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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2020

Spannendes Buch mit überraschendem Plottwist

The Loop. Das Ende der Menschlichkeit (The Loop 1)
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Jeder Tag im Loop ist die Hölle. Seit zwei Jahren sitzt Luke im Hightech-Jugendgefängnis und wartet auf seine Exekution. Eingesperrt in einer dunklen Zelle, lässt er einmal am Tag die schmerzhafte Energie-Ernte ...

Jeder Tag im Loop ist die Hölle. Seit zwei Jahren sitzt Luke im Hightech-Jugendgefängnis und wartet auf seine Exekution. Eingesperrt in einer dunklen Zelle, lässt er einmal am Tag die schmerzhafte Energie-Ernte über sich ergehen, die ihm jegliche Kraft raubt. Die immergleiche Routine zerrt an seinen Nerven – bis sich alles ändert. Wachen verschwinden, Insassen nehmen sich das Leben, ein Ausbruch aus dem Loop scheint nun möglich. Doch Gerüchten zufolge kursiert draußen ein Virus, das Menschen in Killermaschinen verwandelt. Und plötzlich ist ungewiss, wo die größere Gefahr lauert …

Der Schreibstil war sehr angenehm und leicht zu lesen. Ich persönlich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen und habe die Zukunft, in der das Buch spielt gut verstanden, da es gute Erklärungen vor allem am Anfang des Buches gab, die mir geholfen haben. Es war alles sehr logisch und gar nicht verwirrend.

Dennoch kann ich nur drei Sterne vergeben, weil ich erstens keine Verbindung zu den Charakteren gefühlt habe, ich meine, sie waren ganz okay, aber für mich etwas oberflächlich. Zweitens fand ich die Handlung zu Ende hin eher unrealistisch und manchmal etwas unlogisch, was mich sehr aufgeregt hat. Das ist sehr schade, denn am Anfang war die Handlung sehr interessant und spannend und wesentlich realistischer. Das Ende fand ich dann bedauerlicherweise etwas verwirrend, da ich die Handlung von Luka nicht nachvollziehen konnte. Dennoch war es ein offenes Ende, das im Grunde genommen ganz in Ordnung war.

Trotzdem kann ich leider nur 3/5 Sternen vergeben, empfehle es aber für Leser die gerne Plottwists und Bücher in futuristischem Setting mögen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2020

unheimlicher und spannender Thriller

Ich sehe was, was du nicht siehst
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In "Ich sehe was, was du nicht siehst" geht es darum, dass Emma verschwunden ist. Ihre Freundinnen, Mabel, Anouk, Lily und Bo wollen trotzdem nach Frankreich reisen, um dort zu campen, wie sie es eigentlich ...

In "Ich sehe was, was du nicht siehst" geht es darum, dass Emma verschwunden ist. Ihre Freundinnen, Mabel, Anouk, Lily und Bo wollen trotzdem nach Frankreich reisen, um dort zu campen, wie sie es eigentlich mit Emma machen wollten. Dort angekommen ist eigentlich alles normal, doch die Mädchen fühlen sie beobachtet und als Emmas T-Shirt auftaucht, das sie anhatte, als sie verschwunden ist, ahnen die Mädchen, dass jemand hinter ihnen her ist........

Anfangs konnte mich die Geschichte nicht sehr fesseln, obwohl sie sehr leicht und angenehm zu lesen ist. Bo und Lily sind mir auf die Nerven gegangen und ich habe nicht verstanden, warum sie alle diesen Urlaub überhaupt noch zusammen machen, wenn sie sich anscheinend nicht so sehr vertragen, vor allem mit Bo. Natürlich hat es Geld gekostet, trotzdem konnte ich es nicht gut nachvollziehen. Jedoch konnte mich das Buch schlussendlich ab der Hälfte richtig packen und ich konnte gar nicht mehr aufhören, zu lesen.
Die Figuren haben mir auch nicht sehr zugesagt. Ich mochte Anouk und Mabel zwar schon, jedoch waren sie, wie Lily und Bo, auch irgendwie Klischee Charaktere. Lily die schwache, weinerliche, anhängliche Freundin, Bo die sture, freche,die aber eigentlich innerlich ein gutes Herz hat. Anouk war die hellseherische, die ihre Mutter nicht enttäuschen will und Mabel ist die Reiche, die Probleme mit ihrer Mutter hat. Wahrscheinlich sollten diese zwei Seiten die Charaktere tiefgründiger machen, aber ich fand sie ziemlich oberflächlich.
Ich fand das Ende und die Auflösung auf jeden Fall unerwartet. Sie sagt mir zwar nicht zu 100% zu, aber ich wurde dennoch überrascht und finde das Ende ganz in Ordnung.
Meiner Meinung nach hätte man es anders und besser umsetzen können, um so mehr aus der Geschichte rauszuholen. Trotzdem empfehle ich das Buch für alle, die gerne Jugendthriller lesen oder dieses Genre mal ausprobieren möchten. Insgesamt war das Buch ganz gut, weil es ab der Hälfte immer spannender wurde und die Auflösung gelungen ist.

  • Cover
  • Geschichte
  • Spannung
  • Erzählstil