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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2025

Ein wunderschönes Debüt

A Mountain Between Us
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Eigentlich wollte Vic, die ihre Heimat Everstein vor vier Jahren regelrecht fluchtartig verlassen hat, nicht mehr zurückkehren. Doch als ihre beste Freundin sie bittet, die Bergrettungscrew als Fotografin ...

Eigentlich wollte Vic, die ihre Heimat Everstein vor vier Jahren regelrecht fluchtartig verlassen hat, nicht mehr zurückkehren. Doch als ihre beste Freundin sie bittet, die Bergrettungscrew als Fotografin zu begleiten, kommt sie zurück. Hier trifft sie aber nicht nur auf ehemalige Freunde, sondern auch auf Samu, der ihr bester Freund und ihre erste große Liebe war. Damals hat sie etwas entzweit und es scheint als würde Samu ihr nie verzeihen können. Allerdings müssen sie nun häufiger näher zusammenarbeiten, da Samu einer der Freiwilligen der Bergwacht ist.
Dieses Buch ist wieder einmal traumhaft schön gestaltet und ein Thema rund um Bergrettung habe ich bisher noch nie gelesen. Tatsächlich hatte ich vor dem Lesen gar keine so hohen Erwartungen, doch Autorin Jenni Krawiec hat mich mit ihrem Debüt ganz schnell eines besseren belehrt. Ihr Schreibstil ist so locker und leicht und weiß tatsächlich vom ersten Augenblick an zu fesseln, ein absolut starkes Debüt in jeder Hinsicht.
Hier wird man unglaublich schnell mitten in die Handlung gezogen und viele Fragen bezüglich der Vergangenheit halten den Leser bei der Stange. Man beobachtet Vic und Samu wie sie aufeinander reagieren, wie, vor allem Samu, versucht vor sich selbst zu leugnen, dass Vic ihm immer noch etwas bedeutet und es gibt einige Überraschungen.
Das Thema Bergwacht wurde hier geschickt mit eingearbeitet und man bekommt einen sehr guten Überblick über das, was die zumeist ehrenamtlichen Mitarbeiter, so alles leisten.
Das Kleinstadtfeeling mitten in den Alpen ist ebenfalls gelungen. Der Tourismus ändert einiges in dem kleinen Ort Everstein und bei Vics Rückkehr gibt es vieles, was sie noch nicht kennt und doch trifft sie auf Dinge, die sich nie ändern.
Erzählt wird die Geschichte aus abwechselnden Point of Views zwischen Vic und Samu, jeweils in der Ich-Perspektive. Man fühlt mit beiden mit und kann sich tatsächlich auch sehr gut in das Verhalten beider Charaktere versetzen.
Vic ist liebenswert und scheint auf den ersten Blick erwachsener als so manch einer ihrer alten Freunde, immerhin versucht sie, sich Mühe zu geben, wieder in der Heimat anzukommen. Da wir als Leser aber keine Ahnung haben, was hier einst vorgefallen ist, bleibt man ein wenig skeptisch. Ich mochte sie auf jeden Fall vom ersten Moment an.
Samu ist zunächst ein wenig grumpy, auch hier gilt, man weiß nicht warum, auch wenn man stückchenweise eine Idee bekommt, was vorgefallen sein könnte. Er ist unheimlich herzlich und verantwortungsbewusst und eine absolute Green Flag.
Aber auch die vielen Nebencharaktere sorgen hier für eine lebhafte Story. Sowohl Vics Freundin als auch die gesamte Clique wirken authentisch. Meine heimliche große Liebe der Geschichte ist allerdings Cooper, Samus wundervoller Hund, der ihn bei seinen Bergrettungseinsätzen begleitet.
Mein Fazit: A Mountain between us ist ein absolut gelungenes Debüt, dass ich in einem Rutsch verschlungen habe und das unheimlich viel Spaß gemacht hat beim Lesen. Man will immer mehr wissen, was hier passiert ist und fiebert mit den Charakteren mit. Second Chance ist gar nicht unbedingt das, was ich gerne mag bei Lovestorys, doch hier wurde es wirklich mega gut umgesetzt. Ich kann dieses Buch einfach absolut empfehlen, denn es bietet rundum tolle Unterhaltung und ist ein wirklich gelungenes Debüt. Ich bin gespannt, was wir noch alles von Jenni Krawiec lesen dürfen.

Veröffentlicht am 07.06.2025

Ein Märchen das einfach anders berührt

Ein Schloss aus Silber und Scherben
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Um den Prinzen Willjareth bei seinem Vorhaben, König zu werden, zu unterstützen, soll Prinzessin Maren auf die Insel Beli reisen, um Will zu heiraten. Dabei kennt und fürchtet sie Will, denn dieser ist ...

Um den Prinzen Willjareth bei seinem Vorhaben, König zu werden, zu unterstützen, soll Prinzessin Maren auf die Insel Beli reisen, um Will zu heiraten. Dabei kennt und fürchtet sie Will, denn dieser ist schuld daran, dass Maren verletzt wurde. Doch um ihre Heimat und ihrem eigenen Volk zu helfen, das unter einem Jahrelang andauernden Krieg leidet, würde sie alles tun und reist in Wills Heimat. Tagsüber werden hier schillernde Feste gefeiert und Schönheit ist alles was zählt. Doch des Nachts erscheinen die grausigen Kreaturen und fallen die adligen Bewohner des Reiches an, wenn es diesen nicht gelingt, sich zu verstecken.
Das Buch sprach mich unheimlich an mit seinem wundervollen Cover und dem ungewöhnlichen Klappentext. Der Einstieg allerdings fiel mir nicht ganz so leicht, denn hier musste ich mich erst an den Stil gewöhnen. Ariane L. Silbers erzählt mich einem unheimlich märchenhaften Stil, der je mehr man in die Geschichte abtaucht, desto mehr in seinen Bann gerät. Ereignisse und Welten werden vor dem inneren Auge lebendig, das Worlbuilding ist facettenreich und teilweise grausam und brutal, aber niemals harmlos und märchenhaft ganz im Gegenteil zum Schreibstil.
Die Handlung ist zunächst still und leise, doch immer wieder sorgen vor allem die nachts auftretenden Monster für Action. Für meinen persönlichen Geschmack gab es ein paar Längen, bei denen ich mir etwas mehr Handlung gewünscht hätte.
Allerdings hat das Buch eine einfach andere Grundidee, die Protagonistin ist weich und scheinbar auf den ersten Blick schwach, der Prinz ist unsympathisch und arrogant, doch im Grunde ist vor allem er von Maren abhängig, denn ohne sie wird er es kaum schaffen, zu regieren.
Ich muss sagen, selten hat ein Buch so eine Wut in mir hervorgerufen, eine Wut über die Charaktere, für die nur Schönheit zählt, ein gutes Herz ist nichts, Wut über diese Arroganz, Wut über das Mobbing, das Bodyshaming. Gleichzeitig verspürt man so unbedingt den Wunsch, der Protagonistin Maren zu helfen, ihr zu sagen, dass sie mehr wert ist als alle anderen. Diese Umsetzung gelingt der Autorin unglaublich gut, denn sie weckt damit Emotionen beim Leser, die man nicht einfach abschalten kann. Sie stimmt nachdenklich und weist darauf hin, was Menschen in anderen zerstören, wenn sie mobben in jeder Art. Das in einer solchen Fantasygeschichte habe ich in dem Maße nicht erwartet und fand es großartig.
Als Leser verfolgt man Ereignisse in der Gegenwart, erfährt aber auch in Rückblicken, was einst auf der Insel Beli zwischen Maren und Will geschah.
Ein personeller Erzähler führt durch die Handlung und lässt den Leser intensiv beobachten, was sich ereignet. Ich habe hier aber nicht nur Wut verspürt, sondern auch Hoffnung, gerade auch was die zwischen ihr und einer jungen Frau betrifft, die mehr in Maren sieht.
Maren mochte ich und gleichzeitig gingen mir Gedanken durch den Kopf: Los, wehr dich! Sie ist klug und hat ein gutes Herz, doch das furchtbare Mobbing zerstört sie. Für Will habe ich oft nur Verachtung gespürt, auch wenn er zwischendurch helle Momente hatte. Ihn umgibt ein Geheimnis, dass mich ihn leicht anders sehen ließ, aber dazu müsst ihr das Buch lesen.
Nebencharaktere sind zahlreich, viele sind Schönheiten mit hässlichem Wesen, aber es gibt hier durchaus auch positive Gestalten.
Mein Fazit: Ich könnte seitenweise über Arianne L. Silbers Geschichte schreiben, über all die Gefühle, die diese in mir ausgelöst hat und wie ungewöhnlich und doch gelungen diese Mischung aus Fantasy und aktuellen Themen war. Ariane erzählt so sanft und dass, obwohl es so schmerzt, worüber sie schreibt. Wer selber betroffen ist von Bodyshaming etc und damit zu kämpfen hat, sollte unbedingt die Triggerwarnung lesen

Veröffentlicht am 07.06.2025

Leider zu langatmig

Dark Labyrinth – Gefährliches Verlangen
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Als die junge Hexe Sadaré erwacht, fehlen ihr jegliche Erinnerungen. Sie befindet sich in einem Labyrinth und mit ihr der Dämon Daesra. Ob sie eine gemeinsame Vergangenheit haben, weiß sie nicht, doch ...

Als die junge Hexe Sadaré erwacht, fehlen ihr jegliche Erinnerungen. Sie befindet sich in einem Labyrinth und mit ihr der Dämon Daesra. Ob sie eine gemeinsame Vergangenheit haben, weiß sie nicht, doch schnell wird klar, dass er sie hasst. Doch sie müssen gemeinsam das Labyrinth bewältigen, denn es ist eine Götterprüfung, die Leben oder Sterben bedeutet. Wird es ihnen gelingen, gemeinsam diese Aufgabe zu bewältigen?
Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht, der Klappentext klang spannend und absolut düster, was ich unheimlich gerne mag.
Wir steigen hier mitten im Geschehen ein und der Schreibstil liest sich leicht, flüssig und angenehm.
Die Handlung startet im Labyrinth und dreht sich auch einfach in einem durch darum, diesem zu entkommen. Es gab ein paar spannende Szenen, auch mal einen Plottwist, aber leider gab es einfach viel zu viele Längen in der Geschichte, die mich das Buch immer wieder zur Seite legen ließen. Der gleichmäßige Lesefluss ging mit dem auf und ab der Handlung einfach verloren.
Das Setting ist das Labyrinth, was ich eigentlich interessant fand, aber halt auch nicht die große Abwechslung, aber ok, damit hatte ich gerechnet.
Der Enemies to Lovers Trope ist hier absolut ausgearbeitet, tatsächlich so gut, dass ich mir doch häufig die Frage stellte, ob diese Charaktere wirklich noch Lovers werden.
Die Charaktere sind hier natürlich recht überschaubar und alles dreht sich hier um Hexe Sadaré und Dämon Daesra. Leider wurde ich mit beiden nicht warm, vor allem der Dämon war sehr unsympathisch. Auch die Magie und wie sie zu nutzen war, fand ich schwierig.
Mein Fazit: Im Grunde ist die Idee rund um ein Labyrinth und ein Entkommen nicht neu, aber je nach Umsetzung einfach spannend. Hier zog sich das aber extrem und auch wenn es hin und wieder Spannung gab, war es zu langatmig. Wenn es zwei Protagonisten gewesen wäre, mit denen man hätte mitfiebern können, aber leider waren sie schwierig und tatsächlich konnte ich sie erst zum Schluss greifen. Sehr schade, aber leider war es nicht ganz meine Geschichte.

Veröffentlicht am 05.06.2025

Lebt von seiner Atmosphäre

Der dunkle Sommer
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Ich war so unglaublich gespannt auf dieses Buch, zum einen bin ich ein Fan von Vera Bucks Büchern, zum anderen liebe ich Lost Places und das Setting Botigalli ist ein geschaffener, fiktiver Lost Place, ...

Ich war so unglaublich gespannt auf dieses Buch, zum einen bin ich ein Fan von Vera Bucks Büchern, zum anderen liebe ich Lost Places und das Setting Botigalli ist ein geschaffener, fiktiver Lost Place, der es in sich hat.
Vera Buck schreibt leicht, flüssig und so unglaublich bildhaft, dass man das verlassene Dorf in den Bergen sieht, den Geruch der alten Häuser gemischt mit dem des Meeres in der Nase hat und die Frau, die in Botigalli spuken soll, jammern hört. Der Autorin gelingt es hier eine Atmosphäre zu zaubern, die so unglaublich intensiv wirkt, ich bin wirklich absolut begeistert davon.
Die Handlung findet auf zwei Zeitebenen statt, einmal in der Gegenwart 2022 und einmal vierzig Jahre in der Vergangenheit zur Zeit der Fußball WM. Wir begleiten Tilda und Enzo, den sardischen Journalisten in unserer Zeit und 1982 die siebzehnjährige Franca, die in Botigalli lebt. Stück für Stück erfährt der Leser, was wirklich geschehen ist und ich fand die Geschichte wirklich intensiv und berührend. Zwar ist es für mich kein klassischer Thriller, aber trotzdem fesselnd und spannend.
Auch für ihre Charaktere hat die Autorin ein passendes Händchen, sie wirken authentisch, lebendig und glaubhaft. Ob es einer der drei Ich-Erzähler ist oder Nebencharaktere, ich konnte sie mir sofort vorstellen und vor allem mitfühlen.
Tilda ist zielstrebig, mutig und lässt sich nicht einschüchtern und das, obwohl sie sehr unter dem Trauma leidet. Enzo ist auf seiner Art ebenfalls sehr zielstrebig und Franca einfach eine starke, junge Frau, die das Leben in Botigalli wunderbar darstellt.
Mein Fazit: Der dunkle Sommer ist kein typischer Thriller und doch ist es ein Buch, das zu fesseln weiß. Es lebt von der drückenden, hitzigen Atmosphäre und die Charaktere sind lebendig und facettenreich. Das Dorf wirkt unheimlich, aber auch spannend und die Geschichte ist voller Dramatik. Lest unbedingt auch das Nachwort der Autorin. Ganz klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 03.06.2025

Zephyr und Brielle

The West Wind – Reich aus Licht und Dornen (The Four Winds 2)
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Im Kloster von Thornbrook lebt die junge Brielle, seitdem ihre Mutter sie mit gerade mal elf Jahren dort gelassen hat. Sie hat ihr Leben dem heiligen Vater gewidmet und arbeitet als Schmiedin im Kloster. ...

Im Kloster von Thornbrook lebt die junge Brielle, seitdem ihre Mutter sie mit gerade mal elf Jahren dort gelassen hat. Sie hat ihr Leben dem heiligen Vater gewidmet und arbeitet als Schmiedin im Kloster. Doch immer noch hat sie es nicht geschafft zu eine Akrolythen zu werden, obwohl Mutter Mabel viel von ihr hält. Bisher hat sie auch noch nie einen Mann berührt, doch da findet sie einen Verletzten und trotz aller Zweifel bringt Brielle diesen heimlich in ihre kleine Kammer, wo er wieder genesen kann. Was allerdings darauf geschieht, hätte sie nie geahnt, der Mann ist der Westwind, der Gott des Frühlings namens Zephyr und durch ihn gelangt sie nach Untererden. Hier herrscht das Volk der Feen und sie kann niemanden trauen, erst recht nicht Zephyr und doch zieht er sie in seinen Bann.
Nachdem mir der erste Band der Four Winds Reihe schon sehr gefallen hat, war ich unheimlich gespannt auf die Fortsetzung, denn Zephyr durfte man bereits in Band 1 kennenlernen und da war er alles andere als ein Sonnenschein.
Der Einstieg fiel mir hier nicht ganz so leicht, zwar ist der Schreibstil wieder unglaublich bildhaft und Charaktere, Kloster und Landschaften werden lebendig, doch vieles dreht sich zunächst um Brielle und wie sie ihr Leben im Kloster verbringt. Selbst nachdem sie Zephyr versteckt, geschieht zunächst noch nicht so viel.
Das Thema Kloster ist allerdings auch nicht so ganz meines, da ich mich nur schwer in jemanden versetzen kann, der sein Leben Gott widmen möchte und das ist Brielle hier absolut.
Doch nach ca. hundert Seiten nahm die Handlung dann doch noch Fahrt auf, Brielle betritt das Feenreich und muss hier einige Abenteuer überstehen, um die Aufgabe, die sie von Mutter Mable bekommen hat, zu schaffen. Mit ihr gemeinsam reisen Zephyr und ausgerechnet Harper, ihre größte Konkurrentin am Kloster, die genau wie Brielle endlich von einer Novizin zu einer Akrolythin werden möchte.
Die Welt, vor allem Untererden, ist schön düster und gefährlich und man begegnet hier seltsamen Gestalten und Figuren. Damit wurde auch das Worldbuilding sehr gut dargestellt und vorstellbar. Magie gibt es, aber richtig viel erfährt man nicht, doch irgendwie wirkte Brielle geheimnisvoll.
Die Lovestory zwischen Brielle und Zephyr ist absolut slow burn und Brielle hadert so manches Mal damit, dass ihr dieser Gott nicht aus dem Kopf gehen will. Das Tempo, wie sich die Liebe hier entwickelt empfand ich als gelungen, auch wenn ich die Zuneigung zu Zephyr zunächst nicht nachvollziehen konnte.
Brielle ist eine wundervolle Protagonistin mit Ecken und Kanten und ist auch äußerlich kein Prinzesschen. Stattdessen ist sie groß, kräftig und arbeitet als Schmiedin. Ihr Herz trägt sie allerdings am rechten Fleck und auch wenn sie zu Beginn noch sehr schüchtern und naiv war, entwickelt sie sich zu einer sehr starken Protagonistin.
Da ich Zephyr bereits aus Band 1 kannte, dauerte es, bis ich mit ihm warm wurde, da ich auch einfach wusste, dass er kein allzu netter Zeitgenosse ist. Doch auch Zephyr entwickelt sich hier deutlich weiter.
Nebencharaktere finden wir einige und gerade Novizin Harper, die ein wenig mit in den Mittelpunkt rückt, war wunderbar ausgearbeitet. Ich konnte dieses hochmütige Wesen zunächst so gar nicht leiden, doch auch hier gibt es spannende Wendungen.
Mein Fazit: Insgesamt konnte mich auch der zweite Band nach den Startschwierigkeiten wieder überzeugen. Die Handlung, vor allem in Untererden, ist spannend. Es gibt die ein oder andere unvorhersehbare Wendung und das Worldbuilding ist gut vorstellbar und zwar ausgearbeitet, aber nicht übermäßig komplex. Wer slow burn Liebesgeschichten mag, kommt hier zu seinem Genuss. Auch Band 2 weiß zu unterhalten und ich freu mich jetzt auf den Südwind.