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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2021

Wichtige Thematiken, aber etwas viele davon

Game Changer
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Ash ist ein ganz normaler Junge, doch eines Tages bemerkt er in seinem Leben kleiner Ungereimtheiten. Diese werden jedoch im Laufe der Geschichte im größer und irgendwann findet er heraus, dass er nun ...

Ash ist ein ganz normaler Junge, doch eines Tages bemerkt er in seinem Leben kleiner Ungereimtheiten. Diese werden jedoch im Laufe der Geschichte im größer und irgendwann findet er heraus, dass er nun die Macht bekommen hat die Welt zu verändern. Jedoch wie stellt er es an und soll er wirklich etwas verändern?


Der Anfang der Geschichte hat mich ganz schön verwirrt und ich habe mir schwer getan in das Buch reinzukommen. Nach einer Weile habe ich ganz gut verstanden, was der Autor vor hat und ich finde diese Idee wirklich gut. Im Laufe der Geschichte wird man auch mit vielen verschiedenen wichtigen Themen konfrontiert wie Rassentrennung, Homophobie und noch weitere mehr. Möchte jetzt nicht alles vorweg nehmen. Leider empfand ich die Flut an Themen jedoch als ein bisschen zu viel des Guten. Ich hatte das Gefühl, dass jede dieser wichtigen Thematiken ziemlich schnell abgehandelt wird und dann stößt man schon wieder auf das nächste. Das Buch kann so meiner Ansicht nach gut für den Schulunterricht verwendet werden, da es einen Menge Diskussionsmaterial bietet. Aber für mich persönlich empfand ich es, als wolle der Autor einfach zu viel.


Die Football Szenen haben mich auch immer regelrecht aus dem Lesefluss gerissen. Ich habe keine Ahnung von diesem Sport und habe deswegen auch nur Bahnhof verstanden wenn hier wieder spezielle Begriffe gefallen sind. Und besonders spannend fand ich es leider auch nicht. Das ist aber eben auch wieder mein persönliche Geschmack.


Abschließend finde ich nun, dass die Geschichte durchaus Potenzial hat und bestimmt auch eine große Leserschaft erreicht, die dieses Buch feiern werden. Es ist gut geschrieben, wie ich es von Neal Shustermans anderen Büchern schon gewohnt bin, aber mir hat einfach gefehlt, dass es mich fesselt und mitreißt. Es gab schon immer wieder Passagen da dachte ich mir: Mensch das Buch hat 5-Sterne-Potenzial, aber dann ist der Moment auch wieder ganz schnell abgeflaut. Es war für mich einfach ein hin und her. Trotzdem war es ein gutes Buch und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt.

Veröffentlicht am 27.10.2021

Zwei Geschichten in einem Buch

Das Geheimnis des Bücherschranks
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In dieser Geschichte geht es um zwei Frauen und deren eigene Geschichte. Anna erzählt in der Vergangenheit von ihrer Liebe und deren Probleme, die sich während dem zweite Weltkrieg abspielen. In der Gegenwart ...

In dieser Geschichte geht es um zwei Frauen und deren eigene Geschichte. Anna erzählt in der Vergangenheit von ihrer Liebe und deren Probleme, die sich während dem zweite Weltkrieg abspielen. In der Gegenwart lernen wir ihre Enkelin Rebecka kennen, die auch mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat und wieder zu sich selbst finden muss.

Ich habe bisher ein Buch der Autorin gelesen und war damals schon sehr begeistert. Auch hier konnte sie mich wieder überzeugen. Im Prinzip hat man in diesem Buch gleich zwei verschiedene Geschichten, die am Ende jedoch in einer gewissen Weise zusammengefügt werden. Außerdem behielt die Handlung von Anfang bis zum Ende einen roten Faden, sodass ich nie Probleme hatte zu folgen.

Anna und Rebecka sind zwei tolle Protagonistinnen, jede der beiden hat eine gewissen Stärke, aber hat in der Vergangenheit auch Fehler gemacht was die beiden sehr authentisch macht. Das Buch zeigt einem auch verschiedenen Thematiken auf und hat mich am Ende auch etwas nachdenklich zurückgelassen.

Ich freue mich schon wieder auf das nächste Buch der Autorin, da sie einen in andere Zeiten entführt, einen berührt und auch zum lachen bringen kann mit ihren Geschichten.

Veröffentlicht am 27.10.2021

Erste Hälfte top - zweite Hälfte eher mau

Layla
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Nachdem mich Verity richtig begeistert hat, habe ich mich sehr auf Layla gefreut. Jedoch konnte mich dieses Buch leider nicht so fesseln, wie es Verity getan hat.

Die Geschichte wird aus der Sicht von ...

Nachdem mich Verity richtig begeistert hat, habe ich mich sehr auf Layla gefreut. Jedoch konnte mich dieses Buch leider nicht so fesseln, wie es Verity getan hat.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Leeds erzählt. Während einem Auftritt der Band in der er spielt auf einer Hochzeit lernt er Layla kennen und ist sofort hin und weg von ihr. Die Beziehung geht sehr schnell in die Vollen, jedoch geschieht dann ein tragischer Unfall und die Beziehung der Beiden ist nicht mehr das was sie vorher war. Leeds beschließt daher Urlaub in dem Haus zu machen, wo sie sich kennengelernt haben, jedoch kommt es dort zu immer seltsameren Vorkommnissen.

Es gibt in dem Buch zwei Handlungsstränge. In dem Einen wird Leeds von einem Mann zu den Vorkommnissen befragt und spielt in der Gegenwart. Der zweite ist dann die Geschichte die er dem Mann erzählt, also die Vorkommnisse in der Vergangenheit. Diese Erzählweise war gut gewählt und führt einen auch ohne Probleme durch die Geschichte und behält von Anfang bis zum Ende einen roten Faden.

Die erste Hälfte hat mir auch richtig gut gefallen. Die Beziehung der Beiden ging zwar relativ schnell, aber ich fand das irgendwie süß. Außerdem gab es die ein oder andere Situation, die ich so nicht erwartet hatte und durch den Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hatte ich immer den Drang weiterzulese um zu erfahren was nun eigentlich Sache ist.

Und dann ging es in die zweite Hälfte. Für mich zog sich ab diesem Zeitpunkt die Geschichte ganz schön. Außerdem wurden mir die Protagonisten immer unsympathischer. Mir hat hier der Bezug zu einem der Beiden gefehlt. Auch die Auflösung und das Ende fand ich eher so "naja". Ich mag Paranomrales, aber hier war mir das irgendwie zu "Drüber". Ich hatte auf einen anderen Plot-Twist gehofft, als ich bekommen habe.

Im Großen und Ganzen, hat mich die Geschichte trotzdem gut unterhalten und der Schreibstil von Colleen Hoover ist einfach unglaublich fessselnd. Jedoch hat mich das Ende irgendwie enttäuscht zurückgelassen, da es ein Plot-Twist war, der doch irgendwie vorhersehbar war.

Veröffentlicht am 13.10.2021

Ein tolles Debüt

Pantarch
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Inhalt:
Die Geschichte handelt von Aurora. Aurora ist Ärztin in einem Krankenhaus und lebt für ihren Job. Eines Tages, nachdem sie einmal wieder Doppelschichten geschoben hat, fährt sie mit dem Auto nach ...

Inhalt:
Die Geschichte handelt von Aurora. Aurora ist Ärztin in einem Krankenhaus und lebt für ihren Job. Eines Tages, nachdem sie einmal wieder Doppelschichten geschoben hat, fährt sie mit dem Auto nach Hause, wobei sie einen Unfall baut. Gerädert wacht sie auf und stellt fest, dass ihr nichts passiert ist. Doch dann taucht der andere Fahrer auf und teilt ihr mit, sie ist bei diesem Unfall gestorben und wurde nun zu einem Pantarch. Er erklärt ihr, dass Pantarche unsterbliche Wesen sind und sie nun zu dieser Gesellschaft gehört. Aurora kann es gar nicht fassen was ihr passiert ist und was für ein Abenteuer ihr noch bevorstehen wird.

Cover:
Das Cover hat mich gleich angesprochen und schreit für mich nahezu nach Urban Fantasy. Auch die Farbauswahl mit dem weißen Cover und den schwarzen, grauen und roten Elementen gefällt mir gut.

Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt relativ schnell mit dem was im Klappentext passiert. Man lernt Aurora als engagierte Ärztin kennen, die sicher sehr für ihren Job aufopfert. Die Handlung hatte für mich ein ganz gutes Tempo und es wurde nie langweilig. Auch die weiteren Charaktere haben eine gute Vorstellung bekommen und waren authentisch. Zwar wurde manche mehr und manche weniger genau beschrieben, aber das kann ja im zweiten Teil noch kommen.

In diesem Teil dreht sich viel darum, wie Aurora ihre Unsterblichkeit aufnimmt und was sie davon hält. Außerdem bekommt man Einblick in die Gemeinschaft der Panarche und ihre Gesetze. Ich fand es wirklich interessant wie hier das Thema Unsterblichkeit behandelt wurde, wovon ja manche Menschen schon seit Ewigkeiten träumen. Am Ende ging es auch nochmal heiß her und es gab auch die ein oder andere Wendung, die man nicht hat kommen sehen.

Der Schreibstil an sich war locker und leicht. Jedoch war ich von den Perspektivwechseln manchmal doch etwas irritiert, da es doch einige Personen waren. Es gab auch ein Kapitel da bin ich komplett durcheinander gekommen, da aus der Sicht eines Charakters erzählt wurde, den man so noch nicht kennengelernt hat, was mich etwas verwirrt hat beim Lesen.

Das ist jedoch die einzige Kritik, die ich hier anzumerken habe. Ich finde der Autorin ist hier ein ganz toller Auftakt gelungen. Die Geschichte hat ganz tolle Charaktere, die keine naiven Entscheidungen treffen, sondern wirklich erwachsen handeln, wie es ihrem Alter auch entspricht. Mir hat das Buch jedenfalls sehr gut gefallen und ich freue mich auf den zweiten Band. Jeder der gerne erwachsene Urban Fantasy lesen möchte, dem lege ich dieses Buch sehr ans Herz.

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Veröffentlicht am 07.05.2021

Langatmig und zäh

Das Reich der Schatten, Band 1: Her Wish So Dark (High Romantasy von der SPIEGEL-Bestsellerautorin von "One True Queen")
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Nachdem mich One True Queen sehr begeistern konnte habe ich mir sehr auf diese Geschichte gefreut und mehr aus diesem Fantasyuniversum zu lesen. Jedoch viel mir schon der Einstieg in die Geschichte erst ...

Nachdem mich One True Queen sehr begeistern konnte habe ich mir sehr auf diese Geschichte gefreut und mehr aus diesem Fantasyuniversum zu lesen. Jedoch viel mir schon der Einstieg in die Geschichte erst einmal etwas schwer. Der Schreibstil war dieses Mal nicht ganz so fesselnd, obwohl das erste Drittel noch ganz interessant war. Aber dann verlore sich die Geschichte in einem immer wiederkehrenden Trott. Es wurde gereist, es kam eine Bedrohung, die Bedrohung wurde eliminiert und das immer und immer wieder. Außerdem wurden währenddessen immer mehr und mehr Fragen aufgeworfen. Für mich hat da irgendwie so ein roter Faden gefehlt und es war einfach nur wirr.

Auf den letzten 100 Seiten kam dann nochmal richtig Spannung auf und alles ging Schlag auf Schlag. Es gab auch einen Plottwist den ich nicht habe kommen sehen. Jedoch hat mir das nicht ausgereicht, da es mir einfach zu wenig ist, erst auf den letzten Seiten Spannung zu bekommen. Auch das Ende kam mir eher unglaubwürdig vor und hat für mich wenig Sinn gemacht.

Ja nun zu den Charakteren, zu denen ich leider eher wenig sagen kann, da sie von Anfang bis zum Ende eher blass blieben. Für keinen konnte ich so richtig mein Herz erwärmen und vor allem die Protagonistin Laire ging mir auch teilweise ganz schön auf die Nerven. Deswegen muss ich auch nicht unbedingt wissen, wie es im zweiten Band weitergeht. Falls es diesen vielleicht mal in der Onleihe oder auf Bookbeat als Hörbuch gibt, würde ich mir vermutlich mal anhören wie alles weitergeht. Aber zum jetztigen Zeitpunkt interessiert mich das eher nicht.

Schade, habe mir mehr erhofft von dem Buch, da ich One True Queen wirklich gern gelesen habe.