen zur Kameraeinstellung und dem jeweiligen Ergebnis, sondern man bekommt einen Selbstbewusstseinsschub sich auch auszuprobieren und mehr Spaß an der Fotografie zu haben. Natürlich erfährt man auch wichtige Infos zu unterschiedlichen Themen, wie etwa der Produktfotografie, dem sonst so verhassten Gruppenfoto oder auch einem sinnlichen Foto. 
Ich persönlich mag die kompakte aber informative Zusammenstellung sehr. Das Zwinkern am Rande und die flapsigen Bemerkungen sind amüsant. 

Definitiv ein Buch, das man auch gerne auf dem Couchtisch liegen und auch seine Freunde drin blättern lässt.

Veröffentlicht am 28.08.2022

Authentisch spannend

Jägerskind
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Rebekah Stoke ist ein Name, den man als Thrillerleser im Normalfall definitiv schon einmal gehört hat, und das im positiven Sinne. Somit wurde ich ganz klar dazu verleitet, mir wenigstens den Klappentext ...

Rebekah Stoke ist ein Name, den man als Thrillerleser im Normalfall definitiv schon einmal gehört hat, und das im positiven Sinne. Somit wurde ich ganz klar dazu verleitet, mir wenigstens den Klappentext genauer durchzulesen. Das reichte dazu aus, meine Neugier zu wecken.

Ich mochte es gleich ins Geschehen gezogen zu werden. Das Mädchen auf der Party und die eher unangenehme Erfahrung mit ihrem Schwarm. Das ungute Gefühl in der dunklen Umgebung. Dementsprechend war ich eigentlich von Anfang an gebannt, wozu auch der super flüssige Erzählstil der Autorin dazu beigetragen hat.

Man will von Seite zu Seite mehr erfahren und das eigentlich von Beginn an. Wie konnte Orson seine Frau einfach alleine in den Wald gehen lassen? Wie konnte ihm beim kurzen Blick aufs Handy entgehen, wohin sie ging?

Ich mag die Szenerien, die die Autorin herauf beschwört, genauso wie die nachvollziehbaren Charaktere. Der Punkt, dass viele Autoren die Spannung in ausgefallenen Personen suchen, hat Frau Stoke nicht nötig und genau das machte für mich das Lesevergnügen aus. Die Spannung kommt ganz natürlich auf ohne erzwungen zu wirken, was dem Lesefluss total hilfreich ist.