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Veröffentlicht am 27.08.2025

Where I Left My Heart

Where I Left My Heart
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Worum geht es?: Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen des Museums: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen ...

Worum geht es?: Als Juna eine Zeichnung im Museum of Broken Hearts abgibt, hofft sie auf das Versprechen des Museums: Wer einen Gegenstand seiner verflossenen Liebe dalässt, wird sich von der Person lösen können. Perfekt! Denn Link ist nicht nur Junas bester Freund, sondern auch der ihres Bruders, und Juna muss dringend mit diesem Kuss, ihren Gefühlen und dem Bild abschließen, das Link von ihr gezeichnet hat. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, geht sie dem Tattooartist aus dem Weg. Doch selbst in den kurzen Momenten, in denen sie sich sehen, ist das Feuer zwischen ihnen kaum zu bändigen – egal, wie sehr sie sich bemühen, die Grenzen ihrer Beziehung zu wahren…

Das Cover: Das Buchcover gefällt mir wirklich gut. Es spiegelt das Thema des Buches sehr gut wider.

Der Schreibstil: Das Buch wird größtenteils aus der Ich-Perspektive von Juna erzählt. Ab und zu gibt es auch Kapitel aus Links Sicht. Mit dem Schreibstil kam ich leider überhaupt nicht klar. Zunächst musste ich den Klappentext lesen, um überhaupt in das Buch hineinzufinden. Nach zehn Seiten ohne Klappentext hatte ich absolut keine Ahnung, worum es geht. Das finde ich als Leserin sehr schade, da ich mittlerweile versuche, Klappentexte zu vermeiden, um möglichen Spoilern aus dem Weg zu gehen. Mit der Zeit kam ich zwar in die Geschichte hinein, aber ich wurde mit den Charakteren einfach nicht warm. Mir fehlte die Emotionalität. Außerdem gab es ständig Wiederholungen. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, wie oft die Krankheit Skoliose erklärt wurde. Ich möchte wirklich nicht herzlos wirken – diese Krankheit ist alles andere als schön, und ich würde nicht mit Juna tauschen wollen – aber nur weil man sie immer wieder betont, wird es nicht automatisch dramatischer. Schlussendlich haben mich die Geschichten hinter den Ausstellungsstücken interessiert, und ich habe mich immer wieder über diese kleinen Auszüge gefreut.

Die Hauptfiguren: Juna ist eine junge Frau, die schon seit Jahren in ihren besten Freund verliebt ist. Beide hatten kürzlich einen leidenschaftlichen Kuss miteinander, doch Link hat diesen schnell abgebrochen. Er möchte die Freundschaft nicht gefährden und will, dass Juna und er Freunde bleiben. Juna ist am Boden zerstört. Endlich hat sie sich getraut, ihre Gefühle zu offenbaren – und wird so enttäuscht. Sie beschließt, einen Songtext zu schreiben und ihn im Museum of Broken Hearts auszustellen. Doch wie geht es weiter? Werden Juna und Link doch noch zueinander finden? Oder wird Juna schlussendlich einen Schlussstrich ziehen können?

Endfazit: Die Idee mit dem Museum of Broken Hearts klang großartig, und deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Leider hat es mich enttäuscht. Der Schreibstil war schleppend, und mir persönlich haben die Emotionen gefehlt. Mit Juna und Link konnte ich keine Verbindung aufbauen, und auch ihre Liebesgeschichte hat mich nicht berührt. Die Geschichten hinter den anderen Ausstellungsstücken hingegen haben mich sehr bewegt – und ich muss gestehen, dass sie mich deutlich mehr interessiert haben als das Liebes-Hin-und-Her zwischen Juna und Link. Für mich war Where I Left My Heart eine große Enttäuschung, und ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen.

Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Was wir leise hofften

Was wir leise hofften
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Worum geht es?: Für Willow Kingsley bedeutet Freiheit alles - immer unterwegs, ohne festes Zuhause. Doch als sie für einen Sommer nach Honey Creek zurückkehrt und ihr Wohnmobil auf dem Grundstück von Theo ...

Worum geht es?: Für Willow Kingsley bedeutet Freiheit alles - immer unterwegs, ohne festes Zuhause. Doch als sie für einen Sommer nach Honey Creek zurückkehrt und ihr Wohnmobil auf dem Grundstück von Theo Langford parkt, gerät alles ins Wanken. Willow wirbelt das Leben ihres mürrischen Nachbarn komplett durcheinander, während sie selbst merkt, wie schwer es ist, die Fassade aufrechtzuerhalten, mit der sie sonst anderen Menschen begegnet. Theo erkennt bald, dass sich hinter ihrem Lächeln eine tiefe Traurigkeit und Gefühle verbergen, die er selbst nur zu gut kennt. Doch kann Willow alles, was sie sich aufgebaut hat, hinter sich lassen, um bei Theo endlich sie selbst zu sein?

Das Cover: Ich liebe dieses Buchcover. Die Farben sind einfach wunderschön, und der Schriftzug passt perfekt dazu. Gerade das minimalistische Design ist grandios und sticht in der Menge heraus.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Willow und Theo erzählt. Ab und zu gibt es auch Kapitel aus der Sicht von Molly und Harry – Theos Großeltern. Der Schreibstil ist mal wieder eins a. Aber was soll ich sagen, bislang konnte mich noch kein Buch von Brittainy C. Cherry enttäuschen. Ich finde es toll, dass sie mit dieser Reihe ihren Horizont erweitert und eine leichtere Lektüre geschrieben hat. Natürlich ist auch dieses Buch mit emotionalen Themen gefüllt, aber das heimelige Kleinstadtfeeling überwiegt. Mir persönlich war das Ende etwas überstürzt. Ich hätte mir gewünscht, dass insbesondere die Beziehung zwischen Theo und seiner Mutter etwas mehr vertieft worden wäre – ebenso die Geschichte zwischen Willow und Annas Mutter. Ich habe einfach das Gefühl, dass die Autorin sich, als es spannend wurde, doch auf andere Handlungsstränge konzentriert hat. Das ist sehr schade.

Die Hauptfiguren: Willow ist die jüngste Tochter der Kingsley-Schwestern. Sie ist als Freigeist bekannt, den es nie lange an einem Ort hält. Sie besucht ihre alte Freundin Molly, die bald ihren 60. Hochzeitstag feiert. Gleich bei ihrer Ankunft begegnet sie Theo, der ihr mit großer Antipathie entgegentritt. Willow ist total verwirrt – sie ist als Frohnatur bekannt, und jeder mag sie. Sie versucht, Theos harte Schale zu knacken, aber er reagiert stets abweisend. Nach einiger Zeit lernt sie ihn besser zu verstehen, und aus Freundschaft wird mehr. Doch Willow hat mit ihrer Vergangenheit noch nicht abgeschlossen und traut sich nicht, eine feste Bindung einzugehen. Bei Willow war ich hin- und hergerissen. Einerseits habe ich sie bewundert, wie viel Einsatz sie zeigt – sie gibt nicht auf, auch wenn Theo sie oft von sich stößt. Andererseits ist da ihre quirlige Art, die mir manchmal zu viel wurde. Ich meine: Sie heult nachts den Mond an! Tut mir leid, aber als ich das gelesen habe, konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen.

Theo ist ein junger Mann, der in jungen Jahren von seiner Mutter verlassen wurde. Fortan haben seine Großeltern die Erziehung übernommen, was ihn nachhaltig geprägt hat. Theo glaubt nicht an die große Liebe – er ist lieber allein. Dann begegnet er Willow, die das genaue Gegenteil von ihm ist: laut, bunt und immer mit einem Lächeln im Gesicht. Nach einiger Zeit lernen sich beide besser kennen, und Theo entdeckt, dass hinter Willows Fassade eine zerbrechliche Seele steckt. Theo hat mir von allen Protagonisten am meisten gefallen. Er macht eine große Entwicklung durch und kämpft für die Menschen, die ihm nahe stehen. Er ist das beste Beispiel für einen Wolf im Schafspelz.

Molly und Harry sind seit bald 60 Jahren verheiratet und haben viele Höhen und Tiefen erlebt. Beide freuen sich auf ihren großen Tag, doch Harry wird von Tag zu Tag schwächer. Besonders die Kapitel über Molly und Harry haben mich berührt – mir sind ständig die Tränen gekommen. Ich hätte gerne mehr über ihre gemeinsame Vergangenheit erfahren.

Endfazit: „Was wir leise hofften“ ist der Abschluss einer großartigen Reihe, die Emotionalität und Wohlfühl-Feeling perfekt vereint. Der Schreibstil war super, und besonders im Bonuskapitel flossen die Tränen nur so dahin. Einige Handlungsstränge kamen mir jedoch zu kurz. Theo, Molly und Harry konnten mich als Protagonisten gänzlich überzeugen. Was Willow angeht, so war sie manchmal zu anstrengend und überdreht. Aber natürlich hat auch sie einen Platz in meinem Herzen gefunden. Ein gelungener Abschluss einer großartigen Reihe. Eine große Leseempfehlung meinerseits!

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!

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Veröffentlicht am 16.08.2025

Die sieben Schwestern

Die sieben Schwestern
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Worum geht es?: Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am ...

Worum geht es?: Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet...

Das Cover: Ich finde das Buchcover richtig schön. Es passt wunderbar zum Setting von „Atlantis“ am Genfer See.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Maia und Izabela erzählt. Dabei springen wir in der Zeit: Maias Perspektive spielt in der Gegenwart, während Izabelas Perspektive in den 1920er-Jahren angesiedelt ist. Ich habe den Schreibstil von Lucinda Riley sehr gemocht. Sie schafft es, alltägliche Ereignisse dennoch besonders wirken zu lassen. Normalerweise schalte ich als Leser bei solchen Passagen schnell ab, aber dieses Buch konnte mich wirklich in seinen Bann ziehen. Man möchte unbedingt verstehen, wie die Familiengeschichte mit Maia und Izabela zusammenhängt. Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Arbeit die Autorin in dieses Buch gesteckt hat – allein die Recherche rund um die Bebauung der Cristo-Statue war bemerkenswert. Ich fand es großartig, wie viel ich über die brasilianische Kultur erfahren durfte. Gerade für Menschen wie mich, die häufig von Fernweh geplagt sind, ist es die perfekte Lektüre, um in ferne Welten abzutauchen. Etwas schade fand ich allerdings, dass es fast 100 Seiten gedauert hat, bis Maia den Entschluss fasst, nach Brasilien aufzubrechen. Der Einstieg war dadurch etwas zäh, und man braucht einiges an Durchhaltevermögen. Das Ende hingegen war einfach grandios: Einerseits abgeschlossen, andererseits bleiben viele Fragen rund um Pa Salt offen. Es lohnt sich also, die Folgebände zu lesen.

Die Hauptfiguren: Maia ist die älteste Schwester der Familie d’Aplièse und hatte schon immer ein sehr enges Verhältnis zu ihrem Adoptivvater. Als dieser plötzlich verstirbt, bricht für Maia eine Welt zusammen. Sie spürt eine innere Unruhe, und als sie einen letzten Brief ihres Vaters erhält, beschließt sie, dem großen Geheimnis ihrer Adoption nachzugehen. Eigentlich war sie nie besonders daran interessiert, zu erfahren, wer ihre leiblichen Eltern sind, doch nun möchte sie mehr über ihre Herkunft erfahren. In Brasilien lernt sie den Autor Floriano kennen, dessen Buch sie kürzlich übersetzt hat. Floriano wird schnell ein guter Freund und hilft ihr bei der Suche nach ihrer Familie. Maia fühlt sich immer wohler in Brasilien und fragt sich, ob sie sich dort eine Zukunft an der Seite von Floriano vorstellen könnte. Und dann stellt sich immer wieder die Frage: Was haben die Briefe von Izabela mit ihren leiblichen Eltern zu tun?

Izabela ist eine junge Frau, die in einer privilegierten Familie aufgewachsen ist. In ihrer Familie ist es Tradition, eine arrangierte Ehe zu schließen. Izabela wünscht sich jedoch eine Liebesheirat, merkt aber, dass sie gegen ihre Eltern nicht ankommt. Sie versucht, Sympathien für ihren Verlobten Gustavo zu entwickeln, doch es wollen keine Gefühle wachsen. Auf ihrer letzten Reise als Junggesellin lernt sie in Paris den Künstler Laurent kennen. Sie entwickelt schnell Gefühle für ihn, doch er möchte ihnen nicht nachgeben. Wird sie die Ehe mit Gustavo dennoch eingehen? Gibt es eine Zukunft für Izabela und Gustavo?

Endfazit: Über die Reihe „Die sieben Schwestern“ habe ich schon so viel Positives gelesen, dass ich mich einfach selbst davon überzeugen wollte. Und was soll ich sagen – ich kann den Hype absolut verstehen. Der Schreibstil von Lucinda Riley ist grandios und versprüht einen Hauch von Magie. Man taucht direkt in eine fremde Welt ein und hat das Gefühl, wirklich vor Ort in Brasilien zu sein. Ich finde es toll, wie viele Details in diesem Buch verarbeitet wurden. Besonders Maia als Protagonistin hat mich begeistert. Sie kämpft mit Selbstzweifeln und versucht, ihr Leben ohne ihren Adoptivvater neu auszurichten. Das Ende war großartig: Obwohl die Geschichte rund um die Suche nach Maias Familie abgeschlossen ist, bleiben dennoch so viele offene Fragen, dass man unbedingt den zweiten Band lesen möchte. Eine große Leseempfehlung meinerseits!

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.08.2025

All the Things I Love about You

All the Things I Love about You
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Worum geht es?: Weil die Medizinstudentin Dawn ihrer schwerstkranken Tante Sterbehilfe geleistet hat, fliegt sie von der Eliteuni – und verliert den Rückhalt ihrer Familie. Vorbestraft und verschuldet ...

Worum geht es?: Weil die Medizinstudentin Dawn ihrer schwerstkranken Tante Sterbehilfe geleistet hat, fliegt sie von der Eliteuni – und verliert den Rückhalt ihrer Familie. Vorbestraft und verschuldet sucht sie verzweifelt einen Job und eine neue Zukunft, doch niemand will sie einstellen. Bis der charismatische MMA-Kickboxer Landen ihr einen Job in seinem Trainingscenter anbietet. Unerwartet findet sie in Landens rauer Welt aus harter Arbeit und Kampfsport etwas, das ihr lange gefehlt hat: Offenheit und Vertrauen.

Das Cover: Ich mag das Buchcover sehr gerne. Es erinnert mich an die Bücher von Tillie Cole. Ich persönlich mag den Schriftzug allerdings überhaupt nicht. Die Schriftart ist mir zu schlicht – hier hätte man etwas Ansprechenderes wählen können.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Dawn und Landen erzählt. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und umfassen meist weniger als zehn Seiten. Mir hat der Schreibstil insgesamt sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es, emotionale Themen wie Trisomie 21, passive Sterbehilfe und das Platzen von Lebensträumen berührend, aber nicht überladen zu vermitteln. Bedauerlicherweise kam die Geschichte allerdings nicht richtig in Fahrt. Besonders das erste Drittel zog sich in die Länge, bis die Handlung endlich ins Rollen kam. Das Ende war zuckersüß und hat das Buch perfekt abgerundet.

Die Hauptfiguren: Dawn ist eine junge Frau, die kürzlich exmatrikuliert wurde, weil sie ihrer schwerkranken Tante Sterbehilfe geleistet hat. Seitdem kann sie ihren Wunschberuf, Ärztin zu werden, nicht mehr verfolgen und wird von Familie und Freunden geächtet. Niemand versteht, warum sie so etwas tun konnte. Dawn hat Geldsorgen und sucht dringend einen Job. Dann entdeckt sie die Stellenanzeige von Landen – endlich ein Lichtblick. Landen ist der Erste, der ihr zuhört und sie nicht verurteilt. Dawn entwickelt Gefühle für ihn, aber ist es wirklich klug, eine Beziehung mit ihrem Chef einzugehen? Ich habe Dawn als liebenswürdige Frau wahrgenommen. Sie ist sehr reflektiert und scheut sich nicht, Ängste und Bedenken zu äußern. Besonders ihre enge Beziehung zu ihrem Bruder war einfach nur herzzerreißend mitzuverfolgen.

Landen ist ein junger MMA-Kickboxer, der eine Assistentin sucht. Er ist von Anfang an begeistert von Dawn und möchte gerne mit ihr ausgehen. Dawn lehnt zunächst ab, da ihr der Job sehr wichtig ist. Landen gibt jedoch nicht auf. Er hat mir von Beginn an gefallen. Er blickt hinter Dawns Fassade und ist der Erste, der ihr wirklich zuhört. Landen lernt in diesem Buch, dass auch Träume platzen können und man seine Perspektive ändern muss.

Endfazit: „All the Things I Love about You“ ist ein tolles Buch, das sensible Themen gut transportiert und dem Leser näherbringt. Dawn und Landen konnten mich als Protagonisten beide überzeugen. Jeder hat seinen Raum zum Wachsen gefunden. Der Schreibstil war gelungen, allerdings hatte das Buch insbesondere im ersten Drittel seine Längen. Gerade am Anfang musste ich mich leider motivieren, dranzubleiben und weiterzulesen. Abschließend kann ich sagen, dass „All the Things I Love about You“ eine schöne Liebesgeschichte mit emotionalen Themen ist, die zum Nachdenken anregen. Eine Leseempfehlung gibt es meinerseits!

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Never Trust Your Fake Husband

Never Trust Your Fake Husband
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Worum geht es?: Paris. Mitten in der Nacht. Eine junge Frau wacht auf dem Gehweg auf – und hat keine Ahnung, wer sie ist. Sie weiß nur, dass sich der heißeste Kerl der Welt über sie beugt. Doch plötzlich ...

Worum geht es?: Paris. Mitten in der Nacht. Eine junge Frau wacht auf dem Gehweg auf – und hat keine Ahnung, wer sie ist. Sie weiß nur, dass sich der heißeste Kerl der Welt über sie beugt. Doch plötzlich fallen Schüsse. Um am Leben zu bleiben, muss sie mit dem mürrischen Agenten Jake (aka heißester Kerl der Welt) untertauchen. Die beste Tarnung? Sich als frisch verheiratetes Paar ausgeben – jedenfalls solange echte Gefühle ihre Pläne nicht auffliegen lassen. Und solange sie ihre wahre Identität nicht kennt.

Das Cover: Ich finde das Buchcover sehr süß. Es passt zum Genre „New Adult“, aber meiner Meinung nach überhaupt nicht zur Geschichte. Ich würde hier nicht darauf kommen, dass es vordergründig um eine Verfolgungsjagd geht.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Erzählerperspektive erzählt. Dabei wechseln sich Sawyers (also „Er“) und Zoes Sicht (also „Sie“) ab. Puh, wo soll ich anfangen? Der Schreibstil war überhaupt nicht meins. Ich habe den Humor der Autorin nicht verstanden. Man ist auf einer Verfolgungsjagd, und Zoe benimmt sich wie ein albernes Mädchen. Und das soll nun witzig sein? Ich habe mich durch die Geschichte gequält, wollte aber dann doch wissen, wie es ausgeht. Der Plot gegen Ende war dermaßen vorhersehbar, dass ich etwas enttäuscht war. Das Ende war ganz süß, hat es aber auch nicht mehr rausgerissen.

Die Hauptfiguren: Zoe ist eine junge Frau, die auf der Straße aufwacht und sich an nichts erinnern kann. Plötzlich spricht sie ein fremder Mann an, der sich schnell als Spion herausstellt. Zoe ist komplett verwirrt. Wer ist sie, und was hat es mit Sawyer auf sich? Mit der Zeit entwickelt sie Gefühle für ihn – aber kann sie ihm vertrauen? Mich hat Zoe dermaßen aufgeregt. Sie ist für ihr Alter extrem kindisch. Ihre Amnesie spielt sie herunter und macht sich sogar darüber lustig. Und dann ihre Art zu reden: Sie verwendet Ausdrücke wie „Blödi“ oder „Luftschnapp“. Wer redet denn bitte so? Und welche Klamotten sie trägt, scheint auf der Verfolgungsjagd das Wichtigste zu sein.

Sawyer ist ein Spion, der auf der Jagd nach geheimen Informationen ist. Selbst die CIA und Interpol sind ihm auf den Fersen. Als er merkt, dass Zoe gar nicht Alex ist, kommt er auf die Idee, sie als seine Ehefrau auszugeben. So können Zoe und er unbemerkt flüchten. Auch Sawyer konnte mich nicht begeistern. Wenn er flüchtet, bricht er ständig seine Sätze ab. Ist das wirklich ein „New Adult“-Roman, den ich hier gelesen habe? Einen skrupellosen Agenten habe ich jedenfalls nicht gesehen.

Endfazit: Der Klappentext klang super, und ich war Feuer und Flamme für dieses Buch. Leider war es für mich eine große Enttäuschung. Der Schreibstil ist anstrengend und meiner Meinung nach zu albern. Es passt nicht zum Genre „New Adult“. Zoe und Sawyer als Protagonisten waren mir beide zu anstrengend und konnten mich nicht begeistern. Ich wollte das Buch mögen, aber die Umsetzung hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich kann die Geschichte leider nicht weiterempfehlen.

Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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