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Veröffentlicht am 10.08.2021

VIEL ZU OBERFLÄCHLICH!!

Celestial City - Akademie der Engel
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Klappentext:
An der Fallen Academy, wo Brielle Atwater eigentlich ihr drittes Schuljahr antreten sollte, glauben alle, sie sei tot. Doch Luzifer hat sie in die Unterwelt verschleppt und hält sie dort gefangen. ...

Klappentext:
An der Fallen Academy, wo Brielle Atwater eigentlich ihr drittes Schuljahr antreten sollte, glauben alle, sie sei tot. Doch Luzifer hat sie in die Unterwelt verschleppt und hält sie dort gefangen. Er braucht Brielle, um seine Rachepläne in die Tat umzusetzen und die Erzengel zu töten. Sie allerdings denkt gar nicht daran, sich zu unterwerfen. Mit Hilfe einer Verbündeten gelingt ihr nach Monaten die Flucht aus der Hölle. Aber der Kampf geht weiter, denn Lincoln ist verschwunden. Wird sie den Teufel besiegen und ihre große Liebe retten können?

Meinung:
Zu Beginn des Buches tauchte Luzifer auf. Endlich konnte man sagen, denn sein Charakter war in den vorherigen Büchern zu kurz gekommen. Der typische Bösewicht aus der Hölle hatte hier mehr als einen Auftritt. Grundsätzlich mochte ich die Idee von Brielle in der Hölle sehr gerne. Endlich lernte man auch die andere Seite kennen und nicht immer nur Angel- und Demon City. Es gab ein neues Setting, was erfrischend war. Dennoch muss ich ganz platt sagen, dass mir die Details gefehlt haben. Nicht nur, was die Umgebung anging, sondern insbesondere ihr Leben dort. Es gab viele Szenen bzw. Teile des Tagesablaufes, die in zwei Sätzen erwähnt worden sind. Das fand ich wirklich schade, denn eine detaillierte Beschreibung hätte dem Buch mehr Tiefe gegeben.
Nun zurück zu Luzifer. Seine Person ist mir zu nett gewesen. Für einen Bösewicht hätte er ruhig etwas strenger sein können. Brielle mal so richtig in die Schranken weisen zum Beispiel. Das wäre Abwechslung gewesen, nicht ihre Medikamente abzusetzen, dann wieder zu erhöhen usw..

Zu Brielle. Ich wurde nicht warm mit ihr. Echt nicht. Ihre ganze Art ist mir irgendwann nur noch auf die nerven gegangen. Ihr gelang alles, sie war die Heldin, alles ist super. Nein, gar nichts ist super! Ihre Emotionen waren in manchen Szenen so unpassend, dass ich nur mit dem Kopf geschüttelt habe. Außerdem fand ich ihre Art und Weise einige Dinge zu schildern (Stichwort Depressionen) schlichtweg unpassend. Sie handelt oft unüberlegt und ganz plötzlich sind alle Nebencharaktere auf ihrer Seite. Ich habe wirklich versucht das positive zu sehen, aber leider ging es nicht.

Die Kampfszenen durften natürlich nicht fehlen. Sie waren gut beschrieben, dass man sich gut vorstellen konnte, was geschieht. Das war gut.

Auch die Nebencharaktere fand ich ziemlich blass. Und in der Mitte des Buches, die Szene mit Bernie, war für mich als Notlösung an den Haaren herbeigezogen. Die Erklärung war zu plump, zu einfach gehalten, dass es auf mich wirkte, als wüsste die Autorin nicht recht, wie sie die Szene sonst weiterführen konnte. Ebenso die anderen Charaktere in Demon City. Sie sind aufgetaucht, dann wieder verschwunden. Zusätzliche Handlungsstränge, die in die Geschichte verflochten worden waren, liefen leider gegen Ende ins Leere.

Lincolns Charakter fand ich hier sehr besonders. Er war für mich so anders in diesem Buch, dass er insbesondere bei den ersten Erwähnungen schwach wirkte. Und die gewisse Portion Kitsch durfte nicht fehlen.

Für mich hatte die Gesichte zu viele Auf und Abs, dass ich nicht wirklich warm damit wurde. Die Autorin hatte sicherlich einen Plan bei der Story, nur war die Umsetzung nichts. Eine Oberflächliche Abhandlung mit schwachen Charakteren.


Cover:
Für mich persönlich ist das Cover bisher das schönste der Reihe.

Schreibstil:
Ich mag die Flüssigkeit, die die Autorin durch ihre lockere Erzählweise geschaffen hat sehr. Allerdings muss ich auch sagen, dass mir die Sprache teils zu kindlich war.

Fazit:
Leider muss ich hier sagen, dass mich beim Lesen oftmals echt die Lust verlassen hat. Es lag eher an der Story und der zunehmend schwachen Umsetzung, als an dem Rest. Die Grundidee ist und bliebt super, doch die Umsetzung gefiel mir auch in Band drei nicht ganz so gut. Die Autorin handelt ein Ereignis nach dem nächsten ab und dabei fehlt mich nahezu dauerhaft die Tiefgründigkeit. Die Protagonistin entwickelt sich absolut nicht weiter und für sie verläuft alles viel zu einfach. Diese Darstellung als Heldin mochte ich nicht unbedingt, weil die vermeintlichen Konflikte, die der Handlung die Spannung geben, gefehlt haben.
Ob ich den nächsten Band noch lesen werden, weiß ich noch nicht.

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Veröffentlicht am 06.03.2021

Erwartungen nicht erfüllt.

Celestial City - Akademie der Engel
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KLAPPENTEXT:
Brielle Atwater ist sich bei drei Dingen absolut sicher:

1. Schwarze Flügel zu haben ist NICHT normal.

2. Ihre Seele an die Dämonen zu verkaufen war ein riesengroßer Fehler.

3. Lincoln ...

KLAPPENTEXT:
Brielle Atwater ist sich bei drei Dingen absolut sicher:

1. Schwarze Flügel zu haben ist NICHT normal.

2. Ihre Seele an die Dämonen zu verkaufen war ein riesengroßer Fehler.

3. Lincoln Grey ist der größte Idiot, den sie je getroffen hat ... aber sich nicht in ihn zu verlieben ist quasi unmöglich.

Inhalt (Spoiler-Frei):
Das Buch beginnt mit einer Alltäglichen Szene, was ich gut fand, weil man dann erstmal wieder einen Überblick über die Figuren bekommen hat, bevor es dann richtig losging.
Die ersten Kapitel folgen im Handlungsstrang sehr aufeinander, was für das Buch an sich sehr ungewohnt ist. Normalerweise gibt es mehrere Zeitsprünge, die öfters auch verwirrend waren.
Die Erweckungszeremonie an sich hat mit gut gefallen, weil sie sich um Brielle’s Bruder drehte. Doch was dann mit Mickey im weiteren Buch war, hat mir gar nicht gefallen. Er wurde so schnell abgefertigt und auch als er aufgetaucht war, war alles so schnell vorbei.
Ganz anders wie Lincolns Charakter. Ich mochte die Szenen mit ihm, weil sie das ganze aufgelockert haben.
Die Szenen am Anfang im Demon City waren gut.
Der Unterricht an der Akademie, also das eigentliche Leben was mich schon im ersten Band interessiert hatte ist wieder zu kurz gekommen.
Es gibt für mich ein paar unnötige Situationen, in Bezug auf Tiffany, die die Autorin sich hätte schenken könne. Generell wurde mir dieses Buch und der inhalt zu kurz und schnell abgehandelt. Erst begann es mit der Erweckungszeremonie und dann auf einmal gab es in der Mitte so einen großen Sprung der mehrere Monate umfasste, der mich etwas enttäuscht hat. Die Autorin hätte meiner Meinung nach viel mehr generelle Dinge an der Akademie beschreiben können, die einen Mehrwert für das Buch gebracht hätten.
Knapp vor dem Ende gab es eine Kampfnacht, die mir am besten gefallen hat. Die Autorin hat sich konkret darauf fokussiert und diese ist auf jeden Fall nicht zu kurz gekommen.
Auch das Ende ging mir einfach so schnell. Naja eigentlich waren es meiner Ansicht nach zwei Enden, weil eines so rapide begonnen hatte und eingeleitet wurde, wobei ich gedacht hatte, das war es dann. Aber dann war wieder alles gut für ein paar Seiten und am Ende kam dann noch mal etwas, was als Cliffhanger geendet hat. Da hätte ich mir gewünscht, dass noch einmal viel mehr beschrieben wurde anstelle von einem kurzen Auftritt von Personen und dann einen rapides Ende. Der Cliffhanger war gut, aber die Umsetzung hätte man besser machen können.
Ebenso wie manche Handlungen der Protagonistin Brille, weil diese sehr eigensinnig und stur waren.

Cover:
Das Cover an sich gefällt mir noch besser als das vom ersten Band. Die Farben harmonieren richtig gut und vor allem ist es einfach rosa!

Schreibstil:
Der Schreibstil war sehr angenehm. Ich habe dadurch sehr schnell gelesen, weil ich einfach so im Lesefluss war. Auch die Gespräche und Schilderungen waren sehr gut.

Fazit:
Die Fortsetzung hat mich leider etwas enttäuscht, weil der ganze Inhalt so schnell abgefertigt wurde. Dem Buch hätten 100-150 Seiten gut getan, damit es mehr Tiefe gehabt hätte.

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Veröffentlicht am 26.11.2020

Keine Spannung

Der fremde Freund. Drachenblut
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Die Novelle „Der Fremde Freund. Drachenblut“, von Christoph Hein ist 1982 in der DDR erschienen.

Das Buch handelt von einer Frau mittleren Alters, Claudia, die in der DDR lebt und ihren Alltag schildert.
Sie ...

Die Novelle „Der Fremde Freund. Drachenblut“, von Christoph Hein ist 1982 in der DDR erschienen.

Das Buch handelt von einer Frau mittleren Alters, Claudia, die in der DDR lebt und ihren Alltag schildert.
Sie hat eine Liebschaft mit ihrem Nachbar Henry und keine wirklich innige Beziehung mit ihren Eltern. Ebenso wenig wie mit anderen sozialen Kontakten. Freunde hat sie keine.

Ich habe dieses Buch gelesen, weil es eine Pflichtlektüre in der Schule ist.
Der Autor wollte einen tieferen Einblick in das Leben in der DDR geben und in das Leben einer Frau, die eine recht gleichgültige Ansicht auf alles hat.

Das Buch ist in 13 Kapitel gegliedert, die eine zeitliche Struktur bilden. Jedoch spielt das erste Kapitel ein Jahr später, bevor die Handlung ab dem zweiten wieder zurückspringt. Der Handlung vorangestellt ist ein kurzer Text, den man als einen Traum der Protagonistin deuten kann.

In der Novelle geht es um die Ostberliner Ärztin Claudia und ihren unspektakulären Alltag. Sie weigert sich in den Situationen jegliche Gefühle zuzulassen und beschreibt die Handlungen kühl und distanziert. Sie versucht zu verhindern, dass jeglicher Schmerz ihren Drachenpanzer durchdringt, den sie sich über die Jahre aufgebaut hat.

Die Handlungen, angefangen bei der Begegnung zwischen Claudia und Henry, waren nicht immer glaubwürdig. Teilweise waren sie sehr kurios und es kamen Fragen auf, warum die Protagonistin so handelte. Es gibt keine Fasen die außergewöhnlich spannend waren oder besonders hervorstachen. Alle Kapitel plätschern so vor sich hin und man sich beim lesen selbst motivieren, weil recht wenig geschieht.
Durch den nicht sehr spannenden Inhalt, musste ich mich beim Lesen sehr oft konzentrieren. Oftmals sind meine Gedanken abgeschweift, weil in diesem Buch recht wenig passiert. Die Handlung verläuft ohne Spannungsbogen.

Die Sprache ist zwar einfach gehalten, jedoch ebenfalls sehr eintönig. Es dominieren Hauptsätze, die Claudias Gedanken sachlich wiedergeben. Zusätzlich werden auch keine Wörter, wie plötzlich oder auf einmal verwendet, um die Handlung irgendwie interessanter zu machen.
Nach den ersten paar Seiten musste ich mich ehrlicherweise ziemlich durch die dennoch recht kurzen Kapitel quälen. Der monotone Schreibstil hat leider nicht sehr viel dazu beigetragen, dass ich das Buch sehr gerne mochte.
Die Sprache passte an sich jedoch gut zur Novelle.

Allgemein hat mir das Buch nicht so gut gefallen. Zugegeben lese ich gerne Bücher aus anderen Genres und habe zunächst damit gerechnet, dass es sich bei "Drachenblut" auch um eine eher fiktive Geschichte handelt. Mich konnte die Novelle mit dem nicht vorhandenen Spannungsbogen nicht wirklich überzeugen, weil mir alles zu abwechslungslos war. Dennoch würde ich das Buch denjenigen empfehlen, die DDR Literatur gerne lesen.

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Veröffentlicht am 26.09.2020

Rätselspaß!

Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz
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Dieses Buch lag so lange auf meinem SuB, dass ich es endlich mal lesen musste.

Ich persönlich mag das Cover nicht so gerne, aber das ja eigentlich nebensächlich.

Die Geschichte ist aus mehreren Sichten ...

Dieses Buch lag so lange auf meinem SuB, dass ich es endlich mal lesen musste.

Ich persönlich mag das Cover nicht so gerne, aber das ja eigentlich nebensächlich.

Die Geschichte ist aus mehreren Sichten geschrieben, was mir echt gut gefallen hat. Ebenso wie die ganze Entwicklung und das ganze Setting mit der New-Yorker-Elite. Das hat mich manchmal an Gossip Girl erinnert, aber ich mochte es sehr.

Und die Umsetzung der Idee fand ich recht gut, weil man gut rätseln konnte, wer hinter dem Spiel steckte. Ich hatte relativ schnell einen Verdacht - der sich am Ende auch bestätigt hatte -, aber die Autorin hat es durch die Plot Twists mehrmals geschafft, dass ich das doch in Frage stellte.

Was mir ebenfalls gefallen hat, war die integrierte Liebesgeschichte, die zwar nicht im Fokus stand, aber nebenbei thematisiert wurde. Und die ganze Figurenkonstellation und wie sie miteinander agiert haben. Manche Charakteren mochte ich am Anfang so gar nicht, doch die Autorin hat es geschafft sie mit jedem weitern Kapitel in ein anderes Licht zu rücken.

Ein schönes Buch zum rätseln.

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Veröffentlicht am 26.09.2020

Grandiose Plot Twists!

Verity
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Das war mein zweites Buch was ich von Colleen Hoover gelesen habe und es war mal etwas ganz anderes.
Es wurde extrem gehyped und meistens bin ich immer etwas skeptisch bei Büchern, die immer extrem hochgepriesen ...

Das war mein zweites Buch was ich von Colleen Hoover gelesen habe und es war mal etwas ganz anderes.
Es wurde extrem gehyped und meistens bin ich immer etwas skeptisch bei Büchern, die immer extrem hochgepriesen werden.

Nachdem ich den Anfang gelesen habe, hatte ich mir ungefähr vorgestellt in was für eine Richtung die Geschichte verlaufen würde - was natürlich gar nicht der Fall gewesen war.

Irgendwann gab es "diese Kapitel" bei denen ich alles in Frage gestellt habe und regelrecht schockiert war, je weiter ich gelesen habe. Manche Stellen waren krass detailliert und ich musste mehrmals echt schlucken.
Natürlich entwickelt sich dann eine bestimmte Gedankliche Richtung, wobei ich teilweise sehr mit der Protagonistin mitgelitten habe und alles zuvor in fragegestellt habe. Nur um ein paar Seiten später wieder überrascht zu werden und alles zu hinterfragen.
Die Autorin hat es durchgehend geschafft, die Story nicht nur vor sich hin plätschern zu lassen, sondern dermaßen Überraschungen einzubauen, die einem die Sprache verschlagen hat.

Und das Ende erst! Es war so unvorhersehbar, emotional, überraschend, schockierend, ... alles gleichzeitig, dass ich gar nicht in Worte fassen kann, wie es letztendlich auf mich gewirkt hatte.

Aber alles in allem war das Buch und die Idee einfach nur grandios!

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